Beiträge von telthies

    > Die Telekom ist nur da nur bis zum APL zuständig,
    > die Verkabelung danach zur 1. TAE ist Eigentümersache.
    falsch: die erste TAE gehört noch zum Machtbereich des Netzbetreibers, und damit auch ihre Verlegung. Da gilt es zwei Dinge nicht miteinander zu verwechseln: die rechtliche Zuständigkeit des Netzbetreibers geht bis zur ersten TAE, auf dem Teilstück zwischen ApL und erster TAE ist der Eigentümer jedoch für die Kosten zuständig, wenn er den Leitungsverlauf und die Verlegeart (unter Putz) bestimmen will. D.h. verlegen lassen darf der Hausbesitzer diesen Abschnitt, und dies auch dem Mieter erlauben. Auflegen (vulgo: auf der Eingangsseite anschließen) darf das Kabel jedoch nur der Techniker des Netzbetreibers.


    Für die Fragestellerin heißt das: kläre ersteinmal den Kabelweg, damit Du alles was Du machen darfst, schon einmal erledigen kannst. Parallelschaltungen gibt es, selten aber damit immer noch öfter als es sie geben soll. Dosenanlagen sind schon deutlich häufiger: das sind Hintereinanderschaltungen von Dosen (erkennbar daran, daß die Leitung die in 1/2 in die Dose hereinkommt, an 6/5 zur nächsten Dose weitergeht und so fort) und mit der Auswirkung, daß ein Einstöpseln in einer Dose die anderen "tot" (taub) schaltet. Ebenfalls häufig anzutreffen sind zwei Dosen mit einem automatischen Umschalter dazwischen, solche Schaltungen geben aber meist direkt nach einer Umstellung auf ISDN und/oder DSL Probleme und werden dann aufgelöst. Es kann jedoch durchaus auch sein, daß das Haus wie zwei Wohneinheiten verkabelt ist, d.h. daß in beiden Etagen eine "erste" Dose sitzt, die einen eigenen Kabelstrang zum Hausanschluß (meist im Keller) besitzt. Der besagte ApL hat häufig die Gestalt eines grauen Zigarrenkistchens mit Klemmenleisten darin (bei älteren ApL aus den 70ern auch noch die einer glockenförmigen Haube, aber es gibt unzählige weitere Varianten). Darin muß - wenn hinsichtlich der Schaltung meine letzte Vermutung mit separaten Kabelsträngen zutrifft - eigentlich nur die Leitung zur gewünschten Dose auf die gegenüberliegenden Klemmen desjenigen Paares, wo die "Amts"leitung ankommt, d.h. an den Platz der Leitung zur derzeit genutzten Dose. Diese Operation ist rechtlich dem Netzbetreiber vorbehalten. An die neue genutzte Dose kommen die Apparaturen wie gewohnt, also mit "der Splitter zuerst" liegst Du hier wie da richtig.


    Wie hat denn der Vermieter früher Telefoniert - doch wohl kaum nur im Büro ? - hatte er zwei Leitungen, oder oben einen zweiten Apparat mit Schauzeichen, oder eine kleine Telefonanlage ? - da könnten sich Hinweise zur Klärung der oben erwähnten Anschlußfragen finden.


    Was die "bedingte Technikbegabung" anbelangt: mir (Teleföner, wenn auch Autodidakt) haben schon zweimal die naiven Vorschläge einer Arzthelferin und einer Textilfachverkäuferin (letztere sogar blond) weitergeholfen, wenn das Ende der Fahnenstange des fachlichen Lateins erreicht war :-)


    Frauen sind garnicht dumm, Mann muß es nur zugeben können.

    Das wirkt für die Kundenbindung praktisch genauso, als hätten sie garnicht Bescheid gesagt, daß der Wagen fertig repariert ist. Da würde ich dem Werkstattbesitzer auch sagen, daß ich zum letztenmal dort Kunde war, weil seine Dödel zu blöd zum Anrufbeantworterbenutzen sind. Insofern muß die Antwort also lauten: "ob unerlaubt bzw. verboten oder nicht - bestraft wird die Nummernunterdrückung: in diesem Fall durch einen verlorenen Kunden".

    verläängern, na ja. Aber verlääääängern ist vielleicht doch ein bißchen zu viel und letztendlich nur noch unpraktisch und sonst nix.


