Beiträge von telthies

    wir benötigen in 01159 dresden (löbtau-süd) dsl, und zwar 6000, lieber 16000. die telekom und versatel können uns nicht bedienen, da dies ein opal-gebiet ist (opal = glasfaser mit kupfer auf den letzten metern) und diese technik dsl nicht ermöglicht. wir brauchen jedoch wegen entsprechend hohen traffics in form von von uns ausgehenden datenbankabfragen einen internetzugang, der über isdn geschwindigkeits-, bandbreiten- und tarifmäßig indiskutabel wäre. unser bisheriger anbieter kabel d kann uns am neuen bürostandort ebenfalls nicht bedienen. die räume sind ansonsten optimal. wer weiß rat, wie wir dort schnell genug ins internet kommen ?

    auf der website der bnetza ist beschrieben, unter welchen voraussetzungen es nach dem willen der bnetza möglich ist, daß der wunsch an den anschlußanbieter zu richten ist und daß es eine goodwill-regelung ist, auf die sich der anschlußanbieter nicht einlassen muß. gedacht ist die lösung nur für einen engen kreis von fällen, so z.b. für hinterbliebene lebenspartner ohne trauschein oder für firmennachfolger o. dergl.


    in der praxis ist der von sliders beschriebene weg deutlich erfolgversprechender. so wie ich es kenne, läßt sich dabei der anschlußinhaber dabei aber nicht "alt raus - neu rein" ersetzen - das wäre eine anschlußübernahme, bei der die rufnummern aus alt-rnb´ verloren gehen. sondern in der weise, daß für kurze zeit beide anschlußinhaber sein müssen. also zweistufig: erst "alt bleibt, neu kommt", später "neu bleibt, alt geht".


    das ist im falle eines neubaus natürlich ein problem: mit einem raumvorgänger ist da ja nichts zu machen, weil es den ja nicht gibt. ein aus dem ortsnetz wegziehender ist dafür also wohl der einzig mögliche partner - allerdings bliebe dabei der anschluß während der zweiinhaberphase in dessen wohnung und somit die leitung dort für seinen nachmieter blockiert.


    ich würde mal sagen, eine schöne sechsstellige nummer (z.b. abcddd) ist doch auch nicht schlechter als eine vierstellige. die dürfte leichter zu besorgen sein.

    Zitat

    Original geschrieben von Jumbo-Jet
    muss ich bei alice die untere telefondose extra freischalten oder kann ich eine beliebige benutzen dh jetzt ienfach alles unten anschließen?


    freischalten muß man einen anschluß (also extra leitung / vertrag), nicht eine weitere dose für denselben anschluß. du kannst die eine oder andere dose benutzen, sie muß nur von einem berechtigten techniker mit dem anschluß verbunden werden. willst du oben und unten gleichzeitig versorgt sein, brauchst du für dsl einen router bzw. für telefonie einen ams (ohne verbinden zwischen beiden) oder eine kleine telefonanlage (dann geht auch verbinden). also entweder, du willst den anschluß nur verlegen - dann mußt du dich an den anschlußanbieter wenden. oder du willst den anschluß doppelt nutzen, dann wende dich an einen fachmann für telekommunikation / edv. wenn der kommt, sollte der apl (übergabepunkt öffentliches telefonnetz / hausnetz) zugänglich sein, ein blick dorthinein löst manches rätsel.

    Re: Telekom - Wer gibt der Hotline die Stimme


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    Original geschrieben von MJ3485
    Aktuell hört man diese Stimme z.B. beim europaweit größten Dachflächenfensterhersteller, welcher mit V beginnt, an der Hotline.
    Vielleicht weiß jemand mehr.


    vielleicht findest du den jemand, der mehr weiß, über eben diese velux hotline ?

    telefonieren geht aber an sich (nicht, daß du versehentlich ein cs410-u bekommen hast) ?


