Beiträge von telthies

    ach, daß ich das noch erleben darf - ich bin garnicht der letzte mensch, der noch kabelgebundene telefone mag ;-) - ist das schön !


    wenn es einfach ein isdn-tischtelefon mit schnur und 5 msn sein soll, da findest du neu und gebraucht einiges. die gibt´s von verschiedenen herstellern, z.b. fmn, telebau, elmeg, um mal die m.e. besten zu nennen. ich selbst bin zufriedener nutzer zweier historischer ascom eurit30, die auch noch desöfteren gebraucht angeboten werden. dabei ist darauf zu achten, daß die ersten jahrgänge (etwa bis 2000) noch mit nur drei msn ausgeliefert wurden, jüngere bzw. eprom-upgegradete können fünf msn verwalten. mir ist kein modell bekannt, daß verschiedenen msn nicht auch verschiedene melodien zuordnen könnte. was für eine anlage habt ihr ?

    naja, so ganz unrecht hast du nicht. wenn während der umverkabelungsarie die anlage von der netzspannung getrennt war und evtl. pufferbatterien leer sind, wäre es durchaus denkbar, daß die anlage ihre konfiguration vergessen hat (äußerst selten, aber nicht unmöglich). dann müßten alle abgehenden verbindungen (qua vermittlungsstelle) die default-msn senden. a/b-teilnehmer müßten dann wohl default numeriert sein und isdn-teilnehmer garnicht. mal sehen, was der fragesteller auf meine rückfragen antwortet ...

    "wenn man NICHT drangeht" stimmt nicht ganz: einige call center lassen die gegenstellen automatisch anwählen. wenn man dann nicht innerhalb einer bestimmten zeit drangeht, kann der den ruf auslösende agent schon mit dem nächsten angewählten verbunden sein und der "zu spät" reagierende schaut in die röhre - nicht schön, aber auch nicht böse gemeint. vielleicht sollte man solche software mal dahingehend verbessern, daß der "zu langsam" reagierende oder aus seiner anrufliste zurückrufende dann wenigstens anhand seiner nummer als kürzlich angewählter erkannt und zu einem freien agenten durchgeschaltet wird. das ist wohl noch etwas unausgegoren. bei den heutigen produktwechselzyklen kommt wohl so manches nicht mehr über den betatest hinaus, der nachfolger kommt dann schneller als der bugfix ;-)

    wenn ich recht verstehe, ist die bislang funktionierende konfiguration garnicht verändert worden, sondern bis auf einen im patchfeld verschalteten gefalteten bus nur 1:1 auf eine strukturierte verkabelung übertragen worden.


    welche apparate sind nun von dem phänomen betroffen, gehend telefonieren zu können aber keine kommenden verbindungen anzunehmen ? _ sind es die an dem besagten bus ? _ welche nummern senden sie abgehend, haben sich diese verändert ? _ über welche nummern erreicht man sie intern, haben sich diese verändert ?


    p.s.: ich hasse forensoftware, die aus zwei leerzeichen eines macht. das sieht einfach sch.... aus, wenn auf frage- oder ausrufezeichen endende sätze mit nur einem "wortzwischenraum" von den nächsten gefolgt werden ! (aber immer noch besser als auf xing, wo sogar zeilenumbrüche (cr) in einfache leerzeichen übersetzt werden ;-)

    uiuiui, da scheinst du aber etwas gewaltig mißverstanden zu haben: der vorgeschlagene adapter ermöglicht NICHT, an eine ua-schnittstelle zwei systels anzuschließen. sondern lediglich, zwei systels über den bestehenden kabelweg zwischen der anlage und einer dose auf zwei ua-schnittstellen zu schalten. ua ist eine digitale schnittstelle, die kann man nicht einfach parallelschalten (systel-schnittstellen generell nicht). der adapter tut nichts anderes, als das kabel, das bisher nur ein systel versorgt hat, nun zwei systels bedienen zu lassen: jedes von ihnen benötigt vier der acht adern im kabel. die adapter führen die vier von einem systel ungenutzten nur an beiden enden so heraus, daß die vom zweiten genutzten adern auf den gewohnten kontakten der stecker anliegen (nämlich für beide 3456, obwohl im kabel das eine die adern 3456 benutzt und das andere die adern 1278). du kommst nach wie vor nicht darum herum, für eine zusätzliche nebenstelle auch eine freie schnittstelle zu finden und einzurichten - entweder für ein 4012 eine ua oder für das gigaset oder sonst ein analoges standardtelefon eine a/b. wenn ihr systels en masse habt, sollten doch wohl auch die ua-schnittstellen nicht abgezählt sein ? - mit msn meinte ich: falls ihr nicht durchwahl sondern mehrgeräteanschlüsse mit msn habt und der neue apparat von außen anwählbar sein soll, muß er natürlich auch in die rufverteilmatrix (z.b. "bei msn 4711 klingeln 18 und 23") eingetragen werden.

    nur sicherheitshalber noch mal nachgehakt: du hast verstanden, daß bei dieser lösung folgendes vonnöten ist:
    - eine freie ua-schnittstelle an der anlage
    - ein weiteres systel (egal ob 4001, 4011, 4012 oder 4034)
    - die konfiguration der besagten schnittstelle (interne rn vergeben, apparatetyp identifizieren, apparat konfigurieren, bei msn ggf. eintrag in die anrufverteilmatrix) ?

