Beiträge von telthies

    ob das generell geht, sieht man ja in der konfiguration. dazu muß zunächst einmal die erste eumel einen internen s0-bus haben (die 306 zum beispiel hat zwar rj45-steckdosen in ihrem gehäuse, im gegensatz zur 308 - die einen internen s0-bus hat - ist bei der 306 jedoch nur der amts-bus darauf geführt). dann muß man dem internen s0-bus der ersten eumel soviele interne rufnummern geben, wie die zweite an "msn" haben soll. in der zweiten eumel muß man dann diese internen rufnummern der ersten als msn eingeben und dort weiterverteilen. dieses kaskadierte mapping von externen msn des anschlusses in interne rufnummern der zweiten eumel bedarf einiger übung im um-die-ecke-denken. damit wünsche ich viel spaß !


    ich würde alternativ mal überlegen, ob eine anlage mit der gesamt benötigten anzahl von a/b-ports nicht vielleicht doch praktischer wäre, sowas gibt´s ja doch auch gebraucht. in einer WG herrscht ja doch meist eine rege personelle fluktuation. wenn da bei so einer verschachtelten lösung der admin das boot verläßt ...

    msn meint verschiedenes, je nach anschluß: direkt am ntba meint es die nummern, die man für den anschluß bekommen hat (ohne vorwahl), am internen s0-bus einer telefonanlage hingegen meint es die internen rufnummern, die für diesen bus vergeben sind. in beiden fällen führt keine eingabe (alle msn gelöscht) zum reagieren auf alle rufe, die eingabe falscher msn jedoch zum reagieren auf keinen ruf und abgehend zur übermittlung der ersten msn des anschlusses.


    das modell europhone xl (= telekom europa 40i) ist seinerseits eine anlage für mehrere mobilteile. hier gibt es den menupunkt msn-vergabe dann nochmal: einmal für das telefon am isdn bzw. internen s0-bus, und ein weiteres mal dann für die mobilteile. bei letzterem könnte ich mir vorstellen, daß die mobilteile dann einstellige indizes bzw. internrufnummern (aus sicht des tischtelefons) haben.

    ich habe schon lange kein nokia benutzt, bilde mir aber ein, daß man das menu auch numerisch ansteuern kann: also statt 1x drücken, im nächsten menu 2x drücken, danach 6x und dann wieder 1x auch "menu+1261". eine bedienungsanleitung findet sich doch gewiß auch noch im netz.

    es wird dir nur kaum etwas anderes übrigbleiben. das display mußt du quasi durch die unterstellung ersetzen, dein tastendruck hätte jeweils das gewünschte erreicht. das navigieren im menu kannst du dir evtl. dadurch erleichtern, menupfade statt durch scrollen numerisch anzusteuern. damit müßte die fehlerquelle, versehentlich eine zeile zu hoch oder zu tief gescrollt zu haben, ausschaltbar sein und die zahl der versuche bis zum erfolg reduzieren. andere wege sehe ich spontan nicht.

    an sich steht es hier in mehreren beiträgen beschrieben: den neuen anbieter mit der portierung und der kündigung beim altanbieter beauftragen. in diesem fall würde ich dem altanbieter die kündigung durch den neuen mit hinweis auf die zusage der entlassung wegen umzuges ankündigen. ohne dies miteinander in verbindung zu bringen, wird sonst evtl. dem neuen anbieter ein abschlägiger bescheid erteilt, weil der vertrag sein reguläres laufzeitende noch nicht erreicht hat.

    na ja, ich sage mal: "fast". du mußt dich eben vorher fragen, ob die bezwingung einer 4200-fernwartung dir die gefährdung deiner freundschaft zu dir selbst wert ist. ich schätze alcatel-produkte und habe sie schon einige male für bestimmte kundenanforderungen empfohlen. allerdings muß ich - quasi selbstkritisch, da ich auch gelegentlich dazu neige - einräumen, daß die konzeption von alcatel-produkten die grenze zum rettungslosen overengineering doch recht häufig überschreitet. sicher gibt es unerschrockene ritter, die nach langjähriger erfahrung mit alcatel zurechtkommen und auf diese marke schwören. und nach meiner leidvollen erfahrung müssen die noch nicht einmal intelligenter sein als andere (ungenannt bleiben wollende leichtmatrosen von kapitänen mit drei enkeln). aber das muß jeder selber wissen. was man m.e. dennoch objektiv sagen kann ist, daß alcatel-anlagen für alcatel-spezialisten konzipiert sind. mehrmarkeneinrichter sollten sich lieber nur mit vorsicht daran versuchen und laien - einschließlich poweruser - eigentlich lieber garnicht. will sagen: wer sich darauf einlassen mag, selber wie alcatel zu denken, kann prima damit zurechtkommen - aber eben auch nur der.

    der genaue leistungsumfang, der dir am gerät zur verfügung seht, hängt nicht nur von der hardware ab. die wahl des anbieters und des tarifes entscheidet darüber, welche leistungsmerkmale dein anschluß überhaupt bietet.

    du denkst sogar noch lange nicht simpel genug: die bisherige anschlußtechnik will erst einmal abgeschrieben sein. dazu kommt, daß für die dsl-anschlüsse zusätzliche technik angeschafft werden müßte, die sich für eine handvoll teilnehmer nicht rentiert. finden sich hundert kunden oder mehr zusammen, geht im prinzip manches mehr. die rede ist allerdings von kunden, die dem netzbetreiber auch bleiben. da viele mit dsl-anschlüssen aber auch ein anbieter-hopping betreiben und nach jeder mindestvertragslaufzeit wieder wechseln, braucht es für hundert kunden die dem anschlußnetzbetreiber bleiben etwa fünfhundert kunden, die überhaupt dsl nachfragen. und die bekommt man eben in der prärie schwer zusammen.


    das wird übrigens nicht nur noch lange so bleiben, sondern sich sogar noch verschärfen: je härter der preiswettbewerb und damit je geringer die margen, desto mehr müssen sich die anbieter auf´s rosinenpicken konzentrieren. fuchs und has´ haben da eben das nachsehen. da geht auf dem lande das licht aus.


    was ich nur nicht verstehe: warum regt das die menschen so auf, wenn ihr dorf kein dsl hat oder die zahl der briefkästen reduziert wird - aber gegen konzentrationstendenzen von schulen und krankenhäusern ist der aufschrei kaum zu hören ?

    du kannst am isdn analoge endgeräte über adapter (so nennen sie sich für ein oder zwei endgeräte) bzw. tk-anlagen (so nennen sie sich für eine größere zahl von endgeräten, und bieten dann zuweilen auch interne s0-busse für isdn-telefone) ebenso gut betreiben wie endgeräte, die direkt für isdn gemacht sind. die adapter machen die meisten leistungsmerkmale des isdn auch für die analogen endgeräte zugänglich.
    da du ja speziell nach schnurlosen modellen fragst: hier gibt es einen entscheidenden unterschied. hat ein dect-schnurlossystem eine analoge verbindung zum festnetz (egal ob am analogen hauptanschluß oder über adapter), so ist es einkanalig. anklopfen und makeln können durchaus dennoch vom adapter gemanagt werden. es kann dann aber nur eine verbindung nach extern bestehen, egal wie viele mobilteile angeschlossen sind. auch eine durchwahl per msn zu jedem mobilteil separat geht dann nicht. wenn du also mit mehreren mobilteilen schnurlos telefonieren willst, solltest du ein system mit s0-schnittstelle (isdn) nehmen.
    die modelle wechseln mir in diesem marktsegment zu oft, um mir einzelne zu merken. mit gigasets liegst du aber schonmal nicht schlecht.