können und dürfen ist zweierlei, was sagt der betriebsrat dazu ?
selbst ein netzbetreiber oder dessen vertriebspartner wäre arbeitsrechtlich kein "tendenzbetrieb", wie es zum beispiel ein kirchlicher arbeitgeber ist. also t-mobile könnte beispielsweise seinen mitarbeitern nicht (wirksam) verbieten, vodafone-kunde zu werden oder dies gar mit sanktionen belegen. da würde sich beim arbeitsgericht schon der pförtner drüber totlachen. allerdings ist ein diensthandy samt sim eigentum des arbeitgebers und da kann er dann durchaus die bestimmung zu dessen gebrauch verfügen, daß dieses system nicht getrennt werden soll. wenn du hingegen z.b. den wunsch hast, ohne zwei handies mitschleppen zu müssen auch privat telefonieren zu können und darum bittest, die dienst-sim in ein dualsimhandy einlegen zu dürfen, wüßte ich nicht, weswegen dir dies versagt werden sollte - schließlich gibt es keinen grund, der eine güterabwägung mit einem anderen grund prinzipiell ausschlösse. mit einer ausnahme allerdings: wenn niemandem ausnahmen genehmigt werden, kann man sie auch dir verweigern. aber wie gesagt: frag´ den betriebsrat.
Beiträge von telthies
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Zitat
Original geschrieben von Gatekeeper
Technisch ist eine 0180er Nummer ja immer eine Weiterleitung auf einen "normalen" Telefonanschluss - i.d.R. einen Festnetzanschluss.
das ist ein weit verbreitetes märchen (das wort "vereinfachung" ist hierfür zu schwach). servicerufnummern 0800 / 0180 sind keine 1:1 umleitungen "für sofort" (**21*...) auf einzelne festnetzanschlüsse bzw. -sammelnummern, sondern führen zu teilweise sogar nach ursprung (= vorwahlbereich, aus dem der anruf kommt) differenzierenden routingtabellen. als weitere parameter sind darin zeiten und verkehrslast-überlaufschwellen hinterlegbar, zudem sind sie mit customer control jederzeit online änderbar. listen, die alternative ortsnetz-rufnummern zu den service-rufnummern nennen, erwecken leider oft fälschlich den eindruck, die service-rufnummer würde lediglich aus tarifierungsgründen eine ortsnetz-rufnummer maskieren. die dort angegebenen alternativen sind aber keine fest zugeordneten "klarrufnummern", sondern lediglich alternative wege, den betreiber zu ereichen. dies geschieht dann logischerweise außerhalb seines ausgetüftelten routings und dem anrufer stehen mit höherer wahrscheinlichkeit keine abfragekräfte zur verfügung. wenn man als kunde an seiner eigenen rufnummer erkannt wird, kann eine service-rufnummer sogar ein "skill-based routing" zum passenden sachbearbeiter bewirken. aber dafür muß man dann auch im call-center landen, und nicht beim pförtner am firmensitz. service-rufnummern dienen also durchaus auch den anrufern, der ruf als "abzock-nummern" ist oft unverdient.p.s.: die angst vor der kostspieligkeit der vorwahl 0180 kommt wohl nur zum teil von bösen erfahrungen mit 0190 / 0900, sondern ist wohl hauptsächlich kulturell begründet. nämlich darin, daß zu früheren zeiten ortsgespräche mal nur eine einheit kosteten (man also auch ohne einheitenzähler sicher war, sie seien mit drei groschen abgegolten). aus dieser zeit stammt die angst vor der relativen kostspieligkeit von "fern"gesprächen, also solchen zu zielen mit vorwahlen von außerhalb der nachbarschaft - inzwischen bekanntlich ebenso überholt wie die differenzierung in margarine und "gute" butter.
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die schweiz hat für festnetzanschlüsse eigentlich gar keine echten vorwahlen mehr. es gab wohl zwischen 2005 und 2007 (ohne gewähr) eine übergangszeit, zumindest für zürich (bestand vorher 01, bestand nachher 044, neu vergebene 043). wegen einführung der bundesweiten portabilität (in deutschland steht dem die heilige kuh ortsnetz entgegen - aber wie die schweizer zeigen, technisch machbar) wurden die vorwahlen durch führende ziffern einer art home location ersetzt. dabei wurde der kennzahlenplan neu geordnet, wobei einige vorwahlen danach für ganze regionen zuständig wurden. also ungefähr, als ob ganz südbayern "089" hätte.
