Beiträge von herold

    Afaik gab es die unteschiedlichen Bremsanlagen mit (teilweise) hinteren Trommelbremsen bis zum Golf 3. Ab der 4er Baureihe hat sich VW davon verabschiedet und ringsherum Scheibenbremsen eingebaut. Die hinteren Bremsen sind auch bei fast allen Modellen gleich. Imho wurde erst ab dem 180 PS Jubi-GTI hinten auch eine andere (innenbelüftete) Bremsanlage eingebaut. Sonst unterscheiden sich die vorderen Bremsen meistens erst ab den über 100 PS-Modellen, soll heißen: bis ca. 100 PS sind es meistens eh immer die gleichen Teile (Sättel und Bremsscheiben). Also ein 90 PS TDI sollte da kein Problem sein. Im Zweifelsfall einfach mal die Ersatzteile vergleichen und zwar nicht nach Teilenummern, sondern optisch, wenn man sie in den Händen hält... ;)


    Edit: Mein damaliger Golf 4 TDI VE mit 110 PS hatte im Stadtverkehr ohne Klima im Jahresdurchschnitt knapp 6 Liter verbraucht. Eigentlich hatte ich immer eine 5 vor dem Komma... :D
    Der mit 90 PS und variabler Turbinengeometrie ist noch sparsamer. Die Finger weglassen würde ich nach leidvollen Erfahrungen von allen Pumpe-Düse TDIs. ;)


    Gruß herold

    Die konkrete Sprachversion von Key oder Installations-CD ist nach meinen Erfahrungen vollkommen unerheblich. Das Einzige, wobei unterschieden wird, ist ob man den richtigen Key für die richtige Windows Version, also Home oder Pro, besitzt. Beispiel: Ein russischer Key für XP Pro mit einer deutschen Pro Setup-CD funktioniert.


    Außerdem sollte man sich von dem Gedanken verabschieden, dass die Vorinstallationen auf den Geräten mit genau dem Key aktiviert worden sind, der unten auf dem Laptop-Rechner klebt. Der ist nur für den Endkunden, der mal seine Kiste neu aufsetzen will. Das Image, mit dem der Rechner im Werk installiert wurde, enthält immer einen anderen "Großserienschlüssel", der z.B. auch auf manchen der Recovery-CDs verewigt worden ist. Aktivieren muss man immer dann, wenn man eine OEM-Version (z.B. von Dell) auf z.B. einem Asus- oder Fujitsu-Siemens Rechner installieren möchte. Wenn die CD zum Rechner passt, muss man in der Regel nicht aktivieren und benötigt dann auch den Key auf dem Aufkleber nicht. Der passende Großserienschlüssel ist dann ja schon bei der Recoveryprozedur/Installation auf die Platte gewandert. Wenn man also z.B. bei eBay eine CD mit Lizenzaufkleber zu seinem vorhandenen PC/Laptop findet, sollte man auch genau darauf bieten, weil man dann weniger "Hickhack" hat.


    Es ist rechtlich zumindest vollkommen unproblematisch, wenn man ein gebrauchtes XP mit Lizenzschlüssel, welches ursprünglich z.B. einem Fujitsu-Siemens Rechner stammt, kauft und dieses auf einem anderen Rechner installiert. Solange dieses Windows nur auf einem PC eingesetzt wird, ist es vollkommen egal auf welchem. OEM-Lizenzen dürfen zumindest an privat weiterverkauft werden. Dass man dies Problematik beim Software-Hersteller anders sieht, ist auch durch geltende Rechtsprechung längst widerlegt worden.


    Für einen ganz normalen Internet-Rechner, der für Office und dergleichen verwendet wird, reicht ein XP Home imho vollkommen aus. Die erweiterten Netzwerkfeatures braucht man als Privatmann regelmäßig nicht oder kann sie problemlos beim Home-System nachrüsten. Wenn ich bei eBay eine OEM-Version für 20 - 30 Euro "schießen" kann, mache ich mir über Pro keine Gedanken mehr. In der Praxis macht das nämlich nur selten einen Unterschied. ;)


    Gruß herold

    Dafür bekommste auch schon eine TDI-Maschine mit Verteilerpumpe (90/110PS) und mit weniger Laufleistung... ;)
    Eine "Organtransplantation" ist, wenn man es bei einem "Schrauber" machen läßt, gar nicht mal so aufwändig. Vor dem Einbau noch WAPU und Zahnriemen/Spannrollen wechseln und fahren, bis die Kiste platzt. Und das werden problemlos noch 7 - 10 Jahre sein. Nur mal so als Denkanstoß...


