Beiträge von telthies

    leider wäre mindestens meine komplette mittagspause dabei draufgegangen, dir dabei zu helfen. sowohl bei der telekom als auch bei siemens fand ich auf den betreffenden downloadseiten zwar eine geradezu vorbildliche unübersichtlichkeit, aber leider nicht das gesuchte. manuals zu telefonen, zur funktionstastenbeschriftung oder auch den kundenmanager zum download - nur kein handbuch zur anlage an sich. wenn ich die produktbezeichnung recht einordne, ist es eigentlich eine hipath. da hilft man dir im hipath & hicom forum http://hipath.foren-city.de/ wohl am besten weiter.


    aber plug&play ist die ohnehin nicht, insofern ist ein handbuch wohl letztendlich unentbehrlich.

    bei bürointernen umzügen oder wenn mal eines der endgeräte spinnt, könnten gleichaussehende endgeräte mit gleichaussehenden steckern aber unterschiedlicher elektronik zu bösen versteckern führen. ich denke als consultant immer ebenso an den betrieb wie an den kauf, und daher immer auch an den administrator bzw. aus dessen blickwinkel. und für den ist es am besten, ein möglichst wenig heterogenes system zu haben und vor allem eines, bei dem kein dau etwas verkehrt machen kann. für einen nebenbei-admin gilt dies gewiß nicht geringer als für einen hauptberuflichen. die methode "so wenig komplex und so wenig heterogen wie möglich" und die vorsichtshalber praktizierte unterstellung, jeder user sei ein dau, sind erfahrungsgemäß die besten versicherungen jedes admins.


    p.s.: solche konstellationen lassen sich jedoch nicht immer ganz vermeiden. in solchen fällen rate ich meinen kunden, z.b. wo es außer weißen up0-systemtelefonen auch s0-systemtelefone geben soll, letztere in schwarz zu nehmen.

    ich würde da (wenn detewe) nach der 150 schauen, ob die den bedarf "sauber" abdeckt, oder die 130 mit zusatzmodul nehmen. bei nur vier systels schon zwei protokolle zu "sprechen", erscheint mir als bastellösung. ich dächte bei eurem bedarf eher an elmeg (ohne detailliert die zahl der anschlüsse geprüft zu haben, z.b. die t484) oder an eine kleine panasonic.

    ich habe mir eben mal angesehen, was für eine eumel die 628 ist (1S0-E / 1S0-I / 8a/b). ich kam übrigens dank eines links aus meiner sammlung dorthin, über das menu der seite der telekom im netz findet man nichts (und das ist noch geprahlt). der "produktfinder" auf der geschäftskundenseite (!) führt maximal zur eumel 800v, obwohl ohne produktfinder auch eine 230 angeboten wird. der erste platz beim least selling webshop award dürfte mal wieder gewiß sein.


    also: da der zweite s0-anschluß hier nicht extern schaltbar ist, hat sich die weiterverwendung schon´mal erledigt. kurzwahlspeicher sind von gestern, besser ist eine ordentliche cti-anwendung (meist ausgefuchster auf dem freien markt zu bekommen als was die anlagenanbieter dazupacken), ggf. zur nummer-name-übersetzung bekannter anrufer verknüpft mit dem zentralen alphanumerischen telefonbuch der anlage. allerdings finde ich in der praxis regelmäßig 1.996 ungenutzte datensätze, zwei bereitschaftshandies, chef auto, chef privat und das wars. die nummern holt man sich aus outlook o. dergl. statt aus der anlage. deshalb sollte eine anlage immer dafür schnittstellen haben, vorhandene kontaktedatenbanken in die wählerei miteinzubinden.


    über die spätere abschaltung der alten nummern würde ich mir keine gedanken machen, das regelt sich sehr undramatisch, wenn es soweit ist. so wie von tha masta beschrieben, ist es recht günstig gelöst. wichtig ist hier vor allem, mit bereitstehen des neuen anschlusses SOFORT die abgehende anzeige der alten nummern abzuschalten UND diese auch sofort aus den telefonbüchern austragen zu lassen. wenn die da (meist direkt über den neuen nummern) stehen bleiben, werden sie auch ewig auch von neuen kunden weiterbenutzt. auch alles andere sollte gründlich danach gefilzt werden, wo noch alte nummern verbreitet werden (stempel, fahrzeugbeschriftung, sonstige dauerwerbung).


    aber ich würde auch einen anderen weg in betracht ziehen: die neuen nummern werden ja länger und damit für die meisten menschen auch schwieriger zu merken. das konzept "zweiter anschluß mit durchwahl und so bald wie möglich dessen nummern auch auf den ersten ausweiten" macht sinn, wenn man diesen umstieg bald vollzogen haben wird und perspektivisch noch mehr anschlüsse hinzunehmen will. geht es hingegen nur darum, die leitungen mit den bekannten nummern möglichst oft für ankommende verbindungen frei zu halten, kann man auch schlicht einen beliebigen (auch mehrgeräte-) anschluß dazunehmen und den bestehenden völlig unberührt lassen sowie ewig so weiterführen. dann muß man nur der anlage beibringen, abgehend bevorzugt den zweiten zu belegen.

    > (0abc) ab cd ed
    > Da haben wir wohl eine Ziffer zuviel
    wohl eher zwei zu wenig, d.h. neu zuzuteilende nummern sind "elfstellig" (ohne vorwahl-null). abcded-0 bis -29 wären theoretisch und unter sprichwörtlichen umständen möglich, würden euch jedoch nicht weiterhelfen (weil ihr dann mit der bisherigen nummer abcded nicht mehr zu erreichen wäret). mit einem weiteren anschluß der die art des bestehenden nicht berührt seid ihr besser bedient.


    bevor ihr die bestehende anlage abschafft, schaut erstmal nach dem genauen modell, mit manchen eumexen geht es ja. allerdings groß herumfragen würde ich bei einem neukauf nicht: ich mache seit neunzehn jahren ausschreibungen für tk-anlagen und m.e. ist eure anlage von der größe her nicht dafür geeignet, wenn ihr nicht völlig überdimensionierte und überteuerte angebote bekommen wollt. bis etwa zehn nebenstellen sind angebotsanfragen sinnlos, hier sind preissuchmaschinen - wenn überhaupt - die richtigere adresse. der fachbetrieb vor ort - solange es kein lampenladen ist, der alle zwei jahre mal eine telefonanlage zu einer türsprechanlage dazuverkauft - ist da erfahrungsgemäß günstiger als der fehlkauf und das selber plug&pray-installieren irgendeines von testzeitschriften o.ä. gehypeten produktes auf gut glück. im zweifel kannst du ja hier noch´mal fragen.

    ect ist kein weiteres lm, sondern von just diesem leistungsmerkmal ist hier die rede. ein versuch, es in der vst zu initiieren, dürfte daher wohl in d auch mit "lm nicht möglich" abgewiesen werden. tut eine pbx dies jedoch "heimlich" und womöglich auf zwei b-kanälen verschiedener anschlüsse, merkt die vst des ön es nicht, da es ja auch in der pbx stattfindet. zulässig ist es wie gesagt in d eigentlich nicht. eigentlich (grau ist alle theorie) müßte ein anlagenhersteller darauf achten, daß es bei beteiligung von verkehrswegen des ön in der deutschen version seiner anlagen nicht nutzbar wäre. aber es gibt ja auch multinationale anlagenverbünde und ein zulassungsverweigerungsgrund ist es nicht. dennoch bleiben auch nationale gesetze gültig, und duldung heißt nicht billigung. solange es niemand zur gewerblichen erbringung von verbindungsnetzbetreiberdiensten über seine pbx mißbraucht, wird es der regulierer wohl nicht vor den kadi zerren. nach den buchstaben der deutschen tk-gesetzgebung war und ist das leistungsmerkmal ect im ön eigentlich nicht anzuwenden.

    doch. eine rufumleitung / -weiterschaltung ist keine vermittlung im sinne des gesetzes. zumindest nicht so, wie es täglich tausendfach praktiziert wird, daß ein selbständiger seine festnetznummer lieber auf sein handy als auf seinen anrufbeantworter umlenkt (auch wenn er nicht vermeiden kann, für diesen umweg wieder des öffentlichen netzes zu bedürfen). etwas anderes sind die (inzwischen außer zu auslandsdestinationen nahezu ausgestorbenen) anbieter von einwahlen in einen computer, dem man dann das eigentliche ziel eingibt. aber die erbringen diese dienste ja auch erstens kommerziell und zweitens regelmäßig für dritte (sind und waren also zu keiner zeit der verbindung wirklich selbst als "b-teilnehmer" "ziel" eines anrufes, sondern quasi vorsätzlich als erbringer von vermittlungsdiensten im spiel).


    die typische umleitung verfolgt ja einen anderen zweck, ob "im amt" oder über zwei b-kanäle ist dabei nicht relevant. auch "call deflection" (quasi eine umleitung, aber erst während des anliegenden rufes initiiert) ist eine absolut für endkunden gedachte maßnahme, sogar als regeldienst ein leistungsmerkmal vieler anschlußanbieter - wenn auch nur bei wenigen im angebot und nicht "aktiv vermarktet".

    ja, die größeren schon, ibs. die solcher hersteller, die regelmäßig auch multinationale unternehmen (mit ebensolchen telefonanlagen) ausstatten. da nimmt man die funktion dann für die deutschen nebenstellen bzw. leitungen nicht extra heraus und der regulierer drückt ein auge zu. aber nach den buchstaben deutscher tk-gesetze ist ein vermittelnder zwischen dritten streng genommen selbst ein tk-dienstleistungserbringer und lizenzpflichtig.

    Zitat

    Original geschrieben von btkc
    Routings dieser Art können sehr komplex ausfallen und nahezu beliebig viele Entscheidungspunkte beinhalten. Sofern dann im Routing ein "Fehler" existiert, könnte es durchaus vorkommen, dass ein Anrufer z.B. in einer endlosen Warteschleife stecken bleibt.

    das wohl - jedoch startet das billing erst bei der durchschaltung, nicht bereits während des routings. und hier ist wohlgemerkt auch davon die rede gewesen, daß die verbindungen bereits im zustand der durchschaltung (wenn auch nur zur warteschleife) befindlich waren.


    Zitat

    Original geschrieben von btkc
    Das beschriebene Problem ist technisch sehr wohl möglich. Es gibt TK-Anlagen, die unterstützen in Verbindung mit der Rückfragefunktion die Gesprächsübergabe an zwei externe Gesprächsteilnehmer.

    auch hier wieder: grundsätzlich ja, anlagen mit dieser fähigkeit gibt es wohl. jedoch darf diese beim einsatz in deutschland nicht aktivierbar sein, da hierfür nach unserer nationalen tk-gesetzgebung eine lizenzpflicht bestünde.

    prinzipiell ist es nicht ausgeschlossen, aufeinanderfolgende nummern auch wenn sie portiert sind zu durchwahlnummern zu machen, es wäre allerdings ein deutlich komplizierterer weg (in den auch viele leute einzuschalten wären, die dies zum ersten mal machen würden). aber wenn die nummer verlängert werden müßte - also aus 12345 12345-x werden müßte, läßt sich die idee mit dem "fallback" nicht umsetzen. einen ruf auf eine rufnummernbasis zur anlage durchzuschalten und dort als unvollständig zu werten und entsprechend programmierungsgemäß zu signalisieren, funktioniert nur unter bedingungen, von denen hier eine nicht erfüllt ist: nämlich, daß alle darauffolgenden anfangsziffern zum selben teilnehmer führen. bei 12345-0 bis -29 für euch könnten dann die nummern 123453 bis 123459 nicht an andere teilnehmer vergeben werden. wie man es dreht und wendet, es würde zu kompliziert.


    deshalb bleibt mein rat, den ersten anschluß unberührt zu lassen und künftig abgehend nur noch als überlauf zu verwenden.


    geeignete eumexe für zwei anschlüsse: da fielen mir aus dem kopf nur die 312 und die 322 ein. mit den 208/209 und 306 geht es nicht, bei der 308 bin ich nicht absolut sicher (das original elmeg c44 war glaube ich aufrüstbar).