Beiträge von Carponaut_Stefan

    Bibsurfer, dein Hinweis auf die Formularnotwendigkeit zeigt deutlich den Punkt, wo man von Simyo "auf den Kreisverkehr" geschickt wird .... danke dafür.


    Ich hatte bei Mobilcom ein ganz ähnliches Problem.


    Der "Hinhalte-Brief" mit dem Inhalt dass eine Kündigung nicht nötig sei, hat mich genauso ereilt, nahezu wortgleich wie der bei Simyo, und obwohl ich anderen hier schon Tipps gegeben hatte und dachte das kann mir nichts anhaben, fiel mir auch erst mal die Kinnlade herunter. Vor allem weil MC auch noch offenließ, wie lange die Karte noch aktiv ist ... ein Jahr oder unbegrenzt? Sie schrieben mir nur "je nach Aufladung", aber die Aufladehistorie konnte ich nicht rekonstruieren.


    Leicht scheinheilig wurde mir eine "kostenpflichtige Sperre" angeboten.


    Wenn sich die Leute das Eigentum daran vorbehalten, muss es eine Möglichkeit geben ihnen das Eigentum zurückzugeben. Schlimmstenfalls kommen sie in Gläubigerverzug. Also schrieb ich denen , unter Bezug auf mein erstes Schreiben dessen Erhalt sie ja mittelbar bestätigt hatten:


    "Nachdem ich am (Datum) wirksam gekündigt hatte, befindet sich noch eine SIM-Karte bei mir in meinem Besitz, die sich laut AGB in Ihrem Eigentum befindet.
    Bitte teilen Sie mir bis zum (Datum/Fristende) mit, wie ich mit Ihrem Eigentum verfahren soll".


    Ich bot dem Provider an, die Karte 14 Tage zur Abholung an meinem Wohnort bereitzuhalten, sie an die Adresse der Geschäftsleitung einzusenden oder sie der umweltgerechten Entsorgung zuzuführen (T-Punkt.)


    Darauf kam ein zwischen 'schmallippig' und 'kleinlaut' chargierendes Schreiben, worin ich um die dritte Alternative gebeten wurde.


    Ich denke, dass unter den gegebenen Umständen die "formlose" Einsendung der SIM - Karte ohne Formular mit Begleitschreiben absolut ausreichend ist, zumal auch in den AGB keine Formvorschriften (mit Semmelbrösel paniert..) für die Rücksendung enthalten sind.

    In vergleichbaren Fällen hatte die Regierung solche Überschriften wie ich sie gewählt hatte, die anfänglich kein Fragezeichen hatten, in eine wortgleiche mit Fragezeichen verwandelt und akzeptiert.


    Deshalb hatte ich sie von vorneherein mit Fragezeichen gesetzt.


    Aber es gibt immer Leute, denen die vorhandenen Ketten (siehe Signatur) nicht genug sind..


    Immerhin bin ich für den neuen aufoktroyierten Threadtitel (ohne Fragezeichen) nicht mehr verantwortlich zu machen.... das ist das Privileg des Untertanen ;)


    btt: ich hatte auch in einem anderen DM-Markt angerufen ob sie die alten 15-Euro-Voucher noch hätten oder per Hand verbuchen könnten. Antwort nein, ausserdem konnte die Dame nicht sagen wie lange die Umstellung her ist. Meine Vermutung: nicht länger als sechs Wochen.

    So, und kann nun bitte jemand entschlüsseln, was die Wörtchen
    " sms Aufladung geändert" andeuten wollten?


    Wenn es nur um ein neu eingeführtes Feature ginge, hätte 'Nato' doch geschrieben:
    "neu : sms Aufladung" oder nicht!? Bislang gab es m.W. ja gar keine SMS-Aufladung bei Tchibo.


    Heisst das, ab 1.9. kann man nur noch elektronisch 10 Euro aufladen und im Tchibo-Shop geht es nur noch ab 15 Euro?

