Beiträge von herold

    Wer es so nötig hat, sollte sich mal Gedanken über ordentliche Tarife im Allgemeinen machen. Erst einen Discounter aus dem Boden stampfen, seinen eigenen Marken-Prepaid-Tarif nur langsam und widerwillig an die durch Discounter hervorgerufene Marktsituation anpassen und dann auf die zum Discounter rennenden (bisherigen eigenen) Kunden mit so einem Kostenlos-Angebot reagieren...


    Man will auf der einen Seite die eigene Marke einfach nicht verramschen, auf der anderen Seite muss man aber auf den Markt reagieren.
    Die (mündigen) Kunden sprechen eine deutliche Sprache, wenn man sich den Erfolg der ganzen Prepaid-Discounter so anschaut. Man könnte, wenn man wirklich gewollt hätte, einen "Congstar"-Prepaid-Tarif auch unter dem eigenen Namen anbieten, aber halt, auf so eine Idee kommt man ja nicht, noch nichtmal, wenn man die Karte einmal im Monat aufladen müsste, wie beim aktuellen Vodafone 1/15-Tarif. Ein fairer Tarif würde auch regelmäßig genutzt und folglich auch aufgeladen werden. So holt man sich nur die Kartensammler heran, die nach ihren 27 abtelefonierten SIMs die nächste kostenlose Karte suchen.


    Gruß herold

    Beim 4. EDEKA Markt wurde ich heute endlich fündig. Bei den anderen 3 Läden wussten die gar nicht, was ich wollte. Das Beste war dann noch, dass an einer Kasse aktuelle Flyer lagen, in denen das Produkt sogar noch beworben wurde. Nach meinen Erfahrungen nehmen eben nicht alle Läden am Verkauf dieser Karten teil. Die Frage, die sich stellt, ist nun ob man die Karten trotzdem in jedem EDEKA aufladen kann oder ob man die Aufladecodes nur in den Märkten bekommt, die auch die Starterpakete verkaufen? Wenn die das nicht schnellstens in den Griff bekommen, dann sehe ich schwarz für das Produkt, sofern es keine alternativen Auflademöglichkeiten gibt. Am Bankautomat, das wär's! :D


    Hoffen wir, dass es sich nur um Anlaufschwierigkeiten handelt, die bald verschwinden, wenn der Marktstart einige Tage zurück liegt. Trotzdem bleibt ein etwas bitterer Beigeschmack, wenn man auf der Internetseite von edeka-mobil bei der Marktsuche auf edeka.de umgeleitet wird und ein Großteil der Märkte, die man sich in seinem Umfeld gesucht hat, dann die Ware nicht führen und der geneigte Kunde das Produkt dann fast nirgens kaufen kann. Mich hat die Neugier getrieben, aber manch anderer hätte schon aufgegeben und sich dafür nicht mehr interessiert.


    Gruß herold

    Zitat

    Original geschrieben von Jochen
    [...] E-Plus hat ja auch interessante Prepaid-Angebote. So bestünde, bei vernünftigem Umgang mit mir, durchaus die Möglichkeit, dass ich zu einer der Prepaidmarken /-tarife wechsle. Aber nicht, wenn ich dann mit den "gleichen Leuten" zu tun habe bzw. den gleichen Leuten mein Geld gebe.


    Also hast Du auch schon daran gedacht die Verträge durch Prepaid zu ersetzen? Das würde meine Eindrücke hierzu nur bestätigen. Wenn man konsequent ist, dann kehrt man natürlich einem Anbieter/Netzbetriber komplett den Rücken und nimmt nicht noch eine Prepaid, die im selben Netz funkt oder sogar von der selben Marke ist. Ein Kollege auf meiner Arbeit hat jetzt, nachdem sein E-Plus-Vertrag vor drei Tagen ausgelaufen ist, eine Congstar-Karte in seinem Handy. Die hat er sich ganz unkompliziert bei "dm" gekauft und sogar noch eine "Wunschrufnummer" mit seinem Geburtstag und -jahr bekommen. So wechseln wir... :D


    Gruß herold

    Was erwartet Ihr eigentlich von Mobilfunkfirmen? Die wollen in erster Linie Geld verdienen und ihre Vertrags-Kunden immer wieder schön 2 Jahre lang halten, damit man die kommenden Jahre mit festen Einnahmen kalkulieren kann (von Forderungsausfällen jetzt mal abgesehen). Auch dort weiß man ja mitllerweile von den Wechselmöglichkeiten zu Prepaid-Discount-Angeboten und ich bin mir sicher, dass viele Kunden dies auch wirklich nutzen.


    Einem Kunden, der gekündigt hat oder noch nicht über die Frist hinaus ist dies zu tun, wird dann halt dermaßen auf "den Sack gegangen" bis er entweder verlängert, um endlich Ruhe zu haben, oder bis er konsequenterweise kündigt.


    Es gibt heute in einem gesättigten Markt nicht mehr viele Möglichkeiten für die Vertrags-Anbieter. Die Prepaid-Tarife sind mittlerweile einfach zu gut geworden. Bei der Wirtschaftslage, dir wir zur Zeit haben, werden viele sich den festen Posten einer monatlichen Vertragsrechnung klemmen, wenn die Verträge endlich auslaufen. Selbst gut verdiende Leute in meinem Umfeld wechseln mittlerweile zu Prepaid, weil sie als Privatpersonen ohne geschäftliche Nutzung ihres Handys schlicht keine Verträge benötigen. Flats gibt's bei Prepaid auch. Der Trend wird die nächsten Jahre eindeutig zu Prepaid gehen. Von daher strampeln die Netzbetreiber sich nun ab, um die Kunden möglichst lange zu binden, damit man diese Entwicklung noch länger verzögern kann.


