Beiträge von herold

    Mag sein, dass der TE die 4 GB RAM jetzt noch nicht braucht. Allerdings könnte der Bedarf doch schneller da sein, als vorher bedacht. Bei der Preisentwicklung von DDR2-Speicher bisher und dem Umstand, dass DDR2-Speicher immer weniger gefertigt wird, kannst Du bald an einer Hand abzählen wie teuer demnächst mit DDR2 noch werden wird.


    Hier ist es nämlich nicht so wie bei Festplatten, dass Speicherplatz mit jeder neuen Plattengeneration immer günstiger wird und die Transferleistung durch zunehmende Datendichten auf den Plattern zunehmend steigt. Wenn er jetzt nicht sofort 4 GB nimmt und diese später nachkauft, dann wird er die später mit mehr als 40,- Euro bezahlen müssen. Außerdem wäre es imho Quatsch einen Dual-Channel Betrieb nicht mit 2 Modulen zu nutzen. Erst jetzt ein 2 GB Modul einsetzen und irgendwann später mal ein zweites, sorgt jetzt dafür, dass die Hardware bis dahin nur im Single-Channel Betrieb läuft. Jetzt 2 x 1 GB Module zu kaufen wäre hingegen Geldverbrennung. Ob er später ein identisches Modul nachkaufen kann, ist auch unsicher. ;)


    Allerdings hast Du vollkommen Recht mit dem Argument, ein Sockel AM3 basiertes System zu nutzen. Das Preis-/Leistungsverhältnis fällt nunmal zu gunsten von AMD aus.


    Wenn ein neues OS ins Auge gefasst wird, dann wird das ja wohl Windows 7 in der 64 Bit Version sein. Und dafür sind mindestens 4 GB Pflicht. Alles andere macht ab jetzt keinen Sinn mehr. Schließlich haben wir 2010! :D


    Gruß herold

    Das mit den "vielen" internen Platten würde ich mir noch einmal überlegen, da eine Platte keinen zu vernachlässigenden Anlaufstrom vom Netzteil zieht. 1-2 Platten sind normalerweise kein Problem, ansonsten könnte es mit einem Standard-NT Probleme geben und es wird möglicherweise an der Lastgrenze arbeiten, was den Netzteillüfter hochdrehen läßt. > Lautstärke
    Dass die Platten insgesamt am internen SATA-Anschluss schneller arbeiten, ist allerdings ein erheblicher Vorteil. Ich halte es eh für einen Witz, dass heute Platten in TB-Größe immer noch extern per USB2 angeschlossen werden. Viel zu langsam, bei den Datenmengen. ;)


    Weiterhin ist bei dem "begrenzten" Budget des TE weder an ein Mini-System noch an eine Sockel LGA 1156-Plattform zu denken. Die günstigste 2 Kern-Lösung (Core i3) kostet schon ohne RAM ca. 220,- Euro. An ein Core i5 System ist imho gar nicht zu denken. Dazu noch Windows (Windows 7 HP ca. 80,- Euro) sowie die Platten, RAM und der Brenner. Blueray ist bei dem Budget afaik einfach nicht drin.


    Erfahrungsgemäß schließen sich "mini" und "günstig" immer aus. Was mini ist, ist beim Preis in Relation zur gebotenen Leistung oft maxi! :D


    Kompromissvorschlag (Preis/Leistung):


    Meine Empfehlung wäre ein Sockel 775 System mit einem Pentium Dual-Core E6300/6500/6600 Prozessor, 4 GB RAM sowie einem Micro-ATX-Board mit einem Intel-Chipsatz, wie z.B. ein Gigabyte GA-EG41MF-US2H oder einem GA-G31M-ES2L.


    Dann noch ein Micro-ATX Gehäuse mit Kartenleser sowie evtl. eine Grafikkarte, die HD-Decoderfunktionen bietet. Eine einfache ATI HD 4350 reicht hier aus.


