Das mit den Sitzen ist natürlich totaler Quatsch aber so kommt ein gespartes Kilo zum anderen hinzu. Diese "Rennsitze" sind imho nämlich absolut häßlich und augenscheinlich auch nicht alltagstauglich.
In die Teile würde ich schon mal gar nicht hineinpassen. Ich empfinde die serienmäßigen Original-Sportsitze von Recaro schon als das Nonplusultra im Golf. Besser geht es nicht mehr. Man kann an den Teilen ja noch das Gewicht einsparen, wenn man die elektrische Sitzverstellung weglassen würde. Da kann man dann auch noch bestimmt 3 Kilo einsparen. Das Weglassen eines Reserverads und die Entfernung der Kofferraumbodenwanne mit Reserveradmulde ist auch problemlos machbar. Reifenpilot im Fzg. mitzuführen reicht ja auch meistens aus. Beim Seat Altea meines Schwiegervaters ist das schon Standard.
Viel bedenklicher ist es imho, dass VW offensichtlich zu verhindern versucht, dass der Prototyp des Tuners weiterentwickelt und verbessert wird. Wie soll man sich sonst die Äußerung des Moderators in dem auf YouTube verlinkten Beitrag erklären, dass VW bei den Elektronikproblemen mit dem ABS-/ESP-Start-/Stopp-Automatiksystem nicht weiterhelfen wollte?
Die haben wahrscheinlich Angst, dass jemand das schafft, was seitens VW modellpolitisch wohl nicht gewollt sein könnte.
Noch wird das Projekt bestimmt von VW belächelt. Aber ein Golf mit 4,1 l/100 km, das hat was.
Ich bin mir sicher, dass VW auch in diesem Bereich schon längst forscht und den Tuner als kleinen Konkurrenten sieht, der seine Lösung bloß nicht eher marktreif haben darf. Warum könnte VW davor "Angst" haben? So ein "kleiner" Tuner kann doch nicht in erheblichen Stückzahlen herstellen. Höchstens Imageverlust ist da denkbar.
Irgendwo muss man ja anfangen. Das, was der Tuner gemacht hat, könnte VW erst recht selbst auf die Beine stellen aber sie tuns nicht. Warum wohl?
Hinsichtlich Karbon am Dach, Motorhaube, Türen und Heckklappe: Das Material hält doch Parkrempler und Kontakte mit den Türkanten anderer Pkw bestimmt besser aus, als die originale dünne Blechhaut, die sofort eine Delle davonträgt.
Die Verbesserung der Aerodynamik durch Unterbodenverkleidung am Prototypengolf ist eine Sache, die mittlerweile auch in der Serienproduktion an manchen Modellen des VW-Konzerns Einzug erhalten hat. Wie ich festgestellt habe, ist nämlich der Unterboden an meinem Octavia 2 RS Kombi auch so ähnlich verkleidet. Die scheinen langsam dazuzulernen. Na, bei einem Auto, dass mit 238 km/h angegeben ist, muss man wohl was tun. 
Gruß herold
tobias2k:
Das mit den verrußten Auspuffrohren kenne ich nicht von meinem Octi. Der wird immer vernünftig warmgefahren und nicht schon kalt getreten. Gutes Öl tut sein Übriges, damit ich hoffentlich mit dieser Maschine lange Freude haben werde. Ich kann dieses Auto bzw. die Maschine wirklich nur empfehlen. Der Wagen macht richtig Spaß. Wirklich!!! 
Gut, mit meinem Fzg. und meinen Ansprüchen passe ich zwar nicht wirklich in das Thema "Kleinwagen und Spritsparen" aber ich interessiere mich halt sehr für dieses Thema und suche langfristig schon eine kostengünstige Lösung für einen Zweitwagen, der einem kein Loch in die Brieftasche reißt, da mein Octi eines meiner kostspieligen Hobbys ist und ich halt Spaß am Auto habe. Für mich ist es nämlich mehr als nur ein Transportmittel. Im Rahmen der Verfeinerung meines Wagens habe ich mittlerweile einiges an Einblick in die Materie bekommen und weiß an welchen Komponenten man "drehen" muss, um einen bestimmten Effekt zu erzielen. Ich habe gelernt, dass hohe Leistung und Kraft nicht immer mit hohem Verbrauch einher gehen müssen. 
Da gibt es viel zu optimieren (Stichworte: Turboladergröße, -geometrie, Ladeluftkühler, Gasdurchsatz usw.).
Daher ist nämlich auch der andere Weg möglich: Was kann ich tun, um mittels (nachgerüsteter?) Turbotechnik einem kleinen Benziner bei nur geringer Leistungserhöhung das Spritsparen beizubringen? Das geht nämlich tatsächlich, wenn es einem gelingt die natürlichen Ansaugwiderstände mittels Turbotechnik zu überwinden, damit der Motor sein Gasgemisch/Frischluft leichter ansaugen kann. 