Beiträge von herold

    Warten wir es doch erstmal ab. Nachdem die Minutenpreise der Sprachtarife im Prepaid-Bereich die 10 Cent-Marke erreicht haben, sind nun endlich die Datentarife dran. Ist doch gut, dass sich was tut. Websessions von Vodafone sind zu teuer und nun legt T-Mobile ein eigentlich recht gutes Angebot für den Gelegenheitsuser nach. Als simyo den Markt aufmischte, waren doch auch alle entzückt.


    Gruß herold

    Um welche Hardware handelt es sich denn dabei? Ist die Express Card mit der Bezeichnung web’n’walk ExpressCard IV eine Option Fuji 301? Muss ja eigentlich, oder? So viele HSUPA-Cards gibt es ja momentan noch nicht. Weiterhin: Was ist das für ein USB-Stick bei dem Xtra-Angebot?


    Gruß herold

    Zitat

    Original geschrieben von ChinaMobile
    :eek: Hast Du es schon getestet?


    Wenn die XmasFlat auch für Anrufe zu Tchibo Rufnummern
    zur Anwendung kommt, wäre das wirklich :top: :top:


    Andy :)


    Warum sollte dies denn nicht so sein? Eine Handy mit Tchibo-Karte funkt doch auch im o2-Netz. Somit ist diese Tchibo-Rufnummer netzintern und daher kostenlos mit der Flat zu erreichen.


    Gruß herold

    Voraktiviert sind die Karten eh schon alle, auch die im Laden. Dort werden sie zwar bei Kauf erst auf den Kunden registriert, die Flat selbst aber erst mit einem ersten Anruf mit dieser Karte freigeschaltet.


    Wenn die Karte seit dem Kauf während des Aktionszeitraums nicht benutzt wurde, stehen die Chancen gut, dass man die Flat auch noch recht spät mit einem ersten Anruf starten kann, also gegen Ende März 2008, wenn die verlängerte Aktion ausläuft.


    Dass es bei einigen Karten, die vor dem Aktionszeitraum verkauft und auch schon in Betrieb genommen wurden, mit der Flat doch klappt, halte ich für eine unabhängige Test-Aktion, mit der o2 die Akzeptanz für die Flat bei Kunden testen möchte, die sich keine Karte im Rahmen der Aktion gekauft haben oder davon nichts wissen. Evtl. bucht ja jemand, der sich erstmal an die Flat gewöhnt hat, auch nach Ablauf des 3-Monats Zeitraums die Flat zu 25,- Euro/Monat.


    Gruß herold

    Die Ursachen für die jetzige Entwicklung im Mobilfunkmarkt nun bei den "No Frills" Angeboten zu suchen halte ich für falsch.


    Es zeigt sich doch bisher nur, dass die Mobiltelefone jahrelang durch die Subventionsmethode der Netzbetreiber im Endeffekt viel zu teuer verkauft wurden, was bisher natürlich allen (den Netzbetreibern als verlängerte Verkaufstheke der Hersteller und den Herstellern selbst) genutzt hat.
    Nun, da die "aufgeklärte" Kundschaft immer mehr auf günstige Tarife achtet und sich zusehends weniger durch die 1,- Euro Handys blenden läßt, werden die Mobiltelefone langsam aber sicher zu reellen Preisen in Form freier Geräte im Markt gehandelt. Und auch hier läßt sich genug Geld verdienen, wenn man sieht zu welchen (Straßen-)Preisen die Telefone tatsächlich auch in Stückzahlen an den Mann/die Frau gebracht werden.


    Es gibt da erhebliche Abweichungen zwischen der offiziellen Preisempfehlung des Herstellers und dem tatsächlichen Verkaufspreis vor Ort.


    Eher könnte man die Entwicklung damit begründen, dass die technische Weiterentwicklung der Mobiltelefone immer schneller vorangeht und die Geräte nur noch kurze Produktzyklen haben. Wenn ich daran denke, wie lange man "früher" ein Nokia 6110 oder 6210 genutzt hat... Dagegen wird ein N95 oder ein K800i nicht so lange genutzt werden, da man ja heute möglichst schnell den Nachfolger haben möchte.


    Da müsste man ansetzen: Bessere, länger haltbare Qualitätsgeräte herstellen, die zu vernünftigen Preisen verkauft werden, damit man sich nicht ein billiges Wegwerfhandy nach dem anderen kaufen muss, weil die Teile heute keine Haltbarkeit mehr haben.
    Wer nutzt denn heute schon sein Handy 2 Jahre lang bis zur nächsten Vertragsverlängerung? Viele kaufen sich doch schon vorher wieder was neues, weil das alte Gerät fast schon auseinander fällt oder bei Markteinführung noch nicht ausgereift war.

    Zitat

    Original geschrieben von javaman
    Woher kommt denn das K850i so? Mit Sicherheit Made in Germany?


    Nee, "Made in Germany" ist ein K850i bestimmt nicht, aber Sony Ericsson hat hier ja auch noch nie produziert, oder? ;)
    Dass man mit S/E ein asiatisches Produkt kauft, ist ja wohl jedem halbwegs informierten Kunden bekannt.
    Sony Ericsson baut imho einfach mittlerweile bessere Handys als Nokia.


    Von daher kaufe ich dann lieber das bessere Gerät, wenn schon beide Firmen hier nicht produzieren. Als Nebeneffekt für "patriotische" Bürger bleibt ja nur noch die Möglichkeit den Boykott auszuüben.


