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Original geschrieben von VV_geschädigt
Hallo Carponaut_Stefan,
danke für Deine schnelle Reaktion auf meinen Beitrag.
lieber VV_geschädigt, es war mir eine Ehre und keineswegs eine Bürde..
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Umsichtig und besonnen handle ich in anderen Lebensbereichen, aber nicht, wenn ich, wie sich auch schon ein anderer User ausgedrückt hat, verarscht werden soll. Wo steht eigentlich in den AGB, wer die Kosten der Rücksendung übernimmt ?
verzeih, wenn durch meine kontrastierende Darstellung deine Besonnenheit unrichtig beleuchtet worden sein sollte.
Deine Frage hier zielt pfeilgerade auf die AGB und hier liegt wohl auch der größte Schwachpunkt auf Seiten des Providers. (siehe weiter unten)
Ich habe zwar momentan mein BGB verlegt, aber irgendwo stand mal was von einer Hol- oder Schickschuld, und letztere muss wohl am Ort des Gläubigers erbracht bzw. bewirkt werden, nähere Erwägungen bzw. Subsumption muss ich u.a. wegen der (für mich) vorgerückten Tageszeit leider vorerst in deine Hände zurücklegen.
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Soo einfach ist das nicht:
Auch ich habe VICTORVOX das Angebot gemacht, dass sie die Karte bei mir abholen lassen oder mir einen frankierten Rückumschlag zukommen lassen, da ja in den AGB nicht steht, dass der Kunde die Kosten übernehmen muss.
pardon, soo ein Angebot meinte ich nicht. Das wäre ja wie in dem Couplet "Ohrfeigen" von Karl Valentin, worin Valentin dem Herrn Otto Keilhauer das Angebot macht, dass letztere sich von Valentin ein Dutzend Ohrfeigen runterhauen lässt und dann für jede Watschen eine Mark bekommt. Alte Frage von Juristen und Pedellen: Wer kriegt was von wem? Ist Schnorren von Porto ein "Angebot"?
Zwar gehört es zu meiner vorhin dezent aufgedeckten Rolle, Ansehen und Kulanz der Firmengruppe Drillisch in den rosigsten Kirschblütentönen darzustellen, jedoch kann ich mir trotzdem nicht vorstellen, dass ein solches Angebot gern angenommen wird.
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Des weiteren hatte ich damals über * den Händler intellimo einen Vertrag (...)** abgeschlossen, der in Fettschrift mit "alles kostenlos" und "keine versteckten Kosten" geworben hatte. Unter diesem Vertrag steht auch meine Unterschrift.
*/** Ja, da stellen sich verzwickte Fragen, wer hat was mit verpflichtender Wirkung für wen versprochen, mit wem.
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Auf emails wird nicht oder nur sehr spät geantwortet und einen kurzen und schon gar nicht kostensparenden Anruf gibt es bei VV auch nicht. (..)
Das mit dem kostensparenden war relativ, wenn man Zeitaufwand und das Schreiben eines Briefs mit kosten bewertet etc.
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Ja, deshalb sollte man die SIM-Karte auch als Gefahrgut verschicken (das ist bestimmt die nächste Änderung in den AGB).
Diese Anregung notiere ich mal freundlich und werde es beim nächsten Meeting weiterleiten :top: 
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Glaubst Du wirklich, VV entsorgt die Karten umweltverträglich ? Genau dann hätten sie doch Kosten und keinen Schaden, siehe oben. Das ist doch ein Widerspruch in sich.
Tja, vielleicht besteht ja ein Abnahmevertrag mit einem zertifizierten Entsorger mit einer gewissen Garantiemenge und Fixkosten? Außenstehende können die Details nicht wissen, dürfen aber andereseits auch keine Ausforschungsanträge im Rahmen eines etwaigen Prozesses stellen. Die Stadtsparkasse München hat eine gewisse Zeitlang aus dem Jahresaufkommen an zurücklaufenden EC- und Bankkarten jeweils zwei Parkbänke herstellen lassen (zuverlässige Quelle, citation needed, bitte einfach glauben). Schaden wäre in dem Fall eine Minderauslastung oder etwas vergleichbares.
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Mit meinem Begriff "Musterprozess" war gemeint, einen Präzedenzfall zu schaffen ähnlich dem Urteil des Bundesgerichtshofes (BGH) vom 18.04.2002 (AZ: III ZR 199/01), dann hätte das lukrative Zubrot von VV ein Ende.