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was meinst du mit einer seite, wo man die 0180er nummern nachsehen kann ?
eine liste, wer dahinter steckt (nicht amtlich, nicht vollständig, da von einigen wenigen leuten im netz erstellt und gepflegt) gibt es. die url fällt mir nicht ein, müßte hier über die suchfunktion aber zu finden sein, da hier schon mehrfach die frage danach aufkam. wenn es dir um die zuordnung rufnummer / tarif geht: die ist fix. es gibt feste tarifstufen je nach der ziffer, die auf 0180 folgt. wieviel dein anbieter dafür berechnet, mußt du seiner preisliste entnehmen. für 0180/2, /3 und /5 sind es minutentarife, die sich an den damaligen telekom-tarifen für orts,- regional- und ferngespräche orientieren. für 0180/1 und /4 gibt es einen ereignistarif (je verbindung) bzw. einen kombinierten tarif (sockelbetrag inkl. einer zeiteinheit, danach zeitzuschläge). ohne gewähr für aktualität, weil nicht mein täglich´ brot. für service-rufnummern (0180 / 0137 / 0900, ...) gilt übrigens generell, daß der betreiber der nummer den tarif bestimmt - also call by call "sparvorwahlen" vorzuwählen nichts nützt. -
da die sich die pin´s nicht ausdenken, sondern mathematisch generieren, sollte es möglich sein, dir diese nummern nochmals zukommen zu lassen. allerdings kann das einen langen briefwechsel bedeuten, bei dem auch alle deine kartendaten dem kartenhersteller übermittelt werden müßten. ob alle beteiligten dafür letztendlich noch mehr geld für ihren aufwand von dir haben wollen als ein schlichter kartentausch kostet, würde ich vorher sicherheitshalber schriftlich fragen. ausschließlich wenn du die puk2 noch fändest, könntest du dir mit selber neu vergeben der pin2 helfen. bist du sicher, daß du die pin2 brauchst ? zum beschränken des wählens auf telefonbucheinträge braucht man sie wohl, für manche sicherheitseinstellungen des handies ist hingegen eine endgeräte-pin gefragt, die meist fünfstellig ist (z.b. nokia default 12345) und mit der sim-pin2 nichts zu tun hat.
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wenn ich recht verstehe, rufst du eine nummer im ausland an. diese nummer existiert so offenbar nicht mehr. vermutlich hat sich die nummer geändert, wahrscheinlich derart, daß der nationale rufnummernplan verändert wurde und ganze rufnummerngassen umgeschaltet wurden. eine information hierüber kann dir auf unterschiedlichen wegen zur kenntnis gelangen: entweder bekommst du eine netzansage aus dem erreichten zielnetz oder - was für ausländische anrufer meist bevorzugt wird - eine "übersetzung" der per ss7 an dein ursprungsnetz rückgemeldeten antwort, ob die verbindung durchgeschaltet werden kann. diese übersetzung formulieren solomo und t-mobile offenbar unterschiedlich. ich würde also an deiner stelle recherchieren, ob die nummern in der zielregion neue vorwahlen bekommen haben oder in der länge auf ein einheitliches maß gebracht worden sind.
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meine nachbarin hatte das auch mal. einfach so, bei laufendem vertrag ohne die geringsten änderungen - plötzlich hatte sie eine t-net-box und erfuhr davon erst, als sich ihre freunde über ausbleibende rückrufe beschwerten. die telekomiker halten das für eine ganz tollen service und können garnicht verstehen, daß einen so ein "geschenk" nicht richtig freut.
eigentlich müßten die anrufer in solchen fällen die gesprächsentgelte zurückfordern, die dadurch ergaunert wurden, daß eine verbindung zu jemandem zustande kam, der nicht zuhause war und keinen anrufbeantworter hat und haben will.
aber da (ebenso wie beim gleichgelagerten angebot der gegenseitigen sms-benachrichtigung in mobilfunknetzen - das nur jeweils bei identischem ursprungs- und zielnetz kostenlos ist - ) sieht man, wie eng in diesem markt die margen geworden sind. ohne teure hotlines, solche tricks und dergleichen rechnen sich die preise wohl schon nicht mehr.
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Zitat
Original geschrieben von pons
Ich möchte nur die ausgehenden Gespräche per Passwort schützen, um bei Verlust des Handys niemand auf meine Kosten anrufen kann.
dafür gibt es eine elegantere methode (bei siemens nennt sie sich "verleih-handy", worunter du sie in nokia-menus findest, weiß ich nicht): setzen wir mal voraus, daß ein dieb wenig lust hat, (nur) mit deinen freunden zu telefonieren. dann dürfte es praktikabel sein, die abgehenden telefonate auf ziele aus dem telefonbuch zu beschränken. eine solche funktion wird glaube ich mit der pin2 geschützt. damit erreichst du ja auch, was du willst - und mußt selber nur dann eine pin eingeben, wenn du mal jemanden außerhalb deines telefonbuchs anwählen willst. -
was meinst du genau ? willst du eine pin-eingabe vor dem aufbau jedes abgehenden gespräches verlangen, oder den einblick in die liste der abgehenden gespräche durch unbefugte verhindern ?
(ob man den gebrauch der wahlwiederholung - der den zwecken eifersüchtiger ehefrauen durchaus genügt - paßwortschützen kann, würde ich zumindest für ein sehr seltenes leistungsmerkmal halten).
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dann nimm´ doch einfach irgendeine karte von einem elektronikgroßmarkt, der gerade mal wieder den geburtstag einer filiale feiert oder so. da gibt´s dann meist karten mit 15 euro guthaben für 5 euro, oder 10 für 3. damit zahlst du effektiv also auch nur 5 cent in einem 15cent-tarif. billiger geht´s nicht, wenn einen die jährlichen (oder noch etwas häufigeren) rufnummernwechsel nicht stören.