Beiträge von Carponaut_Stefan

    Ich hatte letztes Jahr und vorletztes Jahr den Fall, dass ich einen Mobilfunkvertrag schriftlich stornierte bzw. kündigte. Dazu wählte ich Einschreiben.


    Mir war zunächst mulmig, weil das Tracking zeigte an dass die Sendung erst einen Tag _nach_ Kündigungsfrist-Ablauf _abgeholt_ wurde. Obwohl im 2. Fall Einwurf-Einschreiben war, meldete das Tracking vor diesem Tag nur "Sendung wird zur Abholung bereitgehalten".


    Zwei Werktage lang zur Abholung? Unverschämt! Ich bereitete mich schon seelisch darauf vor, diesen Modus rechtlich anzugreifen.


    Die Besonderheit war nämlich die Großkundenpostleitzahl die man zur Kündigung verwenden musste.


    Meine grobe Linie wäre gewesen: Wenn ein Großempfänger seine Posteingangspipeline mit den Förderbändern quasi mit einem Regenschutztunnel direkt an die Auswurf-Pipeline des Logistikers verknüpft, ist das wie bei Kommunizierenden Röhren posttechnisch zu einem Gesamt-Eumel verschmolzen. Und dann ist die Sendung m.E. bereits dann im Machtbereich des Empfängers, wenn sie im Ziel-Leitbereich der Post (=dem outgesourcten Posteingang) angekommen ist.


    Da ich gar keine Hausadresse mehr habe um notfalls am letzten Tag der Frist beim Pförtner gegen Empfangsbekenntnis höchstpersönlich zuzustellen muss ich ja diese Adresse mit der Großkunden-PLZ verwenden. Und wenn dahinter Abläufe sind, die bei einem Einwurf-Einschreiben unerwartet dokumentieren dass die Sendung irgendwo in einem Korb liegen bleibt, dann ist mir wurscht ob der schon im Machtbereich der Grundstücksgrenze des Mobilfunkers oder der Post ist - ich rechne es rechtlich dem Mobilfunker zu, also dem Empfänger. Ich hätte mir nicht gefallen lassen, dass die fristwahrende Wirkung des Einwurf-Einschreibens durch die Großkunden-PLZ verwässert und letztlich aufgehoben wird allein deswegen weil der Empfänger Sendungen von aussen anschaut ob sie vielleicht eine Kündigung beinhalten könnten und die dann nur 2x die Woche vom Band holt.. (Nichterbrachte Leistung "Einschreiben")


    Und was das Handyporto anlangt sehe ich es ähnlich. Es ist auch nicht so dass man der Post die Butter vom Brot nimmt. Der Nachforschungsantrag kostet Geld, seine Bedeutung steigt natürlich dann. Es wird eine Verlagerung der Einschreiben-Kosten auf die Ernstfälle. Jeder Versender kann dann Risiko mal Kosten multiplizieren und entscheiden ob er diesen Weg gehen will oder das klassische Einschreiben.

    Ulmen:


    Darf man fragen, warum du (so wies ausschaut) vom bei der bisherigen o2 Loop Basic wegwolltest?
    (..EDIT..)


    Der Wechsel von Loop Basic zu o2o den du vollzogen hast, erscheint dadurch noch widersinniger und doppelt schädlich, dass der o2o ja nirgends billiger, dafür jedoch deutlich teurer als der Loop Basic ist. Von den fehlenden Frei-SMS mal ganz abgesehen.


    Loop Basic ist nur als Freikarte vertrieben worden im Unterschied zu o2o. Es hat jedoch vereinzelt Karten gegeben bei denen die Frei-SMS-Funktion nicht ordnungsgemäss freigeschaltet war. Bei Reklamation forderte o2 dann i.d.R. nochmal eine Registrierung per Fax an. Dazu gibts aber schon einen Thread! :D


    Hat jemand Erfahrung damit, die Tarifänderung an der (kostenlosen) Hotline rückgängig zu machen?


    Das würde ich hier nämlich empfehlen...


    EDIT StevenWort: Danke! Da bliebe eigentlich nur der Airbag als Argument.

    Was sagt denn bei den anderen der Orderstatus?


