Beiträge von herold

    Der Punkt ist: "Er soll eine Weile halten!"


    Somit verbietet es sich schon fast von selbst nach etwas Gebrauchtem aus dem Netz zu schauen. Wenn Du nicht gerade einen Core 2 Duo Rechner mit einem E8400 Prozessor und 4 GB Ram findest, würde ich von so einem Vorhaben abraten. ;)


    Das Beste ist, wenn Du einen günstigen PC auf Basis eines Intel Sockel 1155 aufbaust. Nimm ein H61-Board für ca. 45,- Euro, setz einen Celeron G530/G540 oder Pentium G620 (jeweils "boxed") und 2 x 2 GB DDR3-1333 (Kingston Value RAM) Ram drauf und pack da noch ein Be Quiet Pure Power L7 350 Watt dazu. Anstatt Windows XP würde ich mir ein gebrauchtes Windows Vista Business besorgen. Ist moderner, läuft besser auch moderner Hardware und wird noch bis 2014 von Microsoft mit Sicherheits-Updates supported. Ein Downgrade-Recht auf XP Professional ist mit inklusiv, für alle Fälle. ;)


    Festplatten würde ich aktuell zu den Preisen nicht kaufen. In einem halben Jahr sollten sich die Preise wieder normalisiert haben. Vorerst eine kleine gebrauchte SATA-Platte oder eine aus dem eigenen Fundus nehmen, sofern vorhanden. Die neuen günstigen Boards haben alle keinen IDE-Anschluss mehr. Somit kann man ganz alte IDE-Platten vergessen. ;) Das Gehäuse kann man am besten von einem kleinen Medion-PC (Akoya) nehmen. Sowas findet man teilweise bei ebay für 15,- Euro. Reicht vollkommen aus. :D


    Der Vorteil ist, dass man diesen Rechner später immer noch mit einem Core i3 / Core i5 aufrüsten kann, sofern man da später mal günstig dran kommt.


    Zu Sockel 775 Zeiten habe ich mir ein System mit einem Celeronm Dual-Core E3300 zusammen gebaut. Letztens bin ich sehr günstig an einen Core 2 Duo E8400 gekommen. Das war ein Unterschied wie Tag und Nacht. Ich erkenne den Rechner nicht mehr wieder und habe hier nun eine ganz andere Leistungsklasse vor mir stehen.


    In Deinem Fall kann der Rechner mit den Ansprüchen des Jungen mitwachsen. Du hältst Dir Aufrüstoptionen offen, um für kleines Geld den Rechner später anzupassen. Sollte das später mal nicht so klappen, dann hat man nur 200,- Euro in den Sand gesetzt und nicht 500,- Euro. Rechne doch mal den Wertverlust auf eine Nutzungszeit von 3 Jahren aus und brich das mal auf den Monat herunter. ;) :D Das ist gerade mal eine Schachtel Kippen!


    Gruß herold

    Tipp für Leute mit einer Payback-Karte:


    Diejenigen, die eine Payback-Karte haben, bekommen in regelmäßigen Abständen ja immer ihren Punktestand per Post mitgeteilt. Dort kann man immer wieder auch interessante Coupon-Aktionen finden. Aktuell wird wieder der Fonic-Stick beworben. Im DM-Markt kostet der meistens so um 29,95 Euro. Mit dem Coupon erhält man so aber wieder 1500 Punkte zurück, was einem Gegenwert von 15,- Euro entspricht. So gesehen kostet einen der Stick nur 14,95 Euro. Kein schlechter Preis für einen Huawei E1750... :D


    Ich habe diesen Stick zwar schon mal selbst beim Mediamarkt für 9,95 Euro gekauft, aber selbst knappe 15 Euro sind für den Stick nicht zu viel.


    Gruß herold

    In einer Staples-Filiale hatten sie letztens den ersten Xtra-Prepaid Stick von T-Mobile mit einer Xtra-Card im passenden Tarif. Sollte 19,95 Euro kosten. Beim Stick handelt es sich um das Modell von Option, den GIO225. Ansonsten fällt mir aktuell nur der Tchibo-Stick zu 19,95 Euro ein. Dabei handelt es sich aber leider um Sticks mit Sim- oder Netlock. Günstigst bekommt man momentan keine offenen Sticks. Da läuft afaik nichts unter 30,- Euro.


    Bei Aldi gibt es aktuell den Huawei E173-u1 (baugleich zum aktuellen Tchibo-Stick). Der Aldi-Stick ist offen. Bei Lidl gibt es auch einen offenen Stick. Leider kostet der aber aktuell wohl wieder 39,95 Euro. Bis einschließlich zum 24.12.2011 gab es den 10,- Euro günstiger.


