Beiträge von Semmal

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    Original geschrieben von Man-Eater
    ....Beschlagnahmte Filme unterliegen einem kompletten Werbe- und Verkaufsverbot, obwohl auch hier was den nicht gewerbsmäßigen Verkauf angeht, ein Urteil existiert, welches den Verkauf erlaubt....


    Das ist so falsch, was du schreibst trifft auf indizierte Filme zu. Wer beschlagnahmte Titel verkauft riskiert gem. § 131 StGB FS bis zu einem Jahr oder Geldstrafe. Wobei das nur für den Verkäufer zutrifft, der Käufer (nur für Eigenenbedarf) bleibt straffrei, solange es sich nicht um Kinderpornos o.ä. handelt.


    Semmal

    Zitat

    Original geschrieben von Man-Eater
    ...Solche Filme dürfen in einem Geschäft nicht offen ausliegen und nur auf Nachfrage verkauft werden, sind also die, welche in der Regel unter dem Ladentisch liegen....


    Der Annahme war ich bisher auch, aber nun musste ich feststellen, dass genau solche Filme ("nicht freigegeben unter 18 Jahren") bei einer großen Supermarkt-Kette neben den restlichen DVD´s im Regal stehen. Sind alle mit einem schönen roten Aufkleber versehen.
    Gilt diese Regelung nicht mehr, oder weiß der Supermarkt nichts davon?


    Semmal

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    Original geschrieben von DeusExMachina


    ....Oh, und wenn ein Rechtsschutzversicherer Leute rausschmeißt, die Prozesse wegen über den Gartenzaun gefallener Äpfel, nicht gelieferter Gratis-Prepaidkarten oder sonstigen Sch**ß nach der Devise "jetzt hab ich schon 3 Jahre Beiträge gezalt und noch immer nicht klagen können!" - dann hat er zumindest meinen ungeteilten Applaus!....


    Was die "Hobby-Kläger" angeht, kann ich dir ja noch zustimmen.


    Aber ich weiß ja nicht ob du den Beitrag gesehen hast? In dem konkreten Beispiel ging es um einen Kunden der seine Rechtschutzversicherung seit 30 Jahren bei der ARAG hatte. Und diese dann nach 3 Jahrzehnten braven Beitragszahlungen das erste Mal beanspruchen musste. Daraufhin wurde ihm von der ARAG gekündigt, und auf Grund dieser Tatsache nimmt ihn im Moment auch keine andere Versicherung.


    Sicher sind nicht alle 60000 gekündigten Kunden in der selben Situation, aber einach alle die aktuell die Versicherung beanspruchen über einen Kamm zu scheeren und zu kündigen ist wohl alles andere als gerecht. Von der negativen Publicity mal abgesehen.


    Semmal

    Dass das nicht Arcor selber war, ist mir schon bewusst. Genau deshalb will ich ja die Hintermänner ausfindig machen, damit meine Anzeige so gezielt wie möglich erstattet werden kann.
    Ich hab Arcor heut nochmal ein (immer noch freundliches) Fax geschickt, mir doch die Daten der Promotion-Firma bekannt zu geben.
    Sollte da allerdings in absehbarer Zeit keine Rückmeldung kommen, erstatt ich die Anzeige einfach gegen Arcor. Die Staatsanwaltschaft findet dann schon raus, wer der Bösewicht ist.


    Semmal

    Arcor-Preselect - Auf ein Neues!


    Hallo, ich muss hier nochmal ausgraben, da Arcor nun auch mich verarschen wollte.


    Hier nun meine kleine Geschichte


    Freitag, 06.05.2005:


    Meine Mutter ist beim Einkaufen, und wird dabei auf dem Stadtplatz von einem Typ am Arcor-Stand angequatscht. Der Typ bietet ein Gewinnspiel an, bei dem sie mitmacht. Dabei gewinnt sie (wie sollte es auch anders sein) 333 Freiminuten zum telefonieren. Um ihr den Gewinn zukommen zu lassen, benötigt der Promoter natürlich die Daten des Telefonanschlusses. Sie gibt ihm den Namen und die Telefonnummer an, füllt aber kein Formular aus. Ich hab ihr nämlich eingeimpft nichts zu unterschreiben, da alles was Telefon-Anschlüsse (Festnetz/Mobil) angeht in unserer Familie von mir geregelt wird.


