Beiträge von herold

    Bei meinem Packard Bell Notebook ist es so, dass man den Rechner von der ersten Disc bootet und dann gefragt wird wie groß das Laufwerk C:\ werden soll. Bei meiner Crucial M4 habe ich direkt 100 Prozent als Systemlaufwerk ausgewählt. Dann hat das Recovery-System weiter gearbeitet, die Festplatte formatiert und danach musste ich aufeinander folgend jeweils alle 5 DVDs einlegen. Es handelte sich um *.SWM Dateien, also um eine gesplittete *.WIM Datei. Nachdem die letzte der 5 DVDs eingelesen wurde, springt die Schublade vom DVD-Laufwerk auf und der Rechner startet nach einiger Zeit neu.


    Dann läuft der Rest der Recovery-Prozedur von der SSD ab. Ganz zum Schluss bootet der Rechner neu und man muss zu Beginn, so wie bei einem normalen Setup, den Benutzernamen und das Passwort etc. angeben.


    Am Ende ist der Rechner komplett fertig installiert und man hat die werksmäßige Software auf der SSD. Sogar die Recovery-Partition "PQSERVICE" wird auf der SSD komplett neu angelegt und eine erneute Recovery-Prozedur von der SSD selbst (beim Booten "ALT + F10" drücken) funktioniert zukünftig ohne die Discs. Weiterhin legt die Software auch die 100 MB Boot-Partition neu an.


    Das ist eine Lösung, die mich vollends überzeugt hat. Sogar einen neuen Satz Recovery-Medien kann man sich dann erstellen, wenn man denn unbedingt wollte. Leider ist das Programm, mit dem man die Recovery-DVDs erstellt, nicht flexibel genug, auch Dual-Layer Rohlinge zu verwenden. Man muss einfach normale Standard-DVD-Rohlinge nehmen.


    Ich habe, um zu testen, mehrere Festplatten und die SSD ausprobiert, um den Ablauf der Prozedur zu rekonstruieren und habe zwischenzeitlich den Rechner auch von einer Linux-Live Disc gebootet, um an die Script-Dateien zu gelangen, die den ganzen Prozess steuern.


    Ich kann daher sagen, dass die Discs nicht an die HDD/SSD gekoppelt sind, sondern an das jeweilige Rechner-Bios. Es wird beim Start von der ersten DVD abgefragt, ob es auf dem korrekten Rechner läuft. Welcher System-Datenträger verwendet wird, ist vollkommen egal. ;)


    Gruß herold


    Edit: Das 4 KB Alignment ist ab Windows Vista kein Problem mehr. Die Partitionen werden durch das Diskpart-Tool korrekt angelegt. Das war bei XP noch anders und daher ist das auch nur dort ein Thema! ;)

    Mit den auf dem Original-System erstellten Recovery-DVDs sollte es problemlos möglich sein das werksseitig installierte Betriebsystem auf die SSD aufzuspielen. Habe hier einen Packard Bell EN NS11 und da hat das alles probmlos geklappt. Ich musste zwar 5 DVDs nacheinander einlegen, aber hinterher lief der Rechner mit der gleichen Softwareumgebung wie vorher von der HDD.


    Gruß herold

    Der Sachverhalt, den ich geschildert habe, spielte sich um 04/2012 ab. Das ist also noch nicht so lange her. Ob die nun endlich der aktuellen Gesetzeslage folgend die Drittanbieter-Sperre anbieten, ist mir aktuell nicht bekannt.

    Wenn Du den Vertrag schon bisher genutzt hast, dann kannst Du diesen auch nicht mehr nach dem Fernabsatzrecht zurückabwickeln. ;)


    Ich werde jedenfalls meine Lehre daraus ziehen und nur noch zu einem Anbieter gehen, der mir auf meinen ausdrücklichen Wunsch hin auch eine so genannte "Drittanbietersperre" einrichtet. Dann gucken nämlich alle die Anbieter in die Röhre, die auf das "Mobile Payment" setzen, was nichts anderes ist, als dass der Provider, der die Rechnung für den Mobilfunkvertrag erstellt, einfach ungeprüft irgendwelche Ansprüche von irgendwelchen windigen "Abo-Buden" mit der Rechnung für eigene Dienstleistungen zusammen einzieht.


