Beiträge von Carponaut_Stefan

    Das Verschenken der im Einstand Kosten verursachenden Leistung "Prepaid-Karte mit Rufnummer und Guthaben" könnte je nach Marktüblichkeit als wettbewerbswidrig eingestuft werden.


    Deshalb werden vermutlich die verschenkten SIM-Karten aller Anbieter rein rechtlich mit solchen (o.g. , aber auch anderen) Einschränkungen "ausgestattet", um einen genügend großen Abstand der Merkmale zu den regulär verkauften Karten herzustellen.


    Bislang ist jedoch noch nicht berichtet worden, dass so eine Karte nach 1 Monat Nicht-Aufladung wirklich endgültig stillgelegt worden wäre. Vielmehr meldete die Gültigkeitsanzeige unter *102# bislang zumeist ~ sechs Monate. Man muss sich als nicht-aufladender Neukunde halt nur vor Augen halten, dass die dennoch bereitstehende Erreichbarkeit lediglich eine Art Kulanz ist und im Zweifel nur aufgrund technischer Unzulänglichkeiten, diese Karten von normalen zu unterscheiden, besteht.


    EDIT: bei bisherigen o2 LOOPs war es so dass man per Post angeschrieben wurde, wenn die letzte Aufladung lange zurücklag. Auch ist nach "vorläufiger Deaktivierung" (Ablauf der Gültigkeit) die Nummer noch mind. 1 Monat anrufbar. (passive Erreichbarkeit.)

    Zitat

    Original geschrieben von juerglein
    Also ich kann auch nur von einer Kündigung bei Tchibo-Prepaid abraten.
    ...


    Wie bitte? wer hätte denn noch hier vom Kündigen abgeraten?? Ich jedenfalls nicht! ;)


    Ich habe lediglich gesagt, wer einen "Stornierungsvertrag " mit (für "Tchibomobil-Aussenstehende") unabsehbar langfristigem Weiterbestehen der Rufnummer unbedingt abschliessen will soll das tun. ;)

    Zitat

    Seit dem meide ich die Kündigungen


    Aus Verbrauchersicht: eine betrübliche Entwicklung!


    Schriftlich Kündigen ist, im Rahmen der eingegangenen Kündigungsfrist, immer möglich.


    Man ist m.E. auch nicht an die skurrilen Rituale gebunden die einem da von interessierter Seite ;) nahegelegt werden. Ein Stornoformularauftrag ist was leicht anderes als eine Kündigung. Habe es auch in den anderen von dir verlinkten Thread geschrieben.


    EDIT: Es ist kein Zufall dass man ein "Stornierungsformular" nicht findet, da es mit "Stornierungsauftrag" betitelt ist. 'Auftrag' deutet in meinen Augen schon rein sprachlich an dass hier sogar was neues gestartet wird :D:D:D anstatt wie gewünscht was altes zu beenden :mad: :rolleyes: :o

    Ich halte dieses Tchibo-"Stornierungsformular" nach all den Berichten (z.b. dass die Karte erst am 1.1.2010 deaktiviert sei..) für eine ziemliche Windbeutelei.


    Es steht ja kein konkretes Datum drauf wann die Karte deaktiviert würde. Es ist nur von Daten die Rede, die - ohne Fristangabe! - "irgendwann" zu löschen versprochen werden.


    In meinen Augen ähnelt das jener Sorte Aufhebungsvertrag, von denen man in der Boulevardpresse immer wieder liest: Fussballer X hat bei Verein Inter Y einen Aufhebungsvertrag geschlossen und spielt nächste Saison bei Verein Z... .
    Man hätte dann auf ungewisse Zeit - zusätzlich zum weiter bestehenden Prepaid-Vertrag - auch noch diesen komischen Stornovertrag laufen. Dass in dieser Zeit Anrufer einen unzutreffenden Text oder gar noch den letzten Mailboxtext hören, weil man sich gedacht hat, diesen belassen zu können, die Karte werde eh abgeschaltet, ist nur eine der möglichen Nebenwirkungen.


    Warum nur lassen sich Leute davon abhalten, selber ein Kündigungsschreiben aufzusetzen und dieses nebst SIM-Karte per Einwurfeinschreiben an die in den AGB genannte Unternehmensadresse zu schicken? Es gibt doch angeblich schon Kündigungsbrief-Generatoren im Internet.

    Zitat

    Original geschrieben von namorico
    Das Formular habe ich per Post bekommen. Meine Portierung zu blau fand am 29.07.2009 statt. Leier bin ich aus bestimmten Netzen (z.B. Vodafone) immer noch nicht erreichbar. "Sie arbeiten mit Hochdruck daran." :flop:


    Wer ist "Sie"? Der ":flop:"-Smiley passt dann doch weniger zu ring als zu dem betreffenden Quell-Netz, das immer noch zu Callax routet anstatt zu Eplus, oder?


    Ich habe sowas ähnliches erlebt, als meine Portierung von o2 zu sipgate anstand. Aus allen Netzen war die Nummer erreichbar, nur nicht aus dem abgebenden. Dort war "Nummer nicht existent" eingetragen. Auch hübsch! :rolleyes:
    Der Vorteil bei sowas: der Kunde rechnet den Makel zuweilen seinem neuen Anbieter(-netz) zu.


    Zitat


    Und noch etwas Wichtiges. ring gibt erst nach 3 Monaten nach dem Eingang der Vezichtserklärung die Rufnummer frei. Das steht auch in den AGB's.


    Diese 3 Monate waren bei deiner Portierung aber schon abgelaufen, oder? Ähnliche Sperrfristen gab es i.m.h.o. schon bei anderen Providern.