-
das würde ich auch so empfehlen. das mit dem clip_no_screening würde ich allerdings weglassen und die anlage nur so einstellen, daß abgehend erst der zweite (also der neue) anschluß benutzt wird.
die aussage, aus msn ließen sich aus rechtlichen gründen keine durchwahlnummern machen, ist im kern wahr, aber sehr vereinfachend. prinzipiell spricht nichts dagegen, aus den nummern 12345, 12346 und 12347 einen durchwahlanschluß 1234-5 bis 1234-79 zu machen - das ist auch nirgendwo verboten. allerdings würde dabei das gebot der allgemeinen elfstelligkeit verletzt, welches für neu zuzuteilende nummern gilt. d.h. nach aktuellen regeln (und aktuellen nummernlängen) müßtet ihr (eine vorwahl 0abcd vorausgesetzt) dafür ein "anrecht" auf einen nummernblock 1234-5(00) bis 12345-799 haben, dazu wären jedoch zehn leitungen nötig.
-
nun ja, das könnte ja selbst bei einer support-hotline erstmal ein wartefeld gewesen sein. und wenn die gerade betriebsferien hatten, war eben so lange kein agent da, der jemanden aus der warteschleife herausgeholt hätte. insofern kann ich den gedankengang nachvollziehen, nur die verbindung der beiden leitungen miteinander bezweifle ich.
-
technisch bezweilfle ich deine erklärung. nehmen wir an, der mitarbeiter benutzt ein systemtelefon und dieses schaltet bei druck auf die wahlwiederholtaste eine zweite leitung an und sendet darauf die wahlinformation nochmals aus (anstatt wie ein standardtelefon und auch viele systel-modelle schlicht zu ignorieren daß während der verbindung nochmals gewählt wird oder zu fragen ob die ziffernfolge als mfv-sequenz an die gegenstelle übertragen werden soll). dann würde dafür, daß die gegenstellen beider leitungen nach dem auflegen miteinander verbunden würden, zumindest erst noch eine konferenz zwischen den dreien (ihm und beiden gegenstellen) aktiviert worden sein müssen. ich bezweifle daher, daß die gegenstellen miteinander verbunden gewesen wären und den provider (hier meinst du wohl den servicenummernanbieter ?) eine schuld träfe. wenn man zwei verbindungen aufbaut und nur eine beendet, gibt das telefon dies üblicherweise durch einen fehlerton zu erkennen und nach dem abheben ist man in die unbeendete verbindung wieder eingeschaltet. hebt man nicht wieder ab, sollte die telefonanlage (meist nach etwa 45 sek.) die verbindung kappen. tut sie dies nicht, kann euer netzanbieter (sowohl der anb als auch der vnb) nichts dafür.
-
ach, kiek´ e´mal an. o2 hatte ich noch nicht. schön zu wissen, daß die da anders drauf sind.
-
ich fürchte, das hast du jetzt mißverstanden: nicht deinen portierungsauftrag, sondern die vorherige umschreibung muß der abgebende mitunterschreiben, weil eine nur vom "neuen" kunden gewünschte umschreibung des vertrages nicht angenommen würde (ausnahme: prepaid, da geht auch "unbekannt" als vorbesitzer).
-
noch ein nachtrag zur systematik: in stern- (aber auch baum-)förmigen netztopologien nimmt von der quelle zur mündung hin die astdicke nicht zu, d.h.: hochpaarige kabel können nach verteilern auf niedrigerpaarige verzweigen, den umgekehrten fall habe ich in freier wildbahn noch nie gesehen (und in lehrbüchern logischerweise erst recht nicht). aus 20 DA bunt können 2 x 10 DA bunt werden oder evtl. auch 1 x 10 DA bunt und 1 x fünf sternvierer. wenn jedoch an beiden enden gleichhochpaarige kabel liegen, wird es in der regel ein durchgehendes sein (evtl. mit muffen dazwischen, aber ohne farbwechsel).
