Moin
ihr habt ja alle recht, ist halt nicht so einfach im Straßenverkehr. Am Besten ist es natürlich, sich nicht aufzuregen. Mache ich auch (fast) nicht mehr. Da sehe ich es wie TM1. Hilft ja nichts.
Was man aber vielen Autofahrern nochmal erklären sollte, ist die Bedeutung des Beschleunigungsstreifens und die gesetzliche Regelung dazu. Auf der Strecke Ruhrgebiet-Hannover mit Anhänger (und damit in der rechten Spur) unterwegs zu sein, war am WE kein Vergnügen. Fast alle, die auf die Beschleunigungsspur kamen, sind nach der Hälfte der Spur auf die Bahn gekommen, kaum einer mit meiner Geschwindigkeit (ca. 90 km/h), sondern langsamer. Wenn die bis zum Ende der Spur auf's Gas getreten hätten, wären sie mit 110 km/h oder 120 km/h locker vor mir reingekommen, so mußte ich mit schöner Regelmäßigkeit bremsen. Mal abgesehen davon, dass ich Vorfahrt hätte....
Dann:
Ich hatte das Vergnügen, im März 3 Wochen in USA viel Auto zu fahren, auch in Ballungsgebieten. Wesentlich entspannter als hier. 1. Keine Raser, alles läuft flüssig aber ohne Stress vor sich hin. 2. Fahren viele mit Tempomat, was es auch entspannter macht, und 3. ist das Überholen auf allen Spuren auch eine gute Sache. Man sollte nur drandenken, wenn man selber auf eine rechte Spur will ;).
Mich hat es jedenfalls wieder bestärkt, dass ein Tempolimit in D eine gute Sache wäre.
Grüße
Der Dingens