Beiträge von telthies

    Ich bin kein Jurist, aber ich sehe das so: wenn der neue Anbieter Dir den Erhalt des Portierungsauftrages bestätigt hat, hat er Dir doch auch bestätigt, daß er für Dich beim Altanbieter kündigen soll. Verschläft er danach eine bei unverzüglichem Handeln einhaltbare Frist, sehe ich ihn in einer Schadenersatzpflicht für zusätzliche Kosten. Die Nummer darf der Altanbieter nicht mehr als Geisel nehmen, falls er auf Vertragserfüllung besteht (die damit doppelte Grundgebühr wäre so ein ersatzpflichtiger Schaden). Du könntest durchaus den gewünschten Anschluß nehmen, die Nummer dorthin portieren lassen und hättest dann so lange zwei Anschlüsse, bis der Altanbieter seinen Anschluß abschaltet. Die Mehrkosten hat im Prinzip der Verschlamper zu tragen. Recht haben und durchsetzen bleibt natürlich zweierlei, also ist das Risiko der Doppelkosten Deines.

    Daß der PickUp einen Befehl braucht und nicht einfach mit Hörerabheben an irgend einer anderen Nebenstelle funktioniert, ist nicht idiotisch(er als die Sperre gegen das "Hochschalten" in den Rückwärtsgang).


    Den Port mit dem Anrufbeantworter auf "Typ: Anrufbeantworter" einzustellen, bewirkt immerhin, daß diesem Port überhaupt auch ein bereits abgefragtes Gespräch wieder weggenommen werden kann.


    Wenn Du dieses Wegnehmen ohne PickUp-Befehl haben willst, mußt Du nur den AB an dieselbe TAE anstecken wie das Telefon, daß dieses Wegnehmen können soll. Das bedingt natürlich, daß AB wie Telefon für analoge Ports a/b gedacht sind.


    Wenn man immer die frischeste Firmware will, muß man elmeg bei elmeg kaufen und nicht bei der Telekom. Im Fall der 800 geht das aber glaube ich nicht (Exklusivprodukt ohne Pendant im Eigensortiment des Herstellers). Es hätte aber in der c- und der T-Serie passendes direkt von elmeg gegeben.


    Da der PickUp-Befehl aber nicht idiotisch ist, bräuchtest Du auf dessen Abschaffung im Zuge von Firmware-Modernisierungen allerdings nicht zu hoffen.

    Interessante Frage trifft auf in diesem Spezialfall nicht sicher wissenden Schlauberger. Ausprobiert, Ergebnis: SMS o2 an o2 mit Rufnummerrr wie an ePlus mit Rufnummerrr (also zu lang) nicht zugestellt; Anruf o2 an o2 mit Rufnummerrr geht korrekt durch, o2 an ePlus ergibt "die von Ihnen gewählte Rufnummer ist nicht vergeben ..." (Rufnummern sämtlich unportiert). Ich hätte alle Konstellationen durchprobieren können (wozu sonst hat man siebzehn Karten und vierzehn Handies), lasse es aber mit der Stichprobe mal bewenden. Ergebnis: es ist in solchen Fällen ratsamer, eine Vanity-Rufnummer z.B. als "017x/FIRMENN (AME)" anzugeben, um die sicherheitshalber besser nicht zu wählenden Ziffern zu kennzeichnen.

    > Dann hat mich mal einer gefoppt, der mir eine 8stellige 0171er Nummer als "seine" genannt
    > hat. Vielleicht fand er's mit der falsch angehängten Ziffer ja besser zu merken.
    das könnte Dir bei mir auch passieren, sobald ich eine 017x/NACHNAME oder 017x/FIRMENNAME oder 017x/[Festnetznummer] gefunden habe.

