Beiträge von herold

    Auch wenn man es kaum glauben mag, kann man auch für wenig Geld einen leisen Rechner bauen. :top:


    Ein Pentium Dual-Core E6300 ist dafür schon einmal ein guter Anfang. Ich habe hier eine MSI-Platine aus einem ehemaligen Fujitsu-Siemens PC. Das Teil hat eine dermaßen klasse Lüftersteuerung, die man so weit runter drehen kann, dass der Rechner bei fast allem überhaupt nicht warm wird und der Lüfter dann auch nicht hochdrehen muss.


    Das Teil läuft dermaßen langsam, dass man fast die Flügel des Lüfterrades "stehen" sehen kann. Somit ist der "2,50 Euro Ventilator" nicht zu hören.


    Wichtig ist, dass man einen neuen Wolfdale-Intel kauft. Die werden nämlich nicht mehr wirklich warm, so dass die Lüftersteuerung gar nicht erst anfängt, den Lüfter hochzuregeln. Ein Anschluss für einen System-Fan ist auch vorhanden und wird genutzt.


    Das, was man noch hört, ist die Festplatte bei Zugriffen. Da es sich aber um eine schnelle Systemplatte handelt, sei ihr das verziehen. Die könnte ich ja noch kapseln, wobei mir das aber wegen der Wärementwicklung einer FP nicht passt.


    Meinen Prozessor kann ich also fast mit dem Finger kühlen. Von daher ist ein so teurer Markenkühler einer Freak-/In-Marke imho gar nicht nötig. Außer extravagant aussehen, damit Casemodder ihre Freude haben, tun diese Teile oft nichts weiter. Gut, sie sind teuer, kühlen gut und haben einen leisen Lüfter, nur: Ein 12er Noctua ist da bei einem "Wolfdale" Dual-Core wie mit Kanonen auf Spatzen schießen. Die Kühlleistung wird bei einem im Rahmen seiner Spezifikationen betriebenen E6300 gar nicht gebraucht. Selbst ein E8400 kommt mit einem Boxed-Kühler zurecht, den man auch so weit runterregeln kann, dass man den nicht mehr hört. Man braucht nur mehr Einstellungen im Bios als "slow", "middle" und "fast". Ein gutes Board ist die halbe Miete.


    Und bevor man nun meint, dass es immer ein Hammerteil sein muss: Ein billiges ASRock G41M-LE reicht hier vollkommen aus, weil das nämlich die fraglichen Bios-Optionen zur Verfügung stellt. Oder man nimmt sich so ein günstiges OEM-MSI. Wichtig ist nur, das die Lüftersteuerung fein justiert werden kann. Dann ist auch der Rechner leise. Bei Grafikkarten gilt das gleiche.


    Nicht immer das Teuerste ist das Beste, sondern das, was vernünftig konstruiert wurde. Große Lüfter, die langsam drehen und eine niedrige Anlaufspannung haben sind hier die halbe Miete. Mein Rechner idlet so vor sich hin und dementsprechend leise ist der auch. Gezockt wird daran nicht. Von daher ist es schon auffällig, dass mich das Geräusch der Festplatte stören könnte, weil die Billig-Lüfter mangels nicht erforderlicher hoher Drehzahl so schön leise sind. ;)


    Entweder jetzt noch einen Sockel 775er PC holen (<300,- Euro) oder bis Januar warten, wenn Intel seine neue Core i3 Plattform vorstellt. Für 800,- Euro bekommste da nämlich schon einen ordentlichen "Brummer". Mediamarkt und Co würde ich dann aber noch etwas meiden, da dort die noch seit der Wirtschaftskriese befindlichen großen Lagerbestände an "billigen" Quad-Core PCs rausgehauen werden. Die müssen erstmal weg, dann klappts auch mit Komplett-PCs vom Schlage eines Core i5 oder Core i3! ;)


    Gruß herold

    Das ist halt bei Ghost anders. Natürlich kann man sich eine DVD brennen, auf der sich die Image-Dateien befinden. Gerade habe ich mir mal eine alte Recovery-Disc von meinem damaligen MSI-Megabook angeschaut. Die haben
    das recht einfach gelöst, allerdings auf Win PE Basis mit der Ghost32.exe.
    Falls man sich eine Bart PC Disc erstellen möchte, geht das natürlich auch.


    Gebootet wird einfach ein Windows PE, damals noch auf XP-Basis. Das CD-/DVD-Laufwerk bekommt den Laufwerksbuchstaben X:\ zugewiesen. Aus dem auf der CD vorhandenen Windows PE wird im Ordner "system32" die Datei CMD.EXE aufgrufen, damit man eine Befehlszeile hat.