    Es kann einfach nicht sein, dass ein Kunde keine Handhabe dagegen hat. Wenn jemand unberechtigt per Lastschrift auf mein Girokonto zugreift und einfach einen Betrag abbucht, dann kann ich die Lastschrift zurückbuchen lassen. Diese Möglichkeit habe ich als Mobilfunkkunde nicht. Sofern ich einer Rechnung widerspreche, kann ich mich zunächst mal mit dem Provider herumärgern, der dann direkt an den Abo-Anbieter verweist. Den bekommt man schlicht nicht zu "fassen". Ein Rechtsstreit mit so einer "Schangelbude" lässt sich, wenn überhaupt, nur mit hohem Aufwand betreiben. Ob sich das lohnt, muss jeder selbst entscheiden. Ich habe meine Lehren daraus gezogen. Für mich kommt kein Vertrag mehr bei der Bude aus Norddeutschland infrage. Als Kunde ist man dort zumindest in meinem Fall augenscheinlich das Letzte. Jedenfalls kann man nach solchen Erfahrungen nur zu diesem Schluss kommen. Ob man sich damit wirklich mal an die Redaktion der c't wenden soll? :D :confused:

    Versuch einfach Dein Glück bei Mobilcom-Debitel. Scheinbar ist mancher Mitarbeiter nicht Willens oder einfach nicht fähig, ein Beschwerdeschreiben richtig zu lesen. Wie auch immer: Du kämpfst gegen Windmühlen. Ich habe es auch nicht eingesehen, das zu bezahlen und entsprechend schriftlich reklamiert. Ich erhielt einfach eine lapidare Antwort, dass ich mich an den Anbieter des Abos wenden solle. Auf eine entsprechende Rechnungskürzung um diesen Posten wollte man sich bei MD nicht einlassen. So wie bei denen mit berechtigten Reklamationen umgegangen wird, kann man nur den Eindruck gewinnen, dass alle an diesem Beschiss mitverdienen. Ich jedenfalls gehe für einen 5er Streitwert nicht zum Anwalt, weil ich eine Rechschutzversicherung mit 150,- Euro Selbstbeteiligung pro Streitfall habe. Man kann da die Kirche einfach mal im Dorf lassen und damit rechnen die Anbieter wohl auch alle. ;) Ärgern, einfach kündigen und eine Prepaid-Karte besorgen. Nur so bekommt man diese Jungs bei den Eiern. Wenn man in einem Laufzeitvertrag abhängig ist, kann man sich einfach schlechter wehren.

    War bei mir das Gleiche. Auf Service im Sinne des Kunden brauchst Du bei dem Provider nicht hoffen. Zahlen, lächeln und die Kündigung hinterher schicken. Eine andere Sprache verstehen die nicht! Sieh auf jeden Fall zu, dass Du das Abo sofort wieder kündigst. Ansonsten werden im kommenen Monat wieder die knapp 5 Euro fällig.

    Der TE hat aber nach einer Lösung gesucht, mit dem BS von einer HDD auf eine SSD umzuziehen. Für diesen Zweck gibt es zig kleine, alternative und vor allem überwiegend kostenlose Tools. Acronis war früher mal gut zu gebrauchen. Heute gibt es einfach zu viel Konkurrenz am Markt. Die haben sich auf ihrem jahrelangen Quasi-Standard als die B&R Software ausgeruht. Andere haben aufgeholt. Letztens machen die bei Acronis ja auch nichts anderes als den Volume Shadow Copy Service zu nutzen. Das könne andere auch kängst. Ich persönlich bevorzuge hingegen ein Cold-Image auf einem von einer Boot-Disc gestarteten Rechner. Habe viel experimentiert und manchmal ist ein Cloning-Vorgang bei nicht laufendem BS besser. :D


    Wenn Acronis bei dir immer noch in Version 7 auf deinem XP-System läuft, ist doch alles super.


    Bei einem (Hardware-)aktuellen System würde ich aber kein XP mehr einsetzen. Zudem würde ich zu Backup-Zwecken eher andere "Sync-Tools" nutzen. Wenn es um das reine Clonen eines BS geht, dann ist Acronis bestimmt nicht schlecht.


    Allerdings gibt es teilweise Probleme alte *.tib Dateien mit neueren Programm-Versionen zurück zu sichern. ;) Lies dich mal im Netz ein. Die Meinungen über Acronis True Image sind sehr kontrovers. :D


    herold

    Nun ja, über Acronis scheiden sich die Geister... :rolleyes: Gemessen an dem, was das Programm leistet, ist es imho zu teuer für den in der Regel nur einmaligen Gebrauch im Rahmen eines Betriebsystem-Umzugs. ;)
    Weiterhin braucht man für jedes jährliche Upgrade erneut Geld, um up to date zu bleiben. Das nächste Windows 8 wird wohl erst ab True Image 2013 unterstützt werden... :D


    Ich würde es selbst so machen:


