Beiträge von telthies

    gsm-tischtelefon und gsm-gateway sind an sich in ordnung und am markt aktuell, aber hier m.e. völliger quatsch. das sind ja sende-empfangseinheiten wie im handy auch. das gsm-tischtelefon ist ein handy in tischtelefon-gestalt und das gsm-gateway ist ein handy in zigarrenkistengestalt, aus der man mit einem kabel zu einer telefonanlage oder zu einem gewöhnlichen tischtelefon geht. da kann man auch gleich ein handy nehmen.


    call by call bringt die abrechnung des heimes völlig durcheinander: in der gebührenverwaltung der tk-anlage fehlt entweder der tariftakt. dann steht das gespräch mit null kosten in der rechnung und irgendwer in der verwaltung flucht über einen rechnungsposten "entgelte anderer anbieter", wo er das gespräch händig der verursachenden nebenstelle zuordnen muß. deshalb wird cbc gern technisch unterbunden. oder die verbindung wird durch einen "verzoner" in der tk-anlage tarifiert. dann steht die verbindung mit dem entgelt auf der rechnung, was die telekom (oder wer eben deren netzbetreiber ist) für eine verbindung zu dieser vorwahl berechnet hätte - dann ist also nichts gespart. wenn man pech hat, kommt ein falscher takt und der wird dann mit dem telekom-taktwert multipliziert (0,06 x 60 bei sekundentakten = 3,60 euro / min. !).


    was ist denn das für ein telefongottesdienst ? - kannst du da mal näheres in erfahrung bringen: rufnummer (ortsnetzvorwahl, 0900 ?), url ?

    ja, das ist grundsätzlich so. service 800 ist weltweit kostenlos und nur aus dem inland erreichbar. die tatsächlichen ziele können (bei 0800 wie auch bei 00800) im ausland liegen. umgekehrt können aber inländische ziele nicht aus dem ausland erreicht werden (also deutsche 0800-ziele aus dem ausland per +49800, da muß der betreiber dann im jeweiligen ursprungsland eine dortige servicenummer schalten lassen oder den anrufern die klarrufnummer des zieles geben). event based billing gibt es bei service 800 grundsätzlich nicht. event based billing bedeutet, daß der minutenpreis sich ändert, wenn sich die gegenleistung ändert. so kann man z.b. gsm-kurzwahlen oder festnetz-servicerufnummern 0180 / 0900 kostenlos anrufen, solange man sich mit den infos aus dem menu des servers begnügt, zahlt aber kräftig, wenn man zu einem agenten weiterverbunden werden will. die auslösung eines solchen event based billings im service 800 ist jedoch seitens aller jeweiligen nationalen regulierer nicht vorgesehen und ein verstoß gegen die zuteilungsregeln. das schließt seine anwendung technisch nicht unbedingt aus, dies wäre jedoch mißbrauch und würde das entgelt sittenwidrig werden lassen und den regulierer befugen, die mißbrauchte nummer abzuschalten und einzuziehen.

    calling cards (gibt´s die noch ??) sollten unproblematisch sein, weil man sich dort meist per 0800-nummer einwählt. call by call ist technisch auch bei telefonanlagen möglich. jedoch kann man es unterbinden (rufnummernsperre der gasse 010), was manche betreiber von tk-anlagen in beherbergungsbetrieben auch tun, weil es ihr abrechnungswesen durcheinanderbringt (entgelttaktübermittlung funktioniert nicht oder fehlerhaft: im ungünstigsten fall ein takt pro sekunde, den die tk-anlage mit den 6ct für den telekom-takt multipliziert).


    aber mal ganz blöd gefragt: wie kommt eine pflegebedürftige seniorin zum telefonierverhalten eines teenies ? - ich kenne schon in freier wildbahn kaum omas, die mehr als vierzehnmarkfuffzich im monat vertelefonieren. zweimal im jahr ein millierlang zu überschreiten, ist da eigentlich standard.

    wenn ich recht verstehe, befindet sich hier der a-teilnehmer in deutschland und der b-teilnehmer in österreich. dann schließe ich mich der erklärung an, daß hier ein carrier beim übermitteln der nummer murks macht. daß hier eine österreichische nummer angezeigt wird, lese ich als indiz dafür, daß der deutsche carrier die verbindung in seinem eigenen netz nach österreich routet (in deutschland in frankfurt bzw. münchen einzuleiten und dann telekom-leitungen nach österreich zu benutzen würde es ihm ja auch verhageln, die verbindung günstiger anbieten zu können) und daß die angezeigte rufnummer quasi der rufnummernbasis seines zusammenschaltungspunktes mit dem netz des b-teilnehmers in österreich entspricht.


    aber auch bei nutzung des telekom-netzes (anschluß- und verbindungsnetz des a-teilnehmers) würde die grenzüberschreitende verbindung von münchen nach wien gehen.