Pardon, oft wird der Begriff von Leuten verwendet die sich einfach das Risiko nicht getrauen, aber wahnsinnig gern auf einen fahrenden Zug aufspringen würden. Mit denen wollte ich keine Querverbindung herstellen. Ich wollte nur zu bedenken geben, dass Mobilfunkfirmen sich zuweilen ihren Firmensitz nach der Wirtschaftsfreundlichkeit des jeweiligen Justizstandortes auszusuchen scheinen, und dann geht der Musterprozess nach hinten los. Ich erinner mich auch vage an einen Prozess des Medienkünstlers Padeluun, der eine Payback -Karte die auf seinen Datenschutzverein lief, tausendfach geklont hatte, um Spenden reinzubekommen und gleichzeitig die Datenbank-Kundenprofile Paybacks zu verwässern. (1000 Kunden kaufen auf 1 Karte ein..) Payback sperrte und es kam zum Prozess - in München. Die Argumentation des Landgerichts war für dem Datenschutz wohlgesonnene Menschen einigermassen schwer verdaulich. In Sachen o2 gab es anscheinend ähnliche Effekte.
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Je mehr Geschädigte VV klagen lassen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass VV an den Falschen gerät. (..)
... oder die Firma lernt in so einem Stahlbad dazu, wie sie Schriftgrößen und Anordnung von Fußnoten in ihren Preislisten noch gerichtsfester macht. Sozusagen ein evolutionärer Prozess, die Firmen die in den letzten 10 Jahren überlebt haben, sind durch eine solche Abhärtung gelaufen.... So wie in einer von gefrässigen Ziegen überweideten Steppe nur noch die abscheulichsten Disteln überleben. (vgl. Überweidung in der Sahel-Zone, evtl. Wikipedia-Suche benutzen :p )
EDIT: ich will hier keine lebenden Personen mit afrikanischen Ziegen verglichen haben!!!
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Ist diese Information aus ebensogut unterrichteter Quelle ?
Meinst Du hiermit, ich soll froh sein, dass VV nicht noch Zinsen berechnet ?
Das weiss ich leider nicht.
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:eek: Wie oben schon angedeutet habe ich Dir... äh VV doch schon mehrere Angebote gemacht, die hätten alle nichts gekostet, also null Schaden.
Aha, da denkt einer an seine Schadensminderungspflicht, wie löblich!
Vielleicht kannst du mir trotzdem erläutern wie die genaue Reihenfolge war? Du hast erst Victorvox angekündigt, evtl. demnächst kündigen zu wollen, dann hast du angefragt, du habest noch die 'einwandfreie SIM' in eigenen Händen und ob sie dich mit der Entsorgung "im Auftrag" betrauen möchten zum Zwecke gegenseitiger Kosteneinsparung? und dann hast du gekündigt?
oder hast du still leidend die Vertragslaufzeit abgewartet, dann gekündigt, die Karte schweigend behalten, stillschweigend gewartet bis die Abbuchung kam, protestiert, Frist verstreichen lassen ohne Kommunikation, Rückbuchung veranlasst und dann erst einen dicken Brief aufgesetzt?
oder war es noch anders und ich habe es unrichtig verstanden?
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Ein Thema von mir klammerst Du aus: Den Datenschutz, den VV mit Füßen tritt und die Begründung, warum die Karte einwandfrei sein muss.....
Zum Datenschutz und den Schwachstellen in den AGB vielleicht morgen?
Ich finde die Herren Geschäftsführer haben da wirklich einen schwachen Punkt. Aber das ist meine ganz persönliche Meinung, die keine unmittelbare Auswirkung auf deinen "Fall" hat.
es ist doch eine konkretisierbare Sache. Wenn die SIM so abgeschabt ist wie ein alter Bundesbahnfahrschein, kann man doch nimmer sagen, ob sie wirklich von Victorvox ist ....
Die Daten auf der Karte gehören natürlich dir.
Davon abgesehen haben User hier auch berichtet, dass sie "irgendeine" andere SIM (möglicherweise von VV, aber nicht garantiert) eingeschickt haben und ihre Kaution wieder gekriegt haben.
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Ich weiss, man könnte die Daten auch löschen,
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das kostet aber wesentlich mehr Zeit als einfach die SIM-Karte durchzuschneiden (man will doch den Schaden gering halten !). Aber vielleicht soll man das Durchschneiden aus Umweltschutzgründen nicht tun, (...)
entschuldigung, aber das kapier ich so spät am abend nicht. weiter oben hast du bereits einen Widerspruch bei der Schadensminderung moniert, und hier widersprichst du dir selbst, du hast doch unterschrieben dass du die Karte einwandfrei und insb. als VV-Kerte erkennbar zurückschicken willst. wie soll das bei einem geschredderten Stück Plastic sichergestellt sein?
[klugscheiss]
Gefahrgüter dürfen nach den AGB Briefpost nicht als Brief versandt werden ...
[/klugscheiss]
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Lieber Carponaut_Stefan,
mit Verlaub, Deine Argumentationsweise kommt mir irgendwie bekannt vor - aber nicht aus diesem Forum.
Sieh, das Gute liegt so nah! :top:
gute Nacht,
freundlicher u. teilweise schalkhafter Gruss,
carponaut_stefan