Beiträge von Dent-Man

    Jetzt wird es schwierig.
    Also per Definition ist bei einer Teilkrone an mindestens einer Stelle der Äquator des Zahnes (breiteste Ausdehnung) nicht überschritten in Richtung Zahnfleisch. Meistens bleibt ein Höcker, oder eine zur Wange oder Lippe gerichtete Fläche stehen. Eine Krone umfaßt den Zahn i.d.R. in Höhe des Überganges klinische Krone (sichtbarer Teil des Zahnes) und Wurzel.
    Das hat geschichtliche Hintergründe, da man in der frühen Zeit der Zahnmedizin nur schwer zahnfarbene Restaurationen herstellen konnte; mit einer Teilkrone hatte man wenigstens etwas Zahnfarbe erhalten. Die Folge war, das man eine sehr lange, und ungleichmäßige Präparationsgrenze (Übergang Zahn / Restaurationsmaterial) bekam. Wenn es zu Restaurationsverlusten durch Karies kommt, entsteht diese Karies immer am Restaurationsrand (=Präparationsgrenze).
    Daher gilt: die Präparationsgrenze muss kurz sein. Das läßt sich am besten mt einer Krone erreichen. Eine Teilkrone mit hier einem Fitzelchen und da einem Fitzelchen erhaltener Zahnsubstanz ist IMHO zahnmedizinische Selbstbefriedigung, nützt aber dem Patienten nichts.


    Inlay oder Krone ist ein himmelweiter Unterschied. Beim Inlay sitzt die Füllung in einem Loch des Zahnes, und ist von Zahnsubstanz umschlossen. Bei einer Krone umschließt die Kone den Zahn, und gibt zusätzliche Stabilität.


    Bei Stark angegriffenen Zähnen sollte die vebliebene Zahnsubstanz mit einer stabilen Restauration gesichert werden. IMHO kann das am Besten eine Krone, die den Zahn wie ein Faßreifen umgibt und zusammen hält.


    Zu behaupten der Rand eines Goldinlays wäre per se schlechter als der Rand einer Keramikrestauration, und dann ausgerechnet einer Cerec Restauration ist schlichtweg falsch. Dazu gibt es einen Haufen wissenschaflicher Untersuchungen. Gerade weiches Inlaygold läßt sich durch seine Duktilität perfekt dem Zahn anpassen. Keramikversorgungungen sind erst einsetzbar gewoden, seitdem es die Möglichkeit zum Zementieren mit Kunststoffen gibt, da diese Kunststoffzemente größere Spalten (die es zwangsläufig gerade bei Cerec Restaurationen gibt) problemloser überbrücken können, als der klassische Phosphatzement, den man zum Einsetzen von Goldinlays benutzt.


    Einziger Vorteil einer mit Kunststoff befestigten Restauration ist, dass der Kunststoff am Zahn, und am entsprechend vorbehandelten Füllkörper klebt, man also weniger mechanische Haftflächen (möglicht parallelwandige korospondierende Seitenflächen des beschliffenen Zahnes) braucht, um Halt zu bekommen.


    Aber nochmal in aller Deutlichkeit:
    Der Begriff Cerec steht nur für die Art und Weise, in der ein zahnmedizinischer Restaurationskörper außerhalb des Patientenmundes hergestellt wird. Das erlaubt keine Aussagen über die Qualiät der Versorgung. Die Qualität wird ausschließlich über die Passgenauigkeit, die Ausführung der Verklebung, und den Eigenschaften des Materials bestimmt.
    Ob Cerec, oder klassische Vollkleramikkrone ist kein Qualitätsunterschied, sondern nur ein Preisunterschied.


    IMHO sind Teilkronen überflüssig. Entweder Inlay / Füllung, oder richtige Krone. Die Präparationsgrenze muss kurz und gradlinig sein.
    Cerec Versorgungen haben vor dem Zementieren immer einen schlechteren Randschluß als Goldinlays.
    Über die Vor und Nachteile von Kunststoffzementen habe ich weiter oben schon was gesagt.
    Wenn ein Zahn kein Inlay oder Füllung mehr vertragen kann, braucht er eine Krone.


    Ich persönlich habe nur Goldversorgungen im Mund (Ausnahme: kleinere Frontzahnfüllungen)

    Warum empfiehlt er Cerec Restaurationen?
    Gab es Alternativvorschläge?
    Kostenaufklärung?