    Zitat

    Original geschrieben von hptorro
    Ich habe jetzt auch das Problem und habe auch das o.g. Schreiben per Mail erhalten. Was soll ich jetzt tun?
    Die Karte ist noch aktiv, muß ich warten bis Sie deaktiviert ist und dann noch einmal das Restguthaben einfordern oder gibt es eine gesetzliche Grundlage, welche ich anführen könnte?


    Hallo!


    Darf ich fragen, ob du die SIM-Karte mit eingeschickt hast oder ob du sie zurückbehalten hast? Per Post oder per Fax oder per Email gekündigt? wäre wirklich nett wenn du ein paar Details nennen könntest!


    Die SIM-Karte ist laut AGB vorbehaltenes Eigentum des Providers.


    Daran ist nichts "eigenwillig" oder "ungewöhnlich".
    Ungewöhnlich sind nur feine Unterschiede in der Handhabung. Die meisten Provider wollen nämlich am liebsten keine Personalkapazitäten für das Öffnen von Briefen mit Müll (= ausgebrauchte SIM-Karten) bereitstellen. Simyo sieht sich nicht verpflichtet, Leute detailreich aufzuklären wie sie effizient kündigen können, für einen Discounter ohne Vertragsbindung grenzt sowas auch an wirtschaftliche Selbstschädigung...


    Ich möchte mal einen Vergleich ziehen.


    Wenn du bei Sixt ein Auto mietest und am nächsten Tag zurückbringst, wird dich der Mensch am Counter bestimmt schief ansehen wenn du den Schlüssel nicht abgeben willst......

    Zitat

    Die Angabe zu den Vouchern ist definitiv falsch. Nur Fonic-Voucher können nicht mit anderen o2-Karten verwendet werden.


    Hallo, deine Beobachtungen wären für breite Kreise noch wertvoller, wenn du positiv formulieren könntest, WAS genau funktioniert.


    Bislang hast du nur mitgeteilt, dass irgendwelche Informationen nicht stimmen würden (welche bleibt ungesagt), und sowie:
    - dass die Aussage (was für eine) zu Vouchern (Welchen?) falsch sei
    - dass das mit den Vouchern 100 % stimmt (?)


    Ich komme da verständnismässig ins Schwimmen, weil der Bezug weiter oben in meinem Posting sich auf Tchibo erstreckte.


    Deine Aussage zu Fonic ist da schwer einzuordnen. Ein paar Hilfs- und Bindewörter sowie Nomina könnten den Satz anreichern und dem lesenden Bewusstsein mehr "Kitt" liefern einen Sinn zusammenzuleimen....

    Hallo,


    bei DM Drogeriemarkt hängen ja kleine Pappkärtchen im Regal, mit denen man zur Kasse geht und dort einen geeigneten Aufladecode kaufen kann.


    Heute habe ich mit Schrecken festgestellt, dass es nur noch die Werte 20 und 30 Euro zu kaufen gibt.


    15 Euro wird nicht mehr angeboten. :eek:


    Genau dieselbe "Mode" wie bei Fonic.


    Weiß jemand wie lange das schon so ist? Die Suche nach DM war unergiebig.


    Ist das nur bei DM so, oder ziehen andere offline-Anbieter nach? :flop:


    viele Grüße
    carponaut stefan

    Zitat

    Original geschrieben von harlekyn
    Noe. Eine Analogie waere z.B., wenn der Kunde versucht mit der SIM zu telefonieren, es nicht funktioniert und dafuer dann von E-Plus trotzdem Geld verlangt werden wuerde.


    Auch so etwas macht E-Plus. Wenn ich z.B. vom Startguthaben per Sms ein Briefporto anfordere, wird mir diese berechnet, obwohl die Erbringung der Leistung laut Antwort-SMS ausdrücklich abgelehnt wurde!


    Hier ist genau derselbe Käs in der Schachtel! :confused: :rolleyes:


    Korrekt wäre, die Anwahl dieses Mehrwertdienstes nicht freizugeben solang die Karte nicht aufgeladen wurde, wie es andere Anbieter ja auch machen.