    Wenn Onboard-Grafik ok ist, dann kommt es eingentlich nur auf den Bildschirm an, d.h. wie dieser angechlossen werden soll. Bei Analog-VGA reicht das kleine Gigabyte. Wenn eh eine Grafikkarte zum Einsatz kommen soll, dann ist das vollkommen egal und auch das kleine Board ist ausreichend.


    Bei einem neuen PC will man ja auch ein neues Aha-Gefühl haben. Da ist ein Windows 7 meiner Ansicht nach Pflicht. Wenn es allerdings um sparsamen Umgang mit der "Knete" geht, würde ich vorschlagen, das alte XP vorerst weiter zu verwenden und aktuell lieber etwas mehr finanziellen Spielraum bei der Hardwarebschaffung zu haben.


    Von einem Notebook würde ich bei den genannten Ansprüchen eh die Finger lassen. Außer zum Surfen im Inet und einfache Anwendungen reichen die Dinger oftmals nur zum einfachen Video-Betreib.
    Mit einem Notebook verliert man auch die Flexibiltät beim Aufrüsten oder Anpassen des Systems an geänderte Anforderungen bzw. die Nachrüstung von Komponenten.


    Wenn man mal einen günstigen Flat mit ca. 20 Zoll (wird beim Schreibtisch des TE wahrscheinlich eh nicht passen) sowie das Windows 7 HP mal vom Budget abzieht, dann bleiben von ca. 320,- Euro für die ganze Hardware übrig. Daraus noch einen vollständigen PC zu bauen, bekommen nur geübte Leute bei geschickter Auswahl der Hardware und Kompromissbereitschaft/Zugeständnissen bei der Leistungsfähigkeite einzelner Komponenten hin.


    Ergo: Ansprüche runterschrauben/Budget erhöhen (sofern möglich) oder evtl. andere Platzverhältnisse schaffen, da imho ein Rechnerneukauf sonst nicht lohnenswert ist. Ein ATOM-/Ion-System würde ich nicht ins Auge fassen, da rein subjektiv zu langsam. Ist ja fast noch wie zu Pentium 4 Zeiten. Hat mich nicht überzeugt. Im Netbook oder als kleiner AV-Server ok, aber nicht als Desktop-System.


    Gruß herold

    Es ist genau so wie Du es sagst. Wichtig bei 4 GB ist, dass man im Bios die Option "Memory Remapping" (sofern vorhanden) einschaltet und dann natürlich das 64 Bit Betriebssystem benutzt. Bei 32 Bit Windows-Systemen ist es so, dass nicht die vollen 4 GB genutzt werden können. In der Praxis werden selten mehr als ca. 3,25 GB zur Verfügung stehen. Der Rest darüber wird afaik für Hardware-Treiber/-Komponenten und deren Adressbereiche verwendet.


    Eigentlich war es normalerweise Quatsch bei einem 32 Bit Windows mehr als 3 GB Arbeitsspeicher einzubauen. Wo nun allerdings DDR2-Speicher mit Gold aufgewogen wird, kann man wieder darüber nachdenken. Wichtig ist nur, dass das Board bei "asynchroner" Bestückung trotzdem im Dual-Channel Betrieb bleibt. Fast alle Boards können das heute. Es sollte nur der Vollständigkeit halber erwähnt werden.


    Gruß herold

    Mittlerweile sollte es fast jedem bekannt sein, dass es (schon durch Gerichtsurteil bestätigt) tatsächlich erlaubt ist, OEM-Software/Betriebssysteme auch auf anderen als den mitgelieferten Systemen einzusetzen, wenn man die Lizenz tatsächlich wirklich nur einmal einsetzt und das System ingesamt nur einmal installiert, d.h. auf dem ursprünglich mitgelieferten System nicht mehr einsetzt.


    Was Microsoft ggf. in seine EULA schreibt, interessiert hier das Gericht nicht.