    Cerec Restaurationen sind keine Behandlung im eigentlichen Sinn, da das Gerät nicht am Patienten angewendet wird. Es ist lediglich eine Methode Füllkörper, oder Kronen herzustellen, analog zu klassischen Inlays oder Kronen.
    Dabei wird der zu behandelnde Zahn mit einer Kamera digital erfasst und mit Hilfe dieser Aufnahme am Computer ein Füllkörper oder eine Krone errechnet, die dann im Cerec Gerät aus dem vollen Block Keramik geschliffen wird.
    Dieser Füllkörper oder Krone wird dann i.d.R mit Kunststoffen eingeklebt.
    Nachteile:
    1. Kunststoffverklebung. Diese ist sehr feuchtigkeitsempfindlich, und verträgt keine Verarbeitungsfehler, Kunststoffe "altern" in der Mundhöhle, und verlieren an Dichtigkeit, das ist unter einer Restauration nicht zu sehen.
    2. Form der Restauration ist sehr von der Erfahrung des Anwenders abhängig.
    3. Es können unter Umständen Temperaturempfindlichkeiten oder "Aufbißempfindlichkeiten" entstehen.
    4. Keramik kann auch schon mal brechen
    5. Inlays, welcher Art auch immer, sind keine Kassenleistung, es gibt nur den "Füllungszuschuß"


    Vorteile:
    Zahnfarbene Restauration,
    Behandlung nur in einer Sitzung
    Evt preiswerter als ein Goldinlay (so sollte es eigentlich sein)



    Insgesamt muss man sagen, dass der ZA eine solche Versorgung sehr schnell und preisgünstig anfertigen kann ( IMHO Kosten für ein geschliffenen Füllkörper ca 60Eur), Diese Leistungen aber analog zu einer gegossenen Restauration abrechnen kann. Daraus ergibt sich die Möglichkeit zur Gewinnmaximierung ;) (ohne hier jemandem etwas vorwerfen zu wollen)


    Im Vergleich zu Kunststofffüllungen oder klassischen Keramikinlays würde ich bei vernünftigem Preis/Leistungverhältniss Füllung< Cerec< Keramikinlay ein Cerec bevorzugen.
    Die beste Wahl ist aber immer ein Goldinlay (sieht halt nicht so gut aus)

    IMHO unterstützt der MDAc oder der XDAmini WPA nicht.
    Die Socket-Karte ist 40 mm, die Spectec-Karte ist 38mm lang ;)
    Mit den Socket Treibern hatte ich bei der SanDisk-Karte (ja, AFAIK sind die Karten baugleich) nichts als Probleme, die Spectec Treiber haben ohne jedes Problem gefunzt.

    Habe heute , nachdem ich am Sonntag bei handit.de bestellt hatte, die Spectec W-Lan SD Karte bekommen.


    Vorteil Formfaktor:
    http://www.the-dentist.de/bilder/160-6035.jpg


    Vergleich Spectec, SanDisk SD


    http://www.the-dentist.de/bilder/160-6036.jpg


    http://www.the-dentist.de/bilder/160-6041.jpg



    Installation?
    Ein Kinderspiel. Software per Sync auf den PPC, Softreset, Karte rein und Verbindung steht, nach Abfrage des Passwortes läuft alles wie geschmiert.
    Kein Vergleich zu meiner damaligen Treiber und Einstellungsorgie bei der SanDisk.
    Verbindungsqualität mindestens so wie von der SanDisk Karte.

    War heute auf den Harley Days in HH.
    War mein erster Besuch dort, unglaublich was da an Krädern so aufläuft.
    Habe leider nur das Village am Baakenkai geschafft, weiß jemand was ich an den anderen Lokations verpasst habe?

    Hi Chris,
    es gibt
    a: das sogenannte Nachbarschaftsrecht, in dem solche Dinge geregelt sind. Wenn ich mein Exemplar wiederfinde, lasse ich Dir eine Kopie zukommen.
    b: Satzungen, in denen Gemeinden bestimmte Dinge regeln, wie z.B. Zeiten in denen Rasen gemäht werden darf.


    Ich würde den Eheman (noch zugänglich?) ansprechen, und mit diesen Begriffen jonglieren. Wenn das nicht hilft, das Ordnungsamt mit der Klärung des Katzenschei*problems beschäftigen (das ist doch ein öffentlicher Weg oder? )
    Die Bäume darf sie beschneiden, und den Schnitt müsst Ihr entsorgen, aber vorher muss sie euch 3x aufgefordert haben das Ihr Euch darum kümmert.


    Sind die anderen Nachbarn auch genervt? Organisiert Euch, und mach der Nachbarin das Leben unangenehmer. Aber Vorsicht, keine Straftaten oder Nötigungen, gell?


    Wie oben schon erwähnt, kann es auch hilfreich sein die Presse zu informieren, die haben im Sommer sowieso Schwierigkeiten Geschichten zu kriegen.
    Fotos von geschundenen Bäumen, oder Haufen von Katzenschei*e auf Wegen machen sich bestimmt gut.
    Überhaupt Dokumentieren und Zeugen suchen ist immer gut.
    Viel Spaß dabei ( ich würde diesen Kleinkrieg dann versuchen sportlich zu sehen ;) )