Beiträge von herold

    Wie war das mit der Krähe und dem Auge...? (s.o.)


    Nein, im Ernst:


    Es ist doch schon wiederholt von investigativen Journalisten hierzu in einschlägigen Formaten berichtet worden, dass sich manche Anwälte auf derartige Abmahn-Sachverhalte spezialisiert haben. Wenn man sonst wohl am Hungertuch nagen muss, dann muss man sich halt auf diesem Rechtgebiet betätigen, könnte man meinen. Das hat sich zu einem eigenen Wirtschaftszweig entwickelt, bei dem es nur noch um Profitgewinnung geht. Das eigentliche Ziel, nämlich den wettbewerbwidrigen Zustand abstellen zu lassen, ist schon längst nicht mehr das Ziel, welches im Fokus steht. Manche Abmahner haben noch nicht einmal den Auftrag vom Rechteinhaber erhalten, um tätig zu werden. Da gehört, wie Du schon sagtest, einfach ein Riegel vorgeschoben.


    Nun, da alle fast alle Vor-Ort-Händler auch den Online-Vertrieb für sich erkannt haben, ist es um so einfacher abzumahnen. Ganz klasse ist es dann, wenn junge, modebewußte Frauen als private Anbieter bei Online-Auktionen abgemahnt werden, nur weil sie ein originales T-Shirt oder eine Jeans von einer In-Marke gebraucht verkaufen wollen. Man will offenbar nur den Gebraucht-/Zweitmarkt getragener Sachen verhindern, damit der potenzielle Käufer zum regulären Preis im Store kaufen muss. Als "kleiner Mann" hat man doch gegen sowas keine Chance. Auf einen Zivilprozess wird man es bei ungewissem Ausgang in Anbetracht sehr hoher möglicher Kosten wohl nicht ankommen lassen wollen, oder?


    Gruß herold

    Hallo!


    Ich habe mir bei Googlemail den IMAP-Zugang aktiviert und versuche nach der in der Google-Hilfe bereitgestellten Anleitung zu Thunderbird 3 den IMAP-Zugang zu meinem Account in Verbindung mit dem neuen Thunderbird 5 einzustellen. Das klappt bisher auch alles soweit. Leider zeigt Thunderbird keine extern abgeholten Mails im Posteingang ein, sondern nur im Ordner "Alle Nachrichten". Ist das so richtig und gewollt?


    herold

    Da muss aber irgendwo ein Wurm drin sitzen. Wenn man seit Jahren hier die entsprechenden Threads zum Thema durchliest, dann zeichnet sich folgendes Bild ab:


    T-Mobile und Vodafone nehmen eigentlich fast jeden, T-Mobile ist da sogar noch risikobereiter. Die kommen einem sogar bei sehr schlechter Schufa entgegen, wenn man eine Kaution/Sicherheitsleistung hinterlegt. E-Plus ist da hingegen sehr genau. Die lehnen wirklich gerne mal einen Antrag ab. Wahrscheinlich kann man als kleiner Anbieter Zahlungsausfälle nicht so einfach wegstecken. :D SCNR
    Bei den Providern ist es, denke ich mal, deutlich lockerer. Die nehmen wohl auch fast jeden. Jede geschaltete Karte zählt offensichtlich. :D

    Ah, ich sehe, dass Du dieses Board hier hast:


    http://www.asus.com/Motherboar…U_on_Board/E35M1I_DELUXE/


    Ich hingegen dachte an diese beiden hier:


    http://www.asus.com/Motherboards/AMD_CPU_on_Board/E35M1M/


    und


    http://www.asus.com/Motherboar…_CPU_on_Board/E35M1M_PRO/


    Mangels einer Heatpipe ist bei den beiden letztgenannten Boards wohl doch ein Lüfter notwendig.


    Bei Deinem Board scheint das wohl tatsächlich nicht nötig zu sein, weil offensichtlich mehr Aufwand beim Kühlkörper betrieben wird.


    P.S.: Mit welchen Temps arbeitet Dein Board/Prozessor so bei den momentanen Außentemperaturen und Volllast?


    Edit: Das Board kostet so um ca. 125,- Euro + ggf. Porto. Das ist schon eine Hausnummer, finde ich. Bleiben rein von der Kalkulation her noch ca. 100,- Euro für die restliche Hardware übrig, wenn man noch ein Windows 7 HP mit dazu kaufen muss. Da wird es langsam eng für Case, Netzteil, FP und Speicher.
    Was hast Du denn für eine Festplatte (Typbezeichnung) drin?


    Gruß herold

    Versteh mich bitte nicht falsch. Ich will Deinen Rechner nicht schlechtreden.


    Sicher ist "Dein" System für den Preis sehr in Ordnung. Ein E-350 ist ja auch als Konkurrenz zum Intel-Atom in den Markt gedrückt worden und dafür ist er vergleichsweise wirklich richtig gut. Leider ist es oftmals so, dass bei sehr vielen Boards mit dem E-350 Chip eine rein passive Kühlung nicht ausreicht. Sogar Asus packt bei seinen Boards einen kleinen Lüfter mit dabei. Der wird aber auf den Produkt-Fotos gerne unterschlagen. Scheinbar wissen die auch bei Asus, dass ganz passiv nicht hinhauen kann, wenn man im Hochsommer die ganze Rechenleistung abfordert. Richtig leise oder gar völlig lautlos ist für einen Wohnzimmer-HTPC ein Thema. Da wird dann ja auch genug Aufwand getrieben, um die Kiste wirklich richtig leise zu bekommen. Der Stromverbrauch von einem solchen PC ist auch völlig in Ordnung.


    Ich dachte nur, dass der TE ein von den Kosten her möglichst flexibel auszustattendes System haben wollte. Von daher verbieten sich irgendwelche Spielereien mit HTPC-Hardware, womöglich sogar noch auf dem Mini-ITX Standard basierend. Ich würde wirklich zu einem System raten, was auf Micro-ATX basiert. Hier ist die Auswahl an Boards/Gehäusen größer, der Rechner ist nicht ausladener als nötig und selbst wenn man ihn unter den Tisch stellt, nicht zu klein, um immer darauf zu treten.


    Einen aktuellen Sandy Bridge kühlt man mit einem kleinen boxed Lüfter schon sehr leise. Wenn einem selbst das nach subjektiver Meinung immer noch zu laut ist, dann kann man einen Scythe Mugen 2/3 einbauen und gut ist. Dann ist der Rechner richtig leise.


    Wenn man sich überlegt, wie lange der TE schon vor seiner "alten Gurke" sitzt, dann kann man sich denken, dass er als kostenoptimierender Mensch seine Investitionen möglichst lange nutzen wird. Von daher stellt sich die Frage, wie lange er wohl den neuen Rechner nutzen möchte? Etwaige Aufrüstaktionen verbieten sich bei einem E-350 von selbst, weil es da fast nichts anzupassen/aufzurüsten gibt. Seinen bisherigen Rechner kann er auch nur noch zum Elektro-Schrott bringen. Das Teil ist 8 Jahre alt und man kann nichts mehr daraus sinnvoll weiterverwenden. Beim Sandy-Bauvorschlag kann man wenigstens noch das eine oder andere Teil auswechseln, z.B. mal eine Grafikkarte nachrüsten, wenn doch mal ein großer 24-Zöller angeschafft wird und man mit dem bisherigen Bildschirm Multi-Monitor Betrieb fahren möchte.


    Wer absolut einen Igel in der Tasche hat, kann ja auch einen Pentium G620 auf ein H61-Board setzen. Wird dann noch etwas günstiger, aber die Optionen später mal was sinvoll zu erweitern (billigere SSDs z.B.) sind dann schon eingeschränkter (SATA2/3) oder Speicher von mehr als 8 GB DDR3. Immerhin sind die Möglichkeiten besser als bei einem E-350 basiertem System.


    In einem kleinen File-Server, als Internet-Surf-PC oder als reiner HTPC für (HD-)Video ist ein E-350 super gut geeignet. Als Desktop-PC ist er imho hingegen oft fehl am Platze, weil er bei bestimmten Aufgaben, wo es auf reine Prozessor-Rechenleistung ankommt, nicht mit den anderen Systemen abseits eines Intel-Atom mithalten kann. Daran ändert auch seine sehr gute HD-Video Grafikeinheit nichts.
    Nur kurz zur Orientierung:


    Ein Intel Pentium G620 hat eine Rechenleistung, die mit einem Pentium Dual Core E6500 vergleichbar ist. Da er aber auf der neuen Plattform LGA 1155 basiert nimmt man natürlich keinen E6500 mehr auf Sockel 775. Das ist nämlich veraltet und nur noch gebraucht ein Thema, wenn der Preis stimmt. ;)


    Ach so, hier kann der TE mal etwas stöbern (;)):


    http://www.computerbase.de/forum/showthread.php?t=332392

    Willst Du die 500,- Euro komplett "verbraten" oder darf es auch aus Vernunftsgründen etwas weniger sein? Denn: Weniger ist manchmal mehr! :D


    Vorschlag für ein System, aufbauend auf Sockel 1155 Hardware (Sandy-Bridge):


    - Intel (boxed) Core i3-2100/2120 oder einen Pentium G840 (Preis/Leistung besser als beim G620)
    - Board: ein Asus/Gigabyte H67 Board mit DVI-Anschluss und Micro-ATX Format
    - Speicher Kingston Value-Ram (2 x 2 GB DDR3-1333, CL9)
    - Festplatte: WD5000AAKS oder Samsung HD103SJ!!!
    - Netzteil: Fortron Source FSP350/400-60HLN!!! oder auch ein kleines BeQuiet aus der PurePower-Reihe
    - Gehäuse: AeroCool Qs-202
    - ggf. eine kleine Grafikkarte mit ATI 5450 oder 6450 Chip (512 MB DDR3-Grafikspeicher reicht für Office und Video!!!)
    - DVD: Samsung 223C oder einen LG GH22NS50


    "Verbesserungsvorschläge" falls das Geld ein Loch in die Tasche brennen sollte:


    - 2 x 4 GB Ram
    - ggf. eine Grafikkarte ATI HD 6850 oder eine 5850 von Sapphire, falls doch gespielt wird.


    Ein System mit 4 GB, einem Core i3-2120 und einer HD6850 reicht von der Rechenleistung für so gut wie alle aktuellen Spiele aus und man kann fast alles auf "High" spielen. Falls das wirklich kein Thema ist, dann reicht die Onboard-Grafik des Intel-Systems. Wenn Video oder Multi-Monitor-Anwendungen eine größere Rolle spielen, dann kann man eine HD5450 oder auch eine 6450 nehmen, wobei ich einer HD 5450 den Vorzug (Stromverbrauch bei Blueray-Widergabe) geben würde.


    Ein AMD 350er System ist preislich uninteressant und von der reinen Prozessor-Rechenleistung nicht mit dem hier vergleichbar. Da stimmt das Preis-Leistungsverhältnis nicht. Ein Sandy-Bridge System verbraucht im Idle-Betrieb unoptimiert ca. 35 Watt. Von einer SSD würde ich (noch) die Finger lassen (zu teuer für ein Office-System).


    Betriebssystem: Windows 7 Home Premium 64 Bit! (ggf. Family-Pack!!!) ;)


    Gruß herold

    Damit hast Du ja grundsätzlich Recht, wenn auch mit kleinen Einschränkungen. In der Tat ist es bisher bei vielen Anbietern so gewesen, dass man "professionelle" Dienste als Privatkunde einfach nicht bekommen konnte. Blackberry-Anbindung an einen eMail-Server oder einen anderen echten Mail-Push Service gab es bisher nicht für Privatleute (von diesem I-Mode Quatsch mal abgesehen). Dass es das nun sogar auf Prepaid-Basis woanders gibt, rechtfertigt die bisherige Praxis der Bindung solcher Dienste an Geschäftskundentarife letztlich ja auch nicht.


    Von daher machte es für viele Leute einen besonderen Reiz aus, einen Geschäftskundentarif zu bekommen. Viele Leute sind auch sogar daran interessiert in einen Rahmenvertrag zu kommen, weil die Konditionen oder möglichen Features oftmals besser sind, als bei den Angeboten für Privatkunden. Heute können Geschäftskunden-/Rahmentarife imho nur noch vermarktet werden, wenn sie preislich und von den Features her besonderes bieten. Nur einem geneigten Privatkunden besondere Hürden oder ein anderes Aufnahmeritual in den Weg zum Vertragstarif zu stellen, machte einen Geschäftskundentarif bisher alleine noch nicht interessant, oder?


    Der neue Time & More 2000 hätte in Verbindung mit einem iPhone 4 und einem echten eMail-Pushdienst das Zeug zu einem wahren Knaller (auch mit Monatsaufpreis fürs Handy). Den Rahmenvertrag, den eine Kollegin bei o2 abgeschlossen hat, kann man dagegen nicht als Knaller bezeichnen (alles flat mit Drossel ab 300 MB) und das bei einem Monatsgrundpreis von 54,- Euro. Ob gute oder schlechte GK, darum geht es imho nicht, eher um gleiche Features für alle (auch eine kompetente / zuverlässige Hotline und verlässliche Angaben). Ob das in der Praxis nun einige wenige die Kalkulation brechen, macht in der Masse doch keinen Unterschied. Nicht jeder reizt es bis zum maximal Möglichen aus und wer will schon 2000 Einheiten/Monat verbraten? ;)


    Umgekehrt scheint es viele Anbieter oftmals auch nicht zu interessieren, dass Selbstständige / Freiberufler auch einen nicht Geschäftkundentarif abschließen können. Was bekommt man wohl draußen in den ganzen Handyshops in erster Linie angeboten, auch wenn man selbstständig ist? Richtig, in erster Linie schon mal keinen Geschäftskundentarif. Die Vermarktung machen die Anbieter lieber schön selbst, wahrscheinlich weil sie sich nicht so gerne in die Karten gucken lassen möchten oder die GK-Margen dahingehend keine dicken Provisionen mehr zulassen. Vielleicht wird auch beim PK einfach nur maximal möglich abkassiert? ;) :D


    Gruß herold