Also, ich weiß jetzt wirklich nicht, was das mit "alles lockerer sehen" zu tun haben soll, wenn am Pkw kleine äußerlich sichtbare Schäden zu sehen sind, darunter jedoch meistens viel mehr kaputt ist, als man eben oberflächlich sehen kann? Wir sind doch nicht alle Kfz.-Sachverständige, oder? Sicherlich gibt es in diesem "geschäftstüchtigen" Bereich eine Menge "Schmu" aber es sollte doch grundsätzlich gelten, dass Fachleute schon einen Schaden besser beurteilen können als Laien, oder?
Bei Stoßstangen z.B. ist es heutzutage oftmals so, dass sich unter den Stoßfängern/Schürzen Formteile befinden, die sich bei einem Kontakt ab einer Bewegungsgeschwindigkeit ab z.B. ca. 4 km/h deformieren sollen, um größeren Schaden an der Karosserie zu verhindern. Das Kunststoffteil außen bildet sich meistens wieder halbwegs zurück. Darunter ist dann aber unter Umständen trotzdem was kaputt, meistens jedenfalls. Oberflächlich sieht man oft nur kleine Kratzer.
Richtig hassen "tue"
ich diese Leute, die mit ihrem Pkw ganz nah neben meinem Pkw auf einem Parkplatz stehen und mir dann beim Öffnen ihrer Türen eine Beule in meine Türen oder Kotflügel und Seitenteile reinhauen. Die Bleche sind heute nun mal so dünn, dass eine Beule dabei schnell entsteht. Und dann hauen die schön schnell ab. Beim Beulendoc kostet so ein Schaden ca. 150,- Euro pro einzelner Beule. Jetzt komme mir niemand mit "Ist doch halb so wild!". Ich bin da pingelig und habe an einer verbeulten Karre keinen Spaß mehr. So einfach ist das. Ich finde, dass diese Parkrempler als VU-Flucht viel härter bestraft werden sollten. Aber das scheint sich zu einem Volkssport entwickelt zu haben, dass man für Schäden, die man anderen zugeführt hat, nicht geradestehen will. Richtig asozial diese Einstellung vieler Leute. Wenn ich gerade in Städten sehe, wie viele neuwertige Pkw schon Beulen in den Türen haben, finde ich das schon sehr auffällig. Früher gab es das nicht so oft, ok, da waren auch noch die Bleche dicker... 
Gruß herold