Beiträge von herold

    Die unterschiedliche Gewichtung zwischen dem Netz-Image und der absoluten Netzqualität merkt man ja schon bei den Preisen für die hohen "Profi-Tarife". Wie kann es sein, dass man bei der Telekom für einen All-Net Tarif mit iPhone ca. 90,- Euro bezahlt, wogegen man bei 1&1 für einen runden "Fuffi" monatlich ein iPhone 5s (gegen Einmalzahlung von ca. 100,- Euro) und 2 GB Volumen fürs Internet bekommt? Die Telekom will solche Kunden einfach nicht haben. Lieber die Hälfte der Leistung zum doppelten Preis anbieten, könnte man meinen. So hält man sich das Netz frei.


    Ich selbst bin bei Vodafone mit einem Original RED M. Meiner Ansicht nach ist die gebotene Leistung absolut nicht die 60,- Euro wert, die dafür in der Preisliste stehen. Gut, dass ich nur 40,- Euro monatlich zahle. Selbst dafür ist die Internet-Geschwindigkeit tagsüber an meinem Standort ein Witz. Würde ich den vollen Preis bezahlen, würde ich mich richtig ärgern. So ist das aber ganz in Ordnung. Wenn ich einen Monatsanteil von ca. 20,- Euro für das Highend-Handy abziehe, dann kostet mich der Tarif einen Zwanziger. Das ist ok dafür, dass ich teilweise nicht telefonieren, weil das Netz dicht ist. Mehr ist das alles auch nicht wert!

    Guter Einwand! Allerdings sind die technischen Möglichkeiten heutzutage ungleich besser als früher! Man ist heute in der Lage mit der Kamera eines Spionage-Satelliten, die Aufschrift auf einer Zigarettenpackung zu entziffern, die irgendwo auf dem Erdboden liegt. Hinzu kommt, dass man "nur" einen Bereich absuchen muss, dessen Radius mit der vorhandenen Treibstoffmenge erreichbar war. Sofern nicht wirklich alle Bestandteile der Maschine im Wasser untergegangen sind, sollten doch einige schwimmfähige Trümmer mal irgendwo angespült oder entdeckt werden können. ;)

    Da muss man sich wirklich die Frage stellen, wie unflexibel ein Anbieter eigentlich sein kann?
    Das Thema Rufnummernportierung ist ja nun keine komplett neue Sache, die Vodafone oder andere Anbieter auf dem völlig falschen Fuß erwischt.


    Kleiner Erfahrungsbericht:


    Im Februar habe ich für meine Frau bei preisbörse24.de ein iPhone 5s mit Otelo XL Tarif bestellt. Es wurde in diesem Zuge eine D2-Rufnummer vom Altanbieter mobilcom-debitel zu otelo portiert.


    Es handelte sich folglich um eine Rufnummernportierung im gleichen Mobilfunknetz. Erstaunlich fand ich dabei, dass der gekündigte Altvertrag, der zum 14.03.2014 enden sollte, noch bis zum Ablauf des 17.03.2014 aktiv war. Am 18.03.2014 wurde die alte SIM-Karte von mobilcom-debitel dann gegen 00:10 h abgeschaltet. Das war in der Nacht zum dem Tag, an dem die neue Karte von Otelo freigeschaltet wurde.


    Obwohl ich von preisbörse24.de ein iPhone erhalten habe, wurde mir in der Woche vor der Portierung von otelo eine Micro-SIM zugesandt. Auf Nachfrage, was das denn solle, da ich doch ein iPhone bestellt hatte, das schließlich eine Nano-SIM benötigt, gab man mir bei preisbörse24.de die Info, dass man dafür nichts könne. Bei Vodafone seien die Abläufe halt so. Als Vermittler/Handyverkäufer könne man nichts dazu. Man gab mir den Hinweis, dass ich mich an otelo wenden solle.


    Also meldete ich mich bei otelo und legte das Problem dar. Dort verstand man mein Anliegen, sagte aber, dass man zunächst erstmal im Rahmen der Portierung nur die schon zugesandte Micro-SIM aktivieren könne. Nach erfolgter Portierung und Aktivierung könne man dann über die Hotline eine neue Nano-SIM anfordern.