    an der unterseite des gerätes können der ruftonlautsprecher sein (oder eine schallaustrittsöffnung dafür) eine ebensolche durch die eine rückkopplung des freisprechlautsprechers zu hören sein kann, oder ein freisprechmikro. eventuell kann es mit einer einstellung für den headsetbetrieb zusammenhängen - ich glaube, die unterste funktionstaste ist default für den freisprechbetrieb eingerichtet. fiepen und rauschen klingt für mich nach sowas (wenn du ausgeschlossen hast, daß es die u-version ist, die ginge natürlich nicht am s0). gemeinerweise hat die u-version auch eine s0-buchse (die ist aber für das darüber kaskadierbare zweite systel mit s0-schnittstelle).

    das mit dem ppa war/ist mir schon klar. ich meine nur, daß wir hier nicht stellvertretend für die dtag päpstlicher sein müssen als diese selbst. wenn denen schon recht ist, daß ein kunde die tae selbst anbastelt - was ist dann schlimm(er), wenn der kunde dafür dasselbe material verwendet wie es vor wenigen jahren gelernte einrichter verwendet haben ? - erstens war und ist subunternehmern - die immerhin gelernt hatten, was sie taten - in der praxis keine vorschrift eine heilige schrift gewesen (da wurde verwendet, was man im kofferraum hatte, ohne in siemens, posteigen und teilnehmereigen zu differenzieren, tae war tae). und zweitens kann der dtag das thema wohl selbst nicht mehr so wichtig sein, wenn sie die kunden selbst (und damit nunmal meistens laien) zu ihren neuen "ehrenamtlichen subunternehmern" machen. wem etwas wirklich wichtig ist, der erledigt es selbst (will meinen, mit qualifiziertem personal). laien können sich merken, wie herum eine schraube auf- bzw. zu geht, sind lsa jedoch nicht gewohnt.

    ich kenne aus den 90er jahren monopol-tae´s, die denen im baumarkt absolut baugleich waren, also gewöhnliche schraubanschlüsse haben. den kabeln dürfte das ziemlich egal sein. wenn die dtag tatsächlich schon so weit geht, den kunden diese arbeit selbst durchführen zu lassen, würde ich mich nicht anstrengen, dafür anderes material zu verwenden als es jeder x-beliebige subunternehmer bei einer vor zehn jahren gesetzten dose verwendet hat.

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    Original geschrieben von chicobonito
    Ich weiß Geiz is geil, aber mobil telefonieren ist mittlerweile so günstig, da könnte man doch mal auf die Idee kommen für die Leistung, die man in Anspruch nimmt auch ein paar Euro zu berappen oder? ;)


    einerseits muß ich dir natürlich recht geben. aber andererseits: wenn ich jetzt (von deinen worten geläutert) wieder 29 statt 8ct pro minute bezahle - glaubt irgendwer wirklich, daß dann der provider seine hotline auch wieder von 0900 auf 0180 zurückschwenkt ? - wie es aus dem wald (zurück?)schallt, so ruft man beim nächstenmal wieder hinein, oder: eine hand wäscht die andere, ob mit seife oder mit lehm (oder was sonst gerade braun ist) ;-)

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    Original geschrieben von 7SAC7
    AMS/AWADo stammen aus einer Zeit wo es noch kein CLIP gab. Also wurde bei der Konstruktion nicht darauf geachtet sie CLIP-durchlässig zumachen. AMS/AWADos schlucken das analoge CLIP-Signal nämlich.


    na ja, das ist ein bißchen ungenau gesagt. die clip-information wird bei analoganschlüssen zwischen dem ersten und dem zweiten klingelzeichen in form von mfv-signalen übermittelt. an der form liegt´s also nicht: mfv lassen awado bzw. ams durchaus passieren, schließlich verhalten sie sich ja auch beim wählen neutral. das problem liegt vielmehr im zeitpunkt der übermittlung. die information kommt gerade dann herein, wenn der umschalter zwischen den beiden apparaten wechselt, um beide am rufsignal teilhaben zu lassen. sie setzt sich somit quasi zwischen beide stühle.