Beiträge von telthies

    Eigentlich mag ich ja keine zwölfstelligen Mobilfunkrufnummern, aber heute bin ich denn doch ´mal schwach geworden: bei simplytel gibt es gerade (bis 16. 11. sogar mit 3x 15 Euronen Aktionsguthaben extra) 34567XXX, wenn auch mit 0176. Aber es ist ja schon November, und in der Nacht von Sylvester auf Neujahr gibt´s ja wieder frische gute Vorsätze ;-)

    Ich weiß ja nicht genau, was Du meinst. "Klingel" sagen wir Teleföner zur Türglocke oder zur Fahrradklingel. Aber nicht (primär), um ein anderes Wort dafür zu haben als der Anschlußinhaber aka Teilnehmer. Sondern wir unterscheiden die "Ruforgane" (also die Dinger, die Laut geben, wenn ein Anruf hereinkommt) in "Tonruf" (elektronisch, macht irgendeine Form von Düdeldü, braucht wenig Energie) und "Wecker" (mechanisches Penetrieren einer Glocke mit einem Hämmerchen, macht Rrrring, braucht richtigen Männerstrom).


    Was ich meine (d.h. genauer: vermute, daß Du es meinst), ist eine "Zusatzklingel", die meist als Wecker ausgeführt z.B. bei "Steckdosenanlagen" verwendet wurde oder für Schwerhörige oder als Außenwecker z.B. auf Schrottplätzen. Also ein Ruforgan zusätzlich zum im Fernsprechapparat eingebauten. Je nach Stromhunger kann so ein Ding an einem Anschluß der nicht darauf eingerichtet ist es zu "befeuern" im günstigsten Fall zu einem jämmerlichen Klang des Weckers führen oder diesen garnicht hörbar anregen. In leider etwas häufigeren härteren Fällen kommt es bei längerem Klingeln zum Absturz der Anlage oder zu Qualmentwicklung in ihrem Netzteil.


    Am prinzipiellen Aufbau der Anschaltung eines solchen externen Ruforgans ändert es nichts, ob die "Leitung" (aus Sicht der Dose ja immer a/b) vom "Amt", von einer TK-Anlage oder irgendeiner Box kommt. Wenn Deine Box keine Klemmen zum Herausführen des Anschlusses für einen Apparat hat, kannst Du deswegen nicht einfach ein Kabel mit Steckern an beiden Enden basteln und einen davon in den linken TAE-Slot einstöpseln (in der Hoffnung, dieser ließe sich als Eingang verwenden). Sondern Du mußt dann am Ende des Kabels ein Adernpaar* an die Klemmen a (1) und b (2) der TAE-Dose führen.


    *) bei weiß-braun-gelb-grün: weiß, braun; bei rot-schwarz-weiß-gelb: rot, schwarz.

    Bei TAE-Steckern habe ich noch nie von "6p6c" gehört. TAE hat nur vier Adern (a, b, W, E). TAE-Anschlußschnüre für N-Endgeräte führen allerdings 1 auf 6 und 2 auf 5 wieder heraus. Durch die Stecker einspeisen kann man in TAE-Dosen nie etwas, egal wie sehnlich man es sich wünscht und was für einen originellen Grund man dafür hat. Die Schaltung ist humorlos. Eine externe Klingel nachzuschalten geht im Prinzip schon, hat aber nichts mit der Endgeräteschnur oder ihrem Stecker zu tun (von obiger "Ausnahme" einmal abgesehen). Ich würde die Klingel eher an 6 und 5 (La, Lb / a´/b´) der Klemmenleiste der Dose abgreifen, näheres dazu sagt Dir die Anschlußanleitung. Modernes Equipment rechnet allerdings meist nur mit einzelnen Apparaten mit Tonruforgänchen, nicht mit stromhungrigen Weckern.

    Was Du meinst, heißt Adern. Signal ist das, was als Strom darin fließt. Analoge Telefone benötigen zwei Adern "a/b". Die Kabel sind meist vieradrig, und in N und F wird nur am Stecker unterschieden, nicht im Kabel selbst. Die Schlitze zum Einstöpseln der Stecker sind sämtlich nur für Endgeräte, die ankommende Leitung (vom "Amt" oder von der Telefonanlage) wird nie über Stecker eingespeist, sondern über die Kontaktleiste (meist Schraubklemmen). Da kommen weiß* und braun* in a (1) und b (2).


