Hallo,
Zitat
Original geschrieben von Nato
Auch wenn es nichts bringt, sich aufzuregen, weil ein Unternehmen kostenschlank sein will, Empörung ist richtig und gut. Jeder, der heute noch postet, die Unternehmen müssen dem Wettbewerbsdruck folgen, muss anscheinend noch einen sehr sicheren Arbeitsplatz haben.
Volle Zustimmung.
Ich hab im meinen Bekanntenkreis 6 Leute, die in den letzten Monaten Kurzarbeit gemacht habe, teilweise in Branchen wo keiner mit gerechnet hat. Das ist leider die harte Realität heutzutage.
Vodafone muss, wie jeder andere Netzbetreiber auch, auf die Kostenbremse treten. Zum steigen die laufenden Kosten immer weiter, von Personal angefangen über Energie bis zu den Miete und das Geld muss irgentwo her kommen. Auf der anderen Seite brechen aber die Einnahme weg.
Also wird gespart wo es nur geht.
Das ein Teil der IT nun nach Indien geht, ist eine logische ( wenn auch in meinen Augen schwachsinnige ) Konsequenz. Vodafone hat in den letzten Jahren etliche Betriebsbereiche und Entwicklungen aus den verschiedenen Landesgesellschaften nach Deutschland geholt und dadurch einige Hundert Arbeitsplätze in Düsseldorf geschaffen und was in den betroffenden Ländern reichlich Jobs gekostet hat.
Die Leute dort arbeiten nicht für VF-D2, sondern für die VF-Group und die sind international tätig, somit werden auch Aufgaben international verteilt und zwar innerhalb der Gruppe.
Also im Grund nichts weltbewegendes, es passiert nicht mehr, als was schon seit Jahren gemacht wird - zentralisierung von Arbeitsbereichen.
Ich hoffe nicht, was wir in D das bekommen, was in den NL bereits seit Jahren Praxis ist - der komplette Technikbereich wurde dort outgesourced.