    Ich brauchte mich aber schließlich nicht erneut zu melden, weil mir direkt schon eine Nano-SIM zugesandt wurde. Das war vom Callcenter-Agenten schon so im System hinterlegt und angestoßen worden. Ein weiterer Anruf führte dann zum Erfolg. Die zunächst aktivierte Micro-SIM wurde deaktiviert und die neue Nano-SIM wurde aktiviert.


    Ergo: Bei Vodafone funktionieren Rufnummernportierungen grundsätzlich nur über den Umweg einer zunächst freizuschaltenden Micro-SIM!!!


    Dabei scheint es egal zu sein, ob es sich um Original-Vodafone oder einen Reseller/Provider handelt, weil der Netzbetreiber das selbst so handhabt.


    Meiner Ansicht nach gehören die Abläufe mal endlich langsam optimiert! Bisher ist die Rufnummernportierung schließlich schon lange etabliert. Zumindest im gleichen Netz sollte sowas zum einen lückenlos und zum anderen direkt mit richtger SIM-Karte funktionieren.


    Von preisbörse24.de wurde ich bei dem Problem korrekt informiert und beraten. Der ganze Ablauf war zwar zunächst sehr umständlich und der Start etwas "holprig". Letzlich hat aber alles zu unserer Zufreidenheit funktioniert.


    Ein Tipp in eigener Sache: Ich würde mir nur wünschen, dass man bei preisbörse24.de ein im Online-Shop als Netzbetreiberware deklariertes Gerät auch als engliches Importgerät kennzeichnet, wenn es sich beim im Karton befindlichen Original-Apple-USB-Stromadapter nicht um einen für deutsche sondern einen für engliche Steckdosen handelt. ;)

    Ich finde schon, dass es als Motiv einen Unterschied macht, aus purer Gier immer noch mehr Kohle anzuhäufen oder aus wirtschaftlichen Zwängen heraus eine Tat zu begehen.


    Bei dem Einen wechseln nur irgendwelche Zahlenwerte in schwindelerregenden Höhen auf irgendwelchen Konten. Nur wirkt sich dies nicht in einer direkten Steigerung oder im Verzicht beim Lebensstandard aus. Wer von jeher Luxus gewohnt ist und als Vermögen finanzielle Mittel oberhalb einer "kritischen Masse" hat, verliert sehr schnell die Relationen. Für den Einen ist es normal, sich innerhalb der oberen 10.000 zu bewegen und mal eben für 2000,- Euro eine "Schampus-Pulle" mit Freunden zu leeren.


    Die Oma machte dies wohl aus wirtschaftlichen Zwängen heraus. Sicher hätte sie auch zu einem Amt gehen können, damit sie trotz ihrer geringen Rente eine Aufstockung bekommt, um ihren Lebensbedarf grundzusichern. Viele alte Menschen sind aber zu stolz dazu, schämen sich und werden deswegen straffällig.


    Ich habe mal mitbekommen, dass ein Ladendetektiv in einem Supermarkt eine Oma geschnappt hat, die einen Topf Halbfettmargarine hat mitgehen lassen. In ihrer Geldbörse befanden sich eine Woche vor dem Monatsende noch 20,- Euro, von denen 10,- Euro damals noch als "Eintritts-Gebühr" beim Hausarzt vorgesehen waren.


    Die hatte also noch einen 10er in der Tasche und sah ärmlich aus. So waren ihre Schuhe kaputt und das Oberleder löste sich sogar schon von der Sohle.


    Auch wenn beide gegen geltende Gesetze verstoßen, finde ich das Vergehen der Oma aus menschlichen Erwägungen nicht so sehr verwerflich.


    Dass bei vielen Kommentaren eine Portion Schadenfreude mitschwingt, ist wohl dem Umstand geschuldet, dass der Uli selbst auch gerne über andere geredet und geurteilt und auch kein Blatt vor den Mund genommen hat. So ist es aber nun der Fall, dass ihm hoffentlich mal das Maul gestopft wird und er mal in sich gehen sollte, ob das, was er so im Vorfeld alles von sich gegeben hat, immer so in Ordnung war. Wenn er sich selbst nichts vorzuwerfen hätte und als Person integer und unantastbar gewesen wäre, dann wohl schon. So aber nicht!


    Glaubt denn hier wirklich jemand, dass der liebe Uli auch nur ansatzweise eine Selbstanzeige in Betracht gezogen hätte, wenn das Steuerabkommen mit der Schweiz so wie geplant in Kraft getreten wäre?!