    Paragon Festplatten Manager 2012 Kompakt herunterladen und installieren. Das Programm muss registriert werden, ist aber soweit kostenlos. Das gab es mal als Give-Away von der afaik drittletzten Ausgabe der Computerbild. Das Programm ist Gold wert. :D


    Man installiert es, erstellt sich mit dem Programm eine spezielle Rettungs-Disc, baut die SSD in das externe USB 2.0 Gehäuse ein und schließt das externe Laufwerk an. Dann bootet man den Rechner von dieser Disc und kopiert die versteckte Recovery-Partition auf die SSD. Hierbei ist darauf zu achten, an welcher Stelle sich die versteckte Recovery-Partition auf der Original-HDD befindet. Entweder ist sie vorne am Plattenbeginn oder hinten am Ende der HDD. Das muss auf der SSD von der Position der Partition genau so aussehen. Danach wird der Rechner herunter gefahren und die externe SSD abgestöpselt. Nun bootet man den Rechner neu und erstellt erstmal in aller Ruhe mit den speziellen Vaio-Tools die erfoderlichen Recovery-Medien. Dann baut man die SSD aus dem externen Case aus und ins Notebook ein. Nun bootet man den Rechner von dem Recoverymedium und macht ein komplettes Werksrecovery. Somit wird der Rechner über die Recoverymedien komplett in den Werkszustand wiederhergestellt. Das ist erfoderlich, weil nur so ein erneutes Recovery über die versteckte Partition aus der SSD/HDD funktionieren kann. Die Recovery-Tools erkennen natürlich den geringeren Platz auf der SSD und passen entsprechend den Partitionierungsvorschlag für LW C:\ an. Die versteckte Boot-Partition und der spezielle MBR, der auf F-Tastendruck das Recovery auslöst, werden so angelegt.


    Danach kann man sich freuen, weil man einen "werksneuen" Rechner hat. Danach muss man nur noch seine eigene Software installieren und einmal den Windows 7 Leistungsindex aktualisieren. Dabei erkennt Windows die SSD und passt die Einstellungen entsprechend an. Mehr braucht es nicht. Die anderen Tuning-Tips hinsichtlich SSD-Betrieb unter Windows 7 sind imho völliger Quatsch! Ich habe alles ausprobiert und es hat maximal beim Booten nur 1 bis 2 Sekunden Zeitersparnis eingebracht. Das einzige, was man wirklich deaktivieren sollte, ist die automatische Defragmentierung nach Zeitplan! Damit ist alles getan.


    Wenn man nun noch den Inhalt der alten System-Partition mit umziehen lassen möchte, dann kann man das tun, in dem man vorher noch ein Image der 2. Partition der HDD angelegt hat und dieses nun noch zurück auf die SSD sichert. Das kann man entweder mit dem Paragon-Programm machen oder viel eleganter mit dem Programm "imagex.exe". Das ist Teil von Windows 7 und wird am Besten über die Kommando-Zeile mit administrativen Rechten ausgeführt. Einfach mal nach "imagex /capture..." oder "imagex /apply..." googlen. ;)


    Ich habe sowas schon bei vielen PCs gemacht und es hat immer funktioniert. Es hat zwar manches Mal etwas länger gedauert, aber es ging bei einigen PCs nur so, weil man ansonsten die werksseitige Recovery nicht beibehalten konnte. Bisher habe ich noch nicht herausgefunden, was mancher Hersteller da für Tricks einbaut. Einfach nur die Partitionen zu kopieren reicht im Regelfall nicht aus.


    Gruß herold

    Habe gerade von dem aktuellen Angebot in der Computerbild erfahren. In Kooperation mit Sparhandy wird ein Samsung Galaxy S3 für 59,- Euro angeboten. Dahinter versteckt sich ein Vertrag von "Phonehouse und MoWoTel". Dazu gehört eine D2-Netz SIM. Der Tarif beinhaltet eine Flatrate ins Vodafone und ein weiteres "Wunschnetz" sowie 3000 SMS ins Vodafone Netz.


    Interessant ist hierbei, dass der Tarif ausdrücklich "Tethering" beinhalten soll. Man kann ein Volumen von 1 GB verbrauchen. Der Tarif ist monatlich mit 5 Euro rabattiert und kostet die ersten 24 Monate 29,90 Euro.


    Ich frage mich, ob das Gesamtpaket hier stimmig ist? Was ist das für ein Anbieter? Phonehouse sagt mir ja was, aber MoWoTel kenne ich bisher noch nicht.


    Das Angebot kann hier bestellt werden:


    http://www.computerbild.de/aktion/galaxyS3


    Gruß herold