    Wie sind eigentlich in Dubai die Konditionen für Wunschkennzeichen (in der Schweiz darf man ja gleich ein paar Tausender für ein zufällig diese Woche gerade freies vierstelliges aber ansonsten häßliches Nümmerchen hinlegen, wenn man nicht das als nächstes an der Reihe seiende Sechsstellige haben will, und die Belgier nehmen ähnlich heftige Sümmchen, dann allerdings für wählbare Kombinationen) ?


    Oder bekommt man eine schöne Nummer (wie die gezeigte 22222) selbstverständlich "automatisch", wenn man der Scheich Soundso ist (wie bei uns, wo die Landräte bemüht sind, DW1 für Dr. Wichtig zu reservieren) ?

    > Bestes Beispiel: Porsche
    > Da sind regelmäßig Fahrzeuge aus dem Museum unterwegs.
    ich denke, da muß man unterscheiden zwischen Rennwagen und Rallyefahrzeugen, die auch nachdem sie zu Zeugen der Technikgeschichte geworden sind noch regelmäßig zeigen daß sie es immer noch drauf haben und "zwischendurch" im Museum bestaunt werden können einerseits; und andererseits den in Ehren ergrauten ehemals für den Normalgebrauch gebauten Fahrzeugen, die als Museumsstücke nicht so regelmäßig mit Bewegungsfahrten fit gehalten werden dürften wie (angemeldete) Oldtimer im Privatbesitz. Bei letzteren überwiegt - denke ich - eher die Scheu vor Anstrengungen nicht mehr gewöhnten Teilen. Das Fahrzeug in solchen Fällen mit mehreren Bewegungsfahrten quasi als "Dehnübungen" vorzuwärmen, bevor es den Torturen einer Schnauferl-Rallye ausgesetzt wird, bedarf der Manpower von Idealisten. Das neben dem Museumsbetrieb zu wuppen, kann sein, aber ich halte es für eher unwahrscheinlich daß es gemacht würde.

    Den Versuch bleibt es auch wert - garantieren kann ich die Berechtigung meines Zweifels nicht. Allerdings meine ich mich zu erinnern, daß bei der 308 nicht die S0-Teilnehmer in der Anlage numeriert wurden, sondern der Bus mit allen Nummern seiner Teilnehmer und diese dann wiederum nur im Gerät. Mit den SysTels an der xi521 ist das etwas anders, allerdings bin ich darin nicht erfahren (ich habe eher mit den U-SysTels am elmeg-Original zu tun als mit den S-SysTels an OEM).

    > Bzgl. H-Kennzeichen: Wenn die Bilder schon von der Audi FB Page kommen
    > dann werden die Autos wohl auch der Audi AG gehören.
    das glaube ich eher weniger: Automobilkonzerne holen ihre Museumsschätzchen ungerne hervor. Die dürften meist Standschäden haben und bei Rallyes besonders schiffbruchgefährdet sein. Auch denke ich, daß ein Konzern als Teilnehmer an Wettbewerben in Sammlerkreisen ein Naserümpfen hervorriefe, da sieht man lieber Individualisten. Die Verbindung zum Hersteller ist da wohl meist ein Fanclub des Modells oder einer Karosseriebauart (bei MB z.B. Coupés, egal ob E- oder S-Klasse, alt oder jung).

    Du bist sicher, daß die Anlage die Doppelvergabe der internen MSN an zwei TEI zuläßt ? ? ?
    und auch, daß dieser Trick das B-Kanal-problem löst ?


    Daß es sich in der geschilderten Fallkonstellation um einen Anruf an zwei Teilnehmer handelt, weiß die Anlage ja (sie müssen hier in der Rufverteilung ja als Team eingetragen sein, sonst könnten sie nicht gemeinsam klingeln).


    Daran, daß die Anmeldung derselben MSN am zweiten SysTel Erfolg haben kann, hege ich Zweifel.