die telefonbücher sind in letzter zeit sowieso überwiegend nur noch amtliche verzeichnisse der karteileichen. einige teilnehmer stehen mit sämtlichen msn drin - ungeachtet dessen, welche davon sie überhaupt benutzen; wer beim umzug auch den netzanbieter wechselt, bleibt meist zusätzlich mit seiner alten adresse eingetragen (sofern er mehrere rufnummern hat); bleiben nach firmenpleiten telefonrechnungen offen, scheinen die einträge auch nie gelöscht zu werden; handynummern scheinen unsterblich zu sein, gelegentlich finden sich sogar noch c- und sogar b-netz-rufnummern; ganz abgesehen davon daß handynummern mit der rechnungsanschrift firma meier zu händen herrn müller regelmäßig unter h wie herr (oder ähnlich abstrusen sortierungen) zu finden sind. man hat immer öfter den eindruck, telefonbücher würden (wie viele loseblattwerke auch) nur noch von studentischen hilfskräften gepflegt, denen der output ihres handelns völlig wurscht ist. den vetriebsabteilungen der verlage ist sowieso nur wichtig, daß dekorationshalber genügend bleiwüste um die gestalteten werbeeinträge herum steht.
Beiträge von telthies
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Zitat
Original geschrieben von Jochen
[...] Daher kann man auch problemlos geogr. Festnetznummern als Servicerufnummern konfigurieren, wenn man will. [...] Also, dafür braucht man nicht unbedingt 0180er- oder 0900er-Servicerufnummern.
technisch hast du damit im prinzip recht, aber praktisch hat die bnetza den gebrauch geographischer rn als srn schon vor einiger zeit für unzulässig erklärt. somit bleiben zum gebrauch als srn nur noch die dafür vorgesehenen nummergassen übrig, wenn in allen freiheitsgraden flexibel geroutet werden soll. wem es genügt, ein zur gleichen zeit für alle anrufer geltendes ziel örtlich variieren zu können, dem bleiben daneben noch rufnummern von sip-accounts, mit denen man sich mal hier, mal da einloggen kann. aber die klassische festnetzrufnummer - darum, dies klarzustellen ging es mir - kann nun mal zur gleichen zeit nur zu einem einzigen ziel geleitet werden. die beliebten (meist frankfurter) ortsnetznummern für shared-cost-anwendungen sind m.w. inzwischen sämtlich eingezogen. -
> (Moutsche): telthies: Ein Routing kann ich auch mit einer normalen Festnetznummer realisieren - da brauch ich wirklich keine 0180er Gasse dafür ...
stimmt nur sehr bedingt. routingfähig sind bedingt auch sip-account-rufnummern, voll eigentlich nur servicerufnummern 0(0)800, 0180, 0700 und 0900 - nur bei diesen sind routingtabellen in mehreren netzknoten hinterlegt und nach kriterien wie ursprung und last zur gleichen uhrzeit an verschiedene ziele leitbar.> (Pankoweit): Für die Praxis leider untauglich, weil es mich als Anrufenden einen feuchten Kehricht interessiert, wie die Institutionen intern ihre Telefonate abwickeln.
wenn die abfrage jeweils vor ort stattfinden soll und nicht im billiglohn-meckpom bzw. mit der tageszeit um den globus reisend dort, wo gerade tag ist und keine nachtzuschläge anfallen, ergeben sich höhere lohnkosten, die dich nachdem sie eingepreist sind sehr wohl aufregen werden. die optimale personalplanung ist die achillesferse der rentabilität von call centern.> (Macgerhard / betr. Abfrage an anderen Standorten): Deren Problem. Man Rufumleitung.
siehe ganz oben / du sitzt der fehleinschätzung auf, eine servicerufnummer sei eine 1:1-übersetzung einer gewählten rufnummer auf ein festes (oder zumindest nur nach zeit variables) ziel, und die vorwahl diene lediglich der (dank flatrate-tarifen praktisch meist teureren) tarifierung. die servicerufnummern verweisen jedoch nicht auf ziele, sondern auf routingtabellen mit mehreren kriterien = dimensionen (zeit, ursprung, last, lastverteilung).ich bin im übrigen tk-consultant und -fachjournalist, habe und vertreibe keine 0180er nummern (freue mich aber über massiv rückläufigen spam, seit ich meine öffentliche faxnummer auf 032 umgestellt habe)
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0180 gleich abzocknummer ist eine an stammtischen immer wieder gerne praktizierte verflachung, wird der sache aber nicht gerecht:
1. 0180 bedeutet garnicht grundsätzlich, daß das telefonat teurer wird als wenn man beim ortsgespräch die zielrufnummer direkt wählt - teilweise wird es sogar dadurch billiger. daß dies nicht zum tragen kommt, wenn der anrufer für ortsvorwahlen eine flatrate hat aber für servicenummern nicht, dafür kann ja der angerufene nichts.
