Hallo,
ZitatOriginal geschrieben von 4me
Die neuen Kosten (Beauftragungen beim Dienstleister) sind betriebswirtschaftlich anders zu bewerten als Personalkosten. Und Personalkosten bestehen in der Regel nicht nur aus dem Gehalt. Dazu kommen noch z. B. Weiterbildungskosten, Entgeltfortzahlungen bei Krankheit, Versicherungsbeiträge, etc
Grundsätzlich schon mal richtig
Man sprich hier von OPEX = operative Kosten.
Durchs Outsourcing fallen diese weg, bzw. werden auf den Outsourcer verlagert. Auf der anderen Seite ist das Outsourcing aber nicht umsonst und somit fällt neues OPEX an für dne Outsourcer.
Damit sich das ganze rechnet, muss der Outsourcer günstiger arbeiten als eigene Leute.
Kann er aber nicht, ohne die Kosten auf seiner Seite massiv zu reduzieren, also schlechtere Gehälter, Streichen der Weiterbildung, Verlängerung der Arbeitszeiten, Reduzierung des Personals und zudem will der Outsourcer ja auch noch Geld dran verdienen, da er selber Verwaltungskosten usw. hat.
Das ganze ist eine Milchmädchenrechnung. Irgentwann erkennen die Unternehmen dann auch, das Outsourcing zwar schön die Bilanzen aufhübscht, aber die Qualität am Ende auf der Strecke bleibt und das zum Bummerang werden kann.
Gibt ja genug Negativbeispiele aus der IT-Welt, wo Outsourcing wieder zu Insourcing wurde, bei uns hat es auch schon den ersten Bereich erwischt.