Beiträge von 7SAC7

    Ähmm, Hallo?
    Du hast mit deiner Kündigung der Versatel zu verstehen gegeben, dass du in Zukunft von denen keine weiteren Leistungen mehr wünschst und ab Tag x kein zahlender Kunde mehr bist. Soweit ok.
    Wenn du deine AGBs durchschaust, dann wirst du möglicherweise feststellen, dass sich beim Umzug deine Vertragslaufzeit verlängert. Dies möchtest du sicher auch nicht, sonst hättest du nicht gekündigt. Diese Verlängerung dient nämlich zur Deckung der Kosten, die der Versatel durch deinen Umzug enstehen (u.a. Bereitstellung einer TAL). Kündigung und Verlängerung schließen sich logischerweise aus.


    Das ist also keine Frage der Versatel, sonder deiner eigenen: Möchtest du der Versatel fristgerecht den Rücken kehren oder möchtest du mit der Versatel umziehen und Kunde zu festen Konditionen bleiben?

    Hallo lk2
    Der Knackpunkt in deinem Fall ist die Tatsache, dass die Telefonflat nur bei Telefonaten (leitungsvermittelnd) gilt. Der Internetverkehr (paketvermittelnd)wird aber gesondert berechnet und ist aus der Telefonflat ausgenommen.


    Damit das Kunststück, welches du vorhast, gelingt, muss der Datenverkehr im Inband erfolgen.
    Du hast also die Möglichkeit, ein analoges 56k-Modem am Handy anzuschließen und damit ein anderes Modem an der analogen Nebenstelle der Fritzbox anzurufen. Das remote-Modem hängt an einem Server, der den Datenverkehr über die Fritzbox ins Internet routet.


    Technisch einfach und konfortable ist das allerdings nicht, und auch nicht mit den Bordmitteln der Fritzbox zu lösen.

    Re: Portierung bei der Versatel


    Zitat

    Original geschrieben von Lofesto
    Der Versatel Vertrag ist bereits gekündigt


    Einen bereits gekündigen Anschluss kann man nicht umziehen lassen.
    Logisch oder?

    ah, zu ziehst jetzt für 6-7 Monate irgendwo ein.
    dann mitte 2010 wieder aus, um nach einem jahr mitte 2011 wieder woanders einzuziehen.


    Was hälst du denn prinzipiell von dem ganzen UMTS/VoIP/Homezone-Quatsch?
    Für jemanden, der so mobil ist wie du, ist das vlt. eine praktikable Lösung.


    Eine VoIP oder Homezone-Nummer könntest du problemlos ein Jahr brachliegen lassen und danach mit der gleichen Nummer weiternutzen. Wobei du unter der VoIP zwischenzeitlich auch weltweit erreichbar ist.


    Kleine Beispielrechnung


    Alice DSL-Anschluss (ohne Telefonie) 20,-
    SIPgate VoIP-Accoung 0,-
    SIPgate Festnetzflat 8,-


    Vorteil: Der DSL-As kann monatlich gekündigt werden, die Rufnummer bleibt dir aber weiterhin nutzbar. Die Flatrate ggf. auch

    Wenn du einen Provider findest, mit dem du zufrieden bist, was hält dich davon ab nach 6-7 Monaten einem Umzugauftrag zustellen?
    Das ist allemal einfacher (da innerhalb eines Unternehmens ablaufend) als Vertrag A zu kündigen und Vertrag B neu abzuschließen.

    Wenn du von Tuten und Blasen keine Ahnung hast, dann hier ein ernst gemeinter Ratschlag: Lass dir einen Fachmann oder eine Fachfrau kommen und bezahle für den Umbau deiner Hausverkabelung einen ordentlichen Preis.
    Nur so ist sichergestellt, dass deine Wünsche erfüllt werden, nicht gepfuscht wird und auch keine Störung verursacht wird.
    Deine Nerven, deine Mitbewohner und deine Telefongesellschaft werden es dir danken.

