Beiträge von telthies

    Zitat

    Original geschrieben von Marktplatz
    Ist das etwa ein Problem?

    "Problem" ist vielleicht nicht das richtige Wort, "unhöflich" trifft es eher. Daß es zur Netiquette gehört, Crosspostings zumindest zu kennzeichnen (wenn nicht gar zu verlinken, in manchen Foren sogar zu unterlassen), hat ganz simple Gründe: Stellt jemand dieselbe Frage an mehreren Stellen OHNE hierauf hinzuweisen, machen sich manche Antwortbereiten die unnötige Mühe etwas zu beantworten, was andernorts bereits beantwortet wurde. An diesem Punkt können sich die Antwortbereiten ihre Kräfte effizienter aufteilen, wenn sie in dem Wissen "Kollege war schon da" zum nächsten Fragenden weiter ziehen können. Hinzu kommt, daß alle Mitleser - Aktive wie Passive - den nicht verlinkten Teil des so gesehen "verteilten Gesamtthreads" nicht mitlesen können, schlicht aus Unkenntnis wo im Netz der oftmals garnicht so unbedeutende "Rest" der Diskussion zu suchen wäre. Diese "Doppelarbeit" und dieses teilweise Ausgeschlossensein von der Gesamtdiskussion sind als vermeidbarer Ärger den man damit bei interessierten Mitlesern wie Helfenden erzeugt zwei gute Gründe, wenn man schon kostenlos Rat bekommt im Gegenzug wenigstens ein bißchen Höflichkeit aufzuwenden. Benimm gilt immer nur so lange als überflüssig, bis sich innerhalb eines Mikrokosmos alle Beteiligten einander gegenüber rücksichtslos verhalten. Aber dann ist es zu spät. Konfuzius sagt: einfach öfter ´mal Kant gugeln ;-)

    Testweise ein Telefon direkt - also ohne den Splitter und damit "davor" - in die TAE zu stecken, geht nur wenn es kein ISDN-Anschluß ist. Ohne Splitter kommen dann natürlich auch die DSL-Frequenzen zum Telefon durch, was ich nicht machen würde, aber nach Ansicht vieler Kollegen unproblematisch ist.


    Daß der benutzte Anschluß schon die TAE-Gestalt hat bedeutet nicht zwingend, daß beim Setzen der TAE-Monopoldose sicher geprüft worden ist, ob sie die einzige Telefondose an der Leitung war. Wenn am Splitter mehrere Telefone in einem Adapter angesteckt sind, kann dies durchaus auch ein parallelschaltender Adapter sein (ist das wie bei Fritz!Boxen Western auf drei TAE oder ist es TAE einfach auf TAE dreifach ?).


    Mit dem Nostalgietelefon zu testen, geht nur, wenn der Anschluß noch Impulswahl versteht. Wenn nein, bleibt einfach nach dem Wählversuch der Wählton bestehen und nichts passiert.


    Daß das Nostalgietelefon ein 61er ist, habe ich mir schon gedacht (einfach aufgrund der hohen Wahrscheinlichkeit, es war quasi der Golf der grauen Post). Aber es macht einen Unterschied, ob es sich um einen 611, 612 oder um einen 613, 614, 615 oder 616 handelt - das sagt aber das Typenschild und außer zwischen 611 und 613 oder zwischen 612 und 614 kann man sie auch äußerlich unterscheiden.


    Wieso es in die eine Richtung einwandfrei klappt und in die andere nicht, ist offensichtlich: beim ankommenden Belegen (Ruf) klingelt es, und beim Hörerabnehmen schaltet der Gabelkontakt vom Rufen aufs Sprechen um; beim abgehenden Belegen (Wahl) schaltet der Gabelkontakt die Leitung an, danach betätigt man das Wählorgan, und danach tritt der Gabelkontakt nicht nochmals in Aktion.


    Die ganze Installation mit Splitter und zwei Apparaten ist ja ein recht komplexer Schaltkreis, in dem sich so allerlei gegenseitig stören kann. Ein Problem nur bei ankommenden Verbindungen wäre zwar wahrscheinlicher als nur bei gehenden Verbindungen, aber grundsätzlich ist beides möglich. Und je nach Schaltung der Apparate zueinander kann sowohl der Gabelkontakt des benutzten als auch derjenige des unbenutzten Apparates der Übeltäter sein. Wobei ich eher den modernen Apparat in Verdacht nähme: vier Jahrzehnte sitzt eine graue Maus auf einer Arschbacke ab, ein modernes Schnulli ist nach drei Jahren schon relativ Methusalem.


    Aber wie gesagt, auch längst vergessene weitere Dosen, Umschalter, Familientelefonanlagen und dergleichen können so ein System ins Schlingern bringen. Normalerweise wirkt der Brechreiz zuerst auf das DSL, aber wenn es sehr kurz an die Vermittlungsstelle angebunden ist, kann die verbleibende "Geschwindigkeit" durchaus noch befriedigend sein. Feuchteeindrang in die Fernmeldeleitung oder Korrosion an Kontakten müßte ebenfalls deutlich (durch Laaangatmigkeit) vom DSL detektiert werden.

    Was für ein Modell ist das alte Schnurtelefon genau (siehe Bodenschild) ?


    Wie sind die zwei Telefonanschlüsse geschaltet: Parallel, automatischer Umschalter, A2-Schaltung, Telefonanlage ?


    Einen Gabelumschalter hat JEDES Telefon. Er schaltet zwischen Klingeln und Sprechen um und wird beim Schnurtelefon durch den Handapparat (Hörer) betätigt. Die Ladekontake des Schnurlos-Systems sind kein Gabelumschalter. Beim Schnurtelefon sieht man davon nur die Zungen, auf denen der Hörer aufliegt, bei Kompakttelefonen mit oder ohne Schnur nur noch die Auflegetaste.

