Beiträge von telthies

    das mit den begriffen ist wohl weniger eine altersfrage. österreichern und deutschen (wie auch deutschsprachigen schweizern) fällt wegen ihrer scheinbar gleichen sprache kaum auf, daß doch jede ihre eigenarten hat (aber auch innerhalb deutschlands: fleischer / metzger / beinhauer; schreiner / tischler ...). klappe für die nebenstellen ist mit den drehwählern in deutschland aus der mode gekommen, in österreich hält sich der begriff. die schweizer sagen linie zur leitung. und so wird wohl auch dein glockentaster dasselbe meinen wie der klingeltaster in deutschland. das brummen in solchen konstellationen wird wohl am ehesten von einem der trafos kommen (oder aus netzfrequenzunterschieden beider teilnetze). dann kann das umpolen nichts bringen, weil der trafo netzseitig ja wechselspannung bekommt. wie man sowas filtert, mußt du einen elektriker / elektroniker fragen, ich bin mehr technischer kaufmann. ich schätze es allerdings als unbedenklich ein - wenn es also nicht gerade störend laut ist (das sprechen überlagert oder brüllen erfordert), würde ich es unbeachtet lassen. adapterlösungen sind fast immer mit leichten kompromissen verbunden.

    den grund deines brummens kenne ich leider nicht. was für ein gerät ist denn das telegärtner ? vielleicht solltest du noch folgende mißverständnisquellen bedenken: 1) es geht nicht um ein faxproblem, die anlage heißt "1/8fax"; 2) nicht alle nichtösterreicher wissen, daß mit "klappe" gemeint ist, wozu wir deutschen (bis auf sammler von 20er-jahre-telefonie) "nebenstelle" sagen.

    Zitat

    Original geschrieben von Watson203
    Verstehe es aber auch nicht warum die Menschen ihre neue Nummer nicht ihren Freunden mitteilen.


    ich kenne einige leute, die genau deswegen bei vertragswechseln auf die mnp verzichten - nämlich, um alle paar jahre den zähler, welche leute sich zu ihren "freunden" zählen, mal wieder auf null zu stellen. die familie und eine handvoll kumpels kriegen dann die neue nummer per sms; die anderen gehen leer aus - und das soll so !

    da kann ich meinem vorposter nur beipflichten: wie ist deine frage denn genau gemeint - suchst du jemanden, der für dich einen persönlichen spruch zusammenreimt oder eine gema-freie boris-becker-stimmimitation als mp3 ?

    bei mir stand auch kürzlich so eine nette junge dame vor der tür, die "von der telekom" kam. der "ausweis" der "kollegin" war eine eingeschweißte visitenkarte mit bild. auf der stand immerhin erkennbar, daß sie nur von einem beauftragten unternehmen kam. aber es ist ihr wohl bei mir zum erstenmal passiert, daß jemand dreist genug war, das ding aus dem nur halb aufgeklappten täschchen herauszunehmen und tatsächlich zu lesen. ich (selber dpg-verdianer und insofern den kollegInnen verbunden) rief daraufhin bei der telekom an, um darauf aufmerksam zu machen, daß in unserem wohngebiet drücker als angebliche telekom-mitarbeiter unterwegs seien, die sich nur auf hartnäckigstes nachfragen als nur "beauftragt" entlarvten. ich fand nämlich (und denke immer noch so), daß die telekom - in deren reihen es durchaus gute kollegInnen gibt - den zusätzlichen mißkredit durch ihren ruf beschmutzende drücker nicht braucht. zur antwort bekam ich, privat sehe man das ja auch so, aber seitens der konzernleitung sei das so gewollt.

    ein einzelner mehrgeräteanschluß hat bei etwa acht bis zehn nebenstellen ausgespielt - was will man da mit 25 ? die verkabelung ist nichts besonderes: die ua-schnittstelle benutzt zwei adern, wie viele andere auch. eine tk-anlage im geschäftlichen einsatz sollte idealerweise wie ein maßanzug sitzen. da ist grobe fehldimensionierung (auch nach oben) immer falsch und konfiguration die halbe miete. wenn es nicht eilt, berate ich gerne bei der verwertung der 4220 - bei interesse bitte kontaktaufnahme per mail (parla ätt web.de). die anlage ist ohne weiteres auch auf einen mehrgeräteanschluß konfigurierbar. aber wie gesagt, diese anlage dauerhaft immer in der passenden konfiguration zu halten ist wahrscheinlich deutlich teurer als eine passende auch selbst administrierbare anlage anzuschaffen.

    eine 4220 ist eigentlich eine sehr gute anlage. aber einerseits in vertrieb und support kein ganz frisches produkt mehr, und auch nie für selfservice gedacht gewesen (also keine für jedermann browserkonfigurierbare anlage, wie man sie heute privat bzw. vom home-office gewohnt ist). man braucht also für alles einen alcatel-techniker (auch von freien errichtern und auch per fernwartung, aber eben doch auf dem falschen kostenniveau für jemanden, der sparen will und eigentlich mit einer auf einen mehrgeräteanschluß zugeschnittenen lösung passend bedient wäre). je nach vollständigkeitsgrad (anzahl der intakten und noch ansehnlichen systemtelefone) kann sich durchaus noch lohnen, das gute stück bei ebay etc. einzustellen. mit dem selber weiterbenutzen wird jemand, für den dieses produkt eigentlich nie gemacht war, nicht wirklich glücklich - auch und schon gar nicht unter wirtschaftlichkeitsgesichtspunkten. die passende agfeo, auerswald, elmeg o. dergl. ist neu gekauft vermutlich billiger als die nächsten drei technikereinsätze für die 4220 (wenn man sie eigentlich nicht braucht). für einen einsatz in einem umfeld, wo man sonst eine omni pcx einsetzen würde, ist sie noch eine gute alternative.


    die antwort auf die betriebssystem-frage lautet also: die konfig-sw gibt es ohnehin nicht für den endkunden downzuloaden.


    übrigens fällt mir gerade auf: du hast einen namensvetter bei alcatel / nextira ;-)

    naja, gut - ich korrigiere mich von quatsch auf zweihundertprozentig. was sagen denn wissenschaftlich an die frage herangehende zu der befürchtung, einem akku mit der angedachten methode (beschleunigtes leersaugen) ein atypisches entladungsverhalten anzutrainieren ?
    also - wenn schon, denn schon erscheinen mir gebrauchstypische lade-entladezyklen der bessere weg. aber ich habe keinen meßplatz und vielleicht gibt es die aus der juristerei bekannten unterschiede zwischen gesundem menschenverstand und professorensicht ja auch in der physik ;-)