    Bei mir zeigt er ebenfalls sowohl "verzonden" als auch "niet beschikbaar", es wurde aber noch nichts geliefert. (Bayern ist natürlich weiter weg von NL)


    rmol:
    Was wäre denn daraus zu schliessen, dass Dauerposter spät bestellt hat und als einer der ersten beliefert wurde? Soviel ich mich erinner, hatte er die PLZ in die Hausnummer reinkodiert.... :cool:

    Es geht hier nicht um das Freischalten der Roaming-Option - das ist heutzutage eher selbstverständlicher Zierrat - als vielmehr überhaupt die grundlegende betriebsfähige Aktivierung der SIM, die möglicherweise im Heimatnetz stattfinden muss. Alles andere setzt erst hierauf auf und ist nicht der Rede wert.


    Erst kürzlich habe ich bei einer neuen SIM erlebt, dass die Funktion *100# nicht funktionierte, weil das "erste Gespräch" noch nicht stattgefunden hatte und die Karte somit beim Netzbetreiber nicht ordentlich initialisiert war.


    Im Thread über österreichische SIM-karten die man sich nach D liefern lässt, wurde dieses Thema angesprochen. (Yesss und Wowww-Karten.)

    Wenn es möglichst nix kosten soll, ist die Lösung mit den Emails doch die beste. Ausserdem kann man ja, wenn wirklich knackig gespart und die zweite SIM-Karte behalten werden soll, die Mailboxansage mit einem Hinweis auf die andere Nummer zwecks Erreichbarkeit angereichert werden und man kann vor manchen Gesprächen die SIM-Karte wechseln. Mit etwas Übung geht das ganz fix :D


    Zitat

    Original geschrieben von Tankred
    Vielen Dank für Deine Hilfestellung.
    ...
    Zu 3.: Gerade meine privaten Anrufe kommen eher nicht aus dem T-Mobile-Netz. Warum sollte auch jemand T-Mobile haben, ist eh zu teuer...


    Hier käme es auf genaues Lesen an :D
    Ich sprach ausdrücklich von Nicht-Tmobile-Handys. Desweiteren übernimmt die T-Com mit ihrem "Backbone" ja auch die "Zustellung" von Gesprächen von und für andere(n) Netze(n). Von daher wäre es empfehlenswert zumindest dort mal anzufragen, ob da Möglichkeiten bestehen.

    1. Früher gabs bei der Deutschen Bundespost, wenn man umgezogen ist und sich die Telefonnummer geändert hat, Postkarten mit dem Aufdruck "Postsache". Da konnte man haufenweise dem Freundes- und Bekanntenkreis mitteilen, dass sie ab jetzt die andere Nummer benutzen sollen. Da portofrei: Billig, dauerhaft und sehr effektiv!


    2. die Simyo-Nummer portieren, z.b. zu Solomo (das manchmal als das bessere Simyo gilt) oder in einen T-Mobile-Rahmenvertrag ohne Grundgebühr. Dort ist jeweils Rufumleitung möglich. Mit den SMS scheint das aber komplizierter ...


    3. Wenn die Anrufe überwiegend aus dem T-Com Festnetz kommen, gäbe es in Verbindung mit der T-Netbox weitere theoretische Möglichkeiten, auf das Routing Einfluss zu nehmen und evtl. Einschränkungen bei der Rufumleitung aufzuweichen. Die T-Netbox kann prinzipiell als Ziel für die Mailbox von Nicht-TMO-Handys benutzt werden. Ich habe die vage Vermutung, dass dabei in diesen Fällen schon im T-Com-Netz eine Umlenkung des Anrufs stattfindet, sodass u.U. auch keine echte Terminierung im Zielnetz anfällt.


    Diese Überlegungen nehmen ihren Ausgangspunkt daher, dass es in den T-Punkten Zusatzgeräte zu kaufen gab auf die man das Handy legt, wenn man die Umleitung z.b. auf den Festnetzanschluss aktivieren will. Durch diese Geräte wurde dann eine spezielle 0800-Nummer angerufen und die T-Netbox-Umleitung für das Handy geändert. Wie das im Detail funktioniert, ist mir nicht bekannt, aber ich vermute, dass man zumindest prinzipiell auf diesem Weg das Routing ankommender Gespräche bereits im Quellnetz ändern kann, so dass die evtl. fehlende Fähigkeit zur Rufumleitung im Zielnetz umgehbar wäre.

