Man wird sehen, wie es laufen wird. 
Mir war es auch immer ein Dorn im Auge, dass irgendein Billig-China-Zubehör-Handy-Akku für 1,- Euro Sofortkauf über die virtuelle Händler-Theke ging, dann aber seitens des Verkäufers Versandkosten in unverschämter Höhe von mehr als 6,90 Euro berechnet wurden, nur um die Ware dann als Warensendung für 1,45 Euro zu verschicken. Ist mir mal so passiert.
Da wollte der Verkäufer seine Marge durch die Versandkosten in die Höhe treiben und bei den Ebay-Gebühren sparen.
Da fühlte ich mich im Nachhinein extrem beschissen. Nicht dass ich mit der Ware unzufrieden war, jedoch bleibt ein fader Beigeschmack, wenn man des Versandrisikos wegen, versicherten Versand bezahlt und die Ware letztlich unversichert ankommt. Wer hätte für den Schaden aufkommen müssen, wenn die Ware auf dem Postweg verloren gegangen wäre? Es ist eh afaik rechtswidrig das Risiko auf den Kunden abzuwälzen. Der Händler hat im Fall des Falles für Ersatz zu sorgen. Das ist nunmal dann sein Risiko, welches er sich allerdings durch die Versandversicherung gering hält, die zudem der Kunde noch zu bezahlen hat.
Fazit für mich: Als Verkäufer sollte man sich Alternativen suchen oder muss das Spiel mitspielen.
Als Käufer hat man durch die Neuregelung größtenteils Vorteile, weil die Angebote transparenter werden. Wirkliche Schnäppchen im einstelligen Euro-Bereich werden zukünftig immer mehr wegfallen.
Unter'm Strich kann man also zukünftig eher mehr in diversen Online-Shops stöbern als bei eBay.
Wenn ich zukünftig etwas aus dem Keller zu verkaufen habe, wandert das in eine Kleinanzeige und nicht mehr nach eBay.
Gruß herold