Beiträge von telthies

    nö, muß kein Fake sein. In der Artikelbeschreibung steht, NACH der 7 stünde X für EINE Zahl. somit meint "01XX 7XXXXXX" eigentlich "01YZ 7XXXXXX", als T-Mobile kann dies (soweit unportiert) also immerhin eine 0160, 0170, 0171 oder 0175 sein.


    Aber 89 Tausend Euronen sind wohl selbst für einen Nennpreis der erst´mal nur Aufmerksamkeit erzeugen soll, wahnwitzig hoch gegriffen. Dieses Einstellen hätte sich der Anbieter komplett schenken können, eine Katze im Sack (vier verschiedene Vorwahlen, die sehr unterschiedlich angesehen sind und zu viele mögliche X) plus die Ungewißheit, welchen Preis wenigstens ungefähr jemand dafür wirklich haben will trifft keine Zielgruppe.

    Nein - unnötig scheint (D)ein Diskussionsbeitrag zum Thema Crosspostings keineswegs. Es fragt sich nur, ob sich die richtigen den Schuh anziehen, darüber nachzudenken.


    Hier bin ich übrigens nur "einfaches Mitglied", im in diesem Fall vom Crossposting betroffenen Forum auch Moderator.


    Und es geht mir auch mitnichten darum, daß Crossposten an sich "pfui" wäre oder so. Ich sehe das nicht so, und viele andere Verantwortliche in anderen Foren ebenfalls. Das ärgerliche ist nicht, daß überhaupt crossgepostet wird. Sondern daß es immer wieder als unwichtig abgetan wird, darauf hinzuweisen (am besten UND EINFACHSTEN durch Verlinkung der Threads miteinander).


    Unterläßt man dies, dann kommt es zu der für die Helfenden in Forum X unschönen Situation, sich mit ihrer Hilfsbereitschaft ein Bein dafür auszureißen, dem Fragenden zu helfen, während dieser längst munter nur noch im Forum Y an seinem eigenen Thema interessiert ist. Außerdem bekommen die Helfenden in beiden Foren so nicht mit, welche Rückfragen der Fragesteller im jeweils anderen forum bereits beantwortet hat. Das ist m.E. schlicht unhöflich gegenüber den Hilfsbereiten in beiden Foren.


    Das ist eben leider heutzutage immer häufiger: was man kostenlos bekommt, dafür fühlt man(cher) sich nicht verantwortlich. Das führt nur auf Dauer zu Frustration bei den Helfenden, bis sich irgendwann urplötzlich darüber gewundert wird, wenn deren Zahl dann abnimmt. Das muß nicht sein. Bitte, Danke und dergleichen - meine Grufti-Generation sagt sogar noch "Guten Tag", wenn sie einen Raum betritt, kaum zu glauben !? - bricht niemandem einen Zacken aus der Krone.


    Die Grundhaltung "Flatrate-Vollkasko auf unterlassene Gegenseitigkeit" ist einfach nicht tragfähig, für welches Gesellschaftsmodell auch immer - wenn ich das als "Uhu" mal so sagen darf - der eine oder andere BiVie versteht das sogar, hört man zuweilen ;-)

    Den ISDN-Diensteindikator findet man in Bedienungsanleitungen solcher Consumer Telecomics eigentlich immer nur unter Tarnbezeichnungen. D.h. man muß dann z.B. nach "Anschlußtyp" oder so suchen, und "Fernsprechen 3.1 Khz" heißt dann z.B. "Kombigerät", mit den Spezifikationen "Telefonie" bzw. Telefax G3" entsprechend "Telefon / AB" oder "Fax". "Kombi" - also Fernsprechen 3.1 KHz OHNE Spezifikation in Telefonie oder Telefax G3 ist das universelle (von dem ich eigentlich erwarten würde, daß es bei einem "U"-Port default eingerichtet wäre, aber bei vielen Kleinanlagen sind alle Ports default Telefone).

    > 0177/ab11111
    nicht übel.


    > 0174/9993aa3
    geht so, würde ich wenn ich die obige hätte auch abgeben. Das generelle Problem solcher (müßte man sie klassifizieren, vergleichbar Geschäftslokallagen evtl. 2a oder 2b zu nennenden) Nummern ist, daß sie ein wenig "zwischen den Stühlen sitzen": Wirklich eitle suchen schönere, und den anderen sind sie nur Beträge wert, die aus Händler- bzw. Spekulantensicht den Aufwand sie zu bekommen nicht lohnen. Der Markt klassifiziert sie also praktisch als "zum Behalten zu schön, aber zum Verkaufen zu häßlich". Ich sachma: als kleine Aufmerksamkeit für jemanden der keinen Wein trinkt und dessen Lieblingsblumen man nicht kennt, ganz nett ;-)

    Zwei Basisanschlüsse sind jedoch erst recht nicht auf einen (NTBA-)S0-Bus zu legen, also wird die TK-Anlage auch dadurch nicht obsolet. Und mit TK-Anlage geht das befürchtete unter nachbarlicher MSN segeln nicht (außer die beiden Endgeräte befänden sich am selben internen S0-Bus, aber auch dann wäre es nur möglich, wenn die Anlage eine interne MSN gleichzeitig an zwei TEI zu vergeben zuließe). Mit strukturierter Verkabelung ist es völlig egal, wer wann analog oder ISDN (oder SysTel) will - das Kabel und die Dose machen alles gleich gern.