    Steht an sich alles auf der Seite von Blau.es:


    http://www.blau.es/preguntas_frecuentes.html


    Zitat

    ¿Existe un consumo mínimo? (subir) En blau tu saldo no tiene caducidad. Sólo se pide que el cliente consuma 2 € (impuestos excluidos) al mes. Con este consumo mínimo mantenemos el número en nuestros sistemas y podemos conservar nuestros precios bajos. El consumo mínimo aplica a llamadas, mensajes cortos y de multimedia, datos, navegar etc. (...)


    Deine Karte bleibt gültig - es wird nur erwartet dass du 2 Euro pro Monat netto verbrauchst (Mindestumsatz)...
    "Mit diesem Mindestumsatz erhalten wir die Nummer in unseren Systemen und können unsere Preise niedrig halten" - hier wird ja erfrischend offen zugegeben, dass es vordringlich auf die Schaufensterpreise ankommt... :rolleyes:


    Wie du im Ausland auflädtst - da du aufladen musst - bleibt dir überlassen .. am praktikabelsten erscheint es, im Web-Interface sich einzuloggen und im Account die Automatische Aufladung zu aktivieren (2. Alternative) und geeignete Kreditkartendaten dafür zu hinterlegen. Hast du eine Kreditkarte? :)

    Vermutungen:


    die wenigen wirklich "freien" Frequenzbänder sind womöglich nicht breitbandig genug GSM aufzunehmen.


    Eine emanzipatorische Initiative war das Bürgerfunk-Netz im Gebiet der DDR 1989-1990 (Mailbox-Zugang per Funkfrequenzen die nach Abrüstung frei wurden , bzw. im CB-Funk-Bereich 27 Mhz.)


    Wenn es im Bereich Datenstandards und vor allem der Nutzung zu einer Renaissance der Schriftlichkeit, des geschriebenen Worts, der Versprachlichung käme, und einem Zurückdrängen der gravitationsartig zunehmenden Bilder und Bewegtbilder, könnte auch die Bandbreite auf Telexniveau zurückgehen und "ökologischer" werden und somit in die freien Frequenzbänder sich einfügen. Damit wäre dann wieder ein neuer Standard geboren, GSM nicht nutzbar.


    Die Frage, mit technologischen Ideen ein gesellschaftliches Problem zu lösen, ist wesentlich tiefgehender. Welche , zur Integrität und moralischen Lauterkeit verpflichtete Gruppe könnte geeignet sein , sich dazu zu definieren, gegen die skizzierten "Gegner" sich zu behaupten und das Projekt gegen Verwässerung und Unterwanderung zu schützen? Wobei laut Verhandlungslehre schon ab 4 Leuten das ganze schwierig wird. Die Träger müssten auch ihr eigenes Unterbewusstsein gut kennen, da der Impuls "eigennützig" das Projekt missbrauchen und langfristig zerstören zu wollen, jedem in seiner Zeit geborenen Menschen innewohnen dürfte.
    EDIT:
    Die Bewertung ob Funk oder Draht billiger ist hängt drastisch von der Bewertung / Wertschätzung menschlicher Arbeit versus der Natur abgerungener Energieträger ab. Bzw. wie weit das eine das andere substituiert.
    Funk ist tendenziell in alle Richtungen strahlend und verheizt 99,999% durch abstrahlung ins Weltall.
    Draht ist diesbezüglich unvergleichlich konkurrenzgünstig. Auch Störungen durch Nachbarkanäle sind nicht im selben Maß relevant. Aber solange das Zerstören bzw. Indienststellen der Natur fürs Verheizen unterbepreist ist (bzw. die externen Effekte der Energieverschleuderung ungenügend hereingenommen), solange wird das Graben von Erdkabeln und Spannen von Freileitungen durch Menschen ungerechtfertigterweise für "teurer" gehalten als das Hineinknallen von Antennenstationen in die Landschaft. Kann sich aber jederzeit ändern!