Beiträge von telthies

    ich war vor zwei monaten bei einem versatel-kunden in freiburg und habe dort von versatel den eindruck, daß man zwar auf lange sicht mit denen als geschäftskunde gut bedient ist, daß denen im netzmanagement aber ein wenig der überblick fehlt - sprich, daß kunden fehler um mehrere stunden früher bemerken als der betreiber selbst nach recherchen auf erste störungsmeldungen hin überhaupt glaubt, daß der fehler da ist. nachdem der fehlerherd gefunden war, ging die entstörung aber wohl angemessen flott.

    ja, lach´ du nur. meine erfahrung als fachjournalist und -consultant aus inzwischen 17 jahren sagt klar, daß vorwürfe an die kollegen an der technikfront falsch adressiert wären und daß sich inkompetenz (längst nicht nur bei der telekom) zuverlässig an verwaltungsspitzen akkumuliert. wer sich dabei erwischen läßt, ahnung zu haben, darf für den rest seines lebens auch weiter immer schön die arbeit machen, die mit den zwei linken händen macht man derweil zu entscheidern. falls du das aus deiner firma nicht kennen solltest, müßtest du schon selbst der chef sein ;-)
    wer an der technikfront ungeschickt ist, ist meistens suppunternehmer (der scheinbare schreibfeeler ist absicht). die sich mit b schreiben sind nämlich ebenso gut wie die festangestellten kollegen.

    versuch´ lieber nicht, dem techniker tips zu geben. der hat ahnung von seiner materie und wird von halbwissenden im eigenen laden schon genug dabei gestört, danach zu handeln. sei einfach kunde und mach´ deinem anbieter klar, daß dein großer dicker anwalt ganz doll böse werden kann.

    am wahlverfahren liegt´s wohl kaum, daß das faxgerät sich merkwürdig verhält. ich tippe eher darauf, daß evtl. vorher für das faxgerät die spontane amtsholung aktiv war und es jetzt eine 0 zur amtsholung vorwählen muß, selbst aber auf den betrieb am hauptanschluß konfiguriert ist. die idee, ein gerät, mit dem man zufrieden war, einfach ersatzweise identisch wiederzubeschaffen, ist zuweilen nur von scheinbarem erfolg gekrönt: erwischt man eines gleichen namens aber anderen releases, kann es sich anders verhalten, weil von einer version zur nächsten einstellungen geändert wurden (z.b. bei zwei optionen für einen parameter war vorher die default-einstellung "off" und ist nun "on") - auch produktpflege kann ihre tücken haben.

    intern ist ein anruf aus sicht eines multilink-fähigen schnurlos-systems nur dann, wenn er von einem der anderen mobilteile kommt. die identifizieren sich dann meist als int1 bis int6, je nach hersteller leicht variabel. wenn du einen anruf erhälst, dessen clip-info eine dreistellige nummer ist, liegt die ursache wohl eher in einer (bewußt ?) falsch eingestellten caller id des anrufers, die in zusammenwirken mit dem leistungsmerkmal "clip no screening" nicht korrigiert bzw. als unauthentisch verworfen wird. es wird sich schlicht um anrufe eines call centers handeln, die sich nach dem verbot der anrufe ohne caller id nun erstmal technisch doof stellen und versuchen, mit gefakten id´s anzurufen.

    deine einschätzung, die 42xx seien nix für laien, deckt sich mit der auffassung des herstellers. du wirst die konfig-sw auf offiziellen wegen nicht bekommen, ohne deine sachkunde (personenzulassung) nachgewiesen und die geforderten produktschulungen besucht zu haben (wohlgemerkt vergangenheitsform, denn im vertrieb ist das produkt schon geschichte).


    diese anlage nach dem motto "na, dann laß´ ich die überzähligen telefone eben einfach weg" zuhause zu betreiben, ist ohnehin quatsch. mit einem vierzigtonner fährt man nicht zum briefkasten, auch nicht für geschenkt.


    die anlage, ihre baugruppen und apparate (soweit systemtelefone, also typen 40xx) freuen zum weiterbetrieb bzw. zum ausschlachten gewiß noch jemanden, wenn du sie z.b. in der bucht in die rubrik handy&organizer \ telefonanlagen isdn setzt.


    die systemtelefone erwarten ganz gewöhnlich zwei adern a/b für ihre digitale schnittstelle ua auf 4/5 der westernbuchse bzw. 1/2 bei verwendung von tae steckern. am operator-apparat (4034 O) programmierst du dir allerdings einen wolf an jeder einzelnen funktionstaste.


    die programmierung kenne ich (bei beiden) nur per laptop, die 4210 ist mitnichten der vorgänger, sondern die kleinere baustufe.

    das mit dem dort gleich heißen ist schon mal richtig (nicht gefordert, aber übersichtlicher). wenn du deine frage dort postest (die richtige rubrik ist "endgeräte"), dann bitte mit dem hinweis, daß es ein crossposting ist. ich finde es am besten, in beiden beteiligten foren darauf hinzuweisen, daß man crossgepostet hat. am besten mit links zum jeweiligen gegen-thread, so können sich die stammleser beider foren auf dem neuesten stand halten. und bitte nicht vergessen, zum schluß auch beide leserkreise an der gefundenen lösung teilhaben zu lassen (daher schreibe ich dir dies auch hier statt als pm im anderen forum).


    was hast du dir eigentlich konkret von der wahl ausgerechnet dieses modells verprochen, wie hast du es gefunden und hast du vor dem erwerb verstanden, daß es ein systemtelefon ist ?

    daß wir vom selben telefon sprechen, glaubte ich dir schon aufgrund des aufklebers an der unterseite. das kopfzerbrechen braucht dir keine sorge zu bereiten, auch ich lerne gerne dazu. ich habe dem fachkollegen gerade eine wakeup-pm geschickt, meist ist er recht flott in der reaktion (mir aber nicht bekannt ob gerade online). besagte plugware 4094 (4200 ist eine anlagen-serie, evtl. die, für die er mal gebaut war, an 4400 klappt er aber auch) macht wie gesagt eigentlich das was du brauchst - aber nach meinem wissen eben nur in die entgegengesetzte richtung (also ua in s0, nicht s0 in ua). die serie 40xx ist eine breite palette von apparaten, mittlerweile steht als letzte ziffer eine 8 oder 9 (je nach version klassisch oder voip), sonst sind sie noch wie ihre vorgänger. das 4020 steht generationsmäßig zwischen den 4012 und dem 4028/4029. aber alle sind m.w. nur als systemtelefone betreibbar. mal sehen, wann sich der kollege meldet. entweder hier oder "komm doch mal ´rüber".