Beiträge von herold

    Wie Du vermutlich weißt, fahre ich einen Octavia (RS). Dass der Wagen eine Vollaustattung hat und auch an Sicherheitsextras in dem Wagen nichts fehlt, habe ich sehr zu schätzen gelernt. Ich muss zugeben hier auch mittlerweile verwöhnt zu sein. Ich konnte mir den Wagen leisten und habe mir den Wagen gerne gegönnt, gerade auch im Hinblick darauf, dass auch meine Frau den Wagen fährt und unser gemeinsames Kind mit im Fzg. sitzt. Also zähle ich ja wohl voll zur Zielgruppe für ein rundumkomplettsicherglücklich Auto. ;)


    Allerdings ging es mir bei den oben von mir angesprochenen Klein(st)wagen um einen bezahlbaren Pkw, mit dem man mal eben kurz in die Stadt flitzen kann, der einem nicht die Geldbörse leersäuft und mangels komplizierter Technik auch einfach in Schuss gehalten werden kann. Dass wir verwöhnten (TT-)Autofahrer in sowas heute nicht mehr einsteigen würden, heißt ja nicht, dass andere Autofahrer, die weniger liquide sind, sowas nicht mehr kaufen würden, gerade weil nix drin ist und daher auch nix kaputt gehen kann. Ich bin der festen Überzeugung, dass es auch heute noch einen Markt für einen Lupo oder Arosa, von mir aus auch mit ESP, geben würde. Klima, Fensterheber, Parkdistanzkontrolle und sonstiger "Driss" muss in solch einen Pkw nicht zwingend hinein.


    Wir hatten so einen Pkw noch bis vor kurzem. Allerdings war der Wagen nach 11 Jahren eher unwirtschaftlich geworden.


    Die Reparaturen häuften sich und der Stadtverbrauch war für die 1.0 Liter Maschine mit ca. 8,5 l Super bleifrei bei nur 50 PS ein Witz. Daher haben wir den Wagen abgegeben. Wenn ich sowas noch mit der 1.4 l 60PS-Maschine für 1500 - 2000 Euro und jüngerem Bj. für meine kurzen Stadtbesorgungen finden würde, könnte ich noch "schwach" werden, einfach nur, um (auch im Winter) komfortabler als mit dem 125er Roller unterwegs zu sein.
    Dass ein Fzg. mit 4 Rädern und Blechkarosserie dahingehend sicherer ist, steht hoffentlich außer Diskussion. ;)


    Zitat

    Original geschrieben von Jochen
    [...] Aber ja, anscheinend ist vielen ein ordentliches Radio wesentlich wichtiger, was offenbar besonders bei den angesprochenen Kleinwagen oft der Fall ist. Da ist das Radio oft mehr wert als der halbe Rest des Autos.
    Aber gleichzeitig ist das Argument dann, dass ESP teuer ist und das Gewicht erhöht. Dabei wird das ESP- System nicht mehr wiegen als der Subwoofer im Kofferraum. ;)


    Verwechsel bitte nicht die "Kasperbuden" irgendwelcher "Vorstadtproleten" mit den Zweitwagen vieler Familien, die dort auch im serienmäßigen und unverbastelten Zustand genutzt werden. ;)


    Gruß herold

    Zitat

    Original geschrieben von Jochen
    [...] Überhaupt leuchtet mir nicht ein, wie man über ESP ernsthaft diskutieren kann. Und dann auch noch über die paar Hundert Euro. Was ich an Sicherheit kriegen kann, nehme ich doch auch an!


    Natürlich wird ein Auto mit ESP dem persönlichen Sicherheitsempfinden eher gerecht, als ein Pkw ohne ESP. Die Frage ist nur wieviel einem dieses Extra (sofern nicht Serie) an Aufpreis wert ist? ;)


    Es soll Leute geben, die sich z.B. keinen Neuwagen leisten können und hier auf preislich bekannt hohem TT-Niveau in keinster Weise mitdiskutieren können, weil deren Einkommensverhältnisse es schlicht und einfach nicht zulassen sich über solche ungelegten Eier/modernen Fahrzeuge Gedanken zu machen.


    In der Preisklasse, die ich vorhin nannte, ist es solchen Leuten absolut egal, was da an Technik drin ist. In diesen Kreisen ist man der Meinung, dass Dinge, die einfach nicht vorhanden sind, auch nicht kaputt gehen können. Ein kleiner älterer Pkw, der z.B. einen Defekt am ESP-Steuergerät hat, wird bei den heutigen Ersatzteilpreisen schnell zum wirtschaftlichen Totalschaden. Darauf wollte ich hinaus.


