Bibsurfer, dein Hinweis auf die Formularnotwendigkeit zeigt deutlich den Punkt, wo man von Simyo "auf den Kreisverkehr" geschickt wird .... danke dafür.
Ich hatte bei Mobilcom ein ganz ähnliches Problem.
Der "Hinhalte-Brief" mit dem Inhalt dass eine Kündigung nicht nötig sei, hat mich genauso ereilt, nahezu wortgleich wie der bei Simyo, und obwohl ich anderen hier schon Tipps gegeben hatte und dachte das kann mir nichts anhaben, fiel mir auch erst mal die Kinnlade herunter. Vor allem weil MC auch noch offenließ, wie lange die Karte noch aktiv ist ... ein Jahr oder unbegrenzt? Sie schrieben mir nur "je nach Aufladung", aber die Aufladehistorie konnte ich nicht rekonstruieren.
Leicht scheinheilig wurde mir eine "kostenpflichtige Sperre" angeboten.
Wenn sich die Leute das Eigentum daran vorbehalten, muss es eine Möglichkeit geben ihnen das Eigentum zurückzugeben. Schlimmstenfalls kommen sie in Gläubigerverzug. Also schrieb ich denen , unter Bezug auf mein erstes Schreiben dessen Erhalt sie ja mittelbar bestätigt hatten:
"Nachdem ich am (Datum) wirksam gekündigt hatte, befindet sich noch eine SIM-Karte bei mir in meinem Besitz, die sich laut AGB in Ihrem Eigentum befindet.
Bitte teilen Sie mir bis zum (Datum/Fristende) mit, wie ich mit Ihrem Eigentum verfahren soll".
Ich bot dem Provider an, die Karte 14 Tage zur Abholung an meinem Wohnort bereitzuhalten, sie an die Adresse der Geschäftsleitung einzusenden oder sie der umweltgerechten Entsorgung zuzuführen (T-Punkt.)
Darauf kam ein zwischen 'schmallippig' und 'kleinlaut' chargierendes Schreiben, worin ich um die dritte Alternative gebeten wurde.
Ich denke, dass unter den gegebenen Umständen die "formlose" Einsendung der SIM - Karte ohne Formular mit Begleitschreiben absolut ausreichend ist, zumal auch in den AGB keine Formvorschriften (mit Semmelbrösel paniert..) für die Rücksendung enthalten sind.