    Markeln, weiterleiten und interne Gespräche am S0-Bus sind ohne Anlage nicht möglich. Es fehlt einfach ein vermittelndes Element. Diese ist entweder die Vermittlungsstelle deines Anbieter oder deine eigen TK-Anlage.
    Im ersten Fall, bedeutet dies, dass du externe Funktionen nutzt und für "interne" Gespräche untereinander trotzdem ein Amtsgespräch aufbaust. Zudem musst für "interne" Gespräche zu einem anderen Apparat dessen vollständige MSN wählen.
    Natürlich geht das auch, ist aber umständlicher und falls keine Flatrate gebucht ist, dann sind auch "interne" Gespräche oftmals kostenpflichtig.


    Wenn du schon eine TK-Anlage hast, sehe ich keinen Grund diese nicht auch zu verwenden.
    ISDN-Anlagen verfügen i.d.R. über mindesten einen digitalen Amtskopf zur Aufnahme eines ISDN-Basisanschlusses (Mehrgeräte- oder AnlagenAs).
    Dieser Basisanschluss wird in deinem Fall von der BW-Box emuliert/zur Verfügung gestellt. Er spielt hier die Rolle des "externen S0-Bus".
    Statt die Anlage wie für gewöhnlich an den NTBA von T-Com/Arcor/Alice/etc anzuschließen, schließt du sie an den S0-Bus der BW-Box an.
    Desweiteren stellt deine Auerswald vermutlich einen "internen S0-Bus" zur Verfügung. Hier werden alle Telefone entsprechen der oben genannten Verkabelung angeschlossen.
    Vorteil: Jeder Apparat ist auch unter einer kurzen internen Nummer erreichbar (11, 12, 13,...) und alle Leistungsmerkmale lassen sich schneller, komfortabler und definitiv kostenfrei nutzen

    "Anschluss kopieren" und "beide physikalische Anschlüsse synchronisieren" is ja niedlich...


    Wie flashhawk schon schreib, wenn du der Herr beider Häuser bist, kannst du auch entscheiden, wo dein Anschluss hingeschaltet werden soll.


    Dazu hast du technisch mehrere Möglichkeiten.
    An elegantesten ist natürlich eine Telefonanlage. aber auch eine Parallelschaltung (großer Mist) oder ein AMS (besser) HINTER dem DSL-Splitter ist möglich.


    Ort für diese Zusammenschaltung ist der ApL (falls zugänglich), der in einer der beiden DH-Hälften zu finden sein sollte.
    Aufwendiger wird es aber, wenn es sich um ein Reihenhauskonstrukt handelt, bei dem der ApL in einem fremden Haus hängt.

    DA steht für DoppelAder.
    Wenn du schreibst du hast ein vieradriges Kabel, dann gehe ich davon aus dass du die Einzelnen Adern gezählt hast.
    Je 2 Adern bilden jedoch ein Paar, eben eine Doppelader.
    Für einen S0-Bus braucht man 2 DA (Sende- und Empfangsrichtung).


    Wenn ich dich nicht falsch verstanden habe, dann ist deine Verkabelung. sternförmig. D.h. von einem zentralen Punkt (hier das Zimmer 1) gehen die Kabel wie strahlen eins Sterns in die einzelnen Zimmer.


    Also nochmal:
    So liegen die Kabel bei dir


    (Wohnzimmer) - (2 DA) - (Zimmer 1) - (4 DA) - (Zimmer 2)


    und so führst du den Bus aus


    (IAE) - (2 DA) - (Auerswald) - (2 DA) - (IAE)


    Wo dabei die einzelnen Geräte und Dosen hängen kannst du sicher erahnen.


    Die Auerswald bildet den Sternpunkt, denn du möchtest über den S0-Bus der Anlage telefonieren (um zu markeln, etc). Die Anlage wiederum ist an der BW-Box angeschlossen. Beide Geräte hängen in Zimmer 1.
    Der Bus ist jeweils im Wohnzimmer und Zimmer 2 mit einer IAE terminiert. Achte wie gesagt auf die Abschlusswiderstände (Terminatoren).
    An die IAEs kannst du beliebige ISDN-Telefone anschließen.



    Bitte sage mir, ob ich bei der Raumaufteilung etwas falsch verstanden habe. Dass du kein Kabel direkt vom Wohnzimmer nach Zimmer 2 hast ist mir schon klar und hier auch berücksichtigt.