    Mein Fazit: Bei Geld hört das gute Benehmen auf. Hauptsache der Kunde unterschreibt oder willigt am Telefon ein. :flop:

    Scheint so als ob der Tarif (genau wie bei Schlecker) auch über Allmobility abgewickelt wird. Wenn man die URL "schlecker-mobil" im Browser eingibt, wird man kurz weitergeleitet auf die Server-Startseite von EDEKA-Mobil. Dabei kann man kurz "Allmobility" in der Browser-Kopfzeile lesen. ;)
    Wie auch immer, so langsam aber sicher fährt CallYa gegen die Wand... :D


    Gruß herold

    Ein "kleiner" Pferdefuß wäre da aber nun doch dabei. Wenn man das Familienpaket kauft, spart man zwar im Vergleich zum Einzelkauf der SIM-Karten einen runden 10er, nur wird diese Ersparnis gleich wieder von der standardmäßig aktivierten 600 Minuten-Option bei allen 4 SIM-Karten mehr als aufgebraucht. ;)
    Was sollen diejenigen machen, die trotz allem lieber SMS versenden wollen oder die Option einfach nicht benötigen? Richtig, sie zahlen erstmal 2,95 € Pauschale pro Karte direkt bei Aktivierung vom Guthaben und müssen dazu noch recht bald aufladen. Na ja, irgendwie muss das Geld bei so einem Tarif auch wieder reinkommen.

    Gruß herold

    Wenn man sich die Historie der "alten" Bond-Filme vor Augen hält, dann wird man feststellen, dass es (mal abgesehen von der schauspielerischen Leistung eines harten/eckigen Typen) kaum Gemeinsamkeisten zwischen den alten und den neuen Filem gibt. Die alten Bond-Filme lebten von den teilweise exotischen Drehorten, die die Filme nahezu zu einer Weltreise werden ließen. Viele der Menschein, die in den 60er und 70er Jahren die Filme geguckt haben, waren froh z. B. mal Rio de Janeiro sehen zu dürfen.
    Von daher waren diese Filme auch so erfolgreich und ihnen haftet bis heute noch ein gewisses Flair an.


    Früher gab es auch keine Technikgimmicks, die die breite Masse in der Hosentasche mitführte. Heute hat fast jeder ein Handy in der Hosentasche oder ein Navi im Auto. Anfang der 60er war das Peilgerät im Aston Martin db5 im Film Goldfinger ein Meilenstein. Sowas faszinierte die Menschen, weil man das damals noch nicht kaufen konnte bzw. es sowas damals noch nicht gab. Dass dies heute der Fall ist, konnte man damals ja noch nicht absehen. Mit Technikgimmicks kann man heute kaum noch punkten, wenn man sich in unserer hochtechnisierten Welt mal umguckt. In den 70ern wäre ein Widescreen-Plasma im Hauptquatier des Geheimdienstes noch der "Hammer" gewesen, aber heute?


    Eine Bedrohung durch den kalten Krieg zwischen Ost und West gibt es so auch nicht mehr. Das Thema Weltbedrohung durch Terror gab es in Bond-Filmen auch schon.


    Wenn man das nun alles durch hat, dann frage ich Euch: Mit welchen Storys/Gimmicks/Actionszenen will man denn heute noch die Leute in die Kinos locken? So lange die Action-Szenen der Bond-Filme in ihrer Qualität nicht auf "Alarm für Cobra 11 Niveau" absinken, kann man doch noch zufrieden sein.


    Dass es in der "Strib Langsam"-Reihe auf wahnwitzige und unrealistische Action-Szenen gibt, hat eigentlich auch nie jemanden interessiert. Außerdem soll mit solchen Filmen immer noch Geld verdient werden und das erreicht man nur, indem man die breite Masse anspricht. Diese Leute wollen dann auch kurzweilig unterhalten werden. Ob dabei die Story zu kurz kommt oder der Film nicht mehr viel mit den alten Vorbildern zu tun hat, muss dann halt von einigen wenigen, die darauf Wert legen, verschmerzt werden.


    Ich vermisse jedenfalls auch die "lustigen" Szenen mit dem Südstaaten-Landei-Scheriff oder dem Trottel von dessen Sohn in Anlehnung an die alten Bandit-Filme mit Burt Reynolds aus den 70ern. Die gewisse Portion Selbstironie oder die zweideutigen Sprüche von Roger Moore oder Shean Connery fehlen heute auch. Zeiten ändern sich halt... :rolleyes:


    Die Figur des harten und eckigen Bond-Typs sollte ja auch schon einmal von Timothy Dalton verkörpert werden. Der "Hauch des Todes" gilt bis heute noch als der "härteste" Bond-Film. Warum soll man Daniel Craig nicht daran anknüpfen lassen? Die Zeiten der aalglatten Womanizer, die jede ins Bett bekommen, sind halt vorbei. Emanzipation auch im Film. :D


    Gruß herold

    Zitat

    Original geschrieben von hrgajek
    [...] Daß jemand eine neue Vodafone Prepaid-Karte mit "echtem Internet", 9 Cent für alles und 3 Cent zur Community anbietet, das bringt ja keine neuen Kunden, sondern verschiebt nur alte. [...]


    Wenn die das nicht genau so bringen, dann brauchen sie gar nicht erst an den Start zu gehen! :D :D :D


    Schön wäre es ntürlich schon aber den "xten" Aufguss nahezu identischer Tarife (wie es bisher im E-Plus Netz der Fall war) brauchen wohl nur die Anbieter, um noch einen Krümel vom Markt abzubekommen. Der Kuchen ist doch eh schon längst verteilt.


    Gruß herold