Re: Re: endlich da
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Original geschrieben von pallmall
Naja, solange man als Kunde nichts genaueres über die Bonität eines Unternehmens erfahren kann, muss man schon anerkennen, dass so ein Verhalten seitens Debitel für Verärgerung sorgt.
Für Verärgerung sorgt jede Aktion. Egal ob positiv oder negativ. Irgendeiner hat immer zu meckern. Aber solche Verhalten wie von Debitel existieren bei anderen Netzbetreibern auch.
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Original geschrieben von pallmall
Und es weiß ja niemand genaueres, wie der Score zusammen gewürfelt wird. Nichtmal die Kunden der Schufa wissen das. Zumal das auch größtenteils Schaumschlägerei seitens der Auskunfteien ist. Ne einfache Liste mit Gezahlt/nicht gezahlt tuts nämlich auch, die ganzen anderen Orakeleien hinsichtlich etwaiger Liquiditäten sind auch nicht mehr wert als die Wettervorhersage für Januar 2014.
Es ist nichts genaueres bekannt, da nun mal etliche Methoden gibt, die zusammenzustellen und je nachdem, wo die Prioritäten liegen. Ebenfalls auch nicht zu verallgemeinern, welche Kennzahlen als wichtig eingestuft werden und welche nicht. Aber wer die Kennzahlen durchführt als auch verdichtet, wird es schon wissen.
Allerdings finde ich das ebenfalls schade, dass man es nicht weiß. Würde aber dafzu führen, dass diverse Kennzahlen dann verfälscht werden könnten. Drum ist es eventuell ein wohlbehütetes Geheimnis, welche Kennzahlen als wichtig angesehen werden. Aus dem Grunde sind solche Bonitäts-Durchführungs-Unternehmen auch nicht unbedingt die Lieblinge der meisten Konsumenten.
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Original geschrieben von pallmall
Seriöser wär es allemal. Zumal man davon ausgehen kann, dass der Kunde das Angebot zu den bekannten Konditionen will und nicht zu etwaigen anderen zu seinem Nachteil.
Die Frage stellt sich aber auch, ob es der Tarif ist, dessen Attraktivität nach oben schellen lässt oder eben die von Dir besagten Konditionen. Wenn ich dann die Infos bekomme, der Interessent hat schon acht Verträge, dann frage ich mich schon intensiv, ob ich dem einen Vertrag geben soll. Denn dann würden genau die Befürchtungen wahr, was man nicht will. Nämlich Schubladenverträge.
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Original geschrieben von pallmall
Natürlich kann er zur Konkurrenz. Aber was ist das denn bitte für ein Argument? Ich würde kein Unternehmen mit dem Gedanken führen "Soll der Kunde doch zur Konkurrenz gehen, wenns ihm nicht passt.".
Nö, soll auch nicht die Philosophie sein. Aber wenn ich Zweifel daran habe, dass der Vertrag genutzt wird, weil schon acht Verträge freigeschaltet wurden, dann gebe ich dem Kunden eine Alternative anstatt ihm direkt eine Ablehnung zu schicken. Wenn der Kunde darauf eingeht, so ist es gut fürs Unternehmen. Ansonsten ist so ein Gegenvorschlag doch eher fast wie eine Ablehnung zu vergleichen.
Wie schon gechrieben. Es gibt immer etwas zu kritisieren. Es gibt eine Fraktion, die würden solche Alterntivangebote schlecht bewerten. Aber wiederum gibt es Fraktionen, die übereine direkte Ablehnung eine schlechte Bewertung abgeben würde. Sie äußern öfters den Wunsch, gegen eine Kaution dennnoch den Vertrag abschließen zu wollen.
Man ist in jeder Situation immer in ein Dilemma und kein Weg ist optimal.
Natürlich hängt es auch an der Kautionshöhe ab. 100 Euro pro Vertrag ist schon ok. Aber 200 pro Vertrag ist dann schon sehr außergewöhnlich.
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Original geschrieben von pallmall
Informieren. Nicht zuletzt hilft es bei der Kaufentscheidung. Man geht dann eben nicht mehr zu Debitel, es sei denn, man möchte Privatbank mit zinslosem Darlehen für Unternehmen werden.
Na ja, anderen zu informieren und seinen eigenen Mismut kund zu tun. Das Debitel eine Kaution verlangt bei nicht ausreichender Bonität ist als Fakt nicht unbedingt entscheidend. Denn andere Anbieter händeln das auch so. Nur sind solche Fälle nicht groß bekannt. Und diesen Fall tritt ja auch erst dann, wenn angeblich nichtausreicher Bontität vorhanden ist. Ansonsten ist doch der Service, Ablauf etc. interessant für eine Kaufentscheidung.
Aber natürlich bewertet jeder selber, wie wichtig der mögliche Fall der Kautionshinterlegung ist.