    Nun geht es weiter mit dem Aufruf von Batch-Dateien, die die Ghost32.exe anweisen, mit welchen Parametern das Image auf die Platte zurückgesichert werden soll. Dabei kann man sogar festlegen, wie die Platte von ihren Partitionen her aufgeteilt werden soll.


    Eigentlich ein genial einfaches System. Man muss sich nur etwas mit den Ghost-Parametern beschäftigen oder alles innerhalb der Ghost Benutzeroberfläche bewerkstelligen, was aber angesichts der Menüs und der Mausbenutzung kein Problem ist.


    Eine bootfähige DVD mit den Image-Dateien kann man ja im Nachgang, nach erfolgter Sicherung, erstellen. Es gibt hier ja seit Vista das OEM Preinstallation Kit.


    Das ist letztlich eine Anytime Upgrade DVD, bei der man am Command-Prompt landet (die Setup-Files fehlen). Von hier aus kann man die Ghost32.exe von einem USB-Stick aus aufrufen. Fertig. Am Ende kann man noch mit der "cdimage.exe" aus dem WAIK eine neue Disc erstellen. Nutzen kann man das Ganze bis Norton Ghost 2003. Auf den Hersteller-Discs werden aber sehr häufig die Corporate Editionen von Symantec genutzt.


    Gruß herold

    Ich habe mit sowas recht lange herumexperimentiert und bin ganz "oldschool" auf folgende, rechte einfache Lösung gekommen:


    Man nehme eine Bootdiskette (alternativ tut's auch eine Boot-Disc) und starte von dieser Norton Ghost. Enweder man macht das ganze per Kommandozeile (für die DOS-Kenner) oder man muss in den Startdateien noch einen Maustreiber installieren. Bisher immer völlig zufriedenstellende Ergebnisse. Alles ab Ghost 8 geht hierzu unter Systemen mit XP und Vista (NTFS-Dateisystem). Sogar die Sicherheitsbeschreibungen werden passend (auch auf eine neue Platte) zurückgesichert, damit man den Rechner hinterher ohne Fehler booten kann. ;)


    Ganz edel wird es schließlich, wenn man mittels eines Boot-Managers die Recoveryumgebung innherhalb der Festplatte ablaufen lassen kann, so dass von einer Recoverypartition zurück auf das Systemlaufwerk "C:\" zurückgesichert wird. Alles vollkommen automatisiert und batchgesteuert. Man geht 10 Minuten Kaffee trinken und der Rechner ist komplett neu installiert. :top:


    Gruß herold

    Das ist doch nur die logische Folge aus den jahrelang aus dem Fenster geworfenen Subventionen und Provisionen. Man schien bisher ja der Menung zu sein, dass nur das Neukundenwachstum zählt. Von daher hat man mit immensen Kosten mit Gewinnspielen und Provisionszahlungen an die Händler "kostenlose" CallYas in den Markt gedrückt > Neukundenzahlen :top:, Umsatz pro Karte :flop:.


    Nun, da demnächst die Jahresabschlusszahlen wichtig werden, muss man auf dem letzten Drücker noch mal sehen, was geht. Dann scheint man zu solchen Mitteln greifen zu müssen, um überhaupt noch etwas Umsatz beim Prepaid zu machen. Mal sehen, ob hierzu gut 2 Monate reichen werden?


    Allerdings geht es auch mir hier wie den meisten hier. Auch ich finde diese Branche mittlerweile nur noch widerlich. Das ist aber die logische Konsequenz aus dem "Druck von oben", den es im Allgemeinen defintiv gibt (Zahlen, Zielvereinbarungen usw.).


    Gruß herold

    Zitat

    Original geschrieben von Nokiahandyfan
    Naja, es hat ja nun schon fast jeder ne Intern-Flat für ca. 4€


    Interessanter sind die 9 Cent pro SMS, obwohl das nun auch schon fast jeder hat.