    Man kann sogar das mit dem System gelieferte Softwarepaket komplett veräußern, wenn man z.B. Linux einsetzen möchte, der Rechner aber mit Windows ausgeliefert wurde. Zwar nicht im Sinn von Microsoft aber legal.


    Das Upgrade auf Windows 7 bezieht sich natürlich auf die ursprüngliche Vista-Lizenz in der entsprechenden Version. Wenn es in beiden Fällen die gleiche Vista-Version war, die zum Upgrade auf Windows 7 berechtigt, dann würde ich mir dahingehend keine Gedanken machen. Der HP-Rechner mit Vista ist ja eh nicht mit der auf dem "Lizenz-Sticker" aufgedruckten Seriennummer installiert. ;) Wenn Du es korrekt machen möchtest, kannst Du ja die Lizenzsticker zwischen den Rechnern tauschen.


    Auch sollte es Dir klar sein, dass Du aller Wahrscheinlichkeit nach beim Upgrade auf Windows 7 einen "speziellen" Datenträger erhältst, der als HP-Version an die Hardware gebunden sein kann. Wenn Du Pech hast, kannst Du von diesem Datenträger den anderen PC wahrscheinlich nicht installieren. Also auf dem anderen System erstmal testen, ob dieses mit dem neu gelieferten Windows 7 Datenträger überhaupt bootet?
    Ich würde Dir aber auf jeden Fall empfehlen, die Festplatte, auf der letztlich das neue Windows 7 installiert wird, vorher mal komplett zu sichern (mit einem Imaging-Tool). Man weiß ja nie, ob man die alte Betriebssystem-Installation noch mal gebrauchen kann. ;)


    Gruß herold


    Edit: Was sollen denn die Leute machen, die sich mal einen Rechner mit Windows gekauft haben, deren Hardware jedoch einen Defekt hat, so dass Gerätschaften aus dem Innenleben ausgetauscht werden mussten oder einfach nur die "alte" Kiste aufgerüstet wurde?


    Sollen diese Leute sich auch direkt ein neues Windows kaufen müssen? Wohl kaum! Eine einmal gekaufte Lizenz bleibt gültig, auch wenn man sie nicht mehr auf dem System einsetzt, wie es ursprünglich mit erworben wurde.


    Derjenige, der sich aktuell damit beschäftigt seinen Rechner von Pentium 4-Technik auf Pentium Dual-Core aufzurüsten und Mainboard, Prozessor sowie Ram und ggf. Grafikkarte austauscht, muss sich ja auch nicht ein neues XP kaufen, er hat ja schon eins. Er muss nur die Installation ggf. neu aktivieren. Eigentlich sind ja nun wesentliche Bestandteile des PCs ausgetauscht worden, so dass der "neue" PC mit dem alten ja auch bis auf das Gehäuse, dem NT sowie den Laufwerken nicht mehr viel gemeinsam hat. ;)


    Bei Vista und Windows 7 gilt dies doch genau so. In der Praxis zählt doch, dass man ein Windows Komplett-Set mit Lizenzsticker in den Händen hält. Ob das nun ein Sticker von HP, Fujitsu, Acer oder von sonstwem ist, interessiert niemanden, außer vielleicht spitzfindige Juristen, die nichts besseres zu tun haben und einen Zeitvertreib suchen.

    Die Einwahlsoftware sowie die "alten" Treiber sind ja in der Kartenfirmware integriert. Wenn Du nun die Karte in einen Rechner mit Win XP oder Vista steckst, startet die Software von der Karte mittels einer CD-ROM Emulation und installiert die Treiber auf einem XP-/Vista-System. Was ich Dir empfehlen würde ist, dass Du als erstes mal diese CD-ROM Emulation innerhalb der Kartenfirmware abstellst. Zuvor würde ich allerdings die Superfire.exe mit der Original-Firmware auf die Karte ziehen. Danach die EMU abschalten. Den Link zu beiden Tools hierzu findest Du in diesem Thread. Ich habe selbst mal danach gefragt. Such mal nach einem meiner letzten Posts hier in diesem Thread. Ein anderer User war so freundlich, besagten Link zu posten.


