ich habe mir eben mal angesehen, was für eine eumel die 628 ist (1S0-E / 1S0-I / 8a/b). ich kam übrigens dank eines links aus meiner sammlung dorthin, über das menu der seite der telekom im netz findet man nichts (und das ist noch geprahlt). der "produktfinder" auf der geschäftskundenseite (!) führt maximal zur eumel 800v, obwohl ohne produktfinder auch eine 230 angeboten wird. der erste platz beim least selling webshop award dürfte mal wieder gewiß sein.
also: da der zweite s0-anschluß hier nicht extern schaltbar ist, hat sich die weiterverwendung schon´mal erledigt. kurzwahlspeicher sind von gestern, besser ist eine ordentliche cti-anwendung (meist ausgefuchster auf dem freien markt zu bekommen als was die anlagenanbieter dazupacken), ggf. zur nummer-name-übersetzung bekannter anrufer verknüpft mit dem zentralen alphanumerischen telefonbuch der anlage. allerdings finde ich in der praxis regelmäßig 1.996 ungenutzte datensätze, zwei bereitschaftshandies, chef auto, chef privat und das wars. die nummern holt man sich aus outlook o. dergl. statt aus der anlage. deshalb sollte eine anlage immer dafür schnittstellen haben, vorhandene kontaktedatenbanken in die wählerei miteinzubinden.
über die spätere abschaltung der alten nummern würde ich mir keine gedanken machen, das regelt sich sehr undramatisch, wenn es soweit ist. so wie von tha masta beschrieben, ist es recht günstig gelöst. wichtig ist hier vor allem, mit bereitstehen des neuen anschlusses SOFORT die abgehende anzeige der alten nummern abzuschalten UND diese auch sofort aus den telefonbüchern austragen zu lassen. wenn die da (meist direkt über den neuen nummern) stehen bleiben, werden sie auch ewig auch von neuen kunden weiterbenutzt. auch alles andere sollte gründlich danach gefilzt werden, wo noch alte nummern verbreitet werden (stempel, fahrzeugbeschriftung, sonstige dauerwerbung).
aber ich würde auch einen anderen weg in betracht ziehen: die neuen nummern werden ja länger und damit für die meisten menschen auch schwieriger zu merken. das konzept "zweiter anschluß mit durchwahl und so bald wie möglich dessen nummern auch auf den ersten ausweiten" macht sinn, wenn man diesen umstieg bald vollzogen haben wird und perspektivisch noch mehr anschlüsse hinzunehmen will. geht es hingegen nur darum, die leitungen mit den bekannten nummern möglichst oft für ankommende verbindungen frei zu halten, kann man auch schlicht einen beliebigen (auch mehrgeräte-) anschluß dazunehmen und den bestehenden völlig unberührt lassen sowie ewig so weiterführen. dann muß man nur der anlage beibringen, abgehend bevorzugt den zweiten zu belegen.