Beiträge von Olzge

    So, dann bedank ich mich mal bei all denjenigen, die bisher geantwortet haben und auch schon mal im Voraus denen, die vielleicht noch was beisteuern möchten.


    Ehrlich gesagt bin ich angenehm überrascht, dass es doch noch so viele Leute gibt, die ihren Dialekt pflegen.
    Allerdings gibt es auch Antworten, die die ausgemachte Tendenz des Dialektsterbens zu bestätigen scheinen.


    Generell würd ich sagen, dass die Dialekte im Süden des deutschen Sprachgebiets noch liebevoller gepflegt werden, als im hohen Norden.

    Zitat

    Original geschrieben von Asder1
    5.) Hochdeutsch sprech ich wenn ich mit Ausländer spreche, da diese oftmals Mühe mit dem Dialekt bekunden. Desweiteren wird bisweilen auch Hochdeutsch für die Kommunikation mit Welsch- oder italienischsprechenden Schweizer benutzt. Allerdings soll es mittlerweilen viele geben, welche die Schweizer Sprachgrenzen mit Englisch (!) überbrücken.
    Zudem ist ja Hochdeutsch in der Deutschweiz Unterrichssprache, d.h. in der Schule musste ich auch Hochdeutsch sprechen.


    So wie die Sache in der Schweiz gehandhabt wird, finde ich es eigentlich so gut wie perfekt. Im Privatleben,z.T. im Berufsleben (wenn man's mit Schweizern zu tun hat im Beruf), in den Medien und teilweise sogar bei politischen Diskussionen wird der Dialekt gepflegt.


    In der Schule wird jedoch auch das Sprechen der Hochsprache gelernt und die Schweizer sind meines Erachtens oft bessere "Hochdeutschsprecher", als manch ein Sprecher eines süddeutschen Dialekts.


    So finde ich sollte es sein: Sowohl Dialekt, als auch die Hochsprache in ihrer jeweiligen Reinheit beherrschen.

    Re: Sprecht Ihr im Alltag Dialekt, wenn ja, welchen?


    Zitat

    Original geschrieben von chico
    Gerade unter Jugendlichen (bin selber 21) ist das Dialektsprechen sehr beliebt,
    bei meinem letzten Spanien Trip haben wir uns prächtig amüsiert,
    als Leute aus Paderborn, Freiburg, Schwaben, Hannover usw. zusammensaßen.


    Das beruhigt mich jetzt aber ungemein.


    Ich hatte bisher immer so den Eindruck, dass vor allem Jugendliche das Bedürfnis haben sich eher in einem gekünstelten Hochdeutsch zu unterhalten, als zum Dialekt zu stehen. Besonders im schwäbischen Sprachraum trifft man dieses Phänomen meiner Meinung nach recht häufig an.


    Ich selbst bin auch Schwabe und spreche zu Hause mit Familie & Freunden breites oberschwäbisch. Kann aber auch akzentfreies Hochdeutsch und eine Schweizerdeutsche Mundart, die Eidgenossen selbst zwischen Baslerisch und Ostschweizerisch einordnen (bin kein Muttersprachler des Schweizerdeutschen). Ich sehe das schon auch so, dass man das Hochdeutsche im Gespräch mit Sprechern anderer Dialekte und mit Sprecher des Hochdeutschen selbst so gut es geht verwenden soll. Dessen Verwendung sollte auch den Kindern in der Schule beigebracht werden. Was ich aber nicht verstehe, wenn zwei Sprecher desselben Dialekts sich untereinander auf, mehr oder weniger, Hochdeutsch unterhalten.


    Gerade das von Dir geschilderte, das mit dem Spanien-Trip, zeigt doch, wie amüsant Dialekt sprechen sein kann.



    Zitat

    Fazit: Solange man es nicht übertreibt und verstanden wird, sollte man seinen Dialekt ruhig sprechen.


    GENAU!!!:top:

    1.) Seid Ihr kompetente Sprecher eines deutschen Dialekts?


    2.) Welche(n) Dialekt(e) sprecht Ihr?


    3.) Wohnt Ihr eher in einer städtischen oder eher in einer ländlichen Gegend?


    4.) Welches Verhältnis habt Ihr zu Eurem Dialekt? Ist es Euch unangenehm Euch mit Leuten, die nur Hochdeutsch verstehen zu unterhalten und diese merken, dass Ihr Dialektsprecher seid? Seid Ihr "stolz" auf Eueren Dialekt?


    5.) Wenn Ihr Dialektsprecher seid, verwendet Ihr auch hin und wieder das Hochdeutsche in der mündlichen Kommunikation? Wenn ja, in welchen Situationen verwendet Ihr den Dialekt und in welchen Hochdeutsch?


    6.) Wie alt seid Ihr? Ihr dürft Euer Alter auch nur so ungefähr angeben, wenn Ihr Euer genaues Alter nicht verraten wollt. (Bsp. Mitte 20)


    Mich interessiert das, weil die deutschen Dialekte in den letzten Jahren immer mehr in Bedrängnis geraten. Sie verlieren immer mehr an Boden zugunsten des Hochdeutschen, was ich eigentlich sehr schade finde. Selbst wenn sich einige Dialekte, wie z.B. das Schwäbische oder Sächsische, für manche Ohren nicht so "schön" anhören wie z.B. Bayerisch, so finde ich doch, dass sie die deutsche Sprache sehr bereichern. Eure Meinung bitte.

    Als Patois werden auch die Dialekte der französischsprachigen Schweiz bezeichnet. Allerdings werden die Sprecher dieser Dialekte (leider) immer weniger, da sich auch das Französische der Schweiz immer mehr an das Standardfranzösisch anpasst. Wer mehr dazu wissen möchte, sollte einfach mal unter http://www.google.ch die Kategorie "Seiten aus der Schweiz" anklicken und dann nach Patois suchen.

    Hier am Bodensee war's schon auch sehr windig, aber ich glaube wir sind hier unten noch recht glimpflig davongekommen. Das einzige, was ich zu berichten weiss, ist, dass meine Freundin gestern Abend gegen 20 Uhr mit der Fähre von Meersburg nach Konstanz wollte und ne Weile in Meersburg warten musste, weil der Fährbetrieb ausgesetzt wurde. Kurz zuvor wurde nämlich eine Fähre auf dem See vom Sturm gedreht, sodass die Autos am anderen Ufer wieder rückwärts rausfahren mussten. [URL=http://www.skol.de/lokales/regionalnachrichten/bodensee/konstanz/1077,118478.html]mehr...[/URL]

    Das konnte sogar schon mein Bosch Dual Com 738. Mein Siemens M35 hatte das dann leider nicht mehr. Allerdings scheint Siemens das Versäumnis nachgeholt zu haben. Denn bei den x45ern gibt es das wieder.

    Na also ich weiss nicht...Ich kann daran jetzt ehrlich gesagt nichts besonderes erkennen. Allerdings weiss ich noch vom M35i her, dass die Tastaturmatten durchaus von Handy zu Handy unterschiedlich weit aus dem Gehäuse herausragten. Wahrscheinlich gibt's diese Toleranz tatsächlich heute auch noch.