Beiträge von 7SAC7

    Gehört oder gesehen habe ich von 19"-Splitter bislang noch nicht.
    Evtl. haben aber die Hersteller (Sphairon, Elcon, Siemens) solche im Programm (verkaufen die jedoch nicht an die DSL-Betreiber).


    Aktuell fällt mir da ein asiatischer Prospekt ein, den ich von der CeBit mitgenommen habe. Der Hersteller bot sogar Splitter in Telefondosen-Bauform an.
    Aber Vorsicht: Ausländische Splitter können den störungsfreien Betrieb einer DSL-Leitung erschweren oder gar unmöglich machen.


    Das beste wird sein, wenn du dich direkt an den Geschäftskundensupport deines Anbieters wendest. Die können dir am ehesten kostenneutral ein zertifiziertes Gerät beschaffen.

    Das Problem ist in den meisten fällen nicht, dass es keine freien Telefonleitungen (Doppeladern) bis ins Haus gibt.
    Das Problem ist eher die Inhaus-Leitung zwischen dem Verteiler der Telekom (ApL. Meist im Keller oder auf der Gebäuderaußenseite) und der Wohnung des Anschluss-Inhabers.
    Diese Leitung (Endleitung) wird von der Telekom beschaltet, sofern diese vorhanden ist und ausreichend freie, funktionsfähige Doppeladern hat.


    I.d.R. werden ist führen 2 Doppeladern von dem ApL in die einzelnen Wohnungen des Mehrfamilienhauses.
    D.h. auf die erste Doppelader wird der eine Telefonanschluss geschaltet und auf die zweite Doppelader kann ein anderer Telefonanschluss in der gleichen Wohnung geschaltet. Jede Doppelader wird mit einer eigenen TAE-Dose abgeschlossen. Das ist ganz praktisch, wenn jeder der beiden Anschlüsse ein eigene Telefondose hat.


    Zu Komplikationen kann es kommen, wenn keine freie Doppelader zwischen ApL und Wohnung vorhanden ist. Z.B, weil
    - beim Verlegen der Leitung am falschen Ende gespart wurde und überhaupt nur eine Doppelader pro Wohnung eingeplant wurde
    - es zwar freie Adern im Kabel gibt, diese aber defekt und damit unbrauchbar sind
    - mehrere Zwischenverteiler (z.B. Etagenverteiler vorhanden) sind zwischen denen keine freien Doppeladern mehr vorhanden sind oder der Leitungsweg nicht nachvollzeihbar ist.



    Dann wird's natürlich schwierig...

    hmm, je nach dem wie alt (und kurz) die betrefende Nummer ist, darf noch nicht mal T-Com diese neuvergeben...


    Ach übrigens: Solange du der Telekom nicht drohst bei denen Kunde zu werden zu wollen, warum sollten sie dir als Fremdkunde behilflich sein. Das erschließt sich mir nicht.
    D.h. die beste Verhandlungsgrundlahe hast du, wenn du bei denen einen ISDN-Anschluss samt dem ganzen anderen Kladderadatsch oderst und dabei auf (d)eine Wunschrufnummer bestehst.