    ich erinnere mich ähnlicher fälle vor zehn jahren, als call_by_call in deutschland noch jung war. damals identifizierte mein bruder aus berlin sich zuweilen mit einer hannoveraner nummer, vermutlich befand sich dort der zusammenschaltungspunkt (wir waren und sind ebenfalls kunden verschiedener anb und vnb).

    offen gestanden bin ich nicht sicher, ob das erfolg haben kann / wird. das octophon 28 = optiset memory verwaltet zwei telefonbücher. das allen zugängliche befindet sich sicher in der anlage selbst. beim persönlichen telefonbuch bin ich nicht sicher, ob dies auch in der anlage abgelegt ist und dort wie die numerischen persönlichen kurzwahlen auch einfach nur dem befugten gerät zugänglich sind, oder ob hierbei der speicher wirklich im gerät befindlich ist. aber du wirst spezialisten für dieses thema finden, wenn du es (bitte mit hinweis hier und dort, daß es ein crossposting ist) auch im spezialisierten forum aufwirfst: das hicom & hipath forum findest du unter http://www.hipath.foren-city.de/

    dann wende dich am besten mal an vodafone. die haben auch lösungen für verschiedenste kombinationen aus festnetz und mobilanschluß und den dazugehörigen rufnummern. wenn du die festnetznummer selber mitbringst (t-analoganschluß im eigenen ortsnetz beantragen und nach einem monat portieren), dürfte das problem des späteren wiederherausbekommens der nummer bei vertragsende umschifft sein. eine nummer aus einem sip-account sollte sich ebenso leicht darin einbringen lassen. aber auch über 0700 solltest du mal nachdenken: das sind rufnummern, die direkt an dich zugeteilt werden und routingtabellen adressieren können. für den jetzigen zweck wirst du allerdings tariflich mit einer kombination von vodafone am günstigsten fahren. erkundige dich bei denen, welche nummern 032/ortsvorwahl/0700 bei denen am besten zu integrieren sind, wenn du die festnetznummer mitbringen willst.

    je nach dem was der extra kostet, würde ich entweder den nehmen oder das zeugs in die ecke legen und durch eine selbst beschaffte fritz!box in der gewünschten version ersetzen. ein konverter wird deutlich teurer sein.

    da mußt du mal ein bißchen mehr erzählen: wo sollen die anrufe hingehen:
    - von allen bundesweit eingehenden anrufen zu einem ziel
    - zu verschiedenen zielen je nach region, aus der der anruf kommt
    - zu verschiedenen zielen je nach wochentag und uhrzeit
    - auf festnetzanschlüsse
    - auf mobilfunkanschlüsse
    - auf einen festnetzanschluß und bei besetzt oder nichtmelden auf einen
    weiteren festnetzanschluß oder mobilfunkanschluß
    - auf mehrere anschlüsse (fest/mobil/gemischt) parallel klingelnd ...
    warum genau soll es eine festnetznummer sein: kennst du servicerufnummern (0800/0180), persönliche rufnummern (0700) und nationale rufnummern (032) ?
    gehst du davon aus, daß deine anrufer aus tariflichen oder sonstigen gründen solche vorwahlen meiden werden ?
    prinzipiell ist es möglich, auch voip-rufnummern mit ortsvorwahlen zu bekommen bzw. solche vorhandenen dahinein zu portieren (voraussetzung ist eine anschlußanschrift dort). die o.g. nachfragen sind nötig, weil deine frage zwei dinge nicht erkennen läßt, nämlich
    a) in wie weit die nummer routingfunktionen beinhalten soll und
    b) welche kenntnis der möglichkeiten du bereits hast.
    daß seine frage einfach sei, glaubt oftmals nur der frager selbst ...

    was für ein modell der fritz!box hast du ?
    verstehe ich recht, daß diese nur einen ausgang für ein analoges telefon hat und du einen adapter suchst, um an diesem ein isdn-telefon zu betreiben ? - da gäbe es zwar einen konverter von auerswald, aber der wird teurer sein, als die fritz!box durch ein anderes (auch gebraucht zu bekommendes) modell zu ersetzen, das die gewünschten anschlüsse mitbringt.
    welchen anschluß hast du ? - ist "1&1" so zu verstehen, daß es sich um nur-dsl handelt ? fritz!boxen, die "amtsseitig" auch mit nur-dsl ohne t-net/isdn funktionieren, geben meines wissens auch s0 (und dreimal a/b, davon zwei über integrierte buchsen) aus.

    die einfachste art der weiterleitung ohne anlage ist, diese direkt in der vermittlungsstelle wirksam werden zu lassen. endgeräte, die durch sich hindurch umleiten, sind mir nur in form von anrufbeantwortern bekannt, die dafür einen isdn-anschluß oder zwei analoge anschlüsse haben müssen (sonst würde ja der zweite kanal für das wiederherausleiten fehlen). isdn oder analog ist auch insofern nicht egal, weil ein analoges telefon wenn du einen isdn-anschluß hast ja nur an einem adapter funktionieren würde (und der wäre ja eigentlich eine anlage).