    > Wenn ich die [...] Tabelle richtig verstehe, ist der Pool 0171 21... immer noch
    > der Telekom zugeordnet (also unverändert zu früher) Stimmt das so?
    jein. Die Mobilfunkvorwahlen sind komplett den Netzbetreibern zugeordnet, also seitens der BNetzA nicht in HLR-Portionen den einzelnen Providern. In der Regel wird das zwar so sein, daß ein Netzbetreiber rücklaufende Nummern wieder wie bisher verwendet. Aber das ist nicht zwingend so, sonst würden ja auch HLR mit von inzwischen verschwundenen Providern wegportierten Nummern sukzessive immer dünner (wenn man die Rückläufe nicht mehr verwendete, nur weil es den alten Provider nicht mehr gibt). Ich hatte übrigens 1999 eine Xtra Card aus der Geschäftsauflösung eines Händlers, an deren ersten vier Ziffern die Telekom nicht erkennen konnte, ob sie selbst oder Hutchison der zuständige Provider waren, erst die ganze Nummer machte die Zuordnung klar, das HLR war in recht bunter Folge für eigene und Providerkarten genutzt worden. In Henning Gajeks Liste kann man übrigens auch sehen, daß bei manchen (0172er) Nummern nicht die ersten zwei, sondern die zweiten zwei Ziffern für bestimmte Provider kennzeichnend waren.


    > dass alte siebenstellige Rufnummern (ähnlich wie beim Festnetz) systematisch
    > zu je 10 achtstelligen Nummern umgearbeitet wurden
    ist von vorne bis hinten erfunden. Das hat es in den Mobilfunknetzen nie gegeben und ist für dort auch bis auf weiteres nicht vorgesehen. Erstens gilt die "allgemeine Elfstelligkeit" (gezählt ohne die VAZ, die mit der ONKz die Vorwahl ergibt) ausschließlich im Festnetz, und zweitens weist der Bericht der BNetzA zur Fortschreibung der Numerierungsregulierung eindeutig aus, daß für den Bereich der Mobilfunknetze (wie auch für die SRN) auf absehbare Zeit keine Rufnummernknappheit befürchtet wird.


    Im Festnetz wird im übrigen zwischen zwei Arten von "zu kurzen" zurückgegebenen Rufnummern unterschieden: Gehören sie zu einem "Altbestands-RNB", werden sie nicht neu vergeben - auch nicht in neuer Länge; erst wenn sie in so laufender Folge zurückgelaufen sind, daß sie zusammen nach neuer Lesart wieder einen RNB ergeben, werden Nummern mit ihrem Beginn neu ausgegeben. Dabei ist theoretisch eine Neuzuteilung in - allerdings nicht beabsichtigten, und auch nicht planmäßig als beantragbar vorgesehenen - Einzelfällen in der Gestalt möglich, daß z.B. 123456 als Rufnummernblock 12345-6 bis -89 wieder vergeben wird. Gehören die Rufnummern hingegen zu einem erst in der Ära der Regulierung zugeteilten RNB der ursprünglich "zehnstellig" war, müssen sie zwar bei erneuter Zuteilung "elfstellig" ausgegeben werden; dies geschieht aber in der Regel nicht so, daß sie quasi nur mit einer weiteren Ziffer auf den Rücken geschnallt auf dem Absatz kehrt machen sobald sie zurückgelaufen sind. Sondern in der Regel schöpft ein Netzbetreiber seinen Nummernvorrat systematisch aus (wobei er darin frei ist, ob er in laufender Folge vorgeht oder seine RNB im jeweiligen ON balanciert ausschöpft). In beiden Fällen ist meist üblich, Rückläufe blockweise erst wieder in den Kreislauf einzuspeisen, wenn andernfalls der Vorrat knapp würde (neue RNB beantragen zu dürfen, ist an den Nachweis der Ausschöpfung der bereits zugeteilten RNB von mindestens 75% gebunden). Auch ist zu berücksichtigen, daß nicht alle Anschlußanbieter auch selber Netzbetreiber sind und diejenigen von denen sie die Rufnummern bekommen eine von einem Kunden eines Kooperationspartners rücklaufende Nummer eher selten an einen eigenen Direktkunden neuzuteilen, sondern den Eigen- und Partnerbedarf gerne separat halten.