    Bei BILDmobil scheint man sich so langsam aber sicher dem Markt/Wettbewerb anzupassen. So war das Angebot an und für sich ja schon ganz gut gewesen, allerdings passten die 14 Cent/SMS nicht mehr ins Marktgeschehen. Wurde ja auch Zeit, dass man sich auch dort mal bewegt und dem Trend folgt. Bei uns hatte es dazu geführt, dass die Bildmobil-Karte trotz portierter Rufnummer erstmal auf Eis gelegt wurde, um sie zum passenden Zeitpunkt wieder auszugraben. Dieser Zeitpunkt scheint jetzt zum 01.01.2010 zu kommen. :D
    Vorteil bei BILDmobil ist imho, dass man die Karte wirklich bei jedem Lotto-Laden aufladen kann und man das Vodafone-Netz nutzt. Gut, das kann man mit EDEKA-Mobil auch, allerdings bekommt man die Coupons zum Aufladen nicht "an jeder Ecke". Für diejenigen, die wirklich "echtes Prepaid" suchen, ein Kriterium.
    Wenn man weiterhin einige CallYa-SIMs in der Familie nutzt, dann passt die BILDmobil-SIM nun deutlich besser ins "Bild". :D
    Allmobility hat nun, so denke ich, keinen Alleinvorteil mehr, dadurch, dass man deren 9 Cent-Tarif-Karte mit CallNows aufladen kann. Die Flächendeckung von BILD ist ja genauso gut.


    Gruß herold

    Normalerweise erhält die Bildmobil-SIM doch ein "Signal"/Daten-SMS, damit sie auch merkt, dass sie schon im Netz freigeschaltet wurde. Vorher steht erst noch "Willkommen" im Display oder in der Netzbetreiber-Anzeige der Verbindungssoftware. Da die Karte nun aktiv ist, frage ich mich, warum sich der Schriftzug nicht ändert, sondern immer noch bei "Willkommen" stehen bleibt. Bei einer reinen Telefon-SIM von Bildmobil hat das damals einwandfrei geklappt.


    Sehr merkwürdig, das Ganze!


    Gruß herold

    Jetzt mal unabhängig davon, dass sich hier im Forum offensichtlich nur IT-Experten tummeln ;):


    Von einem normalen Durchschnittsbürger, der mit dem Wissen aus drei Ausgaben der Computerbild :D mit einem per Bios-Passwort gesperrten Notebook zu tun hat, kann ich wohl nicht erwarten, dass dieser, wenn er denn im Fundbüro arbeitet, erst das Notebook aufschraubt, um dann eine Lötbrücke kurzzuschließen oder einen Jumper für einen CMOS-Clear bzw. für das Zurücksetzen des Bios-Passworts umzustecken, oder? Hinzu kommt, dass man, auch wenn es sich nur um ein Passwort für den Admin-Account eines Windows-Rechners handelt, auch schon etwas Ahnung von der Software-Materie eines Windows-PCs haben sollte. Jeder Depp kann das noch lange nicht.


    An solch einem Gerät, was nicht im Rahmen eines strafrechtlichen Ermittlungsverfahrens von Bedeutung ist, wird sich kein Computerfachmann auslassen und das Gerät forensisch untersuchen. Wer soll das bezahlen? Etwa die Kommune, der dieses Fundbüro angehört? Wohl eher nicht. In Zeiten leerer Kommunalkassen, ist für sowas einfach kein Geld da.


    Dass der genannte Ablauf mit dem Versteigern des ungeprüften Gerätes datenschutzrechtlich nicht in Ordnung ist, hätte man durch den Ausbau der Festplatte elegant verhindern können. Hierzu ist es regelmäßig nämlich nicht erforderlich, das Gerätegehäuse zu zerlegen, sondern die Platte ist fast immer unter einer Wartungsklappe verborgen. Aber auch dies erfordert etwas Fachwissen, welches nicht immer da draußen vorausgesetzt werden kann.


    Die Daten außerhalb des eigentlich zugehörigen Rechners von einer Systemplatte zu sichern, ist regelmäßig auch ein Spaß. Die meisten Leute geben doch hier schon auf, wenn das System mangels passender Treiber an einem anderen "Auswertesystem" nicht mehr bootet. Hier sollte man möglichst auf eine ähnliche, wenn nicht gar gleiche Hardwarebasis achten. Wie groß ist die Chance, dass in einem Fundbüro zwei identische Geräte gelagert wedern, von dem das eine problemlos bootet, um mal die Festplatte zu tauschen und nachzusehen, ob hier wirklich Datenschutz-Interessen tangiert sind?


    Leute, behaltet mal die Verhältnismäßigkeit im Auge! So sieht die Praxis leider aus.


    P.S.: Gemäß der aktuell vorherrschenden Meinung von Computertechnikern und System-Admins ist es völlig ausreichend eine Festplatte einmal komplett mit "Nullen" zu überschreiben. Danach sind keine Daten mehr rekonstruierbar. Man muss allerdings beachten, dass man ein Tool verwendet, was von einem externen, bootfähigen Datenträger gestartet wird. Fast alle Festplattenhersteller bieten solche Programme an. ;)


    Gruß herold