    Da bist Du wohl leider etwas zu spät dran. ;)


    Gruß herold

    Vor meinem Octavia hatte ich u.a. einen Golf 4 als 4-türige Limousine und später einen Variant als Pumpe-Düse TDI. Ich würde keinen dieser Wagen mehr kaufen, weil es da einige Probleme gab. Gerade beim TDI mit Pumpe-Düse Maschine habe ich mich über ein Problem mit der Abgas-Rückführung geärgert, die andauernd verrußte. Die Problematik mit den Fensterhebern war noch bei beiden Modellen vorhanden. Obwohl es schon längst einen Reparatursatz aus Metall gab, hat man zu diesem Zeitpunkt immer noch die Kunststoffteile im Werk in der Produktion eingesetzt. Eine Frechheit sondergleichen, weil früher oder später alle Kunden mit diesem Problem in die Werkstatt mussten.


    Das Thema hinsichtlich eingefrorener Kurbelgehäuseentlüftungen bei den 1400er Motoren war auch ein Witz. Man hoffte wohl darauf, dass die ganze Tragweite der Probleme erst nach Garantieablauf auffällt. Dabei ist gerade auch der Golf wahrlich kein Schnäppchen. :D


    Dann war es bei beiden Autos so, dass man bei Starkregen Wassereinbruch in den vorderen Türen/Fußräumen hatte. Soviel zur damaligen VW-Qualität. Imho hat man erst ab dem Golf 5 diese ganzen Mängel abgestellt. Bei dem Wagen handelt es sich ja auch um eine gänzliche Neukonstruktion. Auch VW kocht nur mit Wasser. Das habe ich die letzten Jahre auch lernen müssen. ;)


    Das Thema Achsen war auch mal beim Passat 3B/G Thema. Zusammen mit einem bestimmten Audi-Modell waren teilweise Probleme an den vorderen Querlenkern vorhanden. Eigentlich ein Witz in dieser Preisklasse. Es kann immer mal bei bestimmten Fahrzeugen Probleme geben. Leider ist es umso trauriger, dass sowas auch bei hochpreisigen Farhzeugen auftreten kann. Man sollte doch denken, dass es gewisse Qualitätsmaßstäbe geben sollte und bei teureren Fahrzeugen bessere Materialien eingebaut werden sollten. Das ist mitnichten der Fall. Überall wird nur das absolut notwendigste an Materialgüte verwendet. Fragt mal aktuell einen Mercedes-Fahrer mit einem schönen V6 oder V8 hinsichtlich des Zahnausfalls bei einem Steuerkettenzahnrad. ;) :D


    Auch wenn man 80.000,- Euros in eine Karre investiert, wird auch an so einem 100,- Euro Zahnrad (Ersatzteil) an der Materialgüte gespart, nur um noch ein paar Cent bei den Produktionskosten einzusparen. :flop:
    Später handelt man sich ggf. als Zweitbesitzer wegen solchem Pfusch u. U. einen kapitalen Motorschaden ein.
    Der reine Einbau dieses Ersatzteils im Rahmen einer Nachrüstung, wenn es noch nicht zum Motorschaden durch eine übersprugene Steuerkette gekommen sein sollte, beträgt ca. 2.500,- Euro. Wehe, falls auch mal nur ein Service im Scheckheft fehlen sollte. ;)


    Man sieht, dass man überall auf die Nase fallen kann, egal ob man teuer oder billig kauft. Die Firmen interessiert nur wie teuer die Produktion des Autos ist, und da scheint gespart zu werden, wo es nur geht, leider aber nicht beim Listenpreis. :(

    Frohe Weihnachten! :D


    Dass man mit einem Wagen aus der Premium-Klasse regelmäßig besseren Kompfort erhält, ist wohl nicht zu bestreiten. Allerdings frage ich mich schon wie es mit der Dauerhaltbarkeit der verbauten Materialien ausschaut? Zu Golf 4 Zeiten haben die bei VW beispielsweise diese unmöglichen Softlackoberflächen im Innenraum verwendet. Wie das schon nach zwei Jahren aussah kann sich jeder ausmalen, gerade im Bereich der Fensterheberschalter an der Fahrertür. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sowas bei einem damals aktuellen 3er (E46) auch so war. ;) Gut, was kostete so ein Dreier auch vergleichsweise zum Golf? Wenn der Dreier preislich als Gebrauchtwagen auf dem Niveau des Golf angekommen war, wie sah dann wohl der Abnutzungszustand der verwendeten Materialien in Relation aus? Ich hoffe, ich drücke mich nicht zu umständlich aus. Meint Ihr, dass es sich lohnt, eher einen ehemals teuren Premiumwagen als Gebrauchtwagen zu kaufen, weil der womöglich bessere Verarbeitung erfahren hat und somit langzeitstabiler ist als ein günstigerer neuwertigerer Wagen aus einer unteren Fahrzeugklasse?


    Ich denke auch, dass man mit einem Mazda 6 ganz gut fährt. Allerdings würde ich mir schon mal Gedanken über gängige Ersatzteilpreise machen. Ein Bekannter hatte letztens einen Schaden an der Heckscheibe eine älteren Mazda-Vans/Geländewagens. Das kam schon fast einem wirtschaflichen Totalschaden gleich. ;) Die Scheibe gab es nur unter entsprechender Lieferzeit bei Mazda direkt. Bei Carglass konnte man nicht helfen. Unter'm Strich stand eine Rechnung von ca. 1100,- Euro. :D


    Dem TE würde ich echt einen Wagen im Bereich VW Passat 3BG, Mazda 6, Avensis oder ähnlich empfehlen. Wenn der Wagen eine gängige Reifengröße hat, umso besser. ;) Alles ab einem gebrauchten A6 oder 5er BMW wird in den Unterhaltskosten regelmäßig zu teuer sein.


