Die Funktion "Alt + F10" liegt im MBR, wie Du schon richtig gelesen hast. Wenn man eine Betriebsystem-CD/-DVD nimmt, um von dieser aus das BS neu zu installieren, dann schreiben Linux wie auch Windows einen eigenen MBR/Bootmanager auf die Platte. Danach ist das Drücken von "Alt + F10" nicht mehr möglich, weil der spezielle ACER-MBR nicht mehr vorhanden ist und Windows (im Regelfall auf LW "C:\" installiert) startet. Man muss dem System wieder die Recovery-Partition zugänglich machen. Wie das geht, weiß die "Allwissende Müllhalde". 
Kurz: Mann muss die versteckte Recoverypartition namens "PQSERVICE" sichtbar machen und auf aktiv setzen. Da es sich regelmäßig um eine primäre FAT32 Partition handelt, startet danach automatisch die Recovery-Umgebung und bietet Dir die Möglichkeit an, das Werks-Image zurückzuspielen.
Mit "mal eben eine Windows-Setup-DVD booten" und von dieser neu zu installieren, ist es im Regelfall nicht getan, weil man damit genau den ACER-MBR zerschießt, so wie das wahrscheinlich bei Dir geschehen ist. Daher wäre ich vorsichtig, solche Tipps zu beherzigen, weil ein solcher "Spezialist" schon vorher am Werke war. Andernfalls hättest Du dieses Problem jetzt nicht. 
Also erstmal vorher informieren und dann handeln. Das Acer-Recovery-System ist nämlich im Regelfall davon abhängig, dass man eben keinen neuen MBR während des Windows- oder auch Linux-Setup schreiben lässt. Bei einer Neuinstallation von Windows wird nämlich immer der neue MBR über den alten geschrieben. Bei Linux wird ein Bootmanager angeboten, der auch in den MBR geschrieben wird und dann das Gleiche bewirkt.
herold