    Mobilfunknetzbetreiber und -provider neigen ebenfalls dazu, rücklaufende Nummern zu "sammeln" und gepulst wieder in den Pool einzuspeisen, siehe z.B. die erst vor kurzem wieder in die Vergabe tröpfelnden 0179 oder die vor ca. drei Jahren plötzlich aufgetauchten 0172/46 bis /49.


    Nach Deiner (_RGTech) Logik müßten die neuen 0179er ja nun die Länge der 0176er haben.

    Nicht, daß wir uns mißverstehen: ich fahre im Alltag einen Agila A und für Langstrecken einen W124 420E (und genieße dabei sogar, daß der seinen unzähligen Vierzylinder-Geschwistern wie ein Ei dem anderen ähnelt). Es ginge mir auch mit Petrodollars bis zum Abwinken nicht um Originalität als Wert an sich. Aber ich denke schon, daß Adel auch verpflichtet (und Geldadel eben zu wenigstens einigermaßen Geschmack und persönlichem Stil). Das müssen nicht gleich Sonderanfertigungen sein, aber man könnte doch wenigstens zeigen, daß man nicht nur die in der Yellow Press omnipräsenten Top Ten der prominenten Luxusmarken kennt und sein Auto demzufolge von Bugatti, Lamborghini oder meinetwegen Koenigsegg kaufen muß. Sondern es gäbe da zum Beispiel noch Jensen, Felber, Monteverdi, Vector, DeLorean, DeTomaso, Iso, Wiesmann, Isdera, Bitter, Lorenz & Rankl und weitere, die eben nicht bei jedem Otto Normalneureich in der Garage stehen. In Sachen Einzelstücke würde ich mich wohl eher bei Uhren und Schmuck austoben, dafür erschiene mir ein Auto als Objekt schon zu groß. Aber wenn man als Juniorscheich nicht wenigstens einen Hauch von individualität über den Gruppendruck stellen kann, dann ist der ganze Reichtum doch eigentlich Perlen vor die Säue geworfen. Geld ohne Geschmack macht keinen Sinn, dann kann man es besser mir überweisen als vor seiner Lieblingsdisco seinen Aventador zwischen sieben weitere im selben Orangeton einzureihen. Die Steigerung von ärmlich ist erb-ärmlich :-)


    Was den Toyota angeht: mein Vater hatte mal einen Kollegen, der mit einem Käfer zur Arbeit kam und zu Kunden fuhr, während seine Kollegen bei den Kunden mit einem Kadett, Taunus o. dergl. vorfuhren. Das, meinte der Geschäftsführer, wäre ihm peinlich. Daraufhin entgegnete der Außendienstler, er tue dies gerade, um dem Herrn Geschäftsführer eine Peinlichkeit zu ersparen, da er gut geerbt habe und er wolle nur deshalb nicht mit seinem Mercedes zur Arbeit kommen, weil dieser ein größeres Modell sei als der Dienstwagen des Herrn Geschäftsführers :-)

    Ich frage mich allerdings, wozu eine solch´ erhebliche Menge Geldes hinlegen, wenn trotzdem dasselbe Modell in einer Stadt mehrmals unterwegs ist, noch dazu sogar mehrere in der gleichen Farbe. Das ist doch, als trüge noch eine weitere Dame auf demselben Opernball ein identisches Brilliantcollier ...


    Kauft man als berufsmäßiger Juniorscheich einen Lamborghini wirklich genauso banal wie Otto Normalverbraucher seinen Ford oder Opel (ich meine, mit derselben Einstellung "macht nix, wenn ich den auf dem Aldi-Parkplatz nur am Nummernschild von den Anderen unterscheiden kann" - mal abgesehen davon, daß der Aldi in diesem Fall wohl eher Harrods oder Tiffany heißt) ?

    > ich sage jetzt einfach mal dass das Netz immer 1 Sekunde im Puffer hat,
    > also wurde das Gespräch gespeichert
    nun ja, ich würde einen Jitterbuffer nicht mit einer Temporärdatei gleichsetzen, das erschiene mir etwas hoch gegriffen