    Mit der entsprechend geflashten Karte kannst Du dann die auf der Option-Support-Seite verlinkten Win 7 Treiber installieren. Da die Karte nun aber keine CD-ROM Emulation mehr hat, musst Du auch die Connection-Software von Option runterladen und installieren. Solange Option nicht die Treiber für Windows 7 in die Kartenfirmware integriert, ist zumindest für mich erstmal keine andere Lösung als diese denkbar. Zunächst zwar umständlich, jedoch umgeht man so die ständige Erkennung des emulierten CD-Laufwerks, was ein Softwarepaket installieren möchte, was man unter Windows 7 nicht gebrauchen kann.


    Vom Lieferanten der Karte kannst Du regelmäßig keine Hilfe erwarten, da T-Mobile afaik keine neuen Treiber anbietet.
    Die T-Mobile-Version installiert sich mit einer ganze alten Version eines Web'n'Walk Managers, der die Karte noch als Modem anspricht. Mit der originalen Option-Firmware wird die Karte jedoch zu einem Netzwerkgerät und braucht auch die neuen Treiber. Mit den alten Treibern von T-Mobile wirst Du die Karte niemals so in Betrieb nehmen können.


    Nach meiner Methode habe ich zwei GE0201 geflasht. Bis auf die IMEI sind sie nun identisch. Es handelte sich je um eine ursprüngliche Karte von Vodafone und T-Mobile. Sie funktionieren nun wirklich absolut einwandfrei, verlässlich und stabil an meinem Notebook mit Windows 7 und am anderen Gerät mit Vista.


    Gruß herold

    Das Image selbst bootfähig zu machen, war nicht meine These. Ich sprach von einer Disc, die ein Windows PE-System bootet, so wie die OPK-Disc aus einem System-Builder Windows Paket. Die bootet völlig problemlos und man landet an der Eingabeaufforderung.


    Alternativ kann man aber auch mit der Windows Setup-Disc booten und dann mit afaik STRG+F10 das Setup verlassen und hier eine Eingabeaufforderung öffnen.


    Dass man die Image-Dateien und das Imaging-Tool nun auch "irgendwie" mit auf so eine CD/DVD brennen kann, ist ja wohl seit dem OPK/WAIK (> cdimage / oscimg) kein Thema mehr, oder? ;) Wo ein Wille ist, ist auch ein Gebüsch... :D


    Mir stellt sich bei den ganzen kostenpflichtigen Tools immer noch die Frage, weshalb PC-Hersteller bei ihren Recoverylösungen überwiegend immer noch Symantec-/Norton-Produkte setzen? An den Sachen muss ja wohl was dran sein. Wer einen eee-PC von Asus hat, kann sich der auf dessen Recovery-Disc vorhandenen Ghost bedienen. Bei meiner MSI-Recovery-Disc war eine "Ghost32.exe" in der Version 8.3 Corporate Edition mit dabei. ;)


    Was mich persönlich an diesen ganzen kommerziellen Imaging-Tools stört ist, dass man diese Software sehr häufig unter Windows erst installieren muss, um sie nutzen zu können. Dann werden im laufenden Windows-Betrieb so genannte "Hot-Images" erstellt. Ich persönlich halte nichts davon. Man erstellt einfach keine System-Backups eines laufenden Windows-Systems. Dabei geht einfach zu viel schief, wenn man sich vor Augen hält, dass beim Backup geöffnete Dateien gesichert werden. Ich bringe diesen Filtertreibern, die das ganze abfedern sollen, einfach kein ausreichendes Vertrauen entgegenen. Von daher lasse ich bisher im Echtbetrieb die Finger von neueren Norton-Versionen oder Tools wie True-Image. ;) Von einer kompletten Disk ein Image ziehen, kann man meiner Meinung nach am Besten mit einem Tool, was von einem externen Bootmedium gestartet wird und die Platte abzieht, ohne das Windows läüft. Nur sowas ist professionell. Alles andere ist Kinderkram und auf Computerbild-Niveau, weil man dann nämlich mit jeder neuen Windows-Version auch ein Update des Imaging-Programms benötigt. Vom extern gebooteten Sytem spielt das keine Rolle mehr. NTFS ist nunmal NTFS. Ob das Tool nun eine XP-Disk, Vista-Disk oder Windows7-Disk sichert, spielt dabei gar keine Rolle mehr. Aber wer unbedingt 30,- Euro für Acronis ausgeben möchte...


