Beiträge von herold

    Nun ja, ich habe auch so meine "Erfahrungen" mit meinem Skoda gemacht. So gut das Preis-/Leistungsverhältnis dem ersten Eindruck nach war, merkt man erst im Laufe der Zeit, woran gespart wurde, um die Preise zu realisieren.
    Skoda und Seat sind nicht umsonst die "B-Marken" von VW! Man muss sich ja den Abstand zur eigenen A-Marke erhalten, damit die Kunden nicht zur konzerneigenen B-Marke abwandern.


    Ich bin da bisher eigentlich auch sehr konservativ gewesen, was Autos angeht. Nur muss man auch mal über den Tellerrand schauen und da kam der Mazda gerade recht in den Focus meines Interesses. ;)


    BTW: Einen "Franzosen" würde ich jedenfalls niemals kaufen. Auf so eine Idee würde ich nie kommen.


    Gruß herold

    Kann man das denn einfach so sagen? Ich habe vielfach den Eindruck, dass es sich bei vielen Preisen um "politische" Preise handelt, um bestimmte Fahrzeugtypen/-Hersteller von einander abzugrenzen und verschiedene Kundengruppen anzusprechen. Die Technik unterm Blech ist doch vielfach innerhalb eines Konzerns immer die gleiche Soße, die nur teilweise anders abgeschmeckt wird. ;)


    Die regulären Listenpreise fast aller in Deutschland über die offiziellen Vertriebskanäle angebotenen Fahrzeuge (besonders der einheimischen) sind imho deutlich zu hoch.


    Wenn man jetzt darüber nachdenkt, dass ein "privater" Importeur Fahrzeuge eines ausländischen Herstellers, die ursprünglich für das Ausland gebaut wurden, hier zu solch recht niedrigen Preisen anbieten kann, dann sieht man mal, wie man hier eigentlich von den etablierten Marken "abgezogen" wird. Der Importeur wird schon nichts dabei legen. Schließlich ist er als Unternehmer darauf bedacht Profit zu machen. Und der wird garantiert anfallen, wenn er so einen Wagen hier anbietet. Wir haben doch durch die EU einen freien, europäischen Binnenmarkt. Wo ist denn da dass Problem, wenn man sich ggf. auch selbst einen Wagen aus dem Ausland holt? Gut, man bekommt bei Finanzierungen nicht die "lächerlich" niedrigen, subventionierten Zinsen, aber das ist ja schon jeweils im Kaufpreis berücksichtigt.


    Natürlich werden die Preise auch durch Wechselkurse (Dollar/Euro) bestimmt, was einem dann auch erstmal so einen "Schnapp" ermöglicht.


    Gruß herold

    Was hat er denn unter'm Strich bezahlt? ;)


    Das Thema Wertverlust ist nicht unbedingt nebensächlich. Für mich wächst das Geld auch nicht auf Bäumen. Nur hat so ein Wagen aus der Oberklasse eines Premium-Herstellers einen entsprechend hohen Wertverlust. Wenn man da beim Gebrauchten einsteigt, kann man, damit hast Du natürlich vollkommen Recht, viel Geld sparen. Das ist unbestritten.


    Beim Kaufpreis des von mir für interessant gehaltenen Wagen kann der Wertverlust so hoch ja nun auch nicht sein. Ein X5 wird einen Wertverlust in Höhe des Kaufpreises des Mazda haben, bis man ihn sich leisten kann. Dann ist er aber gebraucht und evtl. "abgenudelt" (muss nicht, aber kann). Ok, man hat dann ein Prestige-Auto einer Premium-Marke, nur ist das halt nicht mehr neu und kostet immer noch so viel, wie der neue Mazda. Das meine ich damit.