    Da wir eigentlich nur mit dem Aclatel 4012 arbeiten, kann ich wohl schließen, dass die Ports / Buchsenanschlüsse alle digitaler Natur bzw. UA sind?
    so ist es. ihr habt aber sicher auch ein faxgerät und einen AB. die haben die art anschlüsse, die ihr braucht (a/b), auf einer solchen baugruppe müßte für dein vorhaben mit dem gigaset ein port frei sein.


    Wahrscheinlich wird jetzt milde gelächelt, [...] (Das heißt 1x "0" setzen um die 4200 anzusprechen und dann 1x "0" um ext. telefonieren zu können?)
    ja. oder eben die gigaset-anlage so einrichten, daß ihr mobilteil "spontan" ein amt holt, also wenn man nicht INT drückt, immer "raus" = über die alcatel wählt.
    die gigaset-basis ist ja praktisch eine "unteranlage", weil sie eigene nebenstellen (mehrere mobilteile) haben kann.


    Ich habe wie gesagt das Telefon an einen "funktionierenden Port" (wo sonst ein Alcatel dranhängt) angeschlossen; es passiert gar nichts... Weder ein Wählton, noch ist das Telefon erreichbar.
    ein a/b-endgerät an einer ua-schnittstelle, das kann nicht funktionieren.


    der link zum richtigen adapter lautet:
    http://www.btr-netcom.de/de/pr…ing-adapter-1155576-26644 - dort ist es der pnp1. davon muß an jedes ende einer: also einmal das bein des y ins patchfeld, in einen y-arm das bislang direkt dort eingestöpselte kabel der ua-schnittstelle des jetzigen systels und in den anderen y-arm das kabel der evtl. neu einzurichtenden ua-schnittstelle für das systel am neuen arbeitsplatz; in der dose des arbeitsplatz-endes dann das gleiche wieder "zurück". komplikationen gibt es da nicht, die adapter bringen die adern 2x 3456 am anfang - im kabel 1x 3456 und 1x 1278 - auf am anderen ende wieder 2x 3456, so daß jedes telefon für sich betrachtet normgerecht verkabelt bleibt. bildlich gesprochen wird quasi eines von beiden über die gegenfahrbahn geleitet und fährt so neben dem anderen her. wenn du an der verlinkten stelle auf den grünen link "produktdetails" klickst, siehst du es auch als zeichnung beschrieben.


    wenn eure wirtschaftskrise vorbei ist, können wir uns gerne mal per pn über kosten und nutzen eines unabhängigen beraters austauschen ;-)

    analoge endgeräte gehören an a/b-ports (nicht ua, die sind nur für systels). in die alcatel-anlage integrierte dect-sender werden hier nicht benötigt und machen auch keinen sinn (sowie wären hier auch nur in der dect-gap version nutzbar). moderne schnurlos-systeme sind meist auf mehrere mobilteile ausgerichtet, verhalten sich also selbst wie telefonanlagen. vielleicht liegt hier ja der fehler: nämlich, daß in der gigaset-anlage erst eine spontane amtsholung eingerichtet werden muß, damit das mobilteil direkt an seine "amtsleitung" (sprich: die a/b-nebenstelle der alcatel) durchgeschaltet ist. der genutzte a/b-port der alcatel muß natürlich auch konfiguriert sein (diensteindikator, rufnummer, ...). wenn der port inaktiv ist, passiert evtl. auch deswegen nichts. wie ist die lage denn überhaupt: kommt kein wählton, ist es nicht anrufbar, oder wie äußert sich das nichtfunktionieren genau ?

    Re: Welche semiprofesionele Telefonanlage für kleinen Betrieb?


    Zitat

    Original geschrieben von KultGrazer
    Wir sind zZ 3 Mitarbeiter und derzeit nur mit Mobiltelefonen ausgerüstet.


    ist für mich das stichwort, den betreiber eures mobilfunknetzes mal auf die integration eines festnetzanschlusses in ein vpn (virtual private network) und funktionen wie mailbox und gruppenruf (evtl. mit festnetznummer) anzusprechen. noch eine flatrate dazu, und ihr braucht statt der anlage eventuell nur einen faxanschluß. ansonsten: vergiß´ als kleinunternehmer siemens, der tip mit agfeo ist schon nicht schlecht, auch elmeg könnte zu euch passen.