    Eine "Selbstbau-Lösung" oder eine auf Bart PE basierte Geschichte mit Ghost bzw. Driveimage-XML ist doch kein Thema mehr. Das ist ausreichend im Web dokumentiert und genug Leute haben es schon zum Laufen gebracht. :top:


    Wer sich diese Arbeit jedoch sparen möchte, kann natürlich auch mit der von "ramborabbit" geposteten Lösung arbeiten. Das funktioniert auch ganz vorzüglich. Allerdings setzt dies erstmal voraus, dass man Acronis-Nutzer ist.
    Wie ich aber schon beschrieben habe, kann man egal welches Image auf egal welche Boot-Disc packen, wenn man weiß wie und auch die Tools dafür hat.


    Gruß herold

    Imho ist der Turtle-Rechner von Grey-Computer zu teuer. Afaik kann man zu diesem Preis schon einen E6300 (was nicht heißen soll, dass die 5000er Reihe schlecht ist, ganz im Gegenteil) und eine 500er Platte verlangen. Wenn Du wirklich "was mit Video" machen willst, brauchst Du schließlich Speicherplatz, ansonsten sehe ich Dich in spätestens einem halben Jahr hier im Forum die Frage stellen, wie man am besten einen Rechner mit neuer und größerer Festplatte aufrüstet... ;) :D


    Als gut gemeinten Ratschlag würde ich Dir empfehlen, sich mal in dem u. g. Thread einzulesen. Der wird afaik regelmäßig aktualisiert und gibt immer den momentanen Stand der Dinge wieder:


    http://www.computerbase.de/forum/showthread.php?t=336072


    Wir sind hier ein Telefonforum für Freaks. Hardwarefreaks mit Ahnung im PC-Bereich tummlen sich regelmäßig jedoch dort (von einigen wenigen Ausnahmen hier mal abgesehen, gell "PP" ;) :D)


    Wenn Du nun mit diesem Wissen in einen Laden Deiner Wahl losziehst, dann macht Dir kein noch so windiger Verkäufer ein X für ein U vor! Zumindest nimmt er Dich als Kunden ernst, da er sieht, dass man jemand ist, der sich informiert hat.


    Aus dem Mediamarkt kommen die Leute oft reihenweise mit einem "langsamen" Quadcore und GeForce GT 210/220/230 Grafikkarte rausgelaufen, obwohl sie einen Spiele-PC kaufen wollten. Diese Systeme sind wegen der bescheidenen Grafik zum Spielen fast ungeeignet. Video können die aber alle. Das bei momentaner Lage der Dinge (Multimedia-/Spiele-PC) ein schneller Dual Core / Core 2 Duo oft der bessere (günstigere) Kauf gewesen wäre, erzählt den Leuten draußen ja niemand. Einen Quadcore kauft man jetzt (noch) nicht (mehr).


    Erst sollen die mal schön die alten Lagerbestände an Quadcores auf Sockel 775-Basis verschachern. Dann kann man im kommenden Jahr nach einem schönen LGA 1156 System mit DDR 3 Speicher schauen. Die Teile werden sich nach Markteinführung vermutlich recht schnell im Preisrahmen zwischen 600,- und 900,- Euro einpendeln. Sowas (Core i5) kauft man, wenn man unbedingt etwas haben will, was beide Vorteile (hoher Takt beim Dual Core und "Zukunftssicherheit" beim Quadcore) mit einander verbindet. Die Core i5 Plattform ist hier die eierlegende Wollmilchsau, nur jetzt noch zu teuer.


