Beiträge von phonefux

    Mit Fyve macht ihr nichts falsch, insbesondere weil man da die Flats flexibel umbuchen kann.


    Günstiger wird's mit CallYa Smartphone Fun, wenn der Nutzer unter 26 ist bzw. man bei der entsprechenden Altersabfrage per SMS das "richtige" Alter angibt. Da gibt's eine Internetflat mit Upgrade auf 500 MB und eine SMS-Flat zusammen für 14,98 €. Allerdings kann man nur beide Flats in Kombination "abbestellen" (indem das Guthaben zur Buchung nicht ausreicht) oder für 5 € weniger im Monat auf 200 MB downgraden und die SMS-Flat ist auf 50 SMS pro Tag und 1000 SMS pro Monat limitiert. Minutenpreis wie bei Fyve 9 ct.

    Zitat

    Original geschrieben von crooks
    So richtig gut vermarktet wird das ja nicht. Es muss doch im Prinzip einen richtigen Run auf die FN-Nummer geben. :confused:

    Ich denke, das wird schon ganz gut vermarktet und im Rahmen des zu Erwartenen auch angenommen, aber es ist kein Killerprodukt, auf das es einen Run geben müsste.


    Warum auch? Es gibt ja im Wesentlichen zwei Anwendungen für die Festnetznummer, die aber m.E. beide noch eher in die Kategorie Nischenprodukt einzusortieren sind:


    - Der echte Festnetzersatz. An sich eine prima Sache. Wer aber einen Internetzugang per DSL oder Kabel nutzt, hat den Festnetzanschluss eh dabei, Internet ohne Festnetz haben (noch) die wenigsten, und wer überhaupt kein Internet nutzt (Generation 60+), bei dem ist häufig auch die Bereitschaft gering, auf das klassische Festnetztelefon vollständig zu verzichten.


    - Nutzung zusätzlich zum vorhandenen Festnetz. Ist prima, um der Gegenseite Geld zu sparen, wenn dort eine Festnetzflat vorhanden ist. Das reicht aber offenbar noch nicht einmal als Anreiz für bestehende E+-Kunden aus, um in Scharen die FN-Nummer zu buchen, geschweige denn zum Anbieterwechsel. Oder man macht es, um immer unter der Festnetznummer erreichbar zu sein. Aber das will man ja auch nicht unbedingt immer sein.

    elchris: Auf welche Karte schaust du da?


    Dass die Ausbauverpflichtung alle zusammen erfüllen müssen, halte ich für sinnvoll, das macht es deutlich wirtschaftlicher.


    Edit: In diesem Artikel der FTD werden 1500 Basisstationen für Vodafone und 1800 für die Telekom genannt. o2 nannte keine Zahlen - wohl aus gutem Grund. ;)

    Wobei allerdings ein West-Ost-Gefälle besteht. Zu den sieben genannten Bundesländern kommen ja noch Berlin, Hamburg und Bremen, wo von vornherein keine Ausbauverpflichtung bestand.


    Somit bleibt im Westen nur Niedersachsen, im Osten müssen aber sämtliche fünf Flächenländer noch ausgebaut werden.

    Zitat

    Original geschrieben von Betamax
    Ich denke auch, dass da dringend eine Lösung her muss. Aber egal wie man es dreht, diese Lösung muss von der Allgemeinheit bezahlt werden, weil bestimmte Gebiete sind einfach unwirtschaftlich, wenn man sie mit Faser ausbauen will.

    Wenn es unwirtschaftlich ist, sollte man es mit dieser technischen Lösung auch nicht tun. Und erst recht sollte es m.E. nicht aus Steuermitteln finanziert werden. Sinnvoller ist eine Lösung, die einem Unternehmen, das ausbaut, dann auch 100 % der Kunden sichert und zwar zu einem angemessenen Preis, der sicher deutlich höher liegen würde als ein vergleichbarer Preis in der Großstadt.


    Ich sehe keinen Grund, warum es von der Allgemeinheit finanzierte Einheitspreise geben sollte. Wer in der Großstadt wohnt, kriegt zwar für kleines Geld eine fette Internetleitung, die sonstigen deutlich höheren Lebenshaltungskosten gegenüber einem Wohnsitz in der Pampa bezahlt ihm aber ja auch keiner.