    *) im Telekom-Kabel meist das erste Paar des Vierers, also Ohnestrich und Einzelstrich


    Was willst Du denn überhaupt anschließen ?

    Korrekt ergänzt. Es gibt Fritz!Box-Modelle, die auch DECT eingebaut haben. Den daran verwendeten Mobilteilen ist es im Prinzip egal, an der Fritz!Box statt an ihren "angestammten" Basisstationen betrieben werden zu müssen. Auch an FON1/2/3/S0 lassen sich DECT-Systeme betreiben. Leider bleibt die Gesamtzahl der a/b-Ports gleich, wenn man die integrierten DECT-Anmeldemöglichkeiten nicht oder nur teilweise nutzt. D.h. Schraubklemmen für den Betrieb nicht direkt angemeldeter DECT-Mobilteile alternativ an eigenen Basen gibt es leider nicht. Von dieser kleinen Einschränkung abgesehen, lebt man privat und kleingewerblich mit der Fritz!Familie sehr gut. Sooo viele Mehrkindhaushalte gibt es ja in Deutschland leider nicht mehr (= die Rändä is nimmehr so sischä).

    Nummern brauchen keine physikalischen Anschlüsse, Du kannst auch alle max. zehn Rufnummern auf einen einzigen Apparat führen. Die Fritz!Box kann je nach Modell zwei oder drei a/b-Endgeräte anschalten (z.B. FON1 und FON2 über die Anschlüsse im Gehäuse, ggf. adaptiert mit den TAE-Pigtails, die mitgeliefert werden und FON3 - sofern vorhanden - über die Schraubklemmen). Du kannst auch an FON S0 eine Eumex oder sonstige ISDN-TK-Anlage einstöpseln, die ihrerseits dann z.B. auch acht a/b-Ports haben kann. Für einen stabilen ISDN-Takt muß jedoch der Anschluß ein "echter" ISDN-Anschluß sein (hat Versatel meines Wissens).

    Von "analogen Außenanschlußklemmen" habe ich in 20 Jahren Telekomik noch nie gehört. Darf ich die für meine Sammlung behalten ? - die passen so schön zu den Wolpertingern ;-)


    Wenn Du vier analoge Endgeräte betreiben willst, brauchst Du eine Anlage mit vier Endgeräteports a/b. Das ist Standard, wie es standarder nicht mehr geht, gerade für die Anwendung im Privathaushalt. Die Eumex-Serie der Telekom paßt dabei nur, wenn der Amtsanschluß S0 (ISDN-Basisanschluß) vorhanden ist. Bei Versatel vermute ich soetwas ´mal, aber genau wissen kannst Du das nur selbst (was Du bestellt und bekommen hast). Schraubklemmen sind bei Anlagen für diesen Einsatz üblich, manchmal gibt es alternativ dazu auch TAE-Slots in den Gehäusedeckeln.

    Meines Erinnerns unterscheidet dieses Teil zwischen kommender und gehender MSN. Wird immer die erste gesendet, kann dies - sofern dies auch die Default-MSN des Anschlusses ist - auch daran liegen, daß die Einrichtung im TA schon an sich wie gewollt vorgenommen wurde, nur im falschen Format (also mit Vorwahl anstatt korrekt mit der MSN nur als ortsinterner Rufnummer). Ich habe die Anleitung gerade nicht vorliegen, aber kompliziert ist es an sich nicht (weder vom Finden noch vom Durchführen her). Zu beachten ist das übliche, also erst TA vom NTBA trennen, Programmiertelefon mit MFV an a/b2, Programmier-Einleitcode usw.

    Ein solcher Streit stimmt mich bedenklich: es wäre ja durchaus vorstellbar, daß danach neuere Fritz!Box-Versionen weniger Gigaset-kompatibel wären, d.h. man Updates unterlassen müßte, um nicht Funktionen einzubüßen.