    Ein kleines, sparsames Stadtauto, welches preiswert verkauft wird, sagen wir um ca. 8000,- bis 9500,- Euro, wird in Zukunft Trumpf sein, wenn sich die Sprit- und Neuwagenpreise so wie bisher weiterentwickeln. Dann werden ein Phaeton oder eine S-Klasse recht schnell im Technikmuseum verschwinden.


    Für das Ausland gab es lange Zeit den Golf 4 (noch afaik bis zum Modelljahr 2002) ohne ESP. Dies war selbst der Fall als es bei den deutschen Modellen schon längst Serie war. Warum? Sind die Autofahrer im europäischen Ausland bescheuerter/leichtsinniger? Nein, die Deutschen sind imho zu verwöhnt. Heute meint jeder, dass man ohne die ganzen Sicherheitssysteme nicht mehr fahren/leben kann. Allerdings bedeutet dies auch umgekehrt, dass die Autos immer schwerer, sicherer und teurer werden. Nicht zu vergessen, dass die ganzen Anstrengungen, sparsamere Motoren zu bauen, durch das höhere Fzg.-Gewicht wieder zunichte gemacht werden. Leute, ich sags Euch heute, wenn das so weiter geht, dann werden wir in Zukunft froh sein noch Kleinwagen wie einen Arosa, Lupo oder meinetwegen auch einen Smart zu fahren. Leider gibt es solche preiswerten Fahrzeuge ohne Schnickschnack heute nicht mehr als Neeuwagen und man kann zusehen, wo man noch einen ordentlichen Gebrauchten bekommt. Die Gebrauchtmarktpreise sind deswegen bei den genannten Kleinwagen recht stark angezogen.


    Gruß herold

    Ein befreundeter Kfz.-Mechaniker erzählte mir kürzlich, dass man mittlerweile bei den Bremsklötzen von mit ESP ausgestatteten Pkw einen ungleichmäßigen Verschleiß festgestellt habe.


    Es handelt sich hierbei meistens um leistungsstarke Pkw, die auch lt. Angaben der Kunden entsprechend bewegt werden.


    Da scheint dann ESP doch häufiger einzugreifen, als man vermuten mag, wenn man das schon am Verschleißbild der Bremsteile sehen kann. Auch wenn das ESP vermeintlich ausgeschaltet ist, regelt es trotzdem noch bei vielen Pkw mit, ohne dass dies der Fahrer merkt. Die Elektronik wird im Normalfall nur etwas unempfindlicher geschaltet, so erzählte es mir der Mechaniker.


    Bei kleineren relativ schwach motorisierten "Stadtflitzern" (Lupo, Arosa, Polo, Corsa usw.) ist ESP allerdings imho verzichtbar (oder zumindest kein K.O.-Kriterium beim Kauf eines Gebrauchtwagens), da bei den innerorts gefahrenen "relativ" geringen Geschwindigkeiten ein ESP weniger Sinn macht. Wenn's beim kleinen Neuwagen dabei ist, ok, aber extra bestellen würde ich es nicht.


    In der Preisklasse von ca. 2500,- bis 3000,- Euro für einen Lupo aus 1. Hand mit 2 Jahren TÜV und AU, spielt ein ESP kaum eine Rolle. Die Leute, die sich so einen Pkw kaufen, wollen nur günstig motorisiert unterwegs sein und interssieren sich regelmäßig nicht für solche "Sicherheits-Gimmicks". Hauptsache ohne viel zu investieren günstig unterwegs sein. Da kommen dann auch Barum-Reifen auf die Felgen. Für einen Conti oder Dunlop o.ä. wird einfach kein Geld ausgegeben. Die günstigen Fabrikate tun es ja auch.


    Ein Phaeton-Fahrer dürfte hier aber wohl andere Prioritäten setzen... :D


    Man kann sich einfach nicht gegen alles absichern. Erfahrung und eine vorausschauende Fahrweise alleine können viele Unfälle vermeiden.


    Gruß herold

    Also, beim TDI ist es absolut wichtig, dass alle 90.000 km der Riemen gewechselt wird. Hierbei würde ich auch dazu raten, gleich die WAPU und die Umlenk/Spannrollen mitzuwechseln. Das hat damit zu tun, dass der Riemen gerade beim TDI sehr hoch belastet ist und meistens daher eher die Rolle wegfliegt, als dass der Riemen reißt. Bei neueren TDI-Modellen sind die Intervalle afaik auf 120.000 km erhöht worden. Das hängt damit zusammen, dass man bei VW nun spezielle Riemenscheiben in Verbindung mit einem neuen "Hightech"-Riemen von Continental verbaut.


