Schwieriges Thema, jeder sagt was anderes und am Ende ist man so schlau wie vorher.
Ich habe vor 4 Monaten mein Essverhalten umgestellt. Esse deutlich weniger und versuche auf Fett und Zucker zu verzichten. Allerdings nicht krampfhaft, wenn ich Lust auf was süßes habe futter ich schonmal nen Mohrenkopf oder 2. Als Leckerei für zwischendurch gibts Magerquark mit frischem Obst oder nem Schuss Honig.
Esse auch öfters Salat, dazu gibt es ein selbstgebasteltes Essig/Olivenöl Dressing.
Morgens ins Müsli (Haferflocken, halbe Banane, 1.5%ige Milch) kommen auch einige Sonneblumenkerne, auf gesunde Fette sollte man schliesslich nicht komplett verzichten.
Getrunken wird hauptsächlich Wasser oder ganz selten mal ein Glas (meiner Meinung nach recht eklige) Light Cola.
Mittags und Abends gibts meistens ein Brötchen mit Schinken und Möhren oder Gurke. Abends öfters auch den oben genannten Salat.
Mein Kaloriendefizit müßte recht hoch sein, mir gehts aber seit der Umstellung deutlich besser und die Pfunde purzeln. Ich nehme auch konstant ab, also kein Energiesparmodus meines Körpers, da ich am Wochenende einen Tag habe wo es dann eben gibt was Frau so kocht.
Damit ich keine Muskelmasse verliere habe ich zeitgleich mit Kurzhanteltraining begonnen. Die Kraft und die bescheidene Muskelmasse wächst und die Fettpolster schrumpfen stetig. Krafttraining ist von Vorteil, da Muskeln mehr Energie verbrauchen, somit das Abnehmen noch leichter fällt.
Ab und an gehts auch aufs Fahrrad. Als Schönwetterfahrer allerdings bisher nicht sehr oft, da das Wetter seit Wochen doch eher bescheiden ist...
Seit ca 3 Wochen versuche ich etwas mehr an Kalorien zu mir zu nehmen, damit die Haut sich regenerieren kann. Klappt so weit ganz gut, verliere nur noch ca 1kg pro Woche.
Achja, insgesamt sind nun 29kg weg. Und das alles ohne irgendwelche doofen, meist einseitigen Diäten und ohne jeglichen Streß oder extremen Verzicht.
In den ersten 2 Wochen meiner Ernährungsumstellung hatte ich abends vor dem Fernseher durchaus etwas Hunger, es kann aber auch einfach die Gewohnheit gewesen sein (sonst gabs halt ein paar Chips oder sonstigen Naschkram). Dieses Hungergefühl ging allerdings recht schnell weg, und im Moment muss ich mich schon ziemlich dazu zwingen mehr zu essen um langsamer abzunehmen.
Wieso schreibe ich das Ganze? Keine Ahnung, vielleicht um zu zeigen dass es auch ohne komische Diäten geht, einfach nur Dinge essen die halbwegs gesund sind und einem persönlich lecker schmecken. Aber eben weniger als man gewohnt war.