    Zitat

    Original geschrieben von Martin Reicher
    Ich würde allerdings dann gleich VoIP verwenden und nicht dieses steinzeitliche ISDN. Ich telefoniere seit Jahren nur noch per VoIP, völlig problemlos.

    Inzwischen voipen wir ja eigentlich alle, ob wir es wissen oder nicht: ISDN gibt es nur noch auf der TAL aka "letzten Meile", die Netzbetreiber verwenden es auf der Fernebene schon nicht mehr. Deswegen sind sie ja auch alle so erpicht darauf, die Wandlung in "ISDN" von den VSt´en zu den Kunden zu verlegen, wie vor zwanzig Jahren die Wandlung von ISDN in Analog.

    Eingehende Teile von Telefonleitungen gibt es nicht, es wird in beiden Verkehrsrichtungen dieselbe Doppelader Deiner Leitung belegt, da diese nur aus einer Doppelader besteht. Die Leitung kann es also wohl nicht sein. Da würde ich den Übeltäter eher im Apparat suchen. Wenn ein Stecker aussieht wie aus Porzellan, wird er es auch sein. Das hatte man damals noch so, ist aber nicht schlechter und wird somit nicht schuld sein, man ist aus Kostengründen davon abgekommen. Mein Hauptverdächtiger wäre ein verbogener bzw. verdreckter Gabelumschalter.

    Ich habe es damals (nutze seit vier Jahren kein CbC mehr) so gehalten, daß ich mir regelmäßig vier aufeinanderfolgende wöchentlich aktualisierte Listen daraufhin angesehen habe, wie konstant die Tarife jeweils gewesen sind. Die Anbieter hat man zumindest damals in zwei Klassen teilen können: die Einen lagen in einer Stunde um ein Vielfaches unter und in einer anderen Stunde um ein Vielfaches über den Mitbewerbern, und die Anderen waren zwar fast nie ein Viertel oder mehr günstiger als das Hauptfeld, aber andererseits auch nie mehr als um das Doppelte darüber. Wenn man damals alle Anbieter die von einer Stunde zur nächsten Sprünge um den Faktor Vier (oder gar Zehn) machten aus der Liste strich, wurde sie schlagartig übersichtlicher. Wie weit das heute noch gleich ist, habe ich schon ewig nicht mehr überprüft (weil ich nur B2B tätig bin, wo CbC maustetot ist). Aber ich gehe davon aus, daß sich die kulturelle Einstellung von Anbietern zum Thema transparenter Preisgestaltung in den vier Jahren nicht dramatisch verändert hat. Wer immer die Anbieter nimmt, die zu bestimmten Stunden mit Tarifen im bereich von zehn Prozent des Mittelfeld-Wertes locken, der dürfte heute wie damals genauso hart auf die Schnauze fallen. Anbieter sind generell keine Sozialämter, in Haifischbranchen schon garnicht.


    Meine Empfehlung lautet vom Vorgehen also:
    1) Betrachte in Vergleichslisten nur die Stunden, in denen Du üblicherweise wach bist
    2) Nimm´ den Preis Deines Anschlußanbieters als Maßstab
    3) Streiche alle Werte, die das Doppelte dieses Wertes erreichen oder überschreiten
    4) Prüfe die übriggebliebenen Anbieter über mehrere Wochen auf ihre Schwankungsbreite
    Zusammen mit dem Kriterium "nicht mehr als 2x täglich zwei Wählversuche wegen zu wenig freien Leitungen" kam ich damals auf vier alltagstaugliche Anbieter. Das sollte in der Praxis übersichtlich genug sein, und jede Einsparung die damit nicht erzielbar ist, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit unter´m Strich nur Augenwischerei.

    Zitat

    Original geschrieben von _IO_LIB
    (Bei Vodafone braucht man ja nichtmal Vorwahlen-Intern die Vorwahl, was mir nahezu regelmäßig Anrufe von anderen 0173ern beschert, die bei einem Friseur einen Termin ausmachen wollen und vergessen, die Ortsvorwahl zu wählen. ;) )

    das hatte D2 schon vom Start weg, da waren Teilnehmerrufnummern in den Ortsnetzen noch nur in Großstädten siebenstellig. Mittlerweile führt das wohl immer häufiger zu Falschwahlen. Weiß zufällig jemand hier, ob das auch bei portierten Nummern funktioniert, also wenn die angewählte vorwahlgleiche Nummer inzwischen nicht mehr bei D2 ist ?

    Zitat

    Original geschrieben von lars85
    Vom Format her denke ich eher an TTMJJJJ. [...] Wirklich keine Chance?

    Nur mit 0151 oder 0176, oder mit 0152x/0157x falls da ein x bei ist, das auf Dein erstes T paßt.

    Am einfachsten wird man da machen können, daß man sich das abschminkt. Dein Geburtsdatum kannst Du ja jetzt nicht mehr verändern, im Format TTMMJJ sind damit sechs von sieben Stellen ja schon gesetzt. Bleibt eine Stelle, die noch variabel ist, also neun Möglichkeiten, mal drei Vorwahlen sind das 27. Die Wahrscheinlichkeit, daß die Summe der Leute die am selben Tag geboren sind und der Leute die trotzdem diese Nummernkombination haben unter 27 liegt ist vernachlässigbar gering. Also das wäre im Lotto schon ein Achter mit Zusatzzahl und richtiger Endziffer :-)