> Realistisch finde ich eg.
> 100 Minuten ins Festnetz / 50 Minuten zu anderen E-Plus Marken /
> 200 Minuten in Fremdnetze
> 150 Minuten eingehend aus anderen Netzen
Dreihundertfünfzig Minuten abgehend zu Einhundertfünfzig Minuten ankommend, das kann ich nicht ganz nachvollziehen. Sicher gibt es mehr Mobilfunker mit Allnet-Flats als in der anderen Richtung Festnetzler mit Flat inklusive Mobilfunk. Aber verteilen sich die Mobilfunker mit Allnet-Flats so ungleichmäßig über die verschiedenen Funknetze, daß insgesamt noch eine so stark asymmetrische Verteilung abgehend : ankommend zu erwarten ist ?
Zum Thema "Gewinnzone" bin ich der Meinung, daß hier der Rechenfehler höchst populär ist, von seinen beiden stärksten Monaten im Jahresverlauf anstatt von seinem Durchschnittsverbrauch auszugehen. Die Flatrates würden sich (zumindest ohne deutliche Verteuerungen) nicht schon so lange für die Anbieter rechnen, wenn die Zahl der Kunden, die sich mit den Flatrates besser stehen, Diejenigen mit dem gegenteiligen Effekt stark überwiegen würde.
Nach meiner Einschätzung sehen die meisten Kunden bei Flatrate-Angeboten eine Waage vor ihrem geistigen Auge und tun dann in die der Flatrate-Pauschale gegenüberliegende Waagschale ihr "Jahrhunderthochwasser" oder zumindest die zwei oder drei Rechnungen aus ihrer Erinnerung, von denen sie am stärksten geschockt waren. Vielleicht sollten sie sich gerade die lieber noch´mal hervorholen und dabei feststellen, daß da zumeist 0180er oder gar 0900er Servicenummern, Roamingzuschläge, verzögert aufsummierte Auslandsverbindungen, Auslandsumleitungen, Auslandsmailboxabfragen und sonstige Posten, die von der Flatrate eben gerade nicht entschärft werden, zu den jeweiligen "Unsummen" geführt haben.