    Gruß herold

    Wenn man nicht den Fonic-Stick benutzen möchte, stellt sich doch die Frage, wie man der SIM-Karte beibringen kann entweder die Tagesflat zu nutzen oder mit 24 Cent/MB zu rechnen? Die Software des Sticks wird wahrscheinlich ja wohl nicht mit einem anderen Stick funktionieren!? :confused:
    Habe nämlich hier eine Option-Card und frage mich gerade, wie man das in der Kartensoftware einstellen kann? Vielleicht doch mit unterschiedlich abrechnenden APNs?


    Gruß herold

    Mir ist es mal passiert, dass ich einen Gebrauchtwagen aus erster Hand von einem großen und bekannten Händler mit mehreren Filialen im Ruhrgebiet gekauft habe. Es handelte sich um einen spritzigen 4-Zylinder Diesel ;), der mir als Nichtraucherwagen verkauft wurde.


    Der Wagen sollte zudem unfall- und allgemein schadenfrei gewesen sein. Hinterher fiel mir auf, dass der Wagen mal einen Hagelschaden hatte (der zwar offensichtlich beulenweise beim Beulendoktor ausgebeult worden war), weil leider noch drei kleine minimale Dellen bei bestimmten Lichteinfall sichtbar waren. Diese Dellen befanden sich an Karosseriestellen, an die man nicht mit entprechenden Werkzeugen heran kam.


    Fakt ist, dass der Händler mich meiner Meinung nach über nicht nur eine zugesicherte Eigenschaft getäuscht haben musste. Er als Fachmann hätte diese kleinen Dellen erkennen müssen. Das kann man von mir als Laie bei erster Inaugenscheinnahme nicht erwarten.


    Darüberhinaus handelte es sich entgegen einer weiteren zugesicherten Eigenschaft um einen Raucherwagen. Zum Verkauf wurde dieser zwar offensichtlich chemisch behandelt, jedoch kam der Mief immer wieder zum Vorschein. Man bekommt einen ehemaligen Raucherwagen niemals in einen Zustand versetzt, dass das Fzg. in allen Eigenschaften einem Nichtraucherwagen entspricht. Der Mief geht nie weg. Dafür setzt sich die braune Pest zu tief in Polster und Materialien fest. Die hier diesbezgl. geäußerten Meinungen kann ich dahingehend voll bestätigen. Um einen Wagen wirklich in einen vergleichbaren Zustand zu bringen, müsste man die komplette Innenausstattung austauschen. Das wäre imho ein unverhältnismäßig hoher Aufwand, der wirtschaftlich unsinnig ist. Dass so ein Wagen auf dem Markt weniger Wert ist, dürfte unstrittig sein. Wer will schon einen Raucherwagen kaufen... :D Mit Preisabschlägen ist also immer zu rechnen.
    Die gesetzlichen Regelungen hinsichtlich der Aufklärungspflicht des Verkäufers bei Gebrauchtwagen sind imho viel zu lasch. Eigentlich muss nur wahrheitsgemäß hinsichtlich eines Unfallschadens und des korrekten Kilometerstandes Auskunft gegeben werden. Ergeben sich hier Abweichungen, kann der Käufer, so belegen es schon diverse Urteile, den Wagen auch später noch zurückgeben, da hier entscheidene zugesicherte Eigenschaften nicht vorhanden sind und davon ausgegangen wird, dass der Käufer hier getäuscht wurde. Mit Wissen der tatsächlichen Zustände, hätte er den Kauf ja sicher auch nie getätigt, zumindest nicht zu dem vereinbarten Kaufpreis.


    Mein Fazit ist daher, dass man beim Autokauf schon sehr aufpassen muss, damit man nicht veräppelt wird. Dass man in dieser halbseidenen Branche beschissen wird, ist meiner Erfahrung nach eher grundsätzlich der Fall. Wenn es mal korrekt und fair abläuft, ist dies imho eher die große Ausnahme. Und solche Dinge passieren nicht nur bei irgendwelchen "schmierigen" Hinterhofklitschen sondern auch bei manchem bekannten großen Händler.


    Zurück zum Thema Rauch: Imho fehlt es hier bei dem bestimmten Fzg. um eine zugesicherte Eigenschaft, die über den Kaufentschluss entscheidet. Mit Wissen, dass es sich um einen Raucherwagen handelt, hätte die "Bestellung" nicht stattgefunden. Ob es sich bei der zugesicherten Eigenschaft um eine entscheidene im rechtlichen Sinn handelt, wäre zu prüfen. Ich weiß nicht, ob es hierzu schon irgendwelche Urteile gegeben hätte, die in die gleiche Richtung gehen, wie beim Unfallwagen oder bei zurückgedrehtem Tacho.



