Hallo,
Brainstorm
Zitat
Rechtlich ist das kein Problem. Solange der Mast nicht höher als 10 Meter über das Hausdach ragt, brauchst Du niemanden zu fragen. Darüber brauchst Du eine Baugenehmigung.
Das ist schlichtweg falsch. Wer und wo eine Baugenehmigung benötig ist von Stadt zu Stadt verschieden, die Regelung mit den 10 m ist überhaupt nicht mehr gültig.
Ausserdem ist es nicht die Sache des Hauseigentümers, sich um solche Sachen zu kümmern, das muss der Netzbetreiber machen, der die BTS installieren will.
Zudem kommt neben der Baugenehmigung noch eine weit aus wichtigere, nämlich die Betriebsgenehmigung der RegTP, ohne die eine
BTS keinen Mucks von sich geben darf.
Aber ansonsten hast du Recht. Neben der Antennenanlage, die eine sehr festen standort haben muss ( Auf Betondecke verangert oder ähnliches ) kommt noch die Technik dazu. Eine Standart-BTS benötigt in der Regel zwei Schränke der Grösse eines grossen Kühlschranks. Die Anlage muss einen Stromanschluss haben, erzeugt massiv viel Lärm durch die Lüfter bzw. Klimatechnik darin. Ein extra Raum ist nicht notwendig, die kann genausogut draussen stehen.
Aber sieht es schön aus, neben der Terasse zwei graue lärmende Kästen stehen zu haben, die über armdicke Antennenkabeln mit einem massivem Stahlrohrmast auf dem Dach verbunden sind.
Macht einen guten Anblick und bestimmt viele Freunde in der Nachbarschaft. Dafür währen mir die paar tausend €, welche der Netzbetreiber als Miete zahlt, den ganzen Ärger nicht wert.
Das mit dem Zugang ist so eine Sachen, anwesend sein braucht man in der Regel nicht, da die Netzbetreiber Schlüssel der Gebäude bekommen, umd jederzeit an die Anlagen zu kommen.
Daher werden auch in der Regel keine Einfamilienhäuser für Antennen benutzt, sondern nur dann, wenn es wirklich keinerlei anderer Möglichkeiten gibt. Auch dürfte die Antennenhöhe mit einem 10 m Mast im Normalfall nicht ausreichend.
Was den Empfang angeht, der ist unterhalb der Antenne am schlechtesten.