    Montag, 13.06.2005:


    Ich rufe wieder mal bei der DTAG-Hotline an, um über die DSL-Verfügbarkeit zu erkundigen. Leider hat sich nichts geändert, DSL kann mir immer noch nicht zur Verfügung gestellt werden. Ganz nebenbei fragt der DTAG-Mitarbeiter nach, ob ich schon weiß, dass bei mir ein anderer Anbieter für Preselection eingestellt wurde. Da ich von einer Umstellung nichts weiß, und der Anbieter für den Mitarbeiter nicht ersichtlich ist, lasse ich die Umstellung von Seiten der DTAG abblocken. Die Nachfrage in meiner Familie ergibt, dass keiner etwas beauftragt hat.


    Freitag, 17.06.2005:


    In meinem Briefkasten finde ich ein Begrüßungsschreiben von Arcor, die mich als neuen Kunden willkommen heißen. Bei meinem Anruf bei der Kunden-Hotline erfahre ich, dass wohl ein Antrag auf Preselection-Einstellung eingegangen sei. Erneute Nachfragen in meiner Familie bringen den Vorfall vom 06.05.2005 an´s Licht.
    Meiner Mutter fällt wieder ein, dass "da mal was war", sie schwört aber nicht´s unterschrieben zu haben, und ihr wurde auch kein Durchschlag oder ähnliches ausgehändigt. Ich rufe erneut bei Arcor an, da wird mir mittgeteilt, dass ein unterzeichneter Auftrag vorliege. Noch am selben Tag kündige ich die Umstellung bei Arcor schriftlich und sende Ihnen gleichzeitig eine Kopie des Persos meiner Mutter zum Unterschriftenvergleich zu.


    Samstag, 25.06.2005:


    Eine schriftliche Kündigungsbestätigung von Arcor trifft ein. Sie bedauern es sehr, dass ich nicht ihr Kunde sein möchte. Ich rufe nochmals bei der Kunden-Hotline an, um eine Kopie des Auftragsformulares anzufordern.


    Sonntag, 05.07.2005:


    Bisher hat sich kein Auftragsformular eingefunden, also fordere ich erneut eine Kopie an.


    Samstag, 11.07.2005 (Heute):


    Endlich trifft wieder mal ein Schreiben von Arcor bei mir ein, als Anlage die Kopie des Auftragsformulares.
    Und siehe da, der Promoter hat einfach die Unterschrift gefälscht. Er hat mit den Adress-Daten und der Telefonnummer ein Preselection-Antragsformular ausgefüllt und die Sache selber unterschrieben.
    Ich kann ja diese Drückermethoden der Telefon-Anbieter grundsätzlich nicht leiden, aber jetzt bin ich richtig stinkig. :mad:


    Ich hab heut nochmal bei Arcor angerufen, aber man glaubt es nicht, die können mir nicht sagen wer dafür verantwortlich ist, obwohl mir die VO-Nummer vorliegt.
    Ich möchte gegen den Verantwortlichen Anzeige wegen Urkundenfälschung erstatten, nur leider scheint Arcor das abzublocken.


    Meine Frage nun:


    - Wie bekomm ich raus, wer hinter dieser ganzen Schweinerei steckt?
    - Wie groß ist die Chance, dass derjenige richtig eine auf den Deckel bekommt?


    Ich hab selber schon Promotion-Job´s gemacht, und weiß die Jagd nach der Provision ist hart, aber solche Methoden sind kriminell.



    Semmal *derjetztbestimmtniemalsarcorkundewird*

    Ich hab heut ebenfalls versuchte den Status abzufragen, leider bekomm ich mit jeder Auftragsnummer eine Fehlermeldung. Scheint wohl doch nichts zu werden mit den Karten.


    Semmal

    War das vor oder nach deinem Geburtstag? Bei manchen Providern besteht nämlich die Regelung, dass bis zum 21. Lebensjahr nicht mehr als 1 Vertrag auf eine Person geschaltet werden.
    Die gleiche Erfahrung musste mein Bruder (19) bei der Juni-Aktion von Mobilcom machen. Da wurde ihm nur 1 Vertrag freigeschaltet, obwohl er bisher keinen Mobilfunkvertrag laufen bzw. irgendwelche SCHUFA-Einträge hat.


    Semmal