2. obwohl 0180 eigentlich nur shared cost sein soll, gibt es bei einigen nummernanbietern auch ausschüttungen wie bei 0900 - nur geringer. diese betrifft aber nicht die ortstarif-0180er, sondern höchstens 0180/5 (und noch sehr viel seltener 0180/3). behörden verdienen sich damit gewiß nichts dazu, auch wenn geBILDete leser dies gerne glauben möchten.
3. viele institutionen (arbeitsagenturen, krankenkassen) fragen die anrufe auf servicenummern garnicht am standort der nächstgelegenen geschäftsstelle ab, sondern lastgesteuert an ggf. anderen standorten oder von vornherein in call centern. und würde man an diesen tatsächlichen abfragestellen direkt mit deren ortsvorwahlen anrufen, würde man häufig ferngespräche führen (wiederum: für flatrate-kunden zwar billiger, aber für alle anderen meist teurer).
ich hoffe, die popularität der polemik gegen 0180 nimmt bald mal wieder ab, kurz vor weihnachten sollte das sommerloch doch wohl vorbei sein.
im übrigen eine anmerkung zu tabellen, welche klarrufnummern sich hinter den servicerufnummern "verstecken" würden: solche tabellen können garnicht wissen, auf welche abfragestelle ein anruf gerade geroutet wird, dies ist nach ursprung, zeit und weiteren parametern unterschiedlich. was dort stehen kann, ist nur ersatzweise eine klarrufnummer des hauptsitzes oder einer niederlassung. daß diese dem (dynamisch multipel variablen !) ziel der srn entspricht - wie solche listen gerne suggerieren - entspricht meist nicht der wirklichkeit.
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> 01 sieben eins - 22220 sieben eins
gerade wegen der 0171 am anfang finde ich störend, daß sich am ende nicht die ziffern 2. bis 4. en bloc wiederholen, sondern unterbrochen als 1.,3.,4. - eine zwei weniger und dafür den kompletten anfang am ende nochmal, wäre schöner. aber das ist ja letzendlich konjunktiv ... -
wenn du dir über die entscheidenden merkmale klar bist, wirst du in vielen foren (an die man in telefonfragen zunächst garnicht denkt) besprechungen von modellen finden (z.b. von baubiologen über strahlungsarmut oder von stromsparfreaks über verbrauchswerte). headsets gibt es inzwischen ebenfalls schnurlos, sodaß man sich das klemmen zwischen kopf und schulter sparen kann. gibt es weitere wünsche / anforderungen zu beachten, z.b. verträglichkeit mit hörgeräten ?
warum soll es analog sein, hat die fritz!box nicht genügend freie s0 ?
die welt denkt noch nicht ganz bei schnurlos nur an gigaset, ein tapferes gallisches dorf ... -
wenn du einmal mit den herren aus heidelberg zu tun hattest, wirst du einen neuen anschluß bei der dtag auf deinen eigenen namen nur bekommen, wenn du deren forderungen begleichst. forderungen erlöschen bei denen nie durch ignorieren. wenn du sie nicht mit einem urteil zu deinen gunsten bestreiten konntest, stehen sie noch in hundert jahren in deiner akte.
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das habe ich ja noch nie gehört - gilt das nur, wenn der empfänger des verbindens einen standardapparat hat, oder bezieht sich das auf angekündigtes vermitteln (beim "einmannumlegen / vermitteln ohne ankündigung reicht ja schließlich abheben, wenn´s klingelt) ? - oder ist das eine macke der 300, die die 150 nicht hat ?
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wähle von diesem anschluß aus 0310 und dir wird angesagt, wer der netzbetreiber ist (sofern keine preselection vorliegt). nun weißt du, wer den anschluß freigeben muß und sendest diesem und deinem netzbetreiber eine bestätigung deines vermieters, daß der wohnungsinhaber gewechselt hat. kein netzbetreiber darf dich bzw. deine leitung als geisel nehmen, weil er von deinem vormieter noch geld bekommt. erstmal freundlich, nach einer woche nochmals mit fristsetzung (in weiteren zwei wochen) und einem netten hinweis, daß es in der nächsten stufe mit anwalt nur teurer werden kann, dein berechtigtes anliegen zu ignorieren. aber am schnellsten geht wahrscheinlich der mündliche weg (hotliner nerven, bis der oberoberchef gerufen wird, danach geht es meistens ganz schnell).
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> 0171-2222071 / 0171-2222151
keine von beiden. 171 am ende wäre besser, aber die vierfach-wiederholung - da sie nicht am ende steht, wo allein sie m.e. hingehört - verhagelt alles. den massengeschmack triffst du mit beiden, aber du hast ja nach meinem gefragt. und der mag keine nummern, wo man beim wählen mitzählen muß, wie oft man die ziffer wiederholt hat (was am ende stehend ja unkritisch wäre). auch muß man solche nummer x-mal diktieren, was wenn sich keine ziffer unmittelbar folgend wiederholt nicht der fall ist.