    Bei einem Benziner wie dem 1.4 16V ist der Riemen vergleichsweise nicht so hoch belastet. Das genaue Wechselintervall ist mir hier nicht bekannt. Bei 90.000 km sollte der Riemen aber normalerweise nicht reißen, wenn er nicht schon an Altersschwäche litt.


    Leider kann der TE den Ärger nur imho unter "PP" abhaken. Solch ein Verschleiß sollte im Rahmen der regulären Wartung behoben werden. Hier ist man dann auf Kulanz des Händlers angewiesen. Einen Rechtsanpruch darauf hat man imho nicht.


    Das ist halt immer so die Sache bei Gebrauchtwagen. Bei einem anstehenden Kauf also immer auf Nachweise achten, dass der Riemen gewechselt wurde (besser das ganze Kit).


    Guckt mal bei Online-Fzg.-Börsen, warum dort bisher die meisten TDI-Modelle mit knapp 90.000 km abgegeben werden? ;)


    Gruß herold

    Ja, VW baut schon gute Autos. Problematisch finde ich nur die Tatsache, dass man auch bei VW mittlerweile die Leute bedienen möchte, die eigentlich besser bei Audi kaufen sollten. Wenn ich höre, dass ein Passat, so klasse dieses spezielle Modell auch sein mag, 60.000 Euro Listenpreis hat, dann kann man imho nicht mehr von Volkswagen sprechen. Da werden einfach Autos an der Zielgruppe vorbei gebaut. Soviel Geld würde ich dann doch lieber in ein Produkt eines wirklichen Premiumherstellers investieren wollen, bei dem nicht nur die Preise premium sind.


    Ein Phaeton ist imho kein ernstzunehmendes Konkurrenzprodukt zur S-Klasse oder zum 7er. So ein Auto verkauft man nur über seinen Preis oder zu günstigen Leasing-Konditionen, wie es hier auch schon ankling. VW baut imho keine Volkswagen mehr sondern überlässt dieses Feld mittlerweile Skoda und Seat. Diese "B-Marken" grasen den Markt im bezahlbaren Bereich ab. Unternehmerisch gesehen, verstehe ich den Schritt nicht, so einen Pkw, wie den Phaeton, zu bauen. Höchstens hinsichtlich Prestige und Anerkennung ggü. der Premium-Konkurrenz könnte der Bau eines solchen Pkw gerechtfertigt werden, frei nach dem Motto: "Seht her, wir können es auch!" Im VW-Konzern gibt es einen A8. Das reicht imho. Besser machen kann man den schon fast nicht mehr. Dafür braucht es keinen Phaeton. Da sollte man lieber mal wieder einen Golf bauen, der mit einer akzeptablen Mindestausstattung und nicht mit der kleinsten Maschine nicht schon wieder an der 20.000 Euro-Grenze kratzt.


    Gruß herold

    Also, für meinen Geschmack ist die OBI-Werbung einfach nur penetrant und schlecht gemacht. Bei den ersten Malen der Ausstrahlung dieser Werbung habe ich mich immer gefragt, was der Typ auf dem "Gabelstapler", der im Dunkeln zwischen den Holzregalen und Fußbodenbelägen hindurchfährt, überhaupt für einen Text spricht/rappt? :D


    Ich habe wirklich nichts an den Ohren aber der Text war absolut nicht zu verstehen. Das werden sich wohl auch die Verantwortlichen gesagt haben, weil diese Szene nämlich in der neuen Version der Werbung herausgeschnitten wurde.


    Ansonsten nerven mich auch sämtliche Waschmittel- oder Reinigungsmittelwerbungen. Entweder noch weißer und noch schonender zu Farben bei noch weniger Energie oder noch sauberere Oberflächen mit noch weniger Wischen und Schrubben. Total langweilig imho. Es sind immer die gleichen Kernaussagen und Argumente. Warum machen die solche Spots nicht mal originell oder witzig? Anhand der Coca-Cola Werbung sehen wir ja, dass die Werbe-Story im Spot nicht wirklich was mit dem Produkt zu tun haben muss.


    Gruß herold

    Hoffentlich kommt Asus hinsichtlich der Stückzahl mal so langsam in die Gänge! Mir geht das Warten auf den eeepc langsam aber sicher so ziemlich gegen den Strich. Wenn Asus nun eine Kooperation mit T-Mobile eingeht, ist ja wohl zu hoffen, dass man das Gerät Ende März wirklich im T-Punkt kaufen kann. Wird langsam auch wirklich Zeit! Bis dann die große 10"-Version zu haben sein wird, haben wir wieder Weihnachten! Verlasst Euch drauf! :)


    Gruß herold