    Zitat

    Oder aber wenn die Bank fuer ein Konto Geld verlangt, wenn 2 Monate lang keine kostenpflichtigen Ueberweisungen getaetigt wurden.


    wir reden nur von "vergleichbaren" Sachverhalten, worüber wir noch leicht unterschiedliche Auffassungen haben was noch vergleichbar ist. Ich bleibe dabei dass es vergleichbar ist! Dass die Sachverhalte identisch sein müssen, wird wohl niemand verlangen.


    Nokiahandyfan, du schriebst:
    >Sehe das auch so, dass E-Plus hier eine Leistung (die Erreichbarkeit) bringt
    ... oder auch nicht erbringt, je nach örtlicher Ausbaustufe des Netzes.
    Aber wenn du stattdessen die Bereithaltung der Leistung "Erreichbarkeit" meintest: genau die ist ebenfalls in die Minutenpreise eingepreist, sowie in den Interconnect ankommender Rufe, und darüberhinaus, falls die Karte nicht geschenkt wurde, in den Anschaffungspreis der Karte.


    Das Geschäftsmodell von Scall , einem der Vorläufer von GSM-Prepaid ohne monatliche Grundkosten und jahrelanger kostenloser Erreichbarkeit, basierte über viele Jahre sogar ausschliesslich auf dem Anschaffungspreis der Geräte sowie ankommenden Anrufen.


    Wer einen Scall-Empfänger kaufte, bezahlte mit dem Anschaffungspreis die Erreichbarkeit gleich mit.

    Und ob das vergleichbar ist. Hier geht es um "von Kunden nicht getätigte Anrufe" :D


    Die Methoden, Fixkosten auf die einzelne über den Ladentisch gereichte Ware oder Dienstleistung umzulegen, (das bis zum Abwinken wiedergekäute Beispiel von den Mobilfunkmasten und den ach so schweren Bytes in der Kundendatenbank) sind unter dem Namen Kalkulation spätestens seit dem Mittelalter und den Fuggern bekannt.


    Heutzutage sind dank Statistik die Methoden ausgereift. Mit diesen Methoden berechnet anscheinend auch z.B. Tupperware, die eine 30jährige Garantie (evtl. sogar mit Rückgaberecht) bieten, die Höhe der finanziellen Rückstellungen bzw. Produktionskapazitäten die sie benötigen um diese Garantie aufrechtzuerhalten, und das ohne monatliche Zahlungen der Kundschaft - es wird nämlich in den Verkaufspreis (Endpreis) eingepreist.


    Ängstliche Naturen mögen fragen: "aber sie wissen doch nicht wann eine bestimmte Box kaputtgeht?" - worauf man aber sagen kann: "Zufall ist in der Menge kalkulierbar." Leider können sich Unternehmen heutzutage in Pisa-Zeiten argumentativ zunutze machen, dass selbst unter Abiturienten und Ökonomiestudenten Dreisatz- und Prozentrechnung unbeliebt sind (da sie Anstrengung verursachen, die mit der Spaßgesellschaft inkompatibel ist.)


    Und dann wird, um noch "billigere" Schaufensterpreise bieten zu können, diese Fixkostenumlage aus den Prepaidpreisen wieder herausgepreist und als "Nichtnutzungsentgelt" umverpackt. Weder ökonomisch noch gedanklich ästhetisch.


    Nachbemerkung: Auch der Friseur an der Ecke muss Grundgebühren für Strom und Wasser, Gewerbemiete, Rasierer, Geräte, Föhns, Grundkosten für den Salon usw. vorhalten und auf den Endpreis umlegen und Rücklagen bilden, kurzum: "ein unternehmerisches Risiko tragen" - warum sollen Mobilfunker es besser haben? ich bin es langsam leid, immer wieder dieselben abgedroschenen, längst widerlegten "Argumente" zu lesen...


    Und noch was: wenn das Fixkostenrisiko zwar argumentativ für das Nichtnutzungsentgelt herhalten muss, die Prepaidpreise aber nicht zugleich um die Höhe dieses Risikos gesenkt werden, ist das ganze Manöver nichts als eine sehr platte und obendrein sehr ungerechte Form von Preiserhöhung.