Beiträge von galahad13

    Das Nein der Franzosen und hoffentlich weitere für die EU-Bürokraten negative Abstimmungen bringen vielleicht wirklich eine offene Diskussion über die EU.


    Die EU-Politik der letzten Jahre ist doch nur von einer größer, höher und weiter Strategie bestimmt worden, d.h. Erweiterung im jeden Preis. Dazu eine
    ungehemmte Regulierungswut und haufenweise unsinnige Vorschriften.


    Soziale Themen, die Anliegen der Bevölkerung und eine gemeinsame Außen- und Wirtschaftspolitik ist vergessen worden. Man hat auf rein marktvergrößernde Effekte abgezielt und planlos die Anzahl der Mitglieder erhöht.
    Und dies größtenteils gegen den Willen der Bürger, meistens sogar ohne sie einmal per Abstimmung zu fragen.


    Erst sollte man sich einmal über grundlegende Fragen einig sein bevor man willkürlich Beitrittskandidaten aufnimmt und die EU eher als Bedrohung statt als gute Sache bei den Menschen ankommen läßt. Aktuell ist die EU eine undurchsichtige Bürokratur ohne jegiche demokratische Legitimierung.

    Und wenn man sich vorallem mal die Infrastruktur einiger neuer und möglicher Mitgliedsländer so ansieht, kann man sich schnell ganz neue Trilliardengräber vorstellen.


    Rumänien oder Bulgarien zum Beispiel haben eine Infrastruktur und Wirtschaft gegen die der Mitteleuropäischen Länder wie Polen, DDR und CSSR eine wunderbare Hightechwelt war.


    Und um diese Länder auf einen einigermaßen vernünftigen Stand zu kriegen werden Unsummen an Eurosubventionen nötig sein, dagegen war der Aufbau Ost ein Kinderspiel.


    Deutschland wird dadurch auch viele weitere Milliarden Euro verlieren, die dem eigenen Aufbau fehlen.


    Und vor dem weiteren Ausbau der EU sollte man in Brüssel vielleicht erstmal genau definieren was Europa sein soll und nicht ständig neue Mitglieder rekrutieren.