    Meinem Rechtsverständnis als Laie nach, ist der Wagen ja noch nicht in Empfang genommen worden und braucht dies auch nicht, da der Sachmangel offensichtlich ja schon von vornherein vorliegt. Ein Recht auf Nachbesserung steht dem Verkäufer hier imho von vornherein nicht zu. Vielmehr muss er eine mangelfreie vergleichbare Ersatzlieferung vornehmen. Dass dies bei einem Fzg. aus großen Pools problemlos möglich ist, dürfte unstrittig bekannt sein. Es handelt sich je nicht um Unikate oder Fzge. aus Kleinserien. Eine "Vertreterkutsche" wie Passat, A4/A6 oder ähnliche Pkw findet man wie Sand am Meer, vor allem, wenn die Leasingverträge nach 2 bis 3 Jahren auslaufen. Mit den ersten Passat 3C wird man ja schon "zugeschmissen".


    Wer von Euch würde es sich denn gefallen lassen ein defektes Handy zu bekommen, was direkt "dead on arrival" ist? Direkt aus dem Handyladen vom dortigen Verkäufer mit dem defekten Handy zum Service-Center des Herstellers geschickt werden? Wohl eher nicht. In wie weit sich hier Neuware von Gebrauchtware rechtlich unterscheidet, ist mir allerdings nicht bekannt.
    Ein seriöser und kundenorientierter Händler tut imho gut daran, den Kunden als mündigen Kunden fair zu behandeln, damit dieser auch wiederkommt. ;)
    Dass dies hier letzlich im Sinne des Kunden abgelaufen ist, zeichnet den Händler imho aus, obwohl so ein Handeln eigentlich eine Selbstverständlichkeit ist.


    Gruß herold

    Oder die Inhalte bzw. der Datenverkehr des BILDmobil-Portals müssen irgendwie finanziert werden...!? :D
    Das Portal können Sie sich meiner bescheidenen Meinung nach aber lieber in die Haare schmieren. Ich denke 9 Cent/SMS wären nicht nur für mich interessanter. Aber nun ist auch genug gemeckert. :D


    Gruß herold

    Ein Nokia 2610 aus einem Loop-Paket läuft auch mit einer Fonic-SIM, zumindest bei mir. Ein K770i im Loop-Paket zu kaufen, halte ich für wenig empfehlenswert. Zum einen bekommt man das Gerät frei und ohne Karte bei "DUG" für 170,- Euro und zum anderen kann man sich dazu dann lieber noch eine Loop-SIM mit "SML-Double-Bonus" Tarif besorgen. Hat man unter'm Strich mehr von. Alternativ natürlich auch direkt die Fonic-SIM rein ins Handy.


    Gruß herold

    Zitat

    Original geschrieben von Dwarslöper
    [...] Kleiner Nachteil: die Ehemalige Vertrags- Sim funktioniert nicht in allen Callya- gelockten Handys.


    Wenn man dann eine CallYa-Twincard hat, ist das meiner Meinung nach zu verschmerzen... :D


    Gruß herold

    So lange es auf diese Weise noch funktioniert und nutzbar ist, kann man sich damit ja behelfen. Ich nutze hier zwar kein UMTS sondern z.Z. nur Edge aber ich sage Euch: Besser so mit "langsamen" Internet als gar keins. Man ist mit den Jahren der DSL-Verfügbarkeit auch viel zu verwöhnt geworden. ;) :D
    Mir hat es zum surfen jedenfalls bisher gereicht.


    Falls das Roaming bundesweit demnächst wegfallen sollte, wird es bis dahin bestimmt wieder andere Lösungen/Angebote am Markt geben. Dann muss halt wieder eine neue SIM her, ganz genau.


    Der Markt ist in Bewegung und das ist gut so für uns Nutzer. Hier oben funktioniert z.B. E-Plus ganz bescheiden. Dafür geht o2 (halbwegs) und das Roaming mit T-Mobile funktioniert hier (immer) noch, auch wenn es woanders schon längst abgeschaltet wurde. Die werden schon wissen, weshalb sie es hier noch nicht getan haben...


    Trotzdem freue ich mich aber auch jetzt schon auf mein WLAN-Netz zu Hause.


    Gruß herold