    Die Aussage über die Leitungsbelegungskalkulation der Telekom ist übrigens eine Milchmädchenrechnung: Auf eine so kleine Menge von Anschlüssen bezogen läßt sich das nicht herunterbrechen, 60:20 gleicht sich sehr viel eher aus als 6:2 - zwei Nutzkanäle als "Collision Domain" für sechs Nutzerparteien, da ist das "gassenbesetzt" auf der Netzebene "Inhouse" als Regel statt Ausnahme vorprogrammiert.

    Ja, der Kabelsalat sieht ja wirklich lecker aus. Komme da bloß nicht auf die Idee, etwas aufzudröseln (besonders lustige Zeitgenossen "sortieren" gerne die Farben, so daß man nachher nicht mehr sieht, welches weiß zu welchem bunt gehört). rt/bl ist in der Tat das erste Paar überhaupt (in jeder Lage eines "hochpaarigen" Kabels).


    Aber du solltest dich damit garnicht beschäftigen: Der Telekomiker muß Dir nämlich als Abschluß seines Hoheitsbereiches eine "erste TAE" als sogenannte "Monopol-TAE" setzen. Und auch nur der darf das. Der hat auch die Ausbildung dafür, zu erkennen, ob irgendwo eine "Dosenanlage", ein Umschalter oder ähnliches installiert war oder ist und kann Dir auch wenn mehrere vorhanden sind die Dose im gewünschten Zimmer "gängig" machen - eine "erste TAE" muß nicht zwingend in den Flur bzw. ins Wohnzimmer.

    Ich sehe das ähnlich, und ebenso aus verschiedenen Gründen. Eine S0-Busverkabelung ist nie sternförmig. Ein S0-Hub erzeugt zwar rein "geografisch" gesehen einen Stern, aber in Wahrheit ist es ein gefalteter Bus. In einem Sechsfamilienhaus dürftest Du es kaum schaffen, die Leitungslängenbegrenzung dabei einzuhalten. Auch speist kein S0-Bus ohne Zusatzspeisung sechs Telefone. Eine einzige Anschlußdose je Wohnung wäre wohl ebenfalls Käse, bei mehreren ist die Längenüberschreitung aber schon garantiert. Außerdem würdest Du mit dieser Installation jeden zwingen, nur ISDN-Telefone zu betreiben. ISDN-PC-Karten gingen ebenfalls, aber schon DSL- oder Kabelmodems berücksichtigt diese Planung ja nicht. Für einen AB oder ein Schnurloses (von denen beiden das Marktangebot von Modellen mit analoger Amtsschnittstelle sehr viel breiter ist) bräuchte so jeder seinen einzelnen Terminal Adapter. Und intern telefonieren geht am externen S0-Bus auch nicht, der NTBA hat nämlich keinen "Innenverbindungsweg". Mit Deiner Idee wird also kaum jemand glücklich werden. Nicht zuletzt derjenige nicht, der sich mit den Verursachern der Kostentreiber in der Telefonrechnung (00, 015 bis 017, 0180, 0700, 0900) herumschlagen will. Solche Gassen grundsätzlich zu sperren, gäbe vermutlich nur böses Blut. Denn ein diffuses Konstrukt "Familie" kontrahiert kein Netzbetreiber, da hat immer einer als Anschlußinhaber den Hut auf. Und der ist dann intern buchstäblich der "Buhmann".


    Mein Gegenvorschlag wäre, die Wohnungen reichlich zu verdosen und alles in strukturierter Verkabelung (voll belegt, Minimum Kat.5) auf ein zentrales Patchfeld zu führen. Dieses kommt in ein Rack (z.B. von Hager gibt es alternativ auch klassische Unterputz-Elektroschränke dafür), in das auch die Splitter und NTBA´s respektive Kabelmodems kommen. Gleiches gilt für eine mehrkundenfähige TK-Anlage (keine Angst, 8818freak kann Dir da gewiß etwas günstig in der Bucht zu schießendes empfehlen). Von dort aus schließt sich dann jeder an das an, woran er teilnehmen will bzw. legt sich sein eigenes von dort in seine Wohnung.


    Man muß ja aus Verwandten keine Feinde machen, nur um ein paar Euronen an der TK-Installation zu sparen ;-)