    Im Januar kommen die Core i3 Prozzessoren raus. Dann wird es mal richtig interessant mit den Preisen am PC-Markt. Das wird dem LGA 1156 Sockel zum Durchbruch verhelfen, auch gerade wegen der neuen Nachfolgechipsätze des P55 mit HDMI, VGA und DVI Anschlüssen onboard.


    Schließlich wird der Core i3 eine sichere Bank im Dual-Core Office-Bereich oder preissensitiven Privatkundengeschäft mit einer integrierten Grafik werden.


    Das Geschäft wird sich daher kein Mainboardhersteller entgehen lassen und somit werden demnächst entsprechende Baords angeboten werden, auf denen neben einem Core i3 auch ein Core i5 läufen wird. Solche Boards werden vermutlich so um ca. 80,- Euro gehandelt werden. Dazu noch ein entsprechender Prozessor und 4 GB DDR3 Ram. :top:


    Warum es solche Kisten im jetzigen Weihnachtgeschädt noch nicht (außer in homöopathischen Dosen) gab, hatte ich ja schon geschrieben. Ich empfehle Dir wirklich den Kauf bis ins 1. Quartal 2010 aufzuschieben, denn da wird noch einiges kommen! ;)


    Gruß herold

    Selbst der billigste Dual-Core taugt zum Abspielen von (HD-)Video und ist selbst für ein Betriebssystem wie Vista noch schnell genug. ;). Man braucht dafür nur eine Grafikhardware, die dem Prozessor hier unter die Arme greift. Eine billige ATI HD 4350 für 25,- Euro reicht hier aus. Mit DVI kann man auch einen 24-Zöller befeuern. Dieser Tipp gilt natürlich nur für den Nicht-Spieler.


    In der Regel ist das DVD-Laufwerk das Lauteste an einem PC, wenn das Teil mal hochdreht. Im Normalen (1-fach) DVD-Abspielbetrieb hört man es kaum bis gar ncht. Für den Fall des Falles gibt/gab es Tools wie "CD-Bremse".


    Leistung, die man heute noch nicht braucht, sollte man sich bei dem Preisverfall bei PC-Hardware nicht heute teuer einkaufen. Dafür ist der Markt zu schnelllebig. Wenn man morgen mehr Leistung braucht, dann bekommt man sie dann auch günstiger, als wenn man sie heute einkauft, wo sie noch nicht gebraucht wird. Auf Zukunftssicherheit würde ich in diesem Bereich nichts, aber auch gar nichts geben. Auf sowas sollte man nur bei neuen Bussystemen achten, wobei das heute aber auch alles über den Preis läuft. PCIe- und SATA-Hardware ist schlichtweg günstiger zu haben, als die alte Technik. Von daher einfach zugreifen.


    Wenn Dich Hardware in Details im Allgemeinen nicht wirklich so sher interessiert, dann geh einfach in den nächsten Mediamarkt und kauf einen "aktuellen" Quad-Core-Rechner für 450,- Euro. Ansonsten denk nicht zu weit voraus sondern maximal nur 2 Jahre. Das sind Welten im PC-Bereich. Lieber nur die Hälfte investieren und in 2 Jahren die andere Hälfte.


    Gruß herold

    Bei einem 9-Cent-Tarif mit 60/60-Taktung ist das imho ja auch nicht wirklich nötig. Einfach das Handy so einstellen, dass man nach jedem Gespräch die Dauer angezeigt bekommt. Dann kann man ja auf die nächste volle Minute aufrunden und einfach im Kopf mit den 9 Cent multiplizieren. ;)


    Gruß herold