Prinzipiell können durchaus eine Fritz!Box und ein Speedport o.ä. am selben ISDN-Anschluß betrieben werden. Aber wenn hier der Speedport vorhanden ist und ein dritter a/b-Port benötigt wird (von den dreien aber einer ein Fax ist), würde ich schlicht in Raum B den Anschluß nutzen, an dem derzeit das Fax läuft und das Fax in einen TA 2a/b ausgliedern, der dann neben dem Speedport am ISDN-NTBA hängt. Ein Telekom TA 2a/b bzw. DeTeWe TA33 sollte sich in der Bucht für einen Zwanziger inkl. Versand schießen lassen.
Beiträge von telthies
-
-
Ja, ganz recht, daß Du darauf hinweist - wenngleich: auch wenn Hör- und/oder Sprechkapseln nicht mehr ganz fit sind, wissen die Sammlerkollegen Rat und Hilfe. Insbesondere wenn die Schätze lange eingemottet waren, ist eigentlich immer einiges daran zu tun. Mich selbst trifft dies meist noch nicht, da ich hauptsächlich aus der Zeit von ca. 1970 bis 1990 sammle, aber an den älteren Apparaten ist die Zeit schon mit deutlicheren Spuren vorübergegangen.
-
möglich, aber nicht mein Spezialgebiet. Ich gehe davon aus, daß Konverter als Einzelbauteile toleranter sind als die in manchen IAD´s verbauten - aber in dem genannten Spezialforum bekommst Du darauf gewiß genauere Antworten.
-
Im Wasser-Forum für historische Telefone http://www.wasser.de/telefon-alt/forum/index.pl findest Du Spezialisten für diese Fragestellung. Nummernschalter aka Wählscheiben haben immer Impulswahl, was Flashhawk "Nachmachgerät" nennt, meint hier wohl Geräte im Retro-Look, die es teilweise auch mit Tasten gibt, die lediglich Wählscheiben imitierend im Kreis angeordnet sind. "Echte" (= wirklich drehbare) Wählscheiben können nur impulswählen, solche mit integrierten Umsetzern sind mir nicht bekannt. Diese Umsetzung allein (oder der Austausch des IAD gegen einen, der IWV versteht) ist leider auch nur die erste Hürde. Der Nummernschalter muß dann auch bei einigen IAD´s (als sehr penibel gelten Fritz!Boxen) "normgerecht" ablaufen, was durch verstellte Federsteifigkeit, verbogene Kontakte, Verharzung u. dergl. beeinträchtigt sein kann. Dieses Problem betrifft allerdings nur echt alte Sammlerstücke, nicht die fabrikneuen Repliken aus Lifestyle-Boutiquen (wie den Telekom-W48).
-
Nur mal als Anregung, die Denkrichtung zu ändern: wie wäre es für die Kids mit Handies, die auch HomeZone-Festnetzrufnummern haben ?
Bei teils gewerblicher Nutzung scheint mir der KabelD-Tarif mit der Fritz!Box und vier bis zehn RN optimal zu sein, was spricht gegen diesen ?
-
Ist denn überhaupt gesagt, daß die direkte Amtsholung aktiv ist ?
(das merkt man ganz simpel daran, ob man eine Amtsholung braucht - wählst Du ohne "0" nach draußen, ist die direkte - auch spontane genannte - Amtsholung aktiv, an manchen Anlagen nur ja oder nein, an manchen je Port individuell aktivierbar). Nicht an allen Anlagen gibt es soetwas überhaupt. -
Hongkong halte ich auch für Quatsch. Mit TAE-F(ernsprechen = Telefone) und TAE-N(ichtfernsprechen = AB, Modem, Fax & Co.) verhält es sich so, daß bei beiden im Grunde nur die Kontakte a und b (1/2, also auf die Dose gesehen links unten und mitte) benötigt werden, W und E (3/4, die beiden oberen) werden bei modernen Geräten kaum noch verwendet. Die Besonderheit der N-Stecker liegt darin, daß sie a und b zum nächsten Gerät weitergeben müssen, da die TAE-Technik dies um den Anschluß mehrerer F-Endgeräte an einer Dose zu vereiteln so verlangt. Dazu werden 1 an 6 und 2 an 5 (also jeweils nach Gegenüber) gebrückt. Insbesondere bei Faxgeräten mit weiteren Funktionen (eingebaute Telefonweiche/AB, Scanner oder Drucker sind dabei nicht relevant) geschieht dies häufig nicht im Stecker, sondern im Gerät und seiner Endgeräteschnur. In einem solchen Fall wären dann sechsadrige Verlängerungen angesagt. Aber das trifft bei Dir ja nicht zu, weil das Fax ja hier auf seinem Anschluß alleine ist. Ansonsten unterscheiden sich - nur um das unerwünschte Einstöpseln von F-Endgeräten in N-Schlitze zu unterbinden - die Stecker an "Codiernasen" (sprich: Sperrnasen), die jedoch völlig unproblematisch mit dem Seitenschneider entfernt werden können. Ich würde also schlicht das Telefon einfach ohne seine Basis mitnehmen und für das Fax (meine Meinung zu dessen Umzug s.o.) schlicht ein handelsübliches Verlängerungskabel kaufen. Nach meiner Erfahrung sind da in den meisten Städten expert und MediaMarkt preisgleich, bei den anderen Wettbewerbern würde ich da also auch keine eine Odyssee lohnenden Unterschiede erwarten. Ebay plus Versandkosten kommt da oft auf´s gleiche heraus wie in der Stadt kaufen plus Parkticket. Tel Aviv, wie der Franzose sagt.
-
> Genau, und legt dann noch ein bissl was drauf und baut den Toyota
> zum Aston um. Tuning sozusagen...
mit anderen Worten: man darf gespannt sein, wann es "Umrüst-Kits" für gefälschte Aston Martins gibt ... -
ein ganzes Kabel hättest du ohnehin nicht basteln müssen, sondern lediglich beide Enden ein bißchen auftrennen und zweite Stecker bzw. Buchsen anpfriemeln müssen. Je nach Größe des Loches wo es durch muß, kann das eine Alternative zu zwei Kabeln sein. Jedes Endgerät benötigt zwei Adern, sechsadrige Kabel wären ohnehin eher selten. Bei TAE sind nur die Buchsen in den Dosen voll belegt, die Endgeräteschnüre üblicherweise nur vier- bis teilweise sogar nur zweiadrig. Daher sind auch die Verlängerungsschnüre vieradrig, sowohl TAE-F als auch TAE-N benutzen praktisch nicht mehr Adern.
-
Da kann ich mich beiden Vorrednern nur anschließen. Das klein wenig Ahnung gibt es im Netz übrigens bei Stingel, Tocker, Kahlhans oder der Netzmafia (sämtlich ~.de). TAE-Verlängerungskabel sind in der Regel vieradrig und man könnte an beide Enden zweite Stecker und Buchsen basteln und dann grün/gelb als a/b des zweiten Stranges verwenden. Aber grundsätzlich sind Verlängerungskabel Endgeräteschnüre und im Gegensatz zu Installationskabeln mangelhaft geschirmt, weswegen Störungen durch Übersprechen oder Einstreuungen von Radios oder Stromkabeln leichteres Spiel haben.
Aber wozu überhaupt das ganze Theater, wenn es um ein Schnurlostelefon und ein Faxgerät geht ?
Das Schnurlostelefon sollte mit zehn Kabelmetern mehr Entfernung zu seiner Basis doch noch kein Problem haben, und an Innendiensttagen danken mir Hintern, Beine und Rücken jedes zum Faxen Aufstehen und ein paar Meter gehen müssen.