    Gruß herold

    Thema Reifen!


    Zum Thema Reifen kann ich mal gerade was beisteuern, weil mich das aktuell sehr erstaunt hatte. Ich fahre aktuell einen Skoda Octavia 2 (Typ 1Z). Der Wagen kam ab Werk mit 225/40/18er Reifen auf 18 Zoll-Alus und war somit schon recht straff. Wenn man über schlechtere Straßen hier bei uns im "Pott" fuhr, konnte man schon Kopf oder Zahl unterscheiden, falls man zufällig einen Heiermann unter das Rad bekam... ;)


    Da ich nun doch endlich mal Zeit gefunden habe, Anfang der Woche die Winterräder zu montieren, hat mich der Unterschied im Abrollverhalten bzw. der Komfort-Gewinn bei Verwendung der 205/55/16 Bereifung auf einer 16-Zoll Alu-Felge richtig erstaunt.
    Ich bin echt am überlegen, ob ich nicht im kommenden Jahr die Sommerbereifung auf die 205er Größe umstelle, auch weil die Reifen deutlich günstiger sind. Sportlich straff ist der Wagen ja immerhin noch, aber im täglichen Fahrbetrieb gehen mir diese Stöße, die bei Verwendung der 18-Zöller durch das Fahrwerk gehen, schon auf die Nerven. ;)


    Was hat das nun mit diesem Thema hier zu tun? Richtig, wenn man nur zum Kilometer-Abspulen eine günstige Karre sucht, dann sollte man sich bei seiner Wahl danach entscheiden, was unter'm Strich für Kosten auflaufen. Solche Themen wie Optik sind da vollkommen egal (imho). Hauptsache die Verschleißteile sind günstig und da ist ein gängiges Reifenformat schon mal nicht schlecht. ;)


    Gruß herold


    Edit: Dem Spritverbrauch ist es übrigens auch zuträglich, dass die Reifen nun etwas schmaler sind. Bei gleichem Fahrprofil (ganz viel Stadtverkehr mit viel "Roter Welle") bin ich mit einem halben Tankinhalt schon 50 km weiter gekommen als mit den breiten "Walzen". ;) Wenn ich kommende Woche tanken muss, weil die zweite Hälfte durch den Auspuff gegangen ist, dann wird sich zeigen, ob ich mit meinem bisherigen Eindruck richtig liege?! :eek:

    Zivilcourage ist ein Klasse-Aspekt! War es nicht erst kürzlich in Bayern, wo eine Frau wegen übler Nachrede o.ä. verurteilt wurde, weil die Vorwürfe hinsichtlich Kindesmißhandlung sich nicht bestätigen ließen? Die Frau, wegen deren Angaben das ursprüngliche Ermittlungsverfahren eingeleitet wurde, ging hinterher als "zweiter Sieger" aus der Nummer heraus. Ich bekomme die Details aktuell nicht mehr ganz auf die Reihe, aber Fazit dürfte sein, dass man als Bürger mit Zivil-Courage, wenn man sich mit redlichen Motiven einmischt, unter Umständen Nachteile einfährt. So ein Urteil dürfte Signal-Charakter haben. ;) Auch wenn das nicht ganz ins Thema passt, musste das einfach mal erwähnt werden.


    Gruß herold

    Nun ja, in diesem Zusammenhang von einem Mord zu sprechen, halte ich für nicht zutreffend. Für einen Mord kommt man hier immer noch in den "Bau"! In erster Linie geht es hier erstmal um eine Art von Körperverletzung oder gar ein Raubdelikt mit Todesfolge. In wie weit hier ein Kausalzusammenhang existiert, dass weiß wohl nur das Gericht. Für ein derartiges Delikt kommt man hier normalerweise nicht mehr in den Bau. Es geht hier immer noch um ein Jugendstrafverfahren. So oder so, will man hier in erster Linie nicht bestrafen, sondern eher noch Einfluss nehmen, um die Jungs wieder auf Linie zu bringen. Ob es einem passt oder nicht. Ich schüttele teilweise auch den Kopf, wenn ich manche Urteile höre, aber für einen tatbestandsmäßig nachgewiesenen Mord gibt's in Deutschland regelmäßig "lebenslänglich, soviel ist sicher".
    Bei Gewaltdelikten wird imho allerdings auch für meinen subjektiven Geschmack zu häufig viel zu mild geurteilt.
    Dass hohe Strafen kaum Abschreckung haben, ist doch bekannt. Der normale "Täter" denkt einfach nicht darüber nach, weil man zu sehr mit der Tat beschäftigt ist oder denkt, dass man eh nicht erwischt wird, weil man ja ach so clever ist.... :D