-
da kabel mit nur je einem adernpaar in der fernmeldetechnik unüblich sind, frage ich mich, ob der TE mit den kabeln nicht eventuell adern meint, die zu hochpaarigen kabeln gehören. dann würde ich z.b. http://www.tocker.de/installat…l/installationskabel.html empfehlen, um sich einmal mit der zählweise vertraut zu machen. auch stingel, kahlhans und die netzmafia (sämtlich ~.de) erklären dieses thema ausführlich und verständlich, jeder "geschmacklich" ein wenig anders. wenn man unterstellt, daß die installation seinerzeit fachgerecht ausgeführt wurde, kann man den dschungel systematisch lichten: üblicherweise beginnt man jeweils mit dem ersten paar des ersten vierers, nimmt immer zusammengehörende paare und "überspringt" bei den hochpaarigen kabeln kein paar (es sei denn, man führt es als reserve zu einer dose wo z.b. a und b beschaltet sind, W und E (bzw. bei systemtelefonen c und d) jedoch frei gelassen. innerhalb eines raumes geht man der reihe nach vor bzw. mit dem oder gegen den uhrzeigersinn, aber nicht zick-zack. wo analoge telefone mit erdtaste waren, sind a,b und E beschaltet gewesen, bei computergesteuerten reihenapparaten a/b/c/d und bei moderneren systels oder analogtelefonen mit flashtaste nur zwei adern. ist der damalige installateur also fachgerecht vorgegangen, kann man ihm heute ebenso systematisch hinterher gehen. dann muß auch nicht jedes paar einzeln verfolgt werden: wenn du beim durchklingeln 1a und 5b als "paar" nimmst, kannst du das kabel bzw. bündel ja auch identifizieren. ein kabel geht normalerweise entweder durch oder nicht. wenn ein verteiler dazwischen ist, geht z.b. ein 20DA als zwei 10DA weiter. aber wenn paar 13 durchgeht, gilt dies auch für paar 14. mit solchem systematischen vorgehen sieht man am schnellsten klar. allerdings hat man über längere entfernungen eher selten das glück einer durchgängigen leitungsführung ohne farbwechsel. aber wenn man verstanden hat, wie es fachgerecht am wahrscheinlichsten weitergeht falls ein verteiler auf der strecke liegt, kommt man auch darüber hinweg.
-
hinter der bezeichnung isdn-out-anschluß vermute ich keinen internen s0-bus, sondern lediglich eine aus dem gehäuse eines analogadapters wieder herausgeführte s0-buchse, die aber elektrisch nicht durch diesen durch gegangen ist, sondern noch "original" vom ntba kommt. somit liegen hier auch garkeine internen rufnummern an, sondern noch die amts-msn. analoge ports an solchen adaptern können zwar manchmal auch mehrere msn haben. aber auf der a/b-leitung wird nicht mitgeschickt, welche msn angerufen wurde und analoge telefone könnten dies auch nicht auswerten. es ist also nicht möglich, in einem analogen telefon mit integriertem AB diesen auf einer msn anspringen zu lassen und auf der anderern nicht.
-
wenn ihr zusätzlich noch die anlage so einrichtet, daß abgehend zuerst der "zweite" ba belegt wird, bleiben die bekannten nummern auf dem ersten längstmöglich für ankommende verbindungen frei. falls ihr eine flatrate habt, könnt ihr euch das natürlich schenken, dann macht es ja nichts, wenn die umleitung öfter aktiv werden muß. bedenkt bei der umleitung, daß diese praktischerweise "im amt" durchgeführt werden sollte - nicht "in der anlage".
-
vergiß´ nicht den aspekt der rufnummernmitnahme: zwecks reibungsloser portierung muß der neue anbieter dem alten kündigen !
rufe bei der 0800/3301000 an und lasse dir bestätigen, welche kündigungsfrist für dich gelten würde. dann setzt du später im kabel-d-auftrag noch ein kreuzchen zum kündigen beim alten anbieter und trägst deine rufnummer(n) ein.
bei mir hat es sich über vier wochen hingezogen, bis mein neuer anschluß endlich fertig war. ich bin der erste telefonierer in meinem mehrfamilienhaus, alle anderen haben noch nur rundfunk. deshalb dauerte es in mehreren etappen mit messen, neue termine vereinbaren und pegel anheben so lange, bis der (subunternehmer-)techniker mit dem signal an meiner dose auch zufrieden war. bei der kündigung hatte ich dann glück und heute am gleichen tag meine alten nummern portiert bekommen an dem die kündigung bei der dtag wirksam wurde und damit auch die alte leitung wegfiel. vorsichtshalber weist man am besten frühestmöglich auch auf seinem anrufbeantworter auf die nummer hin, die man in der zwischenzeit als einzige hat (erste kabel-d-nummer, siehe auftragsbestätigung).