    Soll Nokia doch zukünftig die Geräte in den Ländern veraufen, wo sie auch bald hergestellt werden, z.B. in Rumänien, aber halt:


    Dort kann man die Geräte ja nicht so schön zu den hohen Preisen verkaufen wie hier in Deutschland.


    Der arbeitslose Deutsche kann sich das N95 demnächst nicht mehr leisten, weil er keinen Job mehr hat. Der Rumäne verdient nicht so viel, dass er es sich jemals leisten könnte.


    Also: Für wen werden in Zukunft noch solche Top-Modelle produziert? Bisher war Nokia mit hochwertigen Modellen auf dem deutschen Markt ja ganz gut im Geschäft, oder? Billige "Prepaid-Scherben" wurden ja ursprünglich ja auch nur für die Schwellenländer gefertigt. Ein Nebeneffekt ist halt, dass diese billigen Geräte sich hinterher noch prima als Prepaid-Handy verkaufen lassen, auch oder gerade hier. Ob sich das bald ändert?


    Von daher finde ich es schon besser, wenn die Kunden ihre Marktmacht ausspielen und Nokia durch Boykott Schaden zufügen würden, damit die hochbezahlten Manager im Rahmen von Analysen der Verkaufszahlen in Deutschland endlich mal merken, dass man ein Produkt auch durch Image/Markenbewußtsein und soziale Verantwortung an den Mann/die Frau bringen kann.


    Gruß herold

    Von diesen ganzen "Mini-Vans" wie Kangoo, Combo, Caddy usw. gibt es aber auch sehr viele Pkw-Versionen. Letztens erst sprach ich mit einem Freund über den Caddy-Life, weil ihm der Touran für die Nutzung als Familienkutsche zu teuer ist.
    Was den Comfort angeht, könntest Du allerdings mit Nutzfahrzeug hinsichtlich der starren Hinterachse mit Blattfedern beim Caddy Recht haben.


    Gruß herold

    Zitat

    Original geschrieben von tobias2k
    Hört sich stark nach Oktavia RS an :)
    [...]
    Dieses Konzept (downsizing) verfolgt VW ja mit den TSI Maschinen. Wenn ich mir aber so die Verbräuche anschaue, würde ich allerdings gleich zu einem 2.0 TFSI greifen. Zum einen tut sich da verbrauchsmäßig nicht soo viel, zum anderen gibts dort keinen Kompressor, der im Falle eines Defekts richtig ins Geld geht. [...]


    Stimmt, ist ein Octi RS TFSI. :)


    Aus genau den von Dir genannten Gründen habe ich mich für diesen Motor entschieden.


    Von der Registeraufladung mittels Turbo und Kompressor halte ich persönlich beim Golf GT (Sport) gar nicht mal so viel. Ich traue der Technik keine vergleichsweise große Haltbarkeit zu. Immerhin reden wir hier von einem Ladedruck von bis zu 1,5 Bar! Was nicht vorhanden ist, kann nicht kaputt und auch nicht richtig ins Geld gehen. In der Vergangenheit hatte VW ja so das eine oder auch andere Problem mit mechanischer Ladertechnik (G-Lader). Die Dinger gingen damals reihenweise kaputt. Ich möchte lieber nicht wissen, was es heute kostet einen Defekt an der Ladedruckanlage (speziell beim Kompressor des TSI) zu beheben... ;)
    Die neuere Variante dieses Motors ohne Kompressor mit leicht reduzierter Leistung von 122 PS ist da imho deutlich vielversprechender. Allerdings hätte es im Zuge der Spritersparnis auch eine Leistungsstufe mit ca. 100 PS getan. ;)


    Gruß herold

    Vor allem sollte man sich mal vor Augen halten, dass diese Leute, die nun von den Entlassungen betroffen sein werden, vielleicht bald nicht mehr das Geld haben werden, so hochwertige Produkte wie z.B. das N95 zu kaufen. Erzähl doch mal einem bald arbeitslosen Entwicklungsingenieur, dass er sich das nächste Nokia-Topmodell kaufen soll. Ob der hier in Deutschland bald Hartz 4 bekommen wird? ;) Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Leute mit in den Osten gehen.


    Die Firmen ziehen die Arbeitsplätze aus diesem Land ab, weil es sich im Ausland billiger produzieren lässt. Gleichzeitig haben diese Firmen aber auch gewisse Absatzerwartungen für ihre Produkte in diesem Land.


    Nur:


    Wer soll sich z.B. bald noch ein Modell wie ein N95 oder einen Nachfolger davon kaufen, wenn keine Arbeit mehr da ist, mit der sich ein Verbraucher seinen Lebensunterhalt verdienen kann. Wo soll das alles noch hinführen?


    Ich persönlich werde jedenfalls keine Produkte mehr von Nokia kaufen (Sony Ericsson ist eh viel besser :p).


    Wer dem deutschen Markt die Arbeitsplätze entzieht, hat es nicht anders verdient als boykottiert zu werden. Ob das klappen wird, steht auf einem anderen Blatt Papier, aber es geht hier ums Prinzip und ein Zeichen sollten die Leute schon versuchen zu setzen.


    Große Firmen wie z.B. Siemens oder meinetwegen auch Nokia als nichtdeutsches Unternehmen haben imho schon eine soziale Verantwortung!


    Gruß herold