    Aber Du hast Recht, wenn Du sagst, dass so halt die Auto-Threads bei TT sind. Wirklich interessante Postings zu dem fraglichen Fahrzeug habe ich bisher hier nicht gelesen, weil einem vielfach zu etwas anderem geraten wird, als über das zu diskutieren, wonach man gefragt hat. ;)


    Gruß herold

    Zum einen fahre ich nicht mehr so viel, weil ich in 10 Minuten zur Arbeit laufen kann. Also ist der Wagen im Alltag für mich Luxus, so dass der Verbrauch nicht so sehr ins Gewicht fällt. Dann ist da natürlich zum anderen noch die Möglichkeit gegeben sich eine Gasanlage einzubauen. Die Frage ist nur, ob das bei diesem Motor so einfach geht?


    Natürlich sind hier Meinungen anderer Nutzer erwünscht, da ich sonst das Thema nicht eröffnet hätte. Das Problem ist nur, dass man hier teilweise die Empfehlung bekommt lieber Schokoladeneis von Schöller zu kaufen, wenn man gefragt hat, wie das Erdbeereis vom Aldi ist. Was aber, wenn man kein Schokoladeneis mag? ;)


    Außerdem halte ich es für nicht vergleichbar, einen gebrauchten Wagen mit einem neuen Wagen gleichzusetzen. Wieviel Laufleistung muss man da schon in Kauf nehmen. Ich bin da eher für neue Sachen. Deswegen auch keine Premium-Marke. ;)


    Gruß herold

    Genau so sieht das aus. Das Thema Wertverlust ist eh zu vernachlässigen, wenn man sich die Menge an neuwertigen Gebrauchten oder Leasingrückläufern ansieht.
    Der Automarkt ist in Deutschland doch aktuell am Boden und das kann man sich zu Nutze machen.

    Der Qualitätseindruck bei Fahrzeugen einer Premium Marke wie Audi und BMW ist natürlich schon sehr positiv. Nur bezahlt man das auch mit einem kleinen Vermögen zusätzlich. Das sehe ich absolut nicht ein.


    Ich müsste doch als Baby mit dem Klammerbeutel gepudert worden sein, wenn ich bereit wäre für einen "schicken" A6 Avant 70.000,- Euro zu bezahlen. ;)


    "Nein Danke", sage ich dazu! Beim Q7 sieht das genau so aus. Diese frechen Extra-Preise bei den Herstellern, gehen mir total gegen den Strich. Sollen die ihre Karren im Rahmen von Firmen-Leasing an den betuchten Außendienstler verchecken.


    Für den "normalen", autoaffinen Familienvater sind diese Marken doch schon lange nicht mehr bezahlbar. Gäbe es kein Leasing oder entsprechende Finanzierungsmodelle, bei denen man einen Großteil des Kaufpreises als Ballon vor sich her schiebt, würden diese Fahrzeuge nicht in der Anzahl zum Straßenbild gehören, wie es derzeit der Fall ist. Die Autos werden eh nicht komplett abgezahlt, weil die Nutzungszeit schon vorher endet und ein Fahrzeugwechsel oft schon noch weit vor Zahlung der letzten Rate ansteht.


    Mit den Raten unterhält man nur den Wertverlust der Autos, so dass einem die Karre nie gehören wird. Wenn man einmal mit sowas angefangen hat, dann wird man sich immer so neue Autos anschaffen, weil man nie eine Summe dafür liegen hat.


    Aus steuerlichen Gründen ist sowas für Firmen gängige Praxis. Für Privatleute hingegen nicht mehr machbar oder man hat bald einen Termin beim Zwegat. ;) :D


    Gruß herold

    So gut die deutschen SUV von der Qualität her auch sein mögen, bin ich nicht Willens für das mehr an Prestige so viel Extra-Kohle zu investieren. Ich bezahle lieber nur für die Technik, die in dem Wagen steckt. Dass u.a. ein Audi qualitativ sehr hochwertig ist, ist mir schon klar. Nur möchte ich nicht den immensen Wertverlust dieser Luxus-Karrossen bezahlen, nur weil es auf dem deutschen Markt nichts günstigeres als eben diese Luxus-Autos gibt. Ob fette Limousine oder fetter SUV. Fahrzeuge mit großen Benzinmotoren haben im Allgemeinen eh einen immens hohen Wertverlust. Dieser ist in Relation bei den genannten Luxus-Autos um so höher, da die Dinger ungleich mehr als so ein Mazda kosten.