    Das war schlicht nur Schadensbegrenzung, was er da versucht hat. Und daher hatte er sich nun zu verantworten. Die Tragweite seines Handelns war ihm wohl anfänglich nicht klar, weil sich solche Leute mit den Konsequenzen ihres Handelns wohl nur sehr selten auseinander setzen, jedenfalls so lange nicht, wie alles gut geht. ;)

    Eilmeldung:


    Der Transfer des Jahres!


    Uli Hoeneß wechselt für die Rekordsumme von über 27 Millionen Euro vom FC Bayern München zur JVA Landsberg! Ein Deal für 3,5 Jahre! :D


    Der Mann ist erledigt! Die Sponsoren und sonstigen Geldgeber werden entsprechenden Druck aufbauen, damit "er gegangen wird". Das hat nichts mit bröckelnder Unterstützung der eigenen Anhänger zu tun, sondern eher mit dem Image-Schaden, den sich die Sponsoren als deutsche Börsen-Unternehmen nicht erlauben können. Denen bleibt nichts anderes mehr übrig, als sich entrüstet vom Uli zu distanzieren.

    Auszahlung wird schwierig, da ich den Original-Prepaid-Vertrag nicht mehr finde. Dazu weiß ich den PUK1 nicht mehr, da ich den Zettel, auf dem mal die SIM-Karte klebte, ebenfalls nicht mehr habe. Ich besitze nur noch die SIM-Karte und weiß, dass ich der registrierte Nutzer bin. Und was mache ich nun?

    Moin!


    Ich habe hier noch eine "alte" Free&Easy Karte von E-Plus. Die hatte ich mal in einen 10 Cent/min Tarif umgestellt. Leider hat sich bei der Karte wegen akuter Wenig-Nutzung mit der Zeit ein recht hohe Prepaid-Guthaben angesammelt. Nun habe ich mir überlegt, diese einfach mit einem alten iPhone 4 weiter zu nutzen. Da gibt es nun 2 Probleme. Gibt es eingentlich einen Internet-Tarif für diese alten Karten, den man günstig buchen kann? 200 MB/monatlich würden schon reichen. Es wäre eh nur ein Telefon für Messenger-Apps wie Whatsapp und Threema etc.. Andernfalls: Wie stehen die Chancen, die Karte zu kündigen und sich das Guthaben in voller Höhe auszahlen zu lassen? Die alten "Rubbelcodes" habe ich natürlich mittlerweile nicht mehr. Gibt es da ggf. Probleme und oder kann man das Guthaben auf eine andere Karte (Aldi-Talk) übertragen lassen?


    Wie kann man bei E-Plus eine Micro-Sim anfordern?

    Es ist schon erschreckend, dass bei der momentanten Marktlage ein Pkw nach ca. 6 1/2 Jahren 3/4 seines damaligen Kaufpreises verloren hat. Ich finde, dass da der reine Marktwert des Wagens absolut nicht Relation zum rellen Nutzwert steht, den der Wagen wegens seines guten Zustands noch hat. Wie diese Werte auseinander driften, sieht man immer dann, wenn man versucht, am Markt das gleiche Auto nochmal aufzutreiben.


    Ich habe den Eindruck, dass das alles wirtschaftlich so gesteuert ist, um den Neuwagenabsatz anzukurbeln. Faire Preise werden für Gebrauchtwagen schon lange nicht mehr bezahlt und verlangt. Warum das so ist, sieht man ja anhand der ganzen neuwertigen Gebrauchtwagen, die überall auf Halde stehen.

    Denke daran, dass es eine so genannte Schadensminderungspflicht gibt. Bei kleineren Schäden ist es unverhältnismäßig, direkt ein Schadensgutachten in Auftrag zu geben. Der Schuss kann dann nämlich nach hinten los gehen und man bleibt dann unter Umständen auf den Kosten sitzen. Die genaue Wertgrenze weiß ich aktuell nicht, aber ein Anwalt sollte da Ahnung von haben. Sofern ein Verursacherfahrzeug durch die Polizei ermittelt wurde, hast Du ja mit der zugehörigen gegnerischen Versicherung auch einen Ansprechpartner für die Schadensregulierung. Du hast aber freie Werkstattwahl! Lass dir nix von der gegnerischen Versicherung aus der Hand nehmen. Die kürzen gerne mal, aber ein Brief vom Anwalt richtet das dann meistens. ;)