wie wäre es mit manueller netzwahl bzw. blacklisten der netzbetreiber, die du nicht haben willst ?
Beiträge von telthies
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Zitat
Original geschrieben von Pankoweit
[...] Und im Biete kann man nicht antworten.ach so. also jedenfalls andere nicht - eine antwort stand nämlich da, vom TE selber. deswegen wunderte mich, daß es nicht ging.
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sehr merkwürdig. wenn ich da auf "antworten" klicke, heißt es, das dürfe ich nicht (bin aber angemeldet, sonst könnte ich ja auch hier nicht schreiben). die nummern sind ja alle ganz nett, aber 01575 statt 0171 oder 0172 heißt eben leider auch 47,7 bis 77 euro statt 477. mit einer verhandlungsbasis die so sehr daneben ist, kann ein verkäufer m.e. nur den eindruck erwecken, weltfremd zu sein.
[für die, die den biete-thread nicht finden oder nicht suchen wollen: es geht um eine handvoll 01575/5 in formaten 5a55bbb und vergleichbar, für 477 euronen verhandlungsbasis pro stück, also für zwölfstellige nummern schlicht nicht von dieser welt.] -
ja, das meinte ich und hatte diesen vorteil zu erwähnen vergessen, daß man da eine taste zum ein- und ausschalten mit einem klick hat. vorausgesetzt natürlich, mindestens einer der beiden beteiligten (der zweite) ist ein systel, sonst hat´s / kann´s das ja nicht.
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da gibt´s auch noch andere wege. bei siemens heißt es glaube ich partner beep und bei alcatel monitor oder so ähnlich, wenn man ein telefon für das mitklingeln mit einem anderen verknüpft. in der praxis dürfte sich der unterschied zum klassischen sammelanschluß wohl darin zeigen, ob der ruf auch bei besetzt des ersten apparates beim partner signalisiert wird. der nachteil des klassischen sammelanschlusses (bei einem festen und einem schnurlosen, aber nur einer person als nutzer der beiden) besteht ja im wegfall des busy on busy, solange eines von beiden frei ist. manchmal hilft erst ein praxistest zu ermitteln, mit welcher lösung man wirklich am glücklichsten ist.
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wenn ich recht verstehe, fehlt hier nicht ein freier port an der anlage sondern ein weiteres kabel zwischen anlage und betroffenem büroraum - dann sollte man vielleicht mal den suchbegriff cable sharing zu rate ziehen.
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ich sehe da bei klassischen festnetzanschlüssen auch keine möglichkeit. insofern wäre vermutlich einzig praktikabel, die nummern in sip-accounts auf eine in das gewünschte ortsnetz gehörende adresse zu portieren, um übergangsweise den kunden den gebrauch der bekannten nummern zu ermöglichen. sonst hilft wohl nur, die hotlines aller anbieter durchzuorgeln, welcher von sich aus die falsche vorwahl vergibt (wie gesagt, von einigen wenigen fällen weiß ich, daß in ortsnetzrandlagen kunden zuweilen stillschweigend die vorwahl des nachbarortes bekommen, wenn man nicht ihretwegen extra einen nummernblock aus ihrem ortsnetz bestellen will).
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(kirkage schrieb: darf man fragen, wo das ist ?")
die frage macht auf mich den eindruck, als hielte hier jemand dieses phänomen für selten - das ist es jedoch nicht. mit der leitungslänge nimmt der widerstand zu, deswegen wurden alle siedlungen / ortsteile stets möglichst an die nächstgelegene vermittlung angeschaltet. politische ortsgrenzen wurden dabei zwar nicht absichtlich ignoriert, hatten aber eine niedrigere priorität als die wirtschaftlichkeit des netzes. dazu kommt, daß in den meisten gegenden etwa 1970 und teilweise inzwischen nochmals gebietsreformen stattgefunden haben. welche ortsgemeinde dabei wohin eingemeindet würde, hätten selbst begabteste wahrsager kaum in allen fällen voraussagen können. das selbstwählfernnetz und sein kennzahlenplan stammen schließlich in der grundstruktur aus der frühen nachkriegszeit und folgen den damaligen technischen rahmenbedingungen. es dürften daher etwa ein drittel der ortsnetze davon betroffen sein, daß ihre grenzen von den politischen grenzen der dazugehörigen ortsgemeinden stark abweichen. es gibt übrigens auch den umgekehrten fall einer vorwahl für zwei große orte: 0208 mülheim / oberhausen und 0621 ludwigshafen / mannheim (hier überschreitet das ortsnetz sogar die landesgrenze rlp / hessen). und haan hat z.b. die vorwahl 02129, obwohl solingen 0212 hat. -
mir kommen da zwei mögliche ursachen in den sinn: zum einen (seltener) die möglichkeit, bei voip-rufnummern die vorwahl der adresse zu bekommen, auf die man sie anmeldet (z.b. wenn die eltern am ort wohnen bleiben) - nicht ganz nach dem sinn der vorschriften, aber zuweilen macht´s mal jemand; und zum anderen höre ich gelegentlich von anbietern, die bei neuen kunden in der nähe der ortsnetzgrenze manchmal mogeln, weil sie im nachbarortsnetz einen nummernblock haben und sonst extra in diesem ortsnetz auch einen bestellen müßten. zumindest bei orten, die sich eine plz teilen, fällt das dann meist nicht auf und bleibt dann einfach so.
MACHBAR ist es im übrigen generell: technisch war das früher so, daß sich die ortsnetzvorwahlen aus einer hierarchischen struktur des fernnetzes ergaben und es auch nur ein netz (das der dbp telekom) gab. in digitalen vermittlungssystemen muß ein an 04321 angehängtes nachbarortsnetz nicht mehr zwingend 0432x als vorwahl haben, sondern auch 0815 wäre möglich. die tatsächlichen untereinheiten der netze der alternativen anbieter sind ohnehin nur zufällig in einzelfällen mit den ortsnetzgrenzen der telekom gleich verlaufend, insofern werden die maßgeblichen telekom-ortsnetzgrenzen dort ohnehin nur virtuell nachgebildet. eine 0815- und eine 032-nummer können ohne weiteres über die gleiche "ortsvermittlungsstelle" laufen, wenn man sie auch hier einmal so nennen will. -
nein, das ist der praktische unterschied zwischen analog und digital: bei analog machen sich schlechte bedingungen durch rauschen oder dergleichen bemerkbar, bei digital macht die überschreitung von fehlertoleranzgrenzen den unterschied zwischen geht und geht nicht. es gibt zwar fehlerkorrekturmöglichkeiten (pakete, d.h. frames mit x bits nochmals zu verschicken) aber genau da schlagen die protokollwächter dann zu: wenn das verhältnis wiederholter pakete zu erstgesendeten eine bestimmte toleranzgrenze überschreitet, schaltet die vermittlungstechnik der jeweiligen netzebene die kommunikation mit dem offensichtlichen kapputnik ab.
aber strengenommen hats du jetzt wieder gefragt, ob es praktisch nicht so wichtig ist, ob man es falsch macht. doch, ist es !!!
blödsinnige vorschriften gibt es in der politik und in form unnötiger schilder im straßenverkehr, aber nicht in der physik !!!