    Mich reizt, wie ich schon sagte, die Größe eines solchen Fahrzeugs und die Fähigkeit komfortabel zu reisen. Bei uns sind die Straßen durch den Winter zu sehr kaputt geganen. Man müsste sein Auto eigentlich höher legen... ;) Die hohe Sitzposition finde ich auch klasse. Dazu kommt, dass mich genau dieser Wagen reizt, weil es einfach ein richtiger Panzer ist, der einem auf Grund seiner Größe und Masse auch Sicherheit bietet, falls einem mal einer reinfährt.
    An dem Wagen kann einem auch jemand anderes auf dem Parkplatz keine Beule mehr in die Tür hauen, weil der Wagen so hoch ist und sich unten die Rammschutzleisten befinden. Da kloppt sich so ein Assi eher selbst eine Beule rein, bevor er eine Verkehrsunfallflucht begeht und man auf dem eigenen Schaden sitzen bleibt.


    Kurzum: Ich habe einfach "Bock" drauf und würde mich dann schon im Fall des Falles sehr gut informieren, wie ich am besten an so ein Auto gelange. Wenn Mazda-Deutschland den Wagen schon nicht selbst importiert, tun dies andere mit Kusshand. Auch für Nischenfahrzeuge gibt es einen Markt in Deutschland.


    Gruß herold

    Ja, der ist tatsächlich kleiner. Das ist afaik ungefähr so ein Unterschied wie zwischen Tiguan und Touareg oder Audi Q5 und Q7. Ich brauche relativ viel Platz, damit ich alles für den Urlaub mitbekomme oder auch mal mein Material fürs Zechenhaus vom Baumarkt bequem nach Hause transportieren kann. Ein VW-Bus ist mir, sagen wir mal, zu "bussig". Das Image vom Baukolonnen-Transporter wird auch ein T5 Multivan in Highline-Ausstattung nicht los.


    Als direkte Konkurrenten zum CX-9 sehe ich vom Platzangebot her den Q7, Touareg, Cayenne, X5 und ML an. Preislich fallen die jedoch, genau wie ein Multivan, alle aus dem Rahmen, weshalb mich der Mazda interessiert.


    Zum Vergleich: Der neue Touareg fängt bei 50.000,- Euro an. Für dieses Geld bekommt man dann die Basis-Version in "nackig", bei der wieder alles extra kostet, was ein Auto schön macht (Leder, großes "Farb-"Navi, "große" Maschine mit Automatik und Allrad-Antrieb, elektrisch öffnende und schließende Heckklappe usw.).


    Es wäre schön, wenn sich mal jemand melden könnte, der den Wagen schon mal gefahren hat oder gar besitzt. Ein Landrover Freelander 2 könnte mir auch gefallen, aber da haben wird wieder so eine "Edelmarke" deren Fahrzeug wieder deutlich teurer ist und meine Vorstellung vom Preis-/Leistungsverhältnis nicht trifft.


    Wie gesagt: Mit Vorurteilen, dass das ja "nur ein Reiskocher" ist, der nicht gegen die etablierten (deutschen) Fahrzeuge in dieser Klasse "anstinken" kann, kann ich leben. Die interessieren mich nicht.


    Es geht hier einfach um die Frage, ob der Wagen, gemessen an seinem Preis bei der gebotenen Technik/Ausstattung etwas taugt und ob der Wagen vom Verbrauch her bei der Maschine, dem Allrad und der Automatik im Verhältnis steht? Rein von den Abgaswerten her sollte der Wagen, wenn er für den US-Markt gebaut wurde, ja wohl passen, oder? Afaik haben Staaten wie Kalifornien die schärfsten Abgas-Grenzwerte überhaupt. Somit sollte sich der Verbrauch, relativ gesehen, eigentlich auch in Grenzen halten, da man mittlerweile auch "drüben" mit dem Eco-Gedanken Kasse macht (der Ford Focus ist drüben ein "Renner") und es sich hier ja nicht um einen "fetten" V8 handelt. Ist ja nur ein "kleiner" 6-Zylinder mit 3,7 Litern. Klanglich ist das Teil eine "Wolke". :D


    Ach ja, Nissan baut doch auch einen Wagen in dieser Klasse: Das ist der Murano, oder?


    Also: Was gibt es noch mit "dicker" Maschine, dem Platzangebot und den entsprechenden Fahrleistungen zu dem Preis?


    Gruß herold

    Infinity ist nix für mich, weil zu teuer und auch zu exotisch! Es geht mir um den Preis, die "dicke" Maschine, die Automatik, die elektrische Heckklape und sonstigen Furz und Feuerstein bei einem solchen Wagen der 35.000,- Euro Klasse. Kein anderer Hersteller baut afaik sowas zu dem Preis! Ich brauche keine Ego-Prothese wie einen Audi oder sonstwas. Ich bin bisher von Mazda eigentlich recht begeistert, weil das Preis-Leistungverhältnis bisher imho stimmte. Wir reden hier ja nicht von einem Dacia-Logan, der gemessen an seinem Preis bestimmt besser ist, als das, was die Leute zu diesem Preis erwarten.


    Ich hatte auch lange die trübe Brille auf und nur nach deutschen Qualitäts-Fahrzeugen geschaut, aber das ist nun vorbei. Als Familienvater kann man das Geld ja nicht von den Bäumen pflücken in der heutigen Zeit. Wäre der aktuelle 6er Kombi ein halbes Jahr eher auf den Markt gekommen, würde ich momentan keinen Octavia fahren, sondern wäre schon damals bei Mazda Kunde geworden. Von schlechten Erfahrungen mit Mazda kann mein Bekanntenkreis jedenfalls nichts berichten. 2 x MX5, 1 x 6er Kombi und ein 6er Limo "MPS" Turbo. Alle Karren halten und laufen wie ein Uhrwerk. Bisher außer den Inspektionen keinerlei Werkstatt-Aufenthalte. ;)


    Außerdem steht und fällt die Meinung über eine Marke mit dem Service des Händlers. Was ich bei Skoda erlebt habe, kann ich hier nicht schreiben. Mein Octavia 2 RS TFSI war jedenfalls das letzte Fahrzeug dieses Herstellers.


    Also, bitte weiter im Text! Es geht hier um den CX-9... :D


    Edit: Beim Import-Auto gibt es afaik die "Preisbindung" nach Herstellerpreisliste/-richtlinie nicht!;)

    Naja, evtl. nur eine "halbe" Schmidt-Box für eine kleine Border-Collie Hündin. Das sollte passen, denke ich. Mir geht es natürlich auch primär um das Platzangebot in einem Pkw. Ein "Geländewagen" ist deswegen für mich interessant, weil ich zum einen mittlerweile darauf stehe und zum anderen der Zustand der Fahrbahndecken hier bei uns im Ruhrpott doch mittlerweile sehr zu wünschen übrig lässt, so dass man schon nach recht "kurzen" Laufleistungen an den Achsteilen von straffen, leicht tieferen Pkw der GTI-Klasse, Schäden erhält, die eine recht teure Instandsetzung erfordern. Auf Garantie geht bei mir da leider nichts. Von daher denke ich, dass ein SUV dieser Größe schon entsprechend ausgelegte Achsteile haben sollte, die haltbarer sind als bei einem normalen Pkw. Ins Gelände will ich mit so einem Wagen nicht unbedingt. Schön ist natürlich der Allrad-Antrieb, der einem im Winter schon entgegen kommt, wenn man zum Langlauf in den Bayerischen Wald in Urlaub fährt. ;)


    Edit: Nein, ich meine den CX-9. Das Fahrzeug ist preislich als Import unheimlich interessant mit der Ausstattung und der dicken Maschine. Sowas wird ja leider nicht vom deutschen Importeur nach Deutschland eingeführt. Eine 3,7 Liter Maschine will ja hier eigentlich keiner bis auf Touareg, Q7 oder Cayenne-Fans. Preislich sind diese Autos aber soweit weg vom weltlichen, dass man sich normalerweise als nicht